Römer 14 | Bible Kralická Gute Nachricht Bibel 2018

Römer 14 | Bible Kralická
1 Mdlého pak u víře přijímejte, ne k hádkám o nepotřebných otázkách. 2 Nebo někdo věří, že může jísti všecko; jiný pak u víře mdlý jsa, jí zelinu. 3 Ten, kdož jí, nepokládej sobě za nic toho, kdož nejí; a kdo nejí, toho nesuď, kdož jí. Nebo Bůh přijal jej. 4 Ty kdo jsi, abys soudil cizího služebníka? Však Pánu svému stojí, anebo padá. Staneť pak; mocen jest zajisté Bůh utvrditi jej. 5 Nebo někdo rozsuzuje mezi dnem a dnem, a někdo soudí každý den jednostejný býti. Jeden každý v svém smyslu ujištěn buď. 6 Kdož dnů šetří, Pánu šetří; a kdo nešetří, Pánu nešetří. A kdo jí, Pánu jí, nebo děkuje Bohu; a kdož nejí, Pánu nejí, a děkuje Bohu. 7 Žádný zajisté z nás není sám sobě živ, a žádný sobě sám neumírá. 8 Nebo buďto že jsme živi, Pánu živi jsme; buďto že mřeme, Pánu mřeme. A tak buď že jsme živi, buď že umíráme, Páně jsme. 9 Na toť jest zajisté Kristus i umřel, i z mrtvých vstal, i ožil, aby nad živými i nad mrtvými panoval. 10 Ty pak proč odsuzuješ bratra svého? Anebo také ty proč za nic pokládáš bratra svého? Však všickni staneme před stolicí Kristovou. 11 Psáno jest zajisté: Živť jsem já, praví Pán, žeť přede mnou bude klekati každé koleno, a každý jazyk vyznávati bude Boha. 12 A takť jeden každý z nás sám za sebe počet vydávati bude Bohu. 13 Nesuďmež tedy více jedni druhých, ale toto raději rozsuzujte, jak byste nekladli úrazu nebo pohoršení bratru. 14 Vím a v tom ujištěn jsem v Pánu Ježíši, žeť nic nečistého není samo z sebe; než tomu, kdož tak soudí, že by nečisté bylo, jemuť nečisté jest. 15 Ale bývá-liť rmoucen bratr tvůj pro pokrm, již nechodíš podle lásky. Hlediž, abys k zahynutí nepřivedl pokrmem svým toho, za kteréhož Kristus umřel. 16 Nebudiž tedy v porouhání dáno dobré vaše. 17 Království zajisté Boží není pokrm a nápoj, ale spravedlnost a pokoj a radost v Duchu svatém. 18 Nebo kdož v tom slouží Kristu, milý jest Bohu a lidem příjemný. 19 Protož následujme toho, což by sloužilo ku pokoji a k vzdělání vespolek. 20 Nekaziž pro pokrm díla Božího. Všecko zajisté čisté jest, ale zlé jest člověku, kterýž jí s pohoršením. 21 Dobré jest nejísti masa a nepíti vína, ani čehokoli toho, na čemž se uráží bratr tvůj, nebo horší, anebo zemdlívá. 22 Ty víru máš? Mějž ji sám u sebe před Bohem. Blahoslavený, kdož nesoudí sebe samého v tom, což oblibuje. 23 Ale kdož pak rozpakuje se, kdyby jedl, odsouzen jest, nebo ne z víry jí. A cožkoli není z víry, hřích jest.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Die »Starken« und die »Schwachen« dienen demselben Herrn

1 Haltet Gemeinschaft mit denen, die einen schwachen Glauben haben! Streitet nicht mit ihnen über unterschiedliche Auffassungen! 2 Die einen sind überzeugt, dass ihr Glaube ihnen erlaubt, alles zu essen. Die anderen haben Angst, sich zu versündigen, und essen lieber nur Pflanzenkost.* 3 Wer Fleisch isst, soll die anderen nicht verachten; aber wer kein Fleisch isst, soll die anderen auch nicht verurteilen, denn Gott hat sie ja in seine Gemeinschaft aufgenommen. 4 Wie kommst du dazu, den Sklaven oder die Sklavin eines anderen zur Rechenschaft zu ziehen? Es geht nur ihren Herrn etwas an, ob sie stehen oder fallen. Sie werden aber stehen bleiben; denn ihr Herr hat die Macht, sie aufrecht zu halten. 5 Die einen beachten an bestimmten Tagen besondere Regeln;* für die anderen sind alle Tage gleich. Es kommt nur darauf an, dass jeder nach seiner festen Überzeugung handelt. 6 Wer besondere Regeln beachtet, tut es für den Herrn, für Christus. Auch wer alles isst, tut es für den Herrn; denn er dankt ja Gott für das, was er isst. Und auch wer nur Pflanzenkost isst, tut es für den Herrn und dankt Gott dafür. 7 Niemand von uns lebt für sich selbst und niemand stirbt für sich selbst. 8 Wenn wir leben, leben wir für den Herrn, und wenn wir sterben, sterben wir für den Herrn. Wir gehören dem Herrn im Leben und im Tod. 9 Denn Christus ist gestorben und wieder lebendig geworden, um Herr zu sein über alle, Tote wie Lebende. 10 Warum verurteilst du dann deinen Bruder oder deine Schwester?* Und du, warum verachtest du sie? Wir werden alle einmal vor Gott stehen und von ihm gerichtet werden. 11 In den Heiligen Schriften heißt es ja: »So gewiss ich, der Herr, lebe: Alle werden vor mir auf die Knie fallen, alle werden Gott die Ehre geben.« 12 So wird also jeder Einzelne von uns sich für sein eigenes Tun verantworten müssen.

Rücksicht der »Starken« auf die »Schwachen«

13 Hören wir also auf, uns gegenseitig zu verurteilen! Seid vielmehr kritisch gegen euch selbst, wenn ihr euch im Glauben stark fühlt, und vermeidet alles, was einem Bruder oder einer Schwester* Anstoß bereiten oder sie zu Fall bringen kann. 14 Gewiss, ich bin davon überzeugt und kann mich dafür auf Jesus, den Herrn, berufen: Es gibt nichts, was aus sich heraus unrein ist und deshalb nicht gegessen werden darf.* Aber wenn jemand etwas für unrein hält, dann ist es für die betreffende Person tatsächlich unrein. 15 Wenn du also deinen Bruder oder deine Schwester bloß wegen einer Speise in Verwirrung stürzt und im Glauben irremachst, dann lebst du nicht mehr in der Liebe. Bring nicht durch dein Essen den Bruder oder die Schwester ins Verderben, für die Christus gestorben ist! 16 Bringt das Gute, was Gott euch geschenkt hat, nicht in Verruf. 17 Denn wo Gott seine Herrschaft aufrichtet, geht es nicht um Essen und Trinken, sondern um ein Leben unter der rettenden Treue Gottes und in Frieden und Freude,* wie es der Heilige Geist schenkt. 18 Wer Christus mit einem solchen Leben dient, gefällt Gott und wird von den Menschen geachtet. 19 Wir wollen also alles daransetzen, dass wir in Frieden miteinander leben und einander in unserem Glauben fördern. 20 Ihr als Gemeinde seid Gottes Werk – zerstört es nicht wegen einer Essensfrage! Gewiss, alles ist rein; aber es ist schlimm, wenn jemand etwas mit schlechtem Gewissen isst und dadurch zu Fall kommt. 21 Deshalb tust du gut daran, kein Fleisch zu essen und keinen Wein zu trinken und auch sonst alles zu unterlassen, was deinen Bruder oder deine Schwester* zu Fall bringen könnte. 22 Wenn du einen starken Glauben hast, dann habe ihn für dich selbst, als eine Sache zwischen dir und Gott. Freuen darf sich, wer seiner Sache sicher ist und sich nicht selbst verurteilen muss. 23 Wer aber beim Essen ein schlechtes Gewissen hat, ist schon verurteilt. Denn er handelt nicht so, wie es dem Glauben, dem Vertrauen auf Jesus Christus, entspricht. Und alles Tun, das nicht aus dem Glauben kommt, ist Sünde.