Römer 15 | Bible Kralická Gute Nachricht Bibel 2018

Römer 15 | Bible Kralická
1 Povinniť jsme pak my silní mdloby nemocných snášeti, a ne sami sobě se líbiti. 2 Ale jeden každý z nás bližnímu se lib k dobrému pro vzdělání. 3 Nebo i Kristus ne sám se sobě líbil, ale jakož psáno jest: Hanění hanějících tebe připadla jsou na mne. 4 Nebo kteréžkoli věci napsány jsou, k našemu naučení napsány jsou, abychom skrze trpělivost a potěšení Písem naději měli. 5 Bůh pak dárce trpělivosti a potěšení dejž vám jednomyslným býti vespolek podle Jezukrista, 6 Abyste jednomyslně jedněmi ústy oslavovali Boha a Otce Pána našeho Jezukrista. 7 Protož přijímejte se vespolek, jakož i Kristus přijal nás v slávu Boží. 8 Neboť pravím vám, že Kristus Ježíš byl služebníkem obřízky pro Boží pravost, aby potvrzeni byli slibové otcům učinění, 9 A aby pohané z milosrdenství slavili Boha, jakož psáno jest: Protož vyznávati tebe budu mezi pohany, a jménu tvému plésati budu. 10 A opět dí: Veselte se pohané s lidem jeho. 11 A opět: Chvalte Hospodina všickni národové, a velebtež ho všickni lidé. 12 A opět Izaiáš dí: Budeť kořen Jesse, a ten, jenž povstane, panovati nad pohany; v němť pohané doufati budou. 13 Bůh pak naděje naplňujž vás všelikou radostí a pokojem u víře, tak abyste se rozhojnili v naději skrze moc Ducha svatého. 14 Vím zajisté, bratří moji, i já také o vás, že i vy jste plní dobroty, naplněni jsouce všelikou známostí, takže se i napomínati můžete vespolek. 15 Ale však proto psal jsem vám, bratří, poněkud směle, jako ku paměti přivodě vám, podle milosti, kteráž jest mi dána od Boha, 16 K tomu, abych byl služebníkem Ježíše Krista mezi pohany, slouže evangelium Božímu, aby byla obět pohanů vzácná, posvěcena jsuci skrze Ducha svatého. 17 Mám se tedy čím chlubiti v Kristu Ježíši, v Božích věcech. 18 Neboť bych se neodvážil mluviti toho, čehož by skrze mne neučinil Kristus, k tomu, aby ku poslušenství přivedeni byli pohané slovem i skutkem, 19 V moci divů a zázraků, v síle Ducha Božího, takže jsem od Jeruzaléma vůkol až k Ilyrické zemi naplnil evangelium Kristovým, 20 A to tak žádostiv jsa kázati evangelium, kdež ani jmenován nebyl Kristus, abych na cizí základ nestavěl, 21 Ale jakož psáno jest: Kterýmž není zvěstováno o něm, uzří, a ti, jenž neslýchali, srozumějí. 22 A tímť jest mi mnohokrát překaženo přijíti k vám. 23 Nyní pak nemaje již více místa v těchto krajinách a žádost maje přijíti k vám od mnoha let, 24 Kdyžkoli půjdu do Hišpanie, přijdu k vám. Mámť zajisté naději, že tudy jda, uzřím vás, a že vy mne provodíte tam, avšak až bych prve u vás poněkud pobyl. 25 Nyní pak beru se do Jeruzaléma, službu čině svatým. 26 Nebo za dobré se vidělo Macedonským a Achaiským, aby sbírku nějakou učinili na chudé svaté, kteříž jsou v Jeruzalémě. 27 Takť sobě to oblíbili, a také povinni jsou jim to. Nebo poněvadž duchovních věcí jejich byli účastni pohané, povinniť jsou jim také sloužiti tělesnými. 28 A protož když to vykonám a jim odvedu užitek ten, půjduť skrze vás do Hišpanie. 29 A vímť, že přijda k vám, v hojnosti požehnání evangelium Kristova přijdu. 30 Prosímť pak vás, bratří, skrze Pána našeho Jezukrista a skrze lásku Ducha svatého, abyste spolu se mnou modlili se za mne Bohu snažně, 31 Abych vysvobozen byl od protivníků, kteříž jsou v Judstvu a aby služba tato má příjemná byla svatým v Jeruzalémě, 32 Abych k vám bohdá s radostí přišel, a s vámi poodpočinul. 33 Bůh pak pokoje budiž se všemi vámi. Amen.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Dem Beispiel folgen, das Christus gegeben hat

1 Wenn wir einen starken Glauben haben, ist es unsere Pflicht, die anderen in ihren Schwächen mitzutragen, anstatt selbstgefällig nur an uns zu denken. 2 Jeder von uns soll seinem Mitmenschen zu Gefallen leben, natürlich im guten Sinn, und das heißt so, dass damit die Gemeinschaft gefördert und die Gemeinde aufgebaut wird. 3 Auch Christus hat ja nicht sich selbst zu Gefallen gelebt, sondern so, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt war: »Die Schmähungen, mit denen man dich, Gott, lästert, sind auf mich gefallen.« 4 Was in den Heiligen Schriften steht, wurde im Voraus aufgeschrieben, damit wir den Nutzen davon haben.* Es soll uns zum geduldigen Ertragen anleiten und uns Mut machen, an der gewissen Hoffnung auf die endgültige Erlösung festzuhalten. 5 Gott, der Geduld und Mut schenkt, gebe euch, dass ihr alle in der gleichen Gesinnung miteinander verbunden seid, so wie es Jesus Christus gemäß ist. 6 Dann werdet ihr alle einmütig und wie aus einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus preisen.

Alle werden gemeinsam Gott preisen

7 Lasst einander also gelten und nehmt euch gegenseitig an, so wie Christus euch angenommen hat. Das dient zum Ruhm und zur Ehre Gottes. 8 Denn das sage ich: Christus ist ein Diener der Juden geworden, um Gottes Treue* zu bezeugen. Durch ihn hat Gott die Zusagen eingelöst, die er ihren Vorfahren gegeben hatte. 9 Die anderen Völker aber haben Grund, Gott für sein Erbarmen* zu rühmen, wie es schon in den Heiligen Schriften heißt: »Dafür will ich dich, Herr, preisen unter den Völkern und deinen Ruhm besingen.« 10 Es heißt dort auch: »Jubelt, ihr Völker, zusammen mit Gottes erwähltem Volk!« 11 Und weiter: »Preist den Herrn, alle Völker; alle Nationen sollen ihn rühmen!« 12 Und der Prophet Jesaja sagt: »Es kommt der Spross aus der Wurzel Isais, er steht auf, um über die Völker zu herrschen. Auf ihn werden Menschen aller Völker ihre Hoffnung setzen.« 13 Ich bitte Gott, auf den sich unsere Hoffnung gründet, dass er euch in eurem Glauben mit aller Freude und allem Frieden erfüllt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer stärker und unerschütterlicher wird.

Warum Paulus so offen schreibt

14 Liebe Brüder und Schwestern,* ich bin ganz sicher: Ihr seid von allem guten Willen erfüllt und seid euch voll bewusst, was Gott für euch getan hat. Darum könnt ihr euch auch selbst gegenseitig ermahnen. 15 Ich habe in diesem Brief zum Teil sehr deutliche Worte gebraucht; aber ich habe den ganzen Brief nur geschrieben, um euch in Erinnerung zu rufen, was die Grundlagen unseres Glaubens sind.* Und dazu bin ich bevollmächtigt durch den Auftrag, den Gott mir gegeben hat. 16 Denn er hat mich dazu berufen, Jesus Christus zu dienen und ihn unter den nicht jüdischen Völkern zu verkünden. Gleichsam als Priester im Dienst der Guten Nachricht arbeite ich darauf hin, dass die Menschen dieser Völker eine Opfergabe für Gott werden – eine Gabe, die Gott Freude macht, weil sie durch den Heiligen Geist selbst heilig gemacht worden ist. 17 Wenn ich darauf vor Gott stolz sein kann, dann nur, weil Jesus Christus mich in seinen Dienst genommen hat. 18 Ich nehme mir nicht heraus, die Botschaft auf eigene Verantwortung zu verkünden. Christus selbst hat durch mich, durch mein Reden und Tun, bewirkt, dass Menschen aus allen Völkern sich Gott im Gehorsam unterstellt haben. 19 Er selbst erwies hier seine Macht, in staunenerregenden Wundern und durch das Wirken des Heiligen Geistes. So war es mir möglich, von Jerusalem aus in weitem Bogen bis nach Illyrien die Gute Nachricht von Christus zu verbreiten. 20 Dabei war es mir stets eine Ehrensache, die Botschaft nur dort zu verkünden, wo man noch nichts von Christus gehört hatte. Ich wollte nicht auf einem Fundament aufbauen, das ein anderer gelegt hat. 21 Vielmehr richtete ich mich nach dem Wort in den Heiligen Schriften: »Gerade die sollen ihn kennenlernen, denen noch nichts von ihm gesagt worden ist. Ebendie sollen zur Einsicht kommen, die noch nie etwas davon gehört haben.«

Paulus will nach Rom kommen

22 Weil mich diese Aufgabe ganz ausgefüllt hat, war ich bisher immer verhindert, zu euch zu kommen. 23 Jetzt finde ich in diesen Gegenden kein neues Missionsfeld mehr; es ist aber seit vielen Jahren mein Wunsch, euch zu besuchen, 24 wenn ich nach Spanien reise. So hoffe ich nun, dass ich euch auf dem Weg dorthin sehen kann und von euch für die Weiterreise mit allem Nötigen ausgestattet werde. Doch vorher möchte ich mich eine Weile an eurer Gemeinschaft stärken. 25 Zunächst gehe ich jetzt nach Jerusalem, um der Gemeinde dort* Hilfe zu bringen. 26 Die Christen in Mazedonien und Achaia haben nämlich beschlossen, für die Armen der dortigen Gemeinde Geld zu sammeln. 27 Sie haben sich freiwillig dazu entschlossen, und sie stehen ja auch in deren Schuld. Als Angehörige der anderen Völker haben sie am geistlichen Reichtum der Christen in Jerusalem Anteil bekommen; dafür müssen sie ihnen nun auch mit irdischen Gütern aushelfen. 28 Wenn ich diese Angelegenheit zum Abschluss gebracht und ihnen den Ertrag der Sammlung ordnungsgemäß übergeben habe, möchte ich auf dem Weg über euch nach Spanien reisen. 29 Ich weiß, wenn ich zu euch komme, werde ich euch die ganze Fülle des Segens mitbringen, den Christus schenkt. 30 Brüder und Schwestern,* im Namen unseres Herrn Jesus Christus und bei der Liebe, die der Heilige Geist schenkt, bitte ich euch inständig: Betet für mich zu Gott! Setzt euch in euren Gebeten zusammen mit mir dafür ein, 31 dass ich vor den Nachstellungen der Ungläubigen in Judäa gerettet werde und dass meine Hilfe für Jerusalem von den Gläubigen dort gut aufgenommen wird. 32 Dann kann ich, wenn Gott es will, voll Freude zu euch kommen und mich bei euch von den Mühen erholen. 33 Gott, der Frieden schenkt, sei mit euch allen! Amen.