Dein Browser ist veraltet. Sollte ERF Bibleserver sehr langsam sein, aktualisiere bitte deinen Browser.

Anmelden
... und alle Funktionen nutzen!

  • Lies mal1. Mose 3
  • Notizen
  • Tags
  • Likes
  • Verlauf
  • Wörterbücher
  • Lesepläne
  • Grafiken
  • Videos
  • Anlässe
  • Spenden
  • Blog
  • Newsletter
  • Partner
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Alexa Skill
  • Für Webmaster
  • Datenschutz
  • Erklärung zur Barrierefreiheit
  • Rechte der Betroffenen (DSGVO)
  • Impressum
  • Language: Deutsch
© 2026 ERF
Kostenlos anmelden

Hiob 33

VOLXBIBEL

von SCM Verlag

Elihu meint: Gott redet mit den Menschen

1 Elihu sagte: „Hiob, du musst mir jetzt mal wirklich gut zuhören, ja? 2 Ich werde auch noch mal was konkret zu der Sache sagen. 3 Du weißt, ich bin korrekt, ich laber keinen Stuss. 4 Durch Gottes Energiestrom bin ich entstanden. Er hat mich angepustet, und darum lebe ich überhaupt! 5 Wenn du was zu sagen hast, dann sag es jetzt! Hast du irgendwas an dem zu meckern, was ich gerade gesagt habe? 6 Ich bin genauso viel wert wie du! Für Gott sind wir beide gleich. Ich bin aus demselben Material wie du. 7 Du brauchst keinen Schiss vor mir zu haben! Ich werde dir nicht noch mehr zumuten. 8 Also, ich hab das so verstanden, was du gerade gesagt hast. 9 Du meintest: ‚Ich kann mich nicht dadran erinnern, irgendwie Mist gebaut zu haben. Ich hab ein reines Gewissen! 10 Aber Gott erfindet immer wieder neue Sachen, die er an mir zu meckern hat. Er tut so, als wäre ich sein Feind. 11 Er legt mir Handschellen an, er spioniert mein ganzes Leben aus.‘ 12 Hey, ich sag dir mal was: Das ist nicht korrekt, wenn du so was behauptest! Wir reden hier immerhin von Gott, der tausendmal mächtiger ist als jeder Mensch! 13 Was hast du gegen ihn, hä? Bist du sauer, weil er dir nicht die passende Antwort auf deine Fragen gibt? 14 Ich bin der Meinung, dass Gott immer zu uns redet. Wir bekommen es bloß nicht immer mit! 15 Manchmal redet er nachts durch Träume zu uns, wenn wir im Tiefschlaf in unserem Bett liegen. 16 Es kann passieren, dass Gott zu einem redet und auf etwas aufmerksam macht. Oder er warnt jemand davor, 17 wenn der irgendwo Mist baut. Er versucht, dafür zu sorgen, dass man sein Leben ändert. Auch wenn man glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. 18 Auf die Art sorgt er dafür, dass der Mensch sich nicht durch seinen Lebensstil selbst umbringt oder einfach so in den Tod rennt. 19 Ich glaube ja, er macht so was auch durch Krankheiten, wenn jemand voll die Schmerzen in den Knochen hat und im Bett liegen muss. 20 Man verliert jeglichen Appetit, sogar beim Lieblingsessen kriegt man nur noch das Kotzen. 21 So wird man fast magersüchtig, ist nur noch Haut und Knochen. 22 Der Tod guckt schon um die Ecke, die Beerdigung kann schon mal geplant werden. 23 Wenn dann ein Botschafter von Gott vorbeikommt, so ein Engel, das wäre schon was. So ein Typ, einer von tausend, der dem Menschen seine Rechte vorlesen soll. 24 Der Engel wird dann voll nett sein und sagen: ‚Er soll noch nicht sterben! Ich habe Geld für ihn in der Tasche, um ihn freizukaufen! 25 Sein Körper soll sich wieder erholen. Er soll wieder vor Kraft sprühen, so als wäre er wieder ein Teenager!‘ 26 Dann wirst du wieder mit Gott reden, und er wird auf dich hören. Du darfst wieder in seine Nähe kommen und dich mit ihm freuen. Mit ihm, der dich vollkommen wiederhergestellt hat. 27 Dann wirst du im Fernsehen allen Menschen sagen, dass du in Wirklichkeit richtig Mist gebaut hattest: ‚Ich hab mir das alles so hingebogen, wie ich wollte! Aber Gott hat mich dafür nicht bestraft. 28 Er hat mich gerettet, obwohl ich schon mit einem Bein im Grab stand. Er hat mir erlaubt, dass ich die Sonne wieder sehen darf.‘ 29 So ist Gott drauf, und er kann so was mit jedem machen, auch zwei- oder dreimal. 30 Er kann jeden retten, der dachte, er wär so gut wie tot, und er kann einem auch die Freude am Leben zurückgeben! 31 Pass gut auf, was ich dir zu sagen habe, Hiob! Halt noch mal für ein paar Minuten deinen Mund, damit bei dir ein paar Leuchter angehen, wenn ich weiterrede, klar? 32 Wenn du aber irgendwas Sinnvolles zu dem zu sagen hast, was ich gerade gesagt habe, dann nur zu! Ich wäre mehr als froh, wenn ich unrecht hätte. 33 Aber wenn du nichts dazu sagen kannst, dann musst du halt den Mund halten und mir weiter zuhören. Ich werde dir noch ein paar richtig schlaue Sachen beibringen. Dinge, die du noch nicht gewusst hast.“ 

VOLXBIBEL – Next Level
© 2023 Volxbibel-Verlag in der SCM Verlagsgruppe GmbH
Max-Eyth-Straße 41, 71088 Holzgerlingen
volxbibel.de

Hiob 33

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk

Zusammenfassung der Argumente Ijobs

1 Du aber, Ijob, hör doch auf meine Rede, / all meinen Worten leih dein Ohr! 2 Siehe doch, ich habe meinen Mund geöffnet, / schon spricht am Gaumen meine Zunge. 3 Aus aufrichtigem Herzen kommen meine Worte, / lautere Weisheit reden meine Lippen. 4 Gottes Geist hat mich erschaffen, / der Atem des Allmächtigen mir das Leben gegeben. (1Mo 2,7) 5 Wenn du kannst, erwidere mir! / Leg es mir vor und stell dich! 6 Schau, ich bin wie du vor Gott, / auch ich bin nur aus Lehm geformt. (Hi 10,8) 7 Siehe, Furcht vor mir braucht dich nicht zu erschrecken, / Druck von mir nicht auf dir lasten. 8 Jedoch, du sprachst vor meinen Ohren / und ich vernahm der Worte Laut: 9 Rein bin ich und ohne Sünde, / makellos und ohne Schuld. (Hi 10,7; Hi 16,17; Hi 23,10; Hi 27,5) 10 Seht, Vorwürfe sucht er gegen mich zu finden, / er sieht mich an als seinen Feind. (Hi 13,24; Hi 19,11) 11 Meine Füße legt er in den Block, / er überwacht alle meine Pfade. (Hi 13,27) 12 Sieh, da bist du nicht im Recht, sage ich dir, / denn Gott ist größer als der Mensch. 13 Warum hast du mit ihm gestritten, / dass er auf deine Worte keine Antwort gibt?[1] 

Gottes vielfältige Zeichen

14 Denn einmal redet Gott / und zweimal, man achtet nicht darauf. (Hi 9,16; Hi 19,7; Hi 30,20) 15 Im Traum, im Nachtgesicht, / wenn tiefer Schlaf auf die Menschen fällt, / im Schlummer auf dem Lager, (1Mo 28,10; 4Mo 12,6; Hi 4,12; Joe 3,1; Mt 2,13; Mt 27,19) 16 da öffnet er der Menschen Ohr / und schreckt sie auf durch Warnung,[2] 17 um von seinem Tun den Menschen abzubringen, / den Hochmut aus dem Manne auszutreiben,[3] 18 seine Seele vor dem Grab zu retten, / sein Leben davor, in den Todesschacht hinabzusteigen. 19 Er wird gemahnt durch Schmerz auf seinem Lager / und ständig ist Kampf in seinen Gliedern. (Spr 3,12) 20 Am Brot verspürt sein Leben Ekel / und seine Seele an der Lieblingsspeise. (Ps 107,18) 21 Es schwindet sein Fleisch, man sieht es nicht mehr. / Abgemagert bis auf die Knochen, / die man sonst nicht sieht. (Hi 19,20) 22 Dem Grabe nähert sich seine Seele, / sein Leben den Todesboten. 23 Wenn dann ein Engel ihm zur Seite steht, / ein Mittler, einer von den Tausenden, / dem Menschen zu verkünden, was recht ist, 24 wenn dieser sich seiner erbarmt und spricht: / Erlös ihn, dass er nicht ins Grab hinabsteige, / Lösegeld habe ich für ihn gefunden!, 25 dann blüht sein Fleisch in Jugendfrische, / zu den Tagen seiner Jugend kehrt er zurück. (Ps 103,5) 26 Betet er zu Gott, so ist er ihm gnädig, / er darf sein Angesicht schauen in festlichem Jubel. / Dem Menschen gibt er seine Gerechtigkeit wieder. 27 Er singt bei den Menschen und spricht: / Gesündigt hatte ich und das Recht verkehrt; / doch hat er mir nicht mit Gleichem vergolten. 28 Losgekauft hat er meine Seele vor dem Abstieg ins Grab, / mein Leben darf schauen das Licht. 29 Sieh, alles das pflegt Gott zu tun, / zweimal, ja dreimal mit dem Menschen, 30 um fernzuhalten seine Seele von dem Grab, / um ihm zu leuchten mit dem Licht des Lebens. (Ps 56,14) 31 Merk auf, Ijob, hör mich an, / schweig still, dass ich rede! 32 Hast Worte du bereit, entgegne mir! / Sprich nur; denn gern gebe ich dir Recht. 33 Wenn aber nicht, hör du mich an! / Schweig still, damit ich dich Weisheit lehre! 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
© 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Alle Rechte vorbehalten.
Die Herausgeber sind: (Erz-)Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a.
Herausgebender Verlag: Katholische Bibelanstalt GmbH

www.bibelwerk.de