Jesaja 42 | Bibelen på hverdagsdansk Gute Nachricht Bibel 2018

Jesaja 42 | Bibelen på hverdagsdansk

Guds udvalgte tjener

1 Herren siger: „Se min tjener, som jeg holder i min hånd, min udvalgte, som jeg er fuldt tilfreds med. Jeg lægger min Ånd på ham, han skal bringe retfærdighed til alle folkeslag. 2 Han går ikke rundt og skændes, han råber ikke op i gaderne. 3 Et knækket siv brækker han ikke af. Et lys, der brænder svagt, puster han ikke ud. Han fører retfærdigheden igennem til sejr. 4 Han giver ikke op og lader sig ikke kue. Han sørger for, at retfærdigheden vil sejre på jorden. Fremmede folkeslag ser frem til, hvad han vil lære dem.” 5 Herren skabte himlen og jorden og alt, hvad der er i dem, og han giver liv og ånde til hele skabningen. Han er Gud, og han siger til sin tjener: 6 „Jeg udvalgte dig til at gøre min retfærdighed og godhed kendt. Jeg holder dig i min hånd, og jeg våger over dig. Du skal oprette en pagt med mit folk og blive et lys for alle folkeslag. 7 Du skal åbne de blindes øjne og sætte dem i frihed, som er fanget i fortvivlelsens mørke. 8 Jeg er Herren, det er mit navn! Ingen afguder kan sammenlignes med mig, og det er mig og ikke dem, der skal æres. 9 Alt, hvad jeg forudsagde, er gået i opfyldelse. Nu vil jeg forudsige nye ting. Jeg fortæller jer, hvad der vil ske, før det sker.”

En lovprisningssang om Herrens storhed og sejr

10 Syng en ny sang for Herren! Lad lovsang lyde overalt på jorden! Syng, du hav! Syng, alle I, som bor i fjerne lande! 11 Syng med, I ørkenbyer, Kedars lejre og Selas beboere! Stem i, alle I, som bor i bjergene! 12 Lad alle give Herren ære, lad de fjerne lande synge hans pris! 13 Herren står frem som en vældig kriger og viser sin vrede. Han udstøder et voldsomt krigsråb og udfordrer sine fjender til kamp.

Herren lover at hjælpe sit folk

14 „Længe har jeg forholdt mig tavs og lagt bånd på mig selv,” siger Herren. „Men nu giver jeg luft for min vrede, skriger som en fødende kvinde. 15 Jeg gør bakker og bjerge øde, afsvider alle grønne planter. Jeg stopper flodernes vandstrømme og lader vandhullerne tørre ud. 16 Jeg fører mit blinde folk ad veje, de aldrig før har gået. Jeg sender mit lys ind i det mørke, de befinder sig i, og jeg jævner vejen foran dem. Jeg lader dem ikke i stikken, men opfylder mine løfter. 17 De, som tror på afguderne og sætter deres lid til dem, skal skamfulde trække sig tilbage.

Israels folks blindhed og straf

18 I døve, hør efter! I blinde, luk øjnene op! 19 Hvem er mere blind end mit eget folk, som skulle være mit sendebud? Hvem er mere døv end min udvalgte tjener? 20 I har set mange undere, men er ikke blevet klogere. I har hørt mange ord fra mig, men endnu ikke fattet dem.” 21 Herren er retfærdig, og han ønskede at vise sin storhed gennem sine love. 22 Men Israels folk blev udplyndret, fanget og lagt i lænker. De blev fjendernes bytte, og ingen reddede dem. 23 Er der ingen, som vil tage ved lære af fortiden, så de kan se, hvad der vil ske i fremtiden? 24 Hvem var det, som udleverede Israel til røvere og voldsmænd? Det var Herren selv, ham, som vi syndede imod, for vi nægtede at følge hans veje og adlyde hans love. 25 Derfor måtte han vise sin vrede imod sit folk og lade dem bukke under i krig. Men selv da ødelæggelsen var over dem, ville de ikke tage ved lære og erkende deres synd.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Der Bevollmächtigte Gottes bringt Freiheit und Frieden

1 Der HERR hat gesagt: »Hier ist mein Bevollmächtigter, hinter dem ich stehe. Ihn habe ich erwählt, ihm gilt meine Liebe, ihm gebe ich meinen Geist. Er wird die Völker regieren und ihnen das Recht bringen. 2 Er schreit keine Befehle und lässt keine Verordnungen auf der Straße ausrufen. 3 Das geknickte Schilfrohr zerbricht er nicht, den glimmenden Docht löscht er nicht aus. Er bringt dem geschlagenen Volk das Recht, damit Gottes Treue ans Licht kommt. 4 Er selbst zerbricht nicht und wird nicht ausgelöscht. Er führt meinen Auftrag aus und richtet unter den Völkern meine Rechtsordnung auf. Noch an den fernsten Küsten warten sie auf seine Weisung.«

Der Gott Israels rief den Perserkönig

5 Der HERR, der wahre und einzige Gott, hat den Himmel geschaffen, wie ein Zelt hat er ihn ausgespannt; er hat die Erde ausgebreitet und Pflanzen und Tiere auf ihr entstehen lassen; er hat den Menschen auf der Erde Leben und Geist gegeben. Er ist es auch, der gesagt hat: 6 »Ich, der HERR, habe dich berufen, damit du meinen Auftrag ausführst. Ich stehe dir zur Seite und rüste dich aus. Ich mache dich zum Friedensbringer für die Menschen und zu einem Licht für alle Völker. 7 Die Gefangenen sollst du aus dem Dunkel des Kerkers holen und den blind gewordenen Augen das Licht wiedergeben.« 8 Euch Israeliten aber sagt er: »Ich bin der HERR, der mächtige und helfende Gott!* Diese meine Ehre lasse ich mir von niemand nehmen, meinen Ruhm überlasse ich nicht den Götzen! 9 Was ich früher vorausgesagt habe, ist eingetroffen. Nun kündige ich Neues an. Ich sage es euch im Voraus, noch ehe es eintrifft.«

Die ganze Erde wird Gottes Sieg feiern

10 Singt alle dem HERRN ein neues Lied! Noch am äußersten Ende der Erde preist seinen Sieg! Rühmt ihn alle, die auf dem Meer fahren, und alles, was darin lebt! Rühmt ihn, ihr Menschen der ganzen Erde! 11 Die Nomaden in der Steppe, die Leute von Kedar, sollen ihn mit Freudenrufen begrüßen, die Gebirgsbewohner von den Gipfeln ihrer Berge ihm zujubeln. 12 Sie alle sollen dem HERRN die Ehre geben; auf der ganzen weiten Erde sollen sie ihn als Sieger preisen. 13 Denn der HERR zieht aus wie ein Held, er führt seine Scharen zum Kampf und feuert sie an. Er erhebt das Kriegsgeschrei und wirft seine Feinde zu Boden.

Gott kann nicht länger an sich halten

14 Der HERR sagt: »Lange habe ich geschwiegen, ich habe an mich gehalten und nicht eingegriffen. Aber jetzt stöhne ich wie eine Frau bei der Geburt, ich keuche und ringe nach Luft. 15 Mit meinem glühend heißen Atem dörre ich das Dickicht auf Bergen und Hügeln hinweg; Ströme lasse ich versiegen und Seen lege ich trocken. 16 Und dann nehme ich mein blindes Volk, das Volk, das keinen Weg mehr sieht, an die Hand und führe es. Das Dunkel, das vor ihm liegt, mache ich hell und räume alle Hindernisse beiseite. Das werde ich ganz sicher tun und mich nicht davon abbringen lassen. 17 Aber alle, die sich auf Götzenbilder verlassen und zu ihnen sagen: ›Ihr seid unsere Götter‹, sehen sich dann im Stich gelassen und müssen die Flucht ergreifen.«

Das Volk hat nichts gelernt...

18 Macht eure Ohren auf, ihr Schwerhörigen! Macht eure Augen auf, ihr Blinden, damit ihr etwas seht! 19 Ihr meint, der HERR sieht und hört nichts;* aber wenn hier einer blind und taub ist, dann seid ihr es, das Volk, das er zu seinem Diener erwählt und zu seinem Boten bestimmt hat! 20 Ihr habt Augen zum Sehen und seht nichts, ihr habt Ohren zum Hören und hört nichts. 21 Der HERR hat euch in diese Lage gebracht, weil er über seiner Rechtsordnung wacht; eure Bestrafung erweist die Größe und Herrlichkeit seines Gesetzes. 22 Nur deshalb seid ihr jetzt beraubt und ausgeplündert, sitzt gefangen in Kerkern und Erdlöchern, die Feinde haben euch als Beute weggeschleppt, und niemand befreit euch, niemand holt euch zurück! 23 Hat das keinen von euch zum Nachdenken gebracht? Nimmt sich das niemand zu Herzen und zieht eine Lehre daraus? 24 Wer hat denn das Volk Israel, die Nachkommen Jakobs, an Räuber und Plünderer ausgeliefert? Der HERR hat es getan, weil wir ihm ungehorsam gewesen sind! Die Israeliten wollten nicht nach seinen Weisungen leben und achteten nicht auf sein Gesetz. 25 Da strafte er sie in seinem Zorn und ließ sie die Schrecken des Krieges erfahren. Sein lodernder Zorn schloss sie ringsum ein und versengte sie; aber sie kamen nicht zur Besinnung, sie haben nichts begriffen.