1 Pro předního zpěváka, pro Jedútúna. Žalm Davidův. 2 Řekl jsem si: Budu dbát na svoje cesty, abych se jazykem neprohřešil. Budu držet na uzdě svá ústa, dokud budu před sebou mít svévolníka. 3 Byl jsem zticha, mlčel jsem jak němý, ale nic se nezlepšilo, má bolest se rozjitřila. 4 Srdce pálilo mě v hrudi, v zneklidněné mysli mi plál oheň. Promluvil jsem svým jazykem takto: 5 Hospodine, dej mi poznat, kdy přijde můj konec a kolik dnů je mi vyměřeno, ať vím, kdy ze světa sejdu. 6 Hle, jen na píď odměřils mi dnů a jako nic je před tebou můj věk. Člověk je jen vánek pouhý, i kdyby stál pevně. 7 Každý žitím putuje jak přelud, hluku nadělá, ten vánek pouhý, kupí majetek a neví, kdo to shrábne. 8 A tak jakou mám naději, Panovníku? Moje očekávání se upíná jen k tobě. 9 Vysvoboď mě ode všech mých nevěrností, nedopouštěj, aby bloud mě tupil! 10 Již jsem němý, neotevřu ústa, vždyť je to tvé dílo. 11 Odejmi už ode mne svou ránu, hynu pod tvou pádnou rukou! 12 Když někoho za nepravost napomínáš tresty, rozkládáš jak mol to, po čem dychtil. Člověk je jen vánek. 13 Hospodine, vyslyš mou modlitbu, přej mi sluchu, když o pomoc volám, nebuď k mému pláči hluchý. Vždyť jsem u tebe jen hostem, příchozím, jako všichni otcové moji. 14 Odvrať ode mne svůj pohled, abych okřál, dřív než odejdu a nebudu již.
Gute Nachricht Bibel 2018
»Herr, achte auf mein Schreien.« Bitte um Vergebung für unbedachtes Reden in großer Not
1Ein Lied Davids, für Jedutun.2Ich hatte mir vorgenommen, auf mich aufzupassen und nichts zu sagen, wodurch ich schuldig würde, in Gegenwart von Schurken stillzuschweigen, als hätte ich einen Knebel im Mund.3Ich habe mich in Schweigen gehüllt, doch nichts hat sich dadurch gebessert, denn meine Qualen wurden immer schlimmer:4Im Herzen wurde mir immer heißer, mein Stöhnen brachte die Glut zum Brennen, es musste heraus!5Sag es mir, HERR, wie viel Zeit mir noch bleibt. Wie lang ist mein Leben bemessen? Ich will wissen, wann es zu Ende ist!6Es ist so kurz, das bisschen Leben, das du mir zugemessen hast; eine Handbreit nur, ein Nichts verglichen mit dir. Wie fest meint jeder Mensch zu stehen und ist in Wahrheit nur ein Hauch!7Er kommt und geht wie die Bilder eines Traums; er ist geschäftig und lärmt – für nichts; er sammelt und speichert und weiß nicht, wer’s bekommt.8Herr, was hab ich da noch zu erhoffen? Ich setze meine ganze Hoffnung auf dich!9Befreie mich von aller meiner Schuld und mach mich nicht zum Spott für Menschen, die dich und deine Gebote missachten!10Ich bin jetzt still, ich werde nichts mehr sagen; von dir kommt alles, was geschehen ist.11Doch lass es genug sein; hör auf, mich zu plagen; ich halte deine Schläge nicht mehr aus!12Du strafst einen Menschen für seine Schuld; das Wertvollste, was er hat, sein Leben,* zerstörst du wie die Motte, die ein Kleid zerfrisst. Ein Hauch ist jeder Mensch – mehr nicht!13Höre mein Gebet, HERR, achte auf mein Schreien; sei nicht taub für mein Klagen und Weinen! Ich bin nur ein Gast bei dir wie alle meine Ahnen, ein rechtloser Fremder, der auf deine Güte zählt.14Wende deinen strafenden Blick von mir ab, damit ich noch einmal aufatmen kann, bevor ich gehen muss und nicht mehr bin!
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