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Hiob 36

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden

Elihus letzte Rede:

1 Elihu fuhr fort und sagte: 2 „Warte ein wenig, ich will's dir erklären, / denn es ist noch mehr zu sagen für Gott. 3 Ich will mein Wissen von weither holen / und zeigen, wie gerecht mein Schöpfer ist. 4 Das ist gewiss: Meine Worte trügen nicht. / Vor dir steht ein Mann mit Wissen erfüllt. 5 Ja, Gott ist mächtig, / und doch verachtet er niemand. / Er ist mächtig, / und er weiß genau, was er tut. 6 Den Gottlosen lässt er nicht leben, / doch dem Elenden verschafft er das Recht. 7 Von Gerechten wendet er seine Augen nicht ab; / zu Königen setzt er sie auf den Thron, / und sie werden für immer erhöht.“ 

Gottes Züchtigung ist uns zum Heil

8 „Und sind sie mit Fesseln gebunden, / in Stricken des Elends gefangen, 9 dann zeigt er ihnen ihr Tun, / ihre Vergehen und ihren Stolz; 10 dann öffnet er ihr Ohr für Zucht / und befiehlt ihnen, vom Bösen zu lassen. 11 Wenn sie hören und sich unterwerfen, / vollenden sie ihre Tage im Glück / und ihre Jahre in Annehmlichkeit. 12 Hören sie nicht, laufen sie in den Tod / und kommen im Unverstand um. 13 Die Gottesverächter schnauben vor Wut, / rufen nicht um Hilfe, wenn er sie lähmt. 14 Ihre Seele stirbt schon in der Jugend ab / und ihr Leben unter Prostituierten.[1] 15 Den Elenden rettet er im Elend / und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr.“ 

Trotze Gott nicht länger!

16 „Er lockt auch dich aus dem Rachen der Angst / in einen weiten unbeschränkten Raum, / zur Ruhe am reich gedeckten Tisch. 17 Urteilst du so wie Gottlose es tun, / werden Urteil und Gericht dich ergreifen. 18 Der Zorn verlocke dich ja nicht zum Hohn, / das hohe Lösegeld verführe dich nicht! 19 Kann dein Schreien dich aus der Not befreien, / können es die Mühen deiner eigenen Kraft? 20 Sehne nicht die Nacht herbei, / in der die Völker untergehen. 21 Pass auf und wende dich nicht zum Bösen, / dass du es anstelle des Elends auswählst!“ 

Hab Ehrfurcht vor Gott!

22 „Gott ist erhaben in seiner Macht. / Wer ist ein Lehrer wie er? 23 Wer schreibt ihm seinen Weg vor, / und wer darf sagen: Du hast Unrecht getan? 24 Denk daran, sein Tun zu preisen, / das die Menschen in Liedern besingen! 25 Alle Menschen haben es gesehen, / jeder kann es von ferne erblicken. 26 Ja, Gott ist erhaben, wir fassen es nicht; / keiner erforscht die Zahl seiner Jahre.“ 

Die Schöpfung offenbart Gottes Weisheit und Macht

27 „Ja, er zieht Wassertropfen herauf, / treibt seine Wolken zusammen zum Regen, 28 der dann aus ihnen rieselt und viele Menschen benetzt. 29 Versteht man gar das Ausbreiten der Wolken, / das Donnerkrachen aus seinem Zelt? 30 Schau, mit Licht hat er sich umgeben / und den Grund des Meeres zugedeckt. 31 Ja, damit richtet er die Völker – und gibt ihnen Nahrung im Überfluss. 32 Seine Hände beherrschen den Blitz; / er befiehlt ihm, wen er treffen soll. 33 Sein Rollen kündigt ihn an, / seinen Zorneseifer gegen die Bosheit. 

© 2025 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 2025.10)
www.derbibelvertrauen.de

Hiob 36

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk

VIERTE REDE ELIHUS

Krankheit und Leid als Weg zu Gott

1 Dann fuhr Elihu fort und sprach: 2 Warte ein wenig, ich will es dir künden, / ich habe für Gott noch mehr zu sagen. 3 Ich trage mein Wissen weit hinaus, / meinem Schöpfer verschaffe ich Recht. 4 Denn wahrhaftig, meine Worte sind kein Trug, / ein Mann vollkommenen Wissens steht vor dir. 5 Sieh, Gott ist gewaltig, er verwirft nicht, / gewaltig ist die Kraft seines Herzens. 6 Den Frevler lässt er nicht am Leben, / doch den Gebeugten schafft er Recht. 7 Er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; / Könige auf dem Thron: / für immer setzt er sie ein, sie werden groß. (Dan 4,14) 8 Doch sind in Fesseln sie geschlagen, / gefangen in des Elends Stricken, (2Chr 33,11; Ps 107,10) 9 so hält er ihnen ihr Tun vor / und ihre Vergehen, weil sie stolz geworden. 10 Er öffnet ihr Ohr zur Warnung, / fordert sie auf, vom Bösen zu lassen. 11 Wenn sie hören und ihm dienen, / vollenden sie im Glück ihre Tage, / in Wonnen ihre Jahre. 12 Hören sie nicht, / so fahren sie zum Todesschacht hinab, / verscheiden im Unverstand. 13 Ruchlos Gesinnte hegen Groll, / schreien nicht um Hilfe, wenn er sie fesselt. 14 Schon in der Jugend muss ihre Seele sterben, / ihr Leben im Alter von Geweihten. 15 Den Geplagten rettet er durch seine Plage / und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr. 16 Auch dich hat er aus dem Rachen der Bedrängnis gelockt, / in Weite stehst du, nicht in Enge, / voll ist dein Tisch von fetten Speisen. 17 Das Gericht über den Frevler hat sich an dir erfüllt, / Gericht und Urteil haben zugefasst. 18 Zornglut verführe dich nicht beim Schicksalsschlag / und reiches Lösegeld verleite dich nicht. 19 Wird dein Schreien aus der Not dich führen / und alle Anstrengungen voll Kraft? 20 Sehne nicht die Nacht herbei, / in der Völker hinaufsteigen von ihrer Stätte! 21 Hüte dich und wende dich nicht zum Bösen! / Denn du wirst durch Leid geprüft. 

Über Gottes Größe

22 Sieh, groß ist Gott in seiner Macht. / Wer ist ein Lehrer wie er? (2Mo 35,34; Ps 27,11; Ps 95,3; Jes 28,23; Jes 50,4; Dan 2,47) 23 Wer will ihm weisen seinen Weg? / Wer kann ihm sagen: Du tust Unrecht? (Jes 40,13; Röm 11,33) 24 Denk daran, hoch sein Werk zu preisen, / von dem die Menschen Lieder singen. 25 Alle Welt schaut es, / von ferne nur erblickt es der Mensch. 26 Sieh, Gott ist groß, wir begreifen ihn nicht, / unerforschlich ist die Zahl seiner Jahre. (Ps 145,3) 27 Denn er zieht die Wassertropfen herauf, / als Regen ergießen sie sich aus dem Dunst. (Hi 28,25) 28 Durch ihn rieseln die Wolken, / träufeln nieder auf die vielen Menschen. 29 Wer gar versteht der Wolke Schweben, / den Donnerhall aus seinem Zelt? (Ps 18,10) 30 Sieh, darüber breitet er sein Licht / und deckt des Meeres Wurzeln zu. 31 Denn damit richtet er die Völker, / gibt Speise in reicher Fülle. (Ps 104,13) 32 Mit Licht füllt er beide Hände, / bietet sie auf gegen den, der angreift. 33 Ihn kündigt an sein lauter Schall, / wenn er im Zorn gegen den Frevel eifert.[1] 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
© 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Alle Rechte vorbehalten.
Die Herausgeber sind: (Erz-)Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a.
Herausgebender Verlag: Katholische Bibelanstalt GmbH

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