Dein Browser ist veraltet. Sollte ERF Bibleserver sehr langsam sein, aktualisiere bitte deinen Browser.

Anmelden
... und alle Funktionen nutzen!

  • Lies mal1. Mose 3
  • Notizen
  • Tags
  • Likes
  • Verlauf
  • Wörterbücher
  • Lesepläne
  • Grafiken
  • Videos
  • Anlässe
  • Spenden
  • Blog
  • Newsletter
  • Partner
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Alexa Skill
  • Für Webmaster
  • Datenschutz
  • Erklärung zur Barrierefreiheit
  • Rechte der Betroffenen (DSGVO)
  • Impressum
  • Language: Deutsch
© 2026 ERF
Kostenlos anmelden

Richter 2

VOLXBIBEL

von SCM Verlag

Ein Postbote von Gott sagt den Israeliten, was Sache ist

1 Irgendwann kam ein Postbote von Gott, ein Engel, mit einer Nachricht an die Israeliten rein. Er kam aus der Richtung von Gilgal nach Bochim. Seine Nachricht klang so: „Gott sagt euch: ‚Nicht vergessen, ich war es, der euch aus Ägypten rausgeholt hat! Ich hab euch in das Land gebracht, was ich euren Familien schon vor Ewigkeiten ganz fest versprochen hatte. Und ich hab zu euch gesagt: Wir haben einen Vertrag miteinander, und ich werde mich an meine Seite des Vertrages immer halten. 2 Eine Sache ist mir oberwichtig: Ihr dürft euch niemals auf die Bewohner einlassen, die in diesem neuen Land bis jetzt gelebt haben! Ihr müsst die Tempel wegsprengen, in denen die zu ihren Plastikgöttern gebetet haben! Aber euch war das wohl egal. Ihr habt nicht getan, was ich von euch wollte. Warum Leute? Was war da los? Wie konntet ihr nur so draufkommen? 3 Darum mache ich euch heute folgende Ansage: Ich werde die Leute nicht für euch rausschmeißen, die dort jetzt wohnen! Sie werden bleiben und euch irgendwann auf die Nerven gehen, und ihr werdet sogar von ihnen verführt werden, richtigen Mist zu bauen. Sie werden euch dazu bringen zu ihren Plastikgöttern zu beten, und wenn ihr das macht, seid ihr durch, fertig und am Ende.‘“ 4 Als der Postbote seine Nachricht aufgesagt hatte, waren die Israeliten voll depri. Alle fingen laut an zu heulen. 5 Darum nennt man diesen Ort jetzt auch „Bochim“, was so viel wie „die Leute, die rumheulen“ bedeutet. Die Israeliten machten dann erst mal eine Opfersession für Gott. 

Kaum ist Josua tot, tanzen die Leute schon wieder auf den Tischen

6 Nachdem Josua dieses Treffen in Sichem beendet hatte, verzogen sich die Israeliten wieder in ihr neues Zuhause. Sie gingen in die Gebiete, die ihnen zugeteilt worden waren und ihnen ab dann für immer gehören sollten. 7 Solange Josua am Start war, zogen sie die Sachen radikal durch, die Gott gesagt hatte. Auch in der Zeit danach, als die Chefs der Israeliten noch lebten, die alle Augenzeugen von den heftigen Wundern gewesen waren, die Gott für sie damals gebracht hatte. 8 Aber irgendwann starb Josua. Er war ja ein Sohn vom Nun gewesen und ein radikaler Nachfolger von Gott. Bei seinem Tod war er stolze 110 Jahre alt. 9 Josua wurde auf seinem eigenen Grundstück in Timnat--Heres beerdigt, was in den Bergen von Efraim lag, nördlich vom Berg Gaasch. 10 Und dann starben auch im Laufe der Jahre immer mehr von der ersten Truppe, der älteren Generation. Die Jugendlichen wurden erwachsen und übernahmen die Sache mehr und mehr. Aber die hatten oft keine Ahnung von Gott und wollten auch nichts mit ihm zu tun haben. Sie hatten die heftigen Wunder von damals auch nicht live miterlebt. 11 Das war wohl ein Grund, warum sie sich dann plötzlich auf solche Plastikgötter einließen und zu denen beteten. Gott fand das überhaupt nicht gut. 12 Sie drehten Gott den Rücken zu, dem Gott, der ihren Vätern krass geholfen hatte, als sie aus Ägypten abgehauen sind. Gott hatte sie dort rausgeholt, aber die hatten nun nichts Besseres zu tun, als plötzlich mit anderen Göttern rumzumachen. Diese Plastikgötter von den Nachbarn fanden sie so toll, dass sie sogar anfingen zu denen zu beten und für sie Lieder zu singen. Das war voll die Beleidigung für Gott. 13 Sie tauschten ihren Gott, den einzig echten, gegen so Pseudogötter wie Baal oder Astarte ein. 14 Gott war richtig sauer und enttäuscht. Er hörte auf, sie zu beschützen, und dadurch gab es immer wieder einige Skins, die bei ihnen richtig Terror machten. Auch wurden sie von irgendwelchen Motorradgangs ständig überfallen und ausgeraubt. Die Nachbarvölker, die keinen Bock auf die Israeliten hatten, konnten sie plötzlich ungehindert anzecken, und sie selbst waren nicht in der Lage, sich dagegen zu wehren. 15 Bei jedem Krieg kämpften sie nicht nur gegen die Feinde, sondern dazu auch noch gegen Gott selbst. Das hatte er ihnen ja schon vor einiger Zeit angekündigt, dass er so draufkommen würde. 

Gott organisiert Richtertypen

16 Gott wählte dann aber immer wieder so ein paar Spezialleute aus, solche Heldentypen, die die Israeliten von diesen Blutsaugern befreiten, die sie ständig abgezogen hatten. Man nannte diese Leute Richter. 17 Allerdings hörten die Israeliten auch nicht auf die Richter. Immer wieder dackelten sie den Plastikgöttern hinterher. Sie beteten zu denen wie blöd, gingen vor ihnen auf die Knie und so was. Das ging immer superschnell, da waren sie wieder voll auf der falschen Spur. Sie taten nicht die Sachen, die ihre Väter ihnen beigebracht hatten. Sie lebten einfach nicht nach den Gesetzen. 18 Wenn sich Gott einen neuen Richter, so einen Heldentypen, ausgesucht hatte, stand er auch erst mal voll hinter dem. Er rettete die Israeliten durch den neuen Richter, wenn die Feinde mal wieder am Gewinnen waren. Solange ein Richter am Leben war, rettete Gott die Israeliten, weil er dann immer voll Mitleid hatte, wenn es ihnen wegen der Feinde so dreckig ging und sie rumjammerten. 19 Aber sobald der eine Richter gestorben war, ging der Mist von vorne los. Die Israeliten trieben es wieder wie verrückt mit den falschen Göttern, sogar noch schlimmer als die Leute, die vor ihnen gelebt hatten. Sie zeigten Gott die kalte Schulter, änderten ihr Leben null und zogen voll den Egofilm durch. 20-22 Gott wurde richtig sauer. Er sagte zu sich: „Weil diese Menschen immer wieder den Vertrag brechen, den ich mit ihren Vorfahren geschlossen habe, höre ich ab sofort damit auf, ihnen im Krieg zu helfen. Kein Feind wird mehr von ihnen aus Kanaan-Land rausgeschmissen werden. Die paar Völker, die Josua nicht schlagen konnte, werde ich pushen. Sie sollen dort immer bleiben, um ständig zu testen, ob die Israeliten noch so drauf sind wie ihre Vorfahren oder eben nicht. Ihnen ist anscheinend immer total egal, was ich zu sagen habe.“ 23 Das war der Grund, warum Gott diese Völker damals nicht so schnell aus dem Land rausgetrieben hatte. Das waren ja die Völker, gegen die Josua nicht gewonnen hatte. 

VOLXBIBEL – Next Level
© 2023 Volxbibel-Verlag in der SCM Verlagsgruppe GmbH
Max-Eyth-Straße 41, 71088 Holzgerlingen
volxbibel.de

Richter 2

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk

ANKLAGE DES ENGELS DES HERRN GEGEN ISRAEL

1 Der Engel des HERRN kam von Gilgal nach Bochim hinauf und sagte: Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt und euch in das Land gebracht, das ich euren Vätern mit einem Eid zugesichert habe. Ich habe gesagt: Ich werde meinen Bund mit euch niemals brechen; 2 aber ihr dürft keinen Bund mit den Bewohnern dieses Landes schließen und ihre Altäre sollt ihr niederreißen. Doch ihr habt auf meine Stimme nicht gehört. Was habt ihr da getan! (5Mo 7,2) 3 Deshalb sage ich euch jetzt: Ich werde sie nicht vor euren Augen vertreiben, sondern sie werden euch zu eurem Gegner und ihre Götter werden euch zur Falle. (Jos 23,13) 4 Als der Engel des HERRN diese Worte zu allen Israeliten gesagt hatte, brach das Volk in lautes Weinen aus. 5 Darum nannten sie jenen Ort Bochim, Ort des Weinens. Und sie brachten dort dem HERRN Opfer dar. 

JOSUAS TOD UND EINE NEUE GENERATION OHNE KENNTNIS DES HERRN

6 Als Josua das Volk ziehen ließ, gingen die Israeliten, jeder in seinen Erbbesitz, um das Land in Besitz zu nehmen. 7 Und das Volk diente dem HERRN, solange Josua lebte und solange die Ältesten am Leben waren, die Josua überlebten und die ganze Großtat des HERRN gesehen hatten, die er für Israel getan hatte. (Jos 24,31) 8 Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des HERRN, starb im Alter von hundertzehn Jahren 9 und man begrub ihn in Timnat-Heres, im Gebiet seines Erbbesitzes auf dem Gebirge Efraim, nördlich vom Berg Gaasch. (Jos 24,30) 10 Auch jene ganze Generation wurde mit ihren Vätern vereint und nach ihnen kam eine andere Generation, die den HERRN nicht kannte und auch nicht die Tat, die er für Israel getan hatte. 

KENNZEICHEN DER RICHTERZEIT

11 Die Israeliten taten, was in den Augen des HERRN böse ist, und dienten den Baalen. 12 Sie verließen den HERRN, den Gott ihrer Väter, der sie aus Ägypten herausgeführt hatte, und liefen anderen Göttern nach, Göttern der Völker, die rings um sie her wohnten. Sie warfen sich vor ihnen nieder und reizten den HERRN zum Zorn. 13 Als sie den HERRN verließen und dem Baal und den Astarten dienten, 14 entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel. Er gab sie in die Hand von Plünderern, die sie ausplünderten, und gab sie der Hand ihrer Feinde ringsum preis, sodass sie ihren Feinden keinen Widerstand mehr leisten konnten. (3Mo 26,17) 15 Sooft sie auch in den Krieg zogen, war die Hand des HERRN gegen sie zum Unheil, wie der HERR gesagt und ihnen geschworen hatte. So gerieten sie in große Not. 16 Der HERR aber setzte Richter ein und die retteten sie aus der Hand derer, die sie ausplünderten. 17 Doch sie gehorchten auch ihren Richtern nicht, sondern hurten anderen Göttern hinterher und warfen sich vor ihnen nieder. Rasch wichen sie von dem Weg ab, den ihre Väter, den Geboten des HERRN gehorsam, gegangen waren. Sie jedoch handelten nicht so. 18 Wenn aber der HERR bei ihnen Richter einsetzte, dann war der HERR mit dem Richter und rettete die Israeliten aus der Hand ihrer Feinde, solange der Richter lebte; denn der HERR hatte Mitleid mit ihnen, wenn sie über ihre Feinde und Unterdrücker klagten. 19 Sobald aber der Richter gestorben war, wurden sie rückfällig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter, liefen anderen Göttern nach, dienten ihnen und warfen sich vor ihnen nieder. Sie ließen nicht ab von ihrem bösen Treiben und von ihrem störrischen Verhalten. 

UNVOLLENDETE EROBERUNG DES LANDES

20 Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel. Er sagte: Weil dieses Volk meinen Bund übertreten hat, zu dem ich ihre Väter verpflichtet habe, und weil es nicht auf meine Stimme gehört hat, 21 werde auch ich kein einziges der Völker mehr vor ihren Augen vertreiben, die Josua bei seinem Tod noch übrig gelassen hat. 22 Israel soll durch sie auf die Probe gestellt werden, ob es daran festhält, den Weg des HERRN zu gehen, wie es seine Väter taten, oder nicht. 23 Darum ließ der HERR diese Völker da und vertrieb sie nicht sofort. Er hatte sie auch nicht in die Hand Josuas gegeben. 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
© 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Alle Rechte vorbehalten.
Die Herausgeber sind: (Erz-)Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a.
Herausgebender Verlag: Katholische Bibelanstalt GmbH

www.bibelwerk.de