Psalm 44 | Bibelen på hverdagsdansk Gute Nachricht Bibel 2018

Psalm 44 | Bibelen på hverdagsdansk

Bøn efter et nederlag i krigen

1 Til korlederen: En visdomssang af Koras slægt. 2 Gud, vi har hørt om de mange undere, du gjorde for vore forfædre i gamle dage. 3 Du drev Kana’ans folk bort og lod dit folk bosætte sig i deres land. 4 De indtog ikke landet i egen kraft, men du var med dem og hjalp dem. 5 Du er vor Konge og Gud. Giv fortsat sejr til dit folk. 6 Med din hjælp får vi fjenderne under fod, i dit navn besejrer vi vore modstandere. 7 Vi stoler ikke på bue og sværd, 8 for det er dig, der giver os sejr over fjenderne. 9 Vi er stolte af at tilhøre dig, Gud, vi vil prise dit navn for evigt. 10 Hvordan kan det så være, at vi tabte slaget? Hvorfor var du ikke med os i krigen? Hvorfor har du forkastet os? 11 Du tillod fjenden at drive os på flugt. De plyndrede hele vores hær. 12 Du udleverede os som får, der skal slagtes. Du spredte os rundt blandt fremmede folk. 13 Du solgte os for en slik, regnede os ikke for noget. 14 Vi blev til grin for nabofolkene, de spotter og håner os. 15 Selv fjerne folkeslag ler ad os og ser på os med foragt. 16 Vi føler os totalt ydmyget, overvældet af skam. 17 Vore fjender ser ned på os og udslynger hån og spot. 18 Hvordan kunne det ske, Gud? Vi har da ikke svigtet dig eller overtrådt den pagt, du oprettede med os. 19 Vi har ikke været utro imod dig, men har adlydt de bud, du gav os. 20 Og dog blev vores by lagt i ruiner, du sendte mørke og død over os. 21 Hvis vi var holdt op med at tilbede dig, Gud, og havde dyrket afguder i stedet, 22 ville du da ikke vide besked? Du kender jo vore inderste tanker. 23 Men på trods af, at vi tilhører dig, er vi i livsfare hver eneste dag. Vi er som får, der er på vej til slagtning. 24 Vågn op, Herre, hvorfor sover du? Rejs dig, forkast os ikke længere! 25 Hvorfor ser du den anden vej og ignorerer vores nød og sorg? 26 Vi ligger med ansigtet i støvet, vore kroppe klæber til jorden. 27 Grib ind, Herre, kom os til hjælp! Red os i din trofasthed og nåde.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Von Gott verstoßen?

1 Ein Gedicht der Korachiter. 2 Gott, mit eigenen Ohren haben wir es gehört, unsere Väter und Vorväter haben es uns erzählt, was du vollbracht hast in ihren Tagen – damals, vor langer Zeit: 3 Fremde Völker hast du aus dem Land vertrieben und unsere Väter darin wohnen lassen. Die Fremden hast du hart geschlagen, damit unsere Väter in Freiheit leben konnten. 4 Sie haben zwar das Land erobert, doch nicht durch ihre Schwerter kam der Sieg und nicht durch ihre eigene Kraft: Durch deine Hand und deine Macht und deine Gegenwart ist es geschehen, denn du liebtest sie! 5 Du, Gott, bist unser König, du gibst* den Nachkommen Jakobs den Sieg. 6 Mit deiner Hilfe stoßen wir die Gegner nieder, durch deine Macht zertreten wir unsere Feinde. 7 Wir verlassen uns nicht auf unseren Bogen, wir erwarten nicht, dass unser Schwert uns rettet: 8 Nur du befreist uns von unseren Feinden und stürzt die in Schande, die uns hassen. 9 Alle Tage wollen wir dich rühmen und dir, unserem Gott, ohne Ende danken! 10 Nun aber hast du uns verstoßen und uns in Schmach und Schande gestürzt; du ziehst nicht mehr mit unseren Heeren in den Kampf. 11 Du lässt zu, dass wir fliehen müssen vor unseren Feinden, die uns hassen; hemmungslos dürfen sie Beute machen. 12 Wie Schlachtvieh lieferst du uns an sie aus, du zerstreust uns unter fremde Völker. 13 Du verkaufst dein Volk zu einem lächerlichen Preis, nicht den kleinsten Gewinn machst du dabei. 14 Du lässt uns von unseren Nachbarn verhöhnen, sie dürfen uns verlachen und beschimpfen. 15 Du machst uns zur Spottfigur für die Völker, sie alle schütteln über uns den Kopf. 16 Den ganzen Tag empfinden wir die Schande, und das Gesicht brennt uns vor Scham, 17 wenn wir den Hohn der Feinde hören, wie sie in ihrer Rachsucht uns beleidigen. 18 Dies alles ist über uns hereingebrochen – doch wir hatten dich nicht vergessen und den Bund mit dir nicht aufgekündigt! 19 Wir haben uns nicht von dir abgewandt und sind keinen Schritt von deinem Weg gewichen. 20 Du aber hast uns zu Boden geschlagen, wir müssen in den Trümmern hausen wie Schakale, auch nicht die kleinste Hoffnung lässt du uns. 21 Hätten wir dich, unseren Gott, vergessen und zu anderen Göttern gebetet, 22 du hättest es sofort gewusst, du kennst doch die Tiefen unseres Herzens! 23 Weil wir zu dir gehören, sind wir täglich in Todesgefahr. Wir werden angesehen wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind. 24 Wach auf, Herr! Warum schläfst du? Wach endlich auf, verstoß uns nicht für immer! 25 Warum blickst du nicht mehr auf uns? Warum fragst du nicht danach, wie man uns quält und unterdrückt? 26 Erniedrigt liegen wir am Boden, kraftlos hingestreckt in den Staub. 27 Greif ein und hilf uns, mach uns frei! Wir berufen uns auf deine Güte!