Dein Browser ist veraltet. Sollte ERF Bibleserver sehr langsam sein, aktualisiere bitte deinen Browser.

Anmelden
... und alle Funktionen nutzen!

  • Lies mal1. Mose 3
  • Notizen
  • Tags
  • Likes
  • Verlauf
  • Wörterbücher
  • Lesepläne
  • Grafiken
  • Videos
  • Anlässe
  • Spenden
  • Blog
  • Newsletter
  • Partner
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Alexa Skill
  • Für Webmaster
  • Datenschutz
  • Erklärung zur Barrierefreiheit
  • Rechte der Betroffenen (DSGVO)
  • Impressum
  • Language: Deutsch
© 2026 ERF
Kostenlos anmelden

Daniel 11

VOLXBIBEL

von SCM Verlag

Die Präsidenten aus dem Süden und aus dem Norden

1 Der Engel sagte weiter: „Ich sollte den Engel Michael damals auch unterstützen, als Darius in seinem ersten Jahr bei den Medern an der Macht war. 2 Was ich dir jetzt sage, wird auch hundertprozentig passieren. Und zwar werden noch drei weitere Präsidenten über Persien das Sagen haben. Der vierte wird dann aber anders sein, er hat viel mehr Kohle als seine Vorgänger. Nachdem er an das ganze Geld gekommen ist, wird er dadurch auch mehr Macht kriegen. Dann fühlt er sich stark genug, auch gegen Griechenland zu kämpfen. 3 Aber dann kommt ein sehr heftiger Präsident in Griechenland nach oben. Der wird sehr viel mehr Möglichkeiten haben, er hat so eine Macht, dass er tun und lassen kann, was er will. 4 Aber kaum hat er so richtig losgelegt, wird sein ganzes Land plötzlich zerteilt. Es zerbricht in vier Teile, in jede Himmelsrichtung ein Stück. Das hat zur Folge, dass keins von den Teilen wieder so eine Macht haben wird, wie sie noch hatten, als sie alle vereint waren. Die Macht wird dort auch nicht an einen aus der Familie vom Präsidenten weitergegeben werden, denn seine ganze Familie wird getötet und ausgelöscht. 5 Der Präsident, welcher über den südlichen Teil regiert, wird schon noch viel Macht haben. Aber einer seiner Minister wird mit seinem eigenen Staat loslegen, der bald mehr Macht hat als sein eigener. 6 Einige Zeit später werden die beiden Länder Verträge miteinander machen. Um diese Verträge zu bekräftigen, wird der Präsident vom südlichen Teil seine Tochter mit dem Präsidenten vom nördlichen Teil verheiraten. Diese Frau hat aber nicht so lange wirklich Einfluss auf ihren Mann, und auch seine Macht wird weniger werden, dadurch werden die Verträge hinfällig. Die Frau wird ster- ben, alle ihre Angestellten sowie ihr Vater und ihr Ehemann, sie alle werden umkommen. 7 Aus ihrer Familie wird dann einer ihrer Brüder die Stelle vom Präsidenten einnehmen. Dieser neue Präsident wird einen Krieg gegen den nördlichen Teil anzetteln, er wird siegen und die Hauptstadt im Norden erobern und plündern. 8 Er wird die ganzen Plastikgötter mitgehen lassen, und die ganzen wertvollen Geräte aus Gold und Silber wird er auch abzocken und nach Ägypten schleppen. Anschließend lässt er den Präsidenten vom Norden erst einmal in Ruhe. 9 Der wird dann Krieg gegen das Land von dem Präsidenten im Süden führen, aber er kommt anschließend wieder in sein Land zurück. 10 Aber seine Söhne haben voll Bock auf Krieg. Sie werden ihre Armee hochrüsten und eine riesengroße Streitmacht zusammenstellen. Sie werden das Land der Gegner dann wie eine Tsunamiwelle überfluten. Nachdem sie sich noch mal zurückgezogen haben, um weiter nachzurüsten, werden sie sogar bis zu der Stadt marschieren, wo der Präsident vom Südstaat wohnt. 11 Dieser Präsident wird dann aber voll aggro auf die beiden sein, und weil er seine Armee so total motiviert hat, wird er den Gegner aus dem Norden schlagen, obwohl der ihm zahlenmäßig überlegen ist. 12 Die gegnerische Armee wird zehntausend Soldaten verlieren. Trotzdem wird er seine Überlegenheit nicht lange halten können, denn er wird zu eingebildet und arrogant durch diesen Sieg. 13 Einige Jahre später wird der Präsident aus dem Norden wieder angreifen, aber diesmal mit einer noch größeren Armee als vorher. 14 In dieser Zeit wird es viele geben, die keinen Bock auf den Präsidenten im Süden haben und Demos gegen ihn anzetteln werden. Einige von seinen eigenen Leuten werden sogar eine Terrorgruppe gründen und gegen ihn kämpfen. Damit wird sich übrigens auch eine Vorhersage erfüllen. Aber diese Gruppe wird zerschlagen, sie werden es nicht schaffen, ihn zu stürzen. 15 Der Präsident aus dem Norden wird mit seiner Armee gegen die Stadt vorrücken, die sich mit großen Schutzwällen und einer Mauer verteidigen will. Und er wird die Stadt einnehmen. Die Armee vom Süden wird den Angriffen nicht standhalten können. Sogar deren Spezialeinheit wird es nicht packen, sie sind einfach nicht stark genug. 16 Schließlich hat der Präsident keine Gegner mehr und kann tun, was er will, und niemand kann ihn daran hindern. Er wird in dem ganz besonderen Land von Gott mit seinem Heer einmarschieren, und überall, wo er hinkommt, macht er alles platt. 17 Schließlich kann er den Hals nicht voll kriegen und plant, auch noch den Rest vom Land unter seine Fuchtel zu bekommen. Er wird Verträge machen und eine von seinen Töchtern mit dem Präsidenten vom Süden verheiraten. Trotzdem wird er sein Ziel damit nicht erreichen. 18 Als Nächstes wird er dann viele Inseln erobern. Schließlich kommt dann aber ein General, der gegen ihn kämpft und seinen Siegeszug beendet, der für andere echt peinlich war. Dann bekommt er die Rechnung für seine Aktionen. 19 Plötzlich muss er gegen seine eigenen Leute kämpfen, wird Krieg führen gegen die Städte aus seinem Land, und das überlebt er nicht lange. 20 Dann wird es einen Nachfolger geben, der jemanden beauftragt, die Steuern aus dem ganz besonderen Land abzukassieren. Aber der wird auch nach ein paar Tagen getötet, wobei er nicht in der Öffentlichkeit und auch nicht bei einem Kampf umkommt.“ 

Der neue Präsident, ein Feind von Gottes Leuten

21 Der Engel sagte dann: „An seine Stelle wird dann ein Typ treten, der superlink unterwegs ist. Der sollte nie Präsident werden, aber er schafft es trotzdem, weil er viele Leute mit Kohle besticht. 22 Er ist in der Lage, alle Armeen, die in das Land einfallen, zu vernichten. Dabei stirbt sogar einer von der oberen Chefetage, einer von Gottes besonderen Leuten. 23 Dieser Präsident macht dann zwar Friedensverträge mit ihnen, aber er hintergeht diese Verträge und zieht mit seiner Armee gegen die besondere Stadt in den Krieg. Diese Schlacht gewinnt er und nimmt Jerusalem ein, obwohl er nur eine ganz kleine Truppe hat. 24 Ohne zu zögern, kämpft er auch gegen die reichen Gegenden. Eine Stadt nach der nächsten wird von ihm ausgeraubt. Die Beute verschenkt er an seine Männer. Er schafft damit etwas, was keinem seiner Vorgänger gelang. Er plant auch einen Angriff gegen die größeren Städte, die eine Schutzmauer besitzen, verwirft diesen Plan aber nach einiger Zeit wieder. 25 Schließlich muss er mit allem, was er aufbieten kann, gegen den Präsidenten im Süden in den Krieg ziehen. Der hat in der Zeit eine noch größere Armee zusammengetrommelt. Die Kriegspläne vom Präsidenten des Südens klappen aber nicht, weil man einige Anschläge gegen ihn durchführt. 26 Leute, mit denen er vorher noch jeden Tag zu Mittag gegessen hat, werden ihn verraten und kaputt machen. Sein Heer wird auseinanderbrechen, und viele von seinen Soldaten müssen sterben. 27 Dann werden sich die beiden Präsidenten schließlich an einen Tisch setzen und miteinander verhandeln. Aber sie sind nicht ehrlich dabei, der eine will den anderen nur abziehen. So werden die Verhandlungen erst einmal scheitern, denn es ist noch nicht die Zeit dafür. 28 Der Präsident aus dem Norden wird dann mit sehr viel Kohle und wertvollen Sachen wieder aus dem Krieg nach Hause kommen. Er ärgert sich über die besonderen Verträge, die geschlossen wurden, und findet die nicht gut. Darum tut er das, was er sich vorher schon vorgenommen hat. 29 Zu einer vorher von Gott festgelegten Zeit wird er wieder Richtung Süden ziehen, um gegen die Armee dort zu kämpfen. Aber diesmal geht der Krieg anders aus als beim ersten Mal. 30 Aus Richtung Zypern werden einige Kriegsschiffe kommen und ihn zur Umkehr zwingen. Er ist so sauer, dass er voll den Hass gegen die besonderen Verträge bekommt, die er mit den Leuten geschlossen hatte. Er lässt seine Wut an den Leuten von Gott aus. Er tut sich mit einigen Männern zusammen, die aus den Reihen der Gegner stammen, welche aber keinen Bock mehr auf Gott haben. 31 Dann schickt er seine Truppen gegen sie, und dann nehmen die das besondere Land ein. Sie werden den Tempel erobern und seine Ehre in den Dreck ziehen. Dann werden sie die täglichen Opferrituale abschaffen und einen ganz ekligen Plastikgott dort aufstellen. 32 Menschen, die sowieso nicht so leben, wie es die Gesetze vorschreiben, verführt er dazu, dass sie ihren Glauben an Gott ablegen. Aber die Leute, die ihren Gott gut kennen, werden sich nicht verführen lassen, sie bleiben stark und leben weiter so, wie es sein soll. 33 Es wird einige kluge Männer geben, die dann vielen Leuten aus dem Volk wieder beibringen, wie man korrekt lebt. Diese Männer werden aber verfolgt, ausgeraubt, in den Knast gesteckt und hingerichtet werden. 34 In dieser Zeit, wo man versucht, sie kaputt zu machen, wird es nur ein paar Leute geben, die ihnen helfen. Aber es wird viele geben, die so tun, als ob sie helfen wollen, aber in Wirklichkeit wollen sie es gar nicht. 35 Auch einige von den klugen Typen werden scheitern und es nicht packen, straight zu bleiben. Das Ganze ist wie so ein großer Test, um zu sehen, wer es ernst meint und wer nicht. Es sollen am Ende nur die Leute übrig bleiben, die wirklich gut drauf sind. Aber das ist noch nicht alles. 36 Der Präsident wird eine Zeit lang das machen können, worauf er Bock hat. Er wird dann glauben, dass ihm nichts unmöglich ist und dass er genauso mächtig ist wie jeder andere Plastikgott, sogar so mächtig wie Gott selbst. Er wird über den einzigen Gott ablästern, aber das geht nur so lange, wie Gott das will. Er hat das alles genau geplant, und es passiert nur das, was er beschlossen hat. 37 Diesem Präsidenten ist sogar der Gott total egal, an den seine eigenen Leute immer geglaubt haben. Auch vor dem Lieblingsgott der Frauen, diesem Tammus, hat er keinen Respekt. Er glaubt, er wäre etwas Besseres als jeder Gott, den er sich auch nur vorstellen kann. 38 Dann fängt er an, plötzlich neue Götter zu erfinden und zu denen zu beten. Zum Beispiel den Gott des Bunkers, den es vorher noch nicht gab. Er wird diesem Plastikgott sogar Gold, Silber, Edelsteine und andere wertvolle Sachen schenken. 39 Mit diesem Gott wird er gegen andere schwer einnehmbare Städte Krieg führen und diese Kriege sogar gewinnen. Jeder, der zu seinem Gott betet, wird ganz viel Respekt von ihm bekommen. Und er wird seinen Leuten ein Stück Land schenken und ihnen Macht über andere Menschen geben. 40 Aber dann wird seine Zeit zu Ende gehen. Der Präsident aus dem Süden wird ihn angreifen. Der Präsident aus dem Norden kommt mit vielen Panzern und Kriegsschiffen von der anderen Seite gegen ihn. Der wird dann mit seiner Armee in das Land eindringen, keiner wird ihn aufhalten können, er kommt wie eine große Flutwelle. 41 Sogar das ganz besondere Land, das Lieblingsland von Gott, wird er einnehmen. Zehntausende werden getötet, nur die Edomiter, Moabiter und ein großer Teil der Ammoniter wird am Leben bleiben. 42 Er wird dann auch Bock auf die umliegenden Länder bekommen, Ägypten wird zum Beispiel auch eingenommen. 43 So kann er sehr viel Kohle einsacken, denn die ganzen Goldreserven aus Ägypten wird er sich abzocken. Libyen und Äthiopien werden sich ihm anschließen. 44 Irgendwann hört er Gerüchte, dass eine feindliche Armee aus dem Osten und aus dem Norden in sein Land einmarschiert ist. Er wird megasauer sein und seine Armeen losschicken, um bei denen die Rote-Karte-Aktion durchzuziehen, das heißt, seine Gegner komplett zu vernichten. 45 Wenn er dann in diesem Feldzug gerade seine Front zwischen dem Meer und dem Berg Zion aufbaut, wird er getötet, und niemand wird ihm helfen.“ 

VOLXBIBEL – Next Level
© 2023 Volxbibel-Verlag in der SCM Verlagsgruppe GmbH
Max-Eyth-Straße 41, 71088 Holzgerlingen
volxbibel.de

Daniel 11

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Im ersten Jahr des Meders Darius stand ich ihm helfend und schützend zur Seite. (Dan 9,1) 2 Und jetzt will ich dir die Wahrheit mitteilen: Siehe, noch drei Könige stehen auf in Persien; der vierte aber wird größeren Reichtum erwerben als alle. Nachdem er reich und mächtig geworden ist, bietet er all seine Macht gegen das Reich von Jawan auf. 3 Dann wird ein kraftvoller König kommen; er herrscht mit großer Macht und tut, was er will. (1Mak 1,2) 4 Doch kaum ist er aufgetreten, da bricht sein Reich auseinander und teilt sich nach den vier Himmelsrichtungen. Es fällt aber nicht seinen Nachkommen zu und ist nicht mehr so mächtig wie unter seiner Herrschaft. Denn sein Reich wird vernichtet; es fällt anderen zu, nicht seinen Erben. 5 Dann erstarkt der König des Südens; aber einer von seinen Feldherrn wird mächtiger als er und tritt die Herrschaft an und seine Herrschaft wird noch gewaltiger sein. 6 Nach Jahren schließen sie dann ein Bündnis, und um den Frieden zu bekräftigen, kommt die Tochter des Königs des Südens zum König des Nordens. Doch sie verliert die Macht und auch ihr Kind bleibt nicht am Leben; zu der Zeit wird sie dem Untergang preisgegeben, sie, ihre Begleiter, auch der, der sie gezeugt hat, und der, der sie zur Frau genommen hat. (Dan 2,43) 7 Aber an seiner Stelle tritt ein Spross aus ihren Wurzeln auf; er zieht gegen das Heer aus, dringt in die Festung des Königs des Nordens ein und verfährt mit ihnen, wie es ein Sieger tut. 8 Sogar ihre Götter nimmt er als Beute nach Ägypten mit, ebenso ihre Götterbilder und die kostbaren Geräte aus Silber und Gold. Dann lässt er den König des Nordens einige Jahre in Ruhe. 9 Darauf zieht dieser gegen das Reich des Königs des Südens, muss aber in sein Land zurückkehren. 10 Doch seine Söhne rüsten zum Krieg und bringen gewaltige Heere zusammen. Einer kommt; er rückt vor und überflutet alles. Dann rüstet er nochmals und dringt bis zu seiner Festung vor. 11 Das erbittert den König des Südens; er zieht gegen den König des Nordens aus und kämpft gegen ihn. Dieser hat zwar ein großes Heer aufgestellt, aber das Heer fällt dem andern in die Hand 12 und wird aufgerieben. Da wird sein Herz stolz; er wirft Zehntausende zu Boden, aber er bleibt nicht stark. 13 Der König des Nordens stellt nochmals ein Heer auf, noch größer als das erste, und nach einigen Jahren zieht er gegen jenen mit einer großen Streitmacht und einem riesigen Tross ins Feld. 14 In jener Zeit erheben sich viele gegen den König des Südens; auch gewalttätige Leute aus deinem Volk stehen auf und so erfüllt sich eine Vision. Aber sie kommen zu Fall. 15 Da zieht der König des Nordens heran, schüttet einen Wall auf und erobert eine stark befestigte Stadt. Die Kräfte des Königs des Südens halten nicht stand; selbst die Truppe seiner auserlesenen Kämpfer ist nicht stark genug, um sich zu halten. (Dan 8,23) 16 Jener, der gegen ihn vorrückt, tut, was er will. Keiner kann ihm widerstehen; so fasst er Fuß im Land der Zierde und seine Hand bringt Vernichtung. (Dan 8,9) 17 Dann fasst er den Plan, sein ganzes Reich zu unterjochen. Er schließt Frieden mit ihm und gibt ihm eine seiner Töchter zur Frau, um es zu vernichten. Doch das kommt nicht zustande, es gelingt ihm nicht. (Dan 2,43) 18 Jetzt wendet er sich gegen die Inseln und erobert viele. Aber ein Feldherr macht seiner Schmähung ein Ende und lässt seine Schmähung auf ihn zurückfallen. 19 Nun wendet er sich den Festungen des eigenen Landes zu. Er stolpert jedoch, fällt und ist nicht mehr zu finden. 20 An seine Stelle tritt einer, der einen Steuereintreiber durch die Zierde des Reiches ziehen lässt. Doch wird er schon nach kurzer Zeit beseitigt, aber nicht öffentlich und nicht im Kampf. 21 An seine Stelle tritt ein verächtlicher Mensch. Ihm überträgt man die Würde des Königtums nicht; er kommt aber unversehens und reißt die Herrschaft durch List an sich. (Dan 8,23) 22 Ganze Heere werden vor ihm hinweggeschwemmt und vernichtet, auch der Fürst des Bundes. 23 Wer sich mit ihm verbündet, gegen den handelt er heimtückisch. Er kommt empor, und obwohl er nur wenige Anhänger hat, wird er stark. 24 Unversehens dringt er in die reichsten Bezirke einer Provinz ein und tut, was weder seine Väter noch seine Ahnen getan haben: Er raubt, macht Beute und verteilt den Besitz an seine Leute. Er denkt Anschläge gegen die Festungen aus, aber das dauert nur eine bestimmte Zeit. 25 Er bietet seine ganze Kraft und seinen ganzen Mut auf und zieht mit einem großen Heer gegen den König des Südens. Darauf rüstet auch der König des Südens mit einem großen und sehr starken Heer zum Krieg; er kann aber nicht standhalten; denn man plant Anschläge gegen ihn. 26 Die eigenen Tischgenossen führen seinen Sturz herbei. Sein Heer wird weggeschwemmt, viele werden erschlagen und fallen. 27 Beide Könige sinnen auf Böses; sie sitzen am selben Tisch zusammen und belügen einander. Aber sie erreichen nichts, denn das Ende steht noch aus, bis zur bestimmten Zeit. 28 Und der König des Nordens kehrt zurück in sein Land mit großem Tross; sein Sinn ist gegen den Heiligen Bund gerichtet. Er handelt und kehrt in sein Land zurück. 29 Zu einer bestimmten Zeit fällt er wieder in den Süden ein. Doch das zweite Mal geht es nicht wie das erste Mal. 30 Kittäische Schiffe greifen ihn an und er kehrt eingeschüchtert um. Nun zürnt er dem Heiligen Bund und handelt entsprechend. Dann kehrt er heim und erkennt jene an, die den Heiligen Bund verlassen. 31 Er stellt Streitkräfte auf, die das Heiligtum auf der Burg entweihen, das tägliche Opfer abschaffen und den unheilvollen Gräuel aufstellen. (Dan 8,11; Dan 9,27; Dan 12,11; Mt 24,15) 32 Er verführt mit seinen glatten Worten die Menschen dazu, vom Bund abzufallen; doch die Schar derer, die ihrem Gott treu sind, bleibt fest und handelt entsprechend. 33 Die Verständigen im Volk bringen viele zur Einsicht; aber eine Zeit lang zwingt man sie nieder mit Feuer und Schwert, mit Haft und Plünderung. (Dan 12,3) 34 Doch während man sie niederzwingt, erfahren sie eine kleine Hilfe; viele schließen sich ihnen an, freilich nur zum Schein. 35 Aber auch manche von den Verständigen kommen zu Fall; so sollen sie geprüft, geläutert und gereinigt werden bis zur Zeit des Endes; denn es dauert noch eine Weile bis zu der bestimmten Zeit. 36 Der König tut, was er will. Er wird übermütig und prahlt gegenüber allen Göttern, auch gegenüber dem höchsten Gott führt er ungeheuerliche Reden. Dabei hat er Erfolg, bis der Zorn zu Ende ist. Denn was beschlossen ist, muss ausgeführt werden. (Dan 7,8; 2Thess 2,4; Offb 13,5) 37 Er missachtet sogar die Götter seiner Väter, auch den Liebling der Frauen achtet er nicht und überhaupt keinen Gott; er prahlt gegenüber allen. 38 Stattdessen verehrt er den Gott der Festungen; einen Gott, den seine Väter nicht gekannt haben, verehrt er mit Gold und Silber, mit Edelsteinen und Kostbarkeiten. 39 Starke Festungen greift er an mit Hilfe des fremden Gottes. Alle, die ihn anerkennen, überhäuft er mit Ehren; er verleiht ihnen die Herrschaft über viele Menschen und teilt ihnen als Belohnung Land zu. 40 Zur Zeit des Endes streitet mit ihm der König des Südens. Da stürmt der König des Nordens gegen ihn heran mit Wagen und Reitern und mit vielen Schiffen. Er dringt in die Länder ein, überschwemmt sie und rückt vor. 41 Auch ins Land der Zierde dringt er ein. Viele werden niedergezwungen; nur Edom und Moab und der Hauptteil der Ammoniter entgehen ihm. (Dan 8,9; Dan 11,16) 42 Er streckt seine Hand nach den Ländern aus; auch für Ägypten gibt es keine Rettung. 43 Er wird Herr über die Schätze von Gold und Silber und über alle Kostbarkeiten Ägyptens. Libyer und Kuschiter leisten ihm Gefolgschaft. 44 Da erschrecken ihn Gerüchte aus dem Osten und dem Norden. In großem Zorn zieht er aus, um viele zu vernichten und auszurotten. 45 Zwischen dem Meer und dem Berg der heiligen Zierde schlägt er seine Prunkzelte auf. Dann geht er seinem Ende zu und niemand ist da, der ihm hilft. 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
© 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Alle Rechte vorbehalten.
Die Herausgeber sind: (Erz-)Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a.
Herausgebender Verlag: Katholische Bibelanstalt GmbH

www.bibelwerk.de