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Luke 8

Lutherbibel 2017

1 Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, 2 dazu etliche Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben Dämonen ausgefahren waren, 3 und Johanna, die Frau des Chuza, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe. 4 Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus jeder Stadt zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis: 5 Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf. 6 Und anderes fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's. 8 Und anderes fiel auf das gute Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre! 9 Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis bedeute. 10 Er aber sprach: Euch ist's gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Reiches Gottes, den andern aber ist's gegeben in Gleichnissen, dass sie es sehen und doch nicht sehen und hören und nicht verstehen. 11 Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. 12 Die aber an dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. 13 Die aber auf dem Fels sind die: Wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Sie haben aber keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. 14 Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht zur Reife. 15 Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld. 16 Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf dass, wer hineingeht, das Licht sehe. 17 Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, auch nichts geheim, was nicht bekannt werden und an den Tag kommen wird. 18 So seht nun darauf, wie ihr hört; denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er meint zu haben. 19 Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm und konnten wegen der Menge nicht zu ihm gelangen. 20 Da wurde ihm gesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen. 21 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun. 22 Und es begab sich an einem der Tage, dass er in ein Boot stieg mit seinen Jüngern; und er sprach zu ihnen: Lasst uns ans andere Ufer des Sees fahren. Und sie stießen vom Land ab. 23 Und als sie fuhren, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel über den See und die Wellen überfielen sie, und sie waren in großer Gefahr. 24 Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich und es ward eine Stille. 25 Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie fürchteten sich aber und verwunderten sich und sprachen untereinander: Wer ist dieser, dass er auch dem Wind und dem Wasser gebietet und sie sind ihm gehorsam? 26 Und sie fuhren weiter in die Gegend der Gerasener, die Galiläa gegenüberliegt. 27 Und als er ans Land trat, begegnete ihm ein Mann aus der Stadt, der war von Dämonen besessen; er trug seit langer Zeit keine Kleider mehr und blieb in keinem Hause, sondern in den Grabhöhlen. 28 Da er aber Jesus sah, schrie er auf und fiel vor ihm nieder und rief laut: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn des höchsten Gottes? Ich bitte dich: Quäle mich nicht! 29 Denn er hatte dem unreinen Geist geboten, aus dem Menschen auszufahren. Denn der hatte ihn lange Zeit geplagt; und er wurde mit Ketten und Fesseln an den Füßen gebunden und gefangen gehalten, doch er zerriss seine Fesseln und wurde von dem Dämon in die Wüste getrieben. 30 Und Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Legion. Denn es waren viele Dämonen in ihn gefahren. 31 Und sie baten ihn, dass er ihnen nicht gebiete, in den Abgrund zu fahren. 32 Es war aber dort auf dem Berg eine große Herde Säue auf der Weide. Und sie baten ihn, dass er ihnen erlaube, in diese zu fahren. Und er erlaubte es ihnen. 33 Da fuhren die Dämonen von dem Menschen aus und fuhren in die Säue, und die Herde stürmte den Abhang hinunter in den See und ersoff. 34 Als aber die Hirten sahen, was da geschah, flohen sie und verkündeten es in der Stadt und auf dem Lande. 35 Da gingen die Leute hinaus, zu sehen, was geschehen war, und kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, sitzend zu den Füßen Jesu, bekleidet und vernünftig, und sie erschraken. 36 Und die es gesehen hatten, verkündeten ihnen, wie der Besessene gerettet worden war. 37 Und die ganze Menge aus dem umliegenden Land der Gerasener bat ihn, von ihnen fortzugehen; denn es hatte sie große Furcht ergriffen. Und er stieg ins Boot und kehrte zurück. 38 Aber der Mann, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bat ihn, dass er bei ihm bleiben dürfe. Aber Jesus schickte ihn fort und sprach: 39 Geh wieder heim und sage, wie große Dinge Gott an dir getan hat. Und er ging hin und verkündigte überall in der Stadt, wie große Dinge Jesus an ihm getan hatte. 40 Als Jesus zurückkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn. 41 Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jaïrus, der ein Vorsteher der Synagoge war, und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn, in sein Haus zu kommen; 42 denn er hatte eine einzige Tochter von etwa zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und als er hinging, umdrängte ihn das Volk. 43 Und eine Frau hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren; die hatte alles, was sie zum Leben hatte, für die Ärzte aufgewandt und konnte von niemandem geheilt werden. 44 Die trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes; und sogleich hörte ihr Blutfluss auf. 45 Und Jesus sprach: Wer hat mich berührt? Als es aber alle leugneten, sprach Petrus: Meister, das Volk drängt und drückt dich. 46 Jesus aber sprach: Es hat mich jemand berührt; denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist. 47 Da aber die Frau sah, dass sie nicht verborgen blieb, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündete vor allem Volk, warum sie ihn angerührt hatte und wie sie sogleich gesund geworden war. 48 Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden! 49 Als er noch redete, kam einer von den Leuten des Vorstehers der Synagoge und sprach: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht mehr. 50 Als aber Jesus das hörte, antwortete er ihm: Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gesund! 51 Als er aber in das Haus kam, ließ er niemanden mit hineingehen als Petrus und Johannes und Jakobus und den Vater des Kindes und die Mutter. 52 Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weint nicht, denn sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft. 53 Und sie verlachten ihn, denn sie wussten, dass sie gestorben war. 54 Er aber nahm sie bei der Hand und rief: Kind, steh auf! 55 Und ihr Geist kam wieder und sie stand sogleich auf, und er befahl, man sollte ihr zu essen geben. 56 Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, niemandem zu sagen, was geschehen war.

Luke 8

Ketab El Hayat

1 بَعْدَ ذلِكَ أَخَذَ يَجُولُ فِي كُلِّ مَدِينَةٍ وَقَرْيَةٍ وَاعِظاً وَمُبَشِّراً بِمَلَكُوتِ اللهِ وَكَانَ يُرَافِقُهُ تَلاَمِيذُهُ الاِثْنَا عَشَرَ، 2 وَبَعْضُ النِّسَاءِ اللَّوَاتِي كُنَّ قَدْ شُفِينَ مِنْ أَرْوَاحٍ شِرِّيرَةٍ وَأَمْرَاضٍ، وَهُنَّ: مَرْيَمُ الْمَعْرُوفَةُ بِالْمَجْدَلِيَّةِ الَّتِي طَرَدَ مِنْهَا سَبْعَةَ شَيَاطِينَ، 3 وَيُوَنَّا زَوْجَةُ خُوزِي وَكِيلِ هِيرُودُسَ، وَسُوسَنَّةُ، وَغَيْرُهُنَّ كَثِيرَاتٌ مِمَّنْ كُنَّ يُسَاعِدْنَهُ بِأَمْوَالِهِنَّ.  4 فَلَمَّا اجْتَمَعَ حَوْلَهُ جَمْعٌ عَظِيمٌ مِنَ الَّذِينَ خَرَجُوا إِلَيْهِ مِنْ كُلِّ بَلْدَةٍ، خَاطَبَهُمْ بِمَثَلٍ: 5 «خَرَجَ الزَّارِعُ لِيَزْرَعَ بِذَارَهُ. وَبَيْنَمَا هُوَ يَزْرَعُ، وَقَعَ بَعْضُ الْبِذَارِ عَلَى الْمَمَرَّاتِ، فَدَاسَتْهُ الأَقْدَامُ، وَالْتَهَمَتْهُ طُيُورُ السَّمَاءِ. 6 وَوَقَعَ بَعْضُهُ عَلَى الصَّخْرِ، فَلَمَّا طَلَعَ يَبِسَ لأَنَّهُ كَانَ بِلاَ رُطُوبَةٍ. 7 وَوَقَعَ بَعْضُهُ فِي وَسَطِ الأَشْوَاكِ، فَطَلَعَ الشَّوْكُ مَعَهُ وَخَنَقَهُ. 8 وَبَعْضُ الْبِذَارِ وَقَعَ فِي الأَرْضِ الصَّالِحَةِ. وَلَمَّا نَبَتَ، أَنْتَجَ ثَمَراً مِئَةَ ضِعْفٍ». قَالَ هَذَا وَنَادَى «مَنْ لَهُ أُذُنَانِ لِلسَّمْعِ، فَلْيَسْمَعْ!»  9 وَسَأَلَهُ تَلاَمِيذُهُ: «مَا هُوَ مَغْزَى هَذَا الْمَثَلِ؟» 10 فَقَالَ: «لَكُمْ قَدْ أُعْطِيَ أَنْ تَعْرِفُوا أَسْرَارَ مَلَكُوتِ اللهِ. أَمَّا الآخَرُونَ، فَأُكَلِّمُهُمْ بِأَمْثَالٍ، حَتَّى إِنَّهُمْ: يَنْظُرُونَ وَلاَ يُبْصِرُونَ، وَيَسْمَعُونَ وَلاَ يَفْهَمُونَ. 11 وَهَذَا مَغْزَى الْمَثَلِ: الْبِذَارُ هِيَ كَلِمَةُ اللهِ. 12 وَمَا وَقَعَ عَلَى الْمَمَرَّاتِ هُمُ الَّذِينَ يَسْمَعُونَ (الْكَلِمَةَ)، ثُمَّ يَأْتِي إِبْلِيسُ وَيَخْطَفُ الْكَلِمَةَ مِنْ قُلُوبِهِمْ لِئَلاَّ يُؤْمِنُوا فَيَخْلُصُوا. 13 وَمَا وَقَعَ عَلَى الصَّخْرِ هُمُ الَّذِينَ يَقْبَلُونَ الْكَلِمَةَ بِفَرَحٍ لَدَى سَمَاعِهَا، وَهؤُلاَءِ لاَ أَصْلَ لَهُمْ، فَيُؤْمِنُونَ إِلَى حِينٍ، وَفِي وَقْتِ التَّجْرِبَةِ يَتَرَاجَعُونَ. 14 وَمَا وَقَعَ حَيْثُ الأَشْوَاكُ هُمُ الَّذِينَ يَسْمَعُونَ ثُمَّ يَمْضُونَ فَتَخْنُقُهُمْ هُمُومُ الْحَيَاةِ وَغِنَاهَا وَلَذَّاتُهَا، فَلاَ يُنْتِجُونَ ثَمَراً نَاضِجاً. 15 وَأَمَّا الَّذِي وَقَعَ فِي الأَرْضِ الْجَيِّدَةِ، فَهُمُ الَّذِينَ يَسْمَعُونَ الْكَلِمَةَ وَيَحْفَظُونَهَا فِي قَلْبٍ جَيِّدٍ مُسْتَقِيمٍ، وَيُنْتِجُونَ ثَمَراً بِالصَّبْرِ.  16 وَلاَ أَحَدَ يُشْعِلُ مِصْبَاحاً ثُمَّ يُغَطِّيهِ بِوِعَاءٍ، أَوْ يَضَعُهُ تَحْتَ سَرِيرٍ، بَلْ يَرْفَعُهُ عَلَى مَنَارَةٍ لِيَرَى الدَّاخِلُونَ النُّورَ. 17 فَمَا مِنْ مَحْجُوبٍ لَنْ يُكْشَفَ، وَلاَ سِرٍّ لَنْ يُعْلَمَ وَيُعْلَنَ. 18 فَتَنَبَّهُوا إِذَنْ كَيْفَ تَسْمَعُونَ. فَإِنَّ مَنْ عِنْدَهُ، يُعْطَى الْمَزِيدَ؛ وَمَنْ لَمْ يَكُنْ عِنْدَهُ، فَحَتَّى الَّذِي يَظُنُّهُ لَهُ، يُنْتَزَعُ مِنْهُ!» 19 وَجَاءَتْ إِلَيْهِ أُمُّهُ وَإِخْوَتُهُ، وَلَمْ يَتَمَكَّنُوا مِنَ الْوُصُولِ إِلَيْهِ بِسَبَبِ الزِّحَامِ. 20 فَقِيلَ لَهُ: «إِنَّ أُمَّكَ وَإِخْوَتَكَ وَاقِفُونَ خَارِجاً، يُرِيدُونَ أَنْ يَرَوْكَ!» 21 وَلكِنَّهُ أَجَابَهُمْ قَائِلاً: «أُمِّي وَإِخْوَتِي هُمُ الَّذِينَ يَسْمَعُونَ كَلِمَةَ اللهِ وَيَعْمَلُونَ بِهَا».  22 وَذَاتَ يَوْمٍ رَكِبَ قَارِباً هُوَ وَتَلاَمِيذُهُ، وَقَالَ لَهُمْ: «لِنَعْبُرْ إِلَى الضِّفَّةِ الْمُقَابِلَةِ مِنَ الْبُحَيْرَةِ!» فَأَقْلَعُوا. 23 وَفِيمَا هُمْ مُبْحِرُونَ، نَامَ. وَهَبَّتْ عَلَى الْبُحَيْرَةِ عَاصِفَةُ رِيحٍ مُفَاجِئَةٌ، فَأَخَذَ الْمَاءُ يَمْلأُ الْقَارِبَ، وَأَحَاطَ بِهِمِ الْخَطَرُ. 24 فَتَقَدَّمُوا إِلَيْهِ وَأَيْقَظُوهُ قَائِلِينَ: «يَاسَيِّدُ، يَاسَيِّدُ، إِنَّنَا نَهْلِكُ!» فَنَهَضَ وَزَجَرَ الرِّيحَ وَالْمَاءَ الْهَائِجَ، فَسَكَنَا وَسَادَ الْهُدُوءُ. 25 ثُمَّ قَالَ لَهُمْ: «أَيْنَ إِيمَانُكُمْ؟» وَإِذْ خَافُوا، ذُهِلُوا، وَقَالَ أَحَدُهُمْ لِلآخَرِ: «مَنْ هُوَ هَذَا إِذَنْ حَتَّى إِنَّهُ يَأْمُرُ الرِّيَاحَ وَالْمَاءَ فَتُطِيعُهُ؟»  26 وَوَصَلُوا إِلَى بَلْدَةِ الْجِرَاسِيِّينَ، وَهِيَ تَقَعُ مُقَابِلَ الْجَلِيلِ. 27 فَلَمَّا نَزَلَ إِلَى الْبَرِّ، لاَقَاهُ رَجُلٌ مِنَ الْمَدِينَةِ تَسْكُنُهُ الشَّيَاطِينُ مُنْذُ مُدَّةٍ طَوِيلَةٍ، وَكَانَ لاَ يَلْبَسُ ثَوْباً وَلاَ يَسْكُنُ بَيْتاً بَلْ يُقِيمُ بَيْنَ الْقُبُورِ. 28 فَمَا إِنْ رَأَى يَسُوعَ، حَتَّى صَرَخَ وَانْطَرَحَ أَمَامَهُ، وَقَالَ بِصَوْتٍ عَالٍ: «مَا شَأْنُكَ بِي يَايَسُوعُ ابْنَ اللهِ العَلِيِّ؟ أَتَوَسَّلُ إِلَيْكَ أَلاَّ تُعَذِّبَنِي؟» 29 فَإِنَّ يَسُوعَ كَانَ قَدْ أَمَرَ الرُّوحَ النَّجِسَ أَنْ يَخْرُجَ مِنَ الرَّجُلِ. فَكَثِيراً مَا كَانَ يَتَمَكَّنُ مِنْهُ، وَكُلَّمَا رُبِطَ بِالسَّلاَسِلِ وَالْقُيُودِ لِيُضْبَطَ، حَطَّمَ الْقُيُودَ وَسَاقَهُ الشَّيْطَانُ إِلَى الْقِفَارِ. 30 فَسَأَلَهُ يَسُوعُ: «مَا اسْمُكَ؟» فَقَالَ: «لَجِيُونُ!» لأَنَّ جَيْشاً كَبِيراً مِنَ الشَّيَاطِينِ كَانُوا قَدْ دَخَلُوا فِيهِ، 31 وَقَدْ تَوَسَّلُوا إِلَيْهِ أَلاَّ يَأْمُرَهُمْ بِالذَّهَابِ إِلَى الْهَاوِيَةِ. 32 وَكَانَ هُنَالِكَ قَطِيعٌ كَبِيرٌ مِنَ الْخَنَازِيرِ يَرْعَى فِي الْجَبَلِ، فَالْتَمَسُوا مِنْهُ أَنْ يَأْذَنَ لَهُمْ بِالدُّخُولِ فِي الْخَنَازِيرِ، فَأَذِنَ لَهُمْ. 33 فَخَرَجَتِ الشَّيَاطِينُ مِنَ الإِنْسَانِ، وَدَخَلَتْ فِي الْخَنَازِيرِ، فَانْدَفَعَ الْقَطِيعُ مِنْ عَلَى حَافَةِ الْجَبَلِ إِلَى الْبُحَيْرَةِ وَمَاتَ غَرَقاً. 34 فَلَمَّا رَأَى الرُّعَاةُ مَا حَدَثَ، هَرَبُوا إِلَى الْمَدِينَةِ وَالْمَزَارِعِ يَنْشُرُونَ الْخَبَرَ. 35 فَخَرَجَ النَّاسُ لِيَرَوْا مَا حَدَثَ، وَجَاءُوا إِلَى يَسُوعَ، فَوَجَدُوا الرَّجُلَ الَّذِي خَرَجَتْ مِنْهُ الشَّيَاطِينُ جَالِساً عِنْدَ قَدَمَيْ يَسُوعَ وَهُوَ لاَبِسٌ وَسَلِيمُ الْعَقْلِ. فَخَافُوا. 36 وَأَخْبَرَهُمْ أَيْضاً الَّذِينَ شَاهَدُوا مَا حَدَثَ، كَيْفَ شُفِيَ الْمَسْكُونُ. 37 فَطَلَبَ جَمِيعُ أَهَالِي بَلْدَةِ الْجِرَاسِيِّينَ مِنْ يَسُوعَ أَنْ يَرْحَلَ عَنْهُمْ، لأَنَّ خَوْفاً عَظِيماً اسْتَوْلَى عَلَيْهِمْ. فَرَكِبَ الْقَارِبَ، وَرَجَعَ. 38 وَأَمَّا الرَّجُلُ الَّذِي خَرَجَتْ مِنْهُ الشَّيَاطِينُ، فَتَوَسَّلَ إِلَيْهِ أَنْ يُرَافِقَهُ. وَلكِنَّهُ صَرَفَهُ قَائِلاً: 39 «اِرْجِعْ إِلَى بَيْتِكَ، وَحَدِّثْ بِمَا عَمِلَهُ اللهُ بِكَ!» فَمَضَى سَائِراً فِي الْمَدِينَةِ كُلِّهَا، وَهُوَ يُنَادِي بِمَا عَمِلَهُ بِهِ يَسُوعُ.  40 وَلَمَّا عَادَ يَسُوعُ، رَحَّبَ بِهِ الْجَمْعُ، لأَنَّهُمْ كَانُوا كُلُّهُمْ يَتَرَقَّبُونَ عَوْدَتَهُ. 41 وَإِذَا رَجُلٌ اسْمُهُ يَايِرُسُ، وَهُوَ رَئِيسٌ لِلْمَجْمَعِ، قَدْ جَاءَ وَانْطَرَحَ عِنْدَ قَدَمَيْ يَسُوعَ وَتَوَسَّلَ إِلَيْهِ أَنْ يُرَافِقَهُ إِلَى بَيْتِهِ، 42 لأَنَّ لَهُ ابْنَةً وَحِيدَةً، عُمْرُهَا حَوَالَيْ اثْنَتَيْ عَشْرَةَ سَنَةً، وَقَدْ أَشْرَفَتْ عَلَى الْمَوْتِ. وَفِيمَا هُوَ ذَاهِبٌ، كَانَتِ الْجُمُوعُ تَزْحَمُهُ.  43 وَكَانَتْ هُنَاكَ امْرَأَةٌ مُصَابَةٌ بِنَزِيفٍ دَمَوِيٍّ مُنْذُ اثْنَتَيْ عَشْرَةَ سَنَةً وَمَعَ أَنَّهَا كَانَتْ قَدْ أَنْفَقَتْ كُلَّ مَا تَمْلِكُهُ أَجْراً لِلأَطِبَّاءِ، فَلَمْ تَتَمَكَّنْ مِنَ الشِّفَاءِ عَلَى يَدِ أَحَدٍ. 44 فَتَقَدَّمَتْ إِلَى يَسُوعَ مِنْ خَلْفِهِ، وَلَمَسَتْ طَرَفَ رِدَائِهِ؛ وَفِي الْحَالِ تَوَقَّفَ نَزِيفُ دَمِهَا. 45 وَقَالَ يَسُوعُ: «مَنْ لَمَسَنِي؟» فَلَمَّا أَنْكَرَ الْجَمِيعُ ذَلِكَ، قَالَ بُطْرُسُ وَرِفَاقُهُ: «يَاسَيِّدُ، الْجُمُوعُ يُضَيِّقُونَ عَلَيْكَ وَيَزْحَمُونَكَ، وَتَسْأَلُ: مَنْ لَمَسَنِي؟» 46 فَقَالَ يَسُوعُ: «إِنَّ شَخْصاً مَا قَدْ لَمَسَنِي، لأَنِّي شَعَرْتُ بِأَنَّ قُوَّةً قَدْ خَرَجَتْ مِنِّي». 47 فَلَمَّا رَأَتِ الْمَرْأَةُ أَنَّ أَمْرَهَا لَمْ يُكْتَمْ، تَقَدَّمَتْ مُرْتَجِفَةً، وَارْتَمَتْ أَمَامَهُ مُعْلِنَةً أَمَامَ جَمِيعِ النَّاسِ لأَيِّ سَبَبٍ لَمَسَتْهُ، وَكَيْفَ نَالَتِ الشِّفَاءَ فِي الْحَالِ. 48 فَقَالَ لَهَا: «يَاابْنَةُ، إِيْمَانُكِ قَدْ شَفَاكِ؛ اذْهَبِي بِسَلاَمٍ!»  49 وَبَيْنَمَا كَانَ يَتَكَلَّمُ، جَاءَ رَجُلٌ مِنْ بَيْتِ رَئِيسِ الْمَجْمَعِ، يَقُولُ لَهُ: «ابْنَتُكَ مَاتَتِ. لاَ تُتْعِبْ الْمُعَلِّمَ بَعْدُ!» 50 وَإِذْ سَمِعَ يَسُوعُ ذلِكَ، كَلَّمَهُ قَائِلاً: «لاَ تَخَفْ، آمِنْ فَقَطْ، فَتَنْجُوَ ابْنَتُكَ!» 51 وَلَمَّا وَصَلَ إِلَى الْبَيْتِ، لَمْ يَدَعْ أَحَداً يَدْخُلُ مَعَهُ إِلاَّ بُطْرُسَ وَيُوحَنَّا وَيَعْقُوبَ وَأَبَا الْفَتَاةِ وَأُمَّهَا. 52 وَكَانَ الْجَمِيعُ يَبْكُونَهَا وَيَنْدُبُونَهَا. فَقَالَ: «لاَ تَبْكُوا. إِنَّهَا لَمْ تَمُتْ، بَلْ هِيَ نَائِمَةٌ!» 53 فَضَحِكُوا مِنْهُ، لِعِلْمِهِمْ أَنَّهَا مَاتَتْ. 54 وَلكِنَّهُ، بَعْدَمَا أَخْرَجَهُمْ جَمِيعاً، أَمْسَكَ بِيَدِهَا، وَنَادَى قَائِلاً: «يَاصَبِيَّةُ، قُومِي!» 55 فَعَادَتْ إِلَيْهَا رُوحُهَا، وَنَهَضَتْ فِي الْحَالِ. وَأَمَرَ أَنْ يُقَدَّمَ لَهَا طَعَامٌ. 56 فَدُهِشَ وَالِدَاهَا؛ وَلكِنَّهُ أَوْصَاهُمَا أَلاَّ يُخْبِرَا أَحَداً بِمَا جَرَى.

Luke 8

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

1 چندی بعد، عيسی سفری به شهرها و دهات ايالت جليل كرد تا همه جا مژده ملكوت خدا را اعلام كند. آن دوازده شاگرد 2 و چند زن كه از ارواح پليد و يا از امراض شفا يافته بودند نيز او را همراهی می‌كردند. مريم مجدليه كه عيسی هفت روح پليد از وجود او بيرون كرده بود، 3 يونا، همسر خوزا (رئيس دربار هيروديس)، و سوسن از جمله اين زنان بودند. ايشان و بسياری از زنان ديگر، از دارايی شخصی خود، عيسی و شاگردانش را خدمت می‌كردند. 4 مردم از همه شهرها نزد عيسی می‌آمدند. يک روز، عده‌ء زيادی نزدش گرد آمدند و او اين حكايت را برای ايشان بيان نمود: 5 «روزی كشاورزی به مزرعه رفت تا تخم بكارد. وقتی تخمها را می‌پاشيد، مقداری روی گذرگاه افتاد و پايمال شد و پرندگان آمده، آنها را برچيدند و خوردند. 6 مقداری ديگر در زمين سنگلاخ و كم‌خاک افتاد و سبز شد، اما چون زمين رطوبت نداشت، زود پژمرد و خشكيد. 7 مقداری هم در ميان خارها افتاد. خارها با تخمها رشد كرد و ساقه‌های جوان گياه، زير فشار خارها خفه شد. 8 اما مقداری از تخمها در زمين بارور افتاد و روييد و صد برابر ثمر داد.» سپس با صدای بلند فرمود: «هر كه گوش شنوا دارد، خوب به سخنان من توجه كند!» 9 شاگردان پرسيدند: «معنی اين حكايت چيست؟» 10 فرمود: «خدا به شما اين توانايی را داده است كه معنی اين حكايات را درک كنيد، چون حقايق ناگفته‌ای را درباره برقراری ملكوت خدا بر روی زمين، بيان می‌كند. اما اين مردم، سخنان مرا می‌شنوند و چيزی از آن درک نمی‌كنند، و اين درست همان چيزی است كه انبيای قديم پيشگويی كرده‌اند. 11 «معنی حكايت اينست: تخم، همان كلام خداست. 12 گذرگاه مزرعه كه بعضی ازتخمها در آنجا افتاد، دل سخت كسانی را نشان می‌دهد كه كلام خدا را می‌شنوند، اما بعد شيطان آمده، كلام را می‌ربايد و می‌برد و نمی‌گذارد ايمان بياورند و نجات پيدا كنند، 13 زمين سنگلاخ، نمايانگر كسانی است كه از گوش دادن به كلام خدا لذت می‌برند ولی در ايشان هرگز تأثيری عميق نمی‌نمايد و ريشه نمی‌دواند. آنان می‌دانند كه كلام خدا حقيقت دارد و تا مدتی هم ايمان می‌آورند. اما وقتی باد سوزان شكنجه و آزار وزيد، ايمان خود را از دست می‌دهند. 14 زمينی كه از خار پوشيده شده، به كسانی اشاره دارد كه به پيغام خدا گوش می‌دهند و ايمان می‌آورند ولی ايمانشان در زير فشار نگرانی، ماديات و مسئوليتها و لذات زندگی، كم‌كم خفه می‌شود وثمری به بار نمی‌آورد. 15 «اما خاک خوب، نمايانگر اشخاصی است كه با قلبی آماده و پذيرا به كلام خدا گوش می‌دهند و با جديت از آن اطاعت می‌كنند تا ثمر به بار آورند. 16 «آيا تابحال شنيده‌ايد كه كسی چراغی را روشن كند و بعد روی آن را بپوشاند تا نورش به ديگران نتابد؟ چراغ را بايد جايی گذاشت كه همه بتوانند از نورش استفاده كنند. 17 به همين صورت، خدا نيز يک روز اسرار نهان و مخفی دل انسان را پيش چشمان همه، عيان و آشكار خواهد ساخت. 18 پس سعی كنيد كه به پيغام خدا خوب گوش فرا دهيد. چون هر كه دارد، به او بيشتر داده خواهد شد، و هر كه ندارد، آنچه گمان می‌كند دارد نيز از او گرفته خواهد شد.» 19 يكبار، مادر و برادران عيسی آمدند تا او را ببينند، اما بعلت ازدحام جمعيت نتوانستند وارد خانه‌ای شوند كه درآن تعليم می‌داد. 20 وقتی به عيسی خبر دادند كه مادر و برادرانش بيرون ايستاده و منتظر ديدنش هستند، 21 فرمود: «مادر و برادران من كسانی هستند كه پيغام خدا را می‌شنوند و آن را اطاعت می‌كنند.» 22 روزی عيسی با شاگردانش سوار قايقی شد و از ايشان خواست كه آن را به كناره ديگر درياچه ببرند. 23 در بين راه، عيسی را خواب در ربود. ناگهان طوفان سختی درگرفت، طوری كه آب قايق را پر كرد و جانشان به خطر افتاد. 24 شاگردان با عجله عيسی را بيدار كردند و فرياد زدند: «استاد، استاد، نزديک است غرق شويم!» عيسی برخاست و به طوفان دستور داد: «آرام شو!» آنگاه باد و امواج فروكش كرد و همه جا آرامش حكمفرما گرديد! 25 سپس از ايشان پرسيد: «ايمانتان كجاست؟» ايشان با ترس و تعجب به يكديگر گفتند: «اين مرد كيست كه حتی باد و امواج دريا نيز از او فرمان می‌برند؟» 26 به اين ترتيب به آنسوی درياچه، به سرزمين جدری‌ها رسيدند كه مقابل ايالت جليل بود. 27 وقتی عيسی از قايق پياده شد، مردی كه مدتها ديوانه بود از شهر به سوی او آمد. او نه لباس می‌پوشيد و نه در خانه می‌ماند بلكه در قبرستانها زندگی می‌كرد. 28 به محض اينكه عيسی را ديد، نعره زد و پيش پايهای او بر زمين افتاد و با صدای بلند گفت: «ای عيسی، فرزند خدای متعال، با من چه كار داری؟ التماس می‌كنم مرا عذاب ندهی!» 29 زيرا عيسی به روح پليد دستور می‌داد كه از وجود آن مرد بيرون بيايد. اين روح پليد بارها به آن مرد حمله كرده بود و حتی موقعی كه دستها و پايهای او را با زنجير می‌بستند، به آسانی زنجيرها را می‌گسيخت و سر به بيابان می‌گذاشت. او بطور كامل در چنگال ارواح پليد اسير بود. 30 عيسی از آن روح پرسيد: «اسم تو چيست؟» گفت: «قشون»، زيرا هزاران روح در وجود آن مرد داخل شده بودند. 31 سپس ارواح پليد به عيسی التماس كردند كه آنها را به جهنم نفرستد. 32 در اين هنگام، يک گله‌ء بزرگ خوک، روی تپه‌ای در آن حوالی می‌چريد. ارواح به عيسی التماس كردند كه اجازه دهد داخل خوكها گردند. عيسی اجازه داد. 33 آنگاه ارواح پليد از وجود آن مرد بيرون آمدند و داخل خوكها شدند. بلافاصله تمام آن گله از تپه سرازير شده، از پرتگاه به داخل درياچه پريدند و غرق شدند. 34 خوک‌چرانها پا به فرار گذاشتند و به هر جا كه می‌رسيدند، ماجرا را برای مردم بازگو می‌كردند. 35 طولی نكشيد كه مردم دسته‌دسته آمدند تا واقعه را به چشم ببينند. وقتی آن ديوانه را ديدند كه لباس برتن داشت و پيش پای عيسی آرام نشسته و كاملاً عاقل شده است، وحشت كردند. 36 كسانی كه اين ماجرا را ديده بودند، برای ديگران تعريف می‌كردند كه آن ديوانه چگونه شفا يافته است. 37 مردم كه از اين واقعه دچار وحشت شده بودند، از عيسی خواهش كردند كه از آنجا برود و ديگر كاری به كارشان نداشته باشد. پس او سوار قايق شد تا به كناره ديگر درياچه بازگردد. 38 ديوانه‌ای كه شفا يافته بود، به عيسی التماس كرد كه اجازه دهد او را همراهی كند. اما عيسی اجازه نداد و به او فرمود: 39 «نزد خانواده‌ات برگرد و بگو كه خدا چه كار بزرگی برايت انجام داده است.» او نيز به شهر رفت و برای همه بازگو نمود كه عيسی چه معجزه بزرگی در حق او انجام داده است. 40 هنگامی كه عيسی به كناره ديگر درياچه بازگشت، مردم با آغوش باز از او استقبال كردند، چون منتظرش بودند. 41 ناگهان مردی به نام يايروس كه سرپرست عبادتگاه شهر بود، آمد و بر پايهای عيسی افتاد و به او التماس كرد كه همراه او به خانه‌اش برود، 42 و دختر دوازده ساله‌اش را كه تنها فرزندش بود و در آستانه مرگ قرار داشت، شفا دهد. عيسی خواهش او را پذيرفت و در ميان انبوه جمعيت، با او براه افتاد. مردم از هر طرف دور او را گرفته بودند و بر او فشار می‌آوردند. 43-44 در همين حال، زنی از پشت سر عيسی خود را به او رسانيد و به گوشه‌ء ردای او دست زد. اين زن به مدت دوازده سال به خونريزی مبتلا بود و با اينكه تمام دارايی خود را صرف معالجه خود نموده بود، بهبودی نيافته بود. اما به محض اينكه دستش به گوشه ردای عيسی رسيد، خونريزی‌اش قطع شد. 45 عيسی ناگهان برگشت و پرسيد: «چه كسی به من دست زد؟» همه انكار كردند. پطرس گفت: «استاد، می‌بينيد كه مردم از هر طرف فشار می‌آورند…» 46 اما عيسی فرمود: «يک نفر به من دست زد، چون حس كردم كه نيروی شفابخشی از من صادر شد!» 47 آن زن كه ديد عيسی از همه چيز آگاهی دارد، با ترس و لرز آمد و در برابر او به زانو افتاد. آنگاه در حضور همه بيان كرد كه به چه علت به او دست زده و چگونه شفا يافته است. 48 عيسی فرمود: «دخترم، ايمانت باعث شفايت شده است. برخيز و با خيالی آسوده، برو!» 49 عيسی هنوز با آن زن سخن می‌گفت كه شخصی از خانه يايروس آمد و به او خبر داده گفت: «دخترت فوت كرد. ديگر بيهوده به استاد زحمت نده.» 50 اما وقتی عيسی اين را شنيد، به يايروس فرمود: «نترس! فقط به من اعتماد داشته باش! دخترت شفا خواهد يافت!» 51 هنگامی كه به خانه رسيدند، عيسی اجازه نداد كه بغير از پطرس، يعقوب، يوحنا و پدر و مادر آن دختر، كسی با او وارد اطاق شود. 52 در آن خانه عده زيادی جمع شده و گريه و زاری می‌كردند. عيسی به ايشان فرمود: «گريه نكنيد! دختر نمرده؛ فقط خوابيده است!» 53 همه او را مسخره كردند، چون می‌دانستند كه دختر مرده است. 54 آنگاه عيسی وارد اطاق شد و دست دختر را گرفت و فرمود: «دختر، برخيز!» 55 همان لحظه، او زنده شد و فوراً از جا برخاست! عيسی فرمود: «چيزی به او بدهيد تا بخورد.» 56 پدر و مادر او از فرط شادی نمی‌دانستند چه كنند؛ اما عيسی اصرار كرد كه جزئيات ماجرا را برای كسی فاش ننمايند.

Luke 8

New International Version

1 After this, Jesus traveled about from one town and village to another, proclaiming the good news of the kingdom of God. The Twelve were with him, 2 and also some women who had been cured of evil spirits and diseases: Mary (called Magdalene) from whom seven demons had come out; 3 Joanna the wife of Chuza, the manager of Herod’s household; Susanna; and many others. These women were helping to support them out of their own means. 4 While a large crowd was gathering and people were coming to Jesus from town after town, he told this parable: 5 “A farmer went out to sow his seed. As he was scattering the seed, some fell along the path; it was trampled on, and the birds ate it up. 6 Some fell on rocky ground, and when it came up, the plants withered because they had no moisture. 7 Other seed fell among thorns, which grew up with it and choked the plants. 8 Still other seed fell on good soil. It came up and yielded a crop, a hundred times more than was sown.” When he said this, he called out, “Whoever has ears to hear, let them hear.” 9 His disciples asked him what this parable meant. 10 He said, “The knowledge of the secrets of the kingdom of God has been given to you, but to others I speak in parables, so that, “ ‘though seeing, they may not see; though hearing, they may not understand.’[1] 11 “This is the meaning of the parable: The seed is the word of God. 12 Those along the path are the ones who hear, and then the devil comes and takes away the word from their hearts, so that they may not believe and be saved. 13 Those on the rocky ground are the ones who receive the word with joy when they hear it, but they have no root. They believe for a while, but in the time of testing they fall away. 14 The seed that fell among thorns stands for those who hear, but as they go on their way they are choked by life’s worries, riches and pleasures, and they do not mature. 15 But the seed on good soil stands for those with a noble and good heart, who hear the word, retain it, and by persevering produce a crop. 16 “No one lights a lamp and hides it in a clay jar or puts it under a bed. Instead, they put it on a stand, so that those who come in can see the light. 17 For there is nothing hidden that will not be disclosed, and nothing concealed that will not be known or brought out into the open. 18 Therefore consider carefully how you listen. Whoever has will be given more; whoever does not have, even what they think they have will be taken from them.” 19 Now Jesus’ mother and brothers came to see him, but they were not able to get near him because of the crowd. 20 Someone told him, “Your mother and brothers are standing outside, wanting to see you.” 21 He replied, “My mother and brothers are those who hear God’s word and put it into practice.” 22 One day Jesus said to his disciples, “Let us go over to the other side of the lake.” So they got into a boat and set out. 23 As they sailed, he fell asleep. A squall came down on the lake, so that the boat was being swamped, and they were in great danger. 24 The disciples went and woke him, saying, “Master, Master, we’re going to drown!” He got up and rebuked the wind and the raging waters; the storm subsided, and all was calm. 25 “Where is your faith?” he asked his disciples. In fear and amazement they asked one another, “Who is this? He commands even the winds and the water, and they obey him.” 26 They sailed to the region of the Gerasenes,[2] which is across the lake from Galilee. 27 When Jesus stepped ashore, he was met by a demon-possessed man from the town. For a long time this man had not worn clothes or lived in a house, but had lived in the tombs. 28 When he saw Jesus, he cried out and fell at his feet, shouting at the top of his voice, “What do you want with me, Jesus, Son of the Most High God? I beg you, don’t torture me!” 29 For Jesus had commanded the impure spirit to come out of the man. Many times it had seized him, and though he was chained hand and foot and kept under guard, he had broken his chains and had been driven by the demon into solitary places. 30 Jesus asked him, “What is your name?” “Legion,” he replied, because many demons had gone into him. 31 And they begged Jesus repeatedly not to order them to go into the Abyss. 32 A large herd of pigs was feeding there on the hillside. The demons begged Jesus to let them go into the pigs, and he gave them permission. 33 When the demons came out of the man, they went into the pigs, and the herd rushed down the steep bank into the lake and was drowned. 34 When those tending the pigs saw what had happened, they ran off and reported this in the town and countryside, 35 and the people went out to see what had happened. When they came to Jesus, they found the man from whom the demons had gone out, sitting at Jesus’ feet, dressed and in his right mind; and they were afraid. 36 Those who had seen it told the people how the demon-possessed man had been cured. 37 Then all the people of the region of the Gerasenes asked Jesus to leave them, because they were overcome with fear. So he got into the boat and left. 38 The man from whom the demons had gone out begged to go with him, but Jesus sent him away, saying, 39 “Return home and tell how much God has done for you.” So the man went away and told all over town how much Jesus had done for him. 40 Now when Jesus returned, a crowd welcomed him, for they were all expecting him. 41 Then a man named Jairus, a synagogue leader, came and fell at Jesus’ feet, pleading with him to come to his house 42 because his only daughter, a girl of about twelve, was dying. As Jesus was on his way, the crowds almost crushed him. 43 And a woman was there who had been subject to bleeding for twelve years,[3] but no one could heal her. 44 She came up behind him and touched the edge of his cloak, and immediately her bleeding stopped. 45 “Who touched me?” Jesus asked. When they all denied it, Peter said, “Master, the people are crowding and pressing against you.” 46 But Jesus said, “Someone touched me; I know that power has gone out from me.” 47 Then the woman, seeing that she could not go unnoticed, came trembling and fell at his feet. In the presence of all the people, she told why she had touched him and how she had been instantly healed. 48 Then he said to her, “Daughter, your faith has healed you. Go in peace.” 49 While Jesus was still speaking, someone came from the house of Jairus, the synagogue leader. “Your daughter is dead,” he said. “Don’t bother the teacher anymore.” 50 Hearing this, Jesus said to Jairus, “Don’t be afraid; just believe, and she will be healed.” 51 When he arrived at the house of Jairus, he did not let anyone go in with him except Peter, John and James, and the child’s father and mother. 52 Meanwhile, all the people were wailing and mourning for her. “Stop wailing,” Jesus said. “She is not dead but asleep.” 53 They laughed at him, knowing that she was dead. 54 But he took her by the hand and said, “My child, get up!” 55 Her spirit returned, and at once she stood up. Then Jesus told them to give her something to eat. 56 Her parents were astonished, but he ordered them not to tell anyone what had happened.

Luke 8

Священное Писание, Восточный перевод

1 После этого Иса ходил из города в город и из селения в селение, провозглашая Радостную Весть о Царстве Всевышнего. Его сопровождали двенадцать учеников, 2 а также несколько женщин, которые были исцелены от злых духов и болезней: Марьям из Магдалы,[1] из которой вышли семь демонов, 3 Иоханна, жена Хузы, управляющего домом Ирода, Сусанна и многие другие. Эти женщины помогали Исе и Его ученикам из своих средств. 4 К Исе продолжали приходить люди из разных городов, и когда собралась большая толпа, Он рассказал им притчу: 5 – Сеятель вышел сеять семена. И когда он разбрасывал их, то некоторые упали у самой дороги и были затоптаны и cклёваны птицами небесными. 6 Другие упали на каменистую почву, и как только ростки взошли, они засохли от недостатка влаги. 7 Третьи упали в терновник, и когда тот разросся, то заглушил их. 8 Прочие же упали на хорошую почву. Они взошли и принесли урожай во сто раз больше того, что было посеяно.Закончив эту притчу, Иса громко сказал:– У кого есть уши, чтобы слышать, пусть слышит! 9 Его ученики спросили, что означает эта притча. 10 Иса ответил:– Вам дано знать тайны Царства Всевышнего, другим же всё остаётся в притчах, чтобы«они, смотря, не видели,и, слушая, – не понимали»[2]. 11 – Вот значение этой притчи: семя – это слово Всевышнего. 12 Семена, упавшие у дороги, – это те, кто слышит слово, но потом приходит дьявол и похищает слово из их сердец, чтобы они не поверили и не были бы спасены[3]. 13 Семена, упавшие на камень, – это те, кто с радостью принимает слово, когда слышит его. Но у них нет корня, сначала они верят, но когда приходят времена испытаний, они отступаются. 14 Семена, упавшие в терновник, – это те люди, которые слышат слово, но со временем повседневные заботы, богатство и удовольствия заглушают их, и плод их не дозревает. 15 Семена же, упавшие на хорошую почву, – это люди, которые, слыша слово, хранят его в добром и честном сердце и приносят плод благодаря своей стойкости. 16 – Никто, зажёгши светильник, не ставит его под сосуд или под кровать, наоборот, его ставят повыше, чтобы все входящие видели свет. 17 Нет ничего тайного, что не стало бы явным, и нет ничего сокрытого, что не было бы открыто и не вышло бы на свет. 18 Итак, будьте внимательны к тому, как вы слушаете, потому что у кого есть, тому будет дано ещё, и у кого нет, будет отнято и то, что, как ему кажется, у него есть. 19 К Исе пришли Его мать и братья, но из-за толпы не могли подойти к Нему. 20 Ему передали:– Твои мать и братья стоят снаружи и хотят Тебя видеть. 21 Но Иса ответил:– Мои мать и братья – это те, кто слушает слово Всевышнего и исполняет его. 22 Однажды Иса сказал Своим ученикам:– Переправимся на другую сторону озера.Они сели в лодку и отправились. 23 Пока они плыли, Иса заснул. Внезапно на озере поднялся сильный ветер, и лодку стало заливать, так что они оказались в опасности. 24 Ученики, подойдя, разбудили Ису, говоря:– Наставник, Наставник, мы гибнем!Проснувшись, Он запретил ветру и бушующим волнам. Они утихли, и наступил штиль. 25 – Где же ваша вера? – сказал Он ученикам. Они же, испуганные и удивлённые, лишь спрашивали друг друга:– Кто Он, что даже ветрам и воде приказывает, и они повинуются Ему? 26 Они приплыли в Герасинскую землю, которая находится напротив Галилеи. 27 Когда Иса сошёл на берег, Ему навстречу вышел человек из города, одержимый демонами. На нём уже давно не было одежды, и жил он не в доме, а в могильных пещерах. 28 Когда он увидел Ису, он бросился к Его ногам и закричал изо всех сил:– Что Ты от меня хочешь, Иса, Сын Бога Высочайшего (Избранный Царь)? Умоляю Тебя, не мучь меня! – 29 потому что Иса приказал нечистому духу выйти из этого человека. (Демон часто овладевал этим человеком, и тогда, даже если его сковывали цепями по рукам и ногам и стерегли, он разрывал цепи, и тогда демон гнал его в безлюдные места.) 30 Иса спросил его:– Как тебя зовут?– Полчище[4], – ответил тот, потому что в него вошло много демонов. 31 И они стали умолять Ису не отсылать их в бездну. 32 Неподалеку на склоне горы в это время паслось большое стадо свиней, и демоны попросили Ису позволить им войти в них. Он позволил. 33 Когда демоны вышли из этого человека и вошли в свиней, всё стадо бросилось с обрыва в озеро и утонуло. 34 Свинопасы, увидев, что произошло, побежали и рассказали обо всём в городе и в окрестностях. 35 Сошлись люди, чтобы посмотреть, что же случилось. Подойдя к Исе, они обнаружили, что человек, из которого были изгнаны демоны, сидит у ног Исы одетый и в здравом уме, и их охватил страх. 36 Очевидцы рассказали им о том, как одержимый был исцелён. 37 Тогда все жители страны Герасинской стали упрашивать Ису покинуть их края, потому что сильно испугались. Иса сел в лодку и возвратился туда, откуда приплыл. 38 Человек, из которого вышли демоны, просил взять его с собой, но Иса отослал его, сказав: 39 – Возвращайся домой и расскажи, что сделал для тебя Всевышний.Тот пошёл, рассказывая по всему городу о том, что сделал для него Иса. 40 Когда Иса возвратился, Его приветствовала большая толпа, потому что все ждали Его. 41 К Нему подошёл человек по имени Иаир, который был начальником молитвенного дома иудеев, и павши к Его ногам, стал просить Ису прийти к нему домой: 42 его единственная дочь, которой было около двенадцати лет, умирала. Иса пошёл туда в окружении плотной толпы. 43 В толпе была женщина, двенадцать лет страдавшая кровотечением; она истратила на врачей все свои деньги, но никто не мог её вылечить. 44 Она подошла сзади к Исе и прикоснулась к кисточке на краю Его одежды[5]. Кровотечение сразу же остановилось. 45 – Кто ко Мне прикоснулся? – спросил Иса.Никто не признавался, и Петир сказал:– Наставник, люди толпятся вокруг Тебя и напирают на Тебя. 46 Но Иса сказал:– Кто-то ко Мне прикоснулся. Я почувствовал, как из Меня вышла сила. 47 Тогда женщина, видя, что она не осталась незамеченной, подошла дрожа и пала к Его ногам. Перед всем народом она рассказала, почему она к Нему прикоснулась и как сразу же была исцелена. 48 Тогда Иса сказал ей:– Дочь моя, твоя вера исцелила тебя. Иди с миром. 49 Пока Иса ещё говорил, пришёл человек из дома Иаира, начальника молитвенного дома иудеев.– Твоя дочь умерла, – сказал он, – не беспокой больше Учителя. 50 Услышав это, Иса сказал Иаиру:– Не бойся, только верь, и девочка будет спасена. 51 Когда Он вошёл в дом, то не позволил никому войти с Ним, кроме Петира, Иохана, Якуба и родителей девочки. 52 Люди во дворе уже плакали и рыдали по ней.– Перестаньте плакать, – сказал Иса, – ведь она не умерла, а спит. 53 Они стали смеяться над Ним, потому что знали, что девочка умерла. 54 Иса же взял её за руку и сказал:– Дитя, встань! 55 Дух девочки возвратился к ней, и она сразу же встала. Иса сказал, чтобы ей дали есть. 56 Родители были поражены, но Иса велел им никому не рассказывать о том, что произошло.

Luke 8

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1 过 了 不 多 日 , 耶 稣 周 游 各 城 各 乡 传 道 , 宣 讲 神 国 的 福 音 。 和 他 同 去 的 有 十 二 个 门 徒 , 2 还 有 被 恶 鬼 所 附 、 被 疾 病 所 累 、 已 经 治 好 的 几 个 妇 女 , 内 中 有 称 为 抹 大 拉 的 马 利 亚 , 曾 有 七 个 鬼 从 他 身 上 赶 出 来 , 3 又 有 希 律 的 家 宰 苦 撒 的 妻 子 约 亚 拿 , 并 苏 撒 拿 , 和 好 些 别 的 妇 女 , 都 是 用 自 己 的 财 物 供 给 耶 稣 和 门 徒 。 4 当 许 多 人 聚 集 、 又 有 人 从 各 城 里 出 来 见 耶 稣 的 时 候 , 耶 稣 就 用 比 喻 说 : 5 有 一 个 撒 种 的 出 去 撒 种 。 撒 的 时 候 , 有 落 在 路 旁 的 , 被 人 践 踏 , 天 上 的 飞 鸟 又 来 吃 尽 了 。 6 有 落 在 磐 石 上 的 , 一 出 来 就 枯 乾 了 , 因 为 得 不 着 滋 润 。 7 有 落 在 荆 棘 里 的 , 荆 棘 一 同 生 长 , 把 他 挤 住 了 。 8 又 有 落 在 好 土 里 的 , 生 长 起 来 , 结 实 百 倍 。 耶 稣 说 了 这 些 话 , 就 大 声 说 : 有 耳 可 听 的 , 就 应 当 听 ! 9 门 徒 问 耶 稣 说 : 这 比 喻 是 甚 麽 意 思 呢 ? 10 他 说 : 神 国 的 奥 秘 只 叫 你 们 知 道 ; 至 於 别 人 , 就 用 比 喻 , 叫 他 们 看 也 看 不 见 , 听 也 听 不 明 。 11 这 比 喻 乃 是 这 样 : 种 子 就 是 神 的 道 。 12 那 些 在 路 旁 的 , 就 是 人 听 了 道 , 随 後 魔 鬼 来 , 从 他 们 心 里 把 道 夺 去 , 恐 怕 他 们 信 了 得 救 . 13 那 些 在 磐 石 上 的 , 就 是 人 听 道 , 欢 喜 领 受 , 但 心 中 没 有 根 , 不 过 暂 时 相 信 , 及 至 遇 见 试 炼 就 退 後 了 。 14 那 落 在 荆 棘 里 的 , 就 是 人 听 了 道 , 走 开 以 後 , 被 今 生 的 思 虑 、 钱 财 、 宴 乐 挤 住 了 , 便 结 不 出 成 熟 的 子 粒 来 。 15 那 落 在 好 土 里 的 , 就 是 人 听 了 道 , 持 守 在 诚 实 善 良 的 心 里 , 并 且 忍 耐 着 结 实 。 16 没 有 人 点 灯 用 器 皿 盖 上 , 或 放 在 床 底 下 , 乃 是 放 在 灯 ? 上 , 叫 进 来 的 人 看 见 亮 光 。 17 因 为 掩 藏 的 事 没 有 不 显 出 来 的 ; 隐 瞒 的 事 没 有 不 露 出 来 被 人 知 道 的 。 18 所 以 , 你 们 应 当 小 心 怎 样 听 ; 因 为 凡 有 的 , 还 要 加 给 他 ; 凡 没 有 的 , 连 他 自 以 为 有 的 , 也 要 夺 去 。 19 耶 稣 的 母 亲 和 他 弟 兄 来 了 , 因 为 人 多 , 不 得 到 他 跟 前 。 20 有 人 告 诉 他 说 : 你 母 亲 和 你 弟 兄 站 在 外 边 , 要 见 你 。 21 耶 稣 回 答 说 : 听 了 神 之 道 而 遵 行 的 人 就 是 我 的 母 亲 , 我 的 弟 兄 了 。 22 有 一 天 , 耶 稣 和 门 徒 上 了 船 , 对 门 徒 说 : 我 们 可 以 渡 到 湖 那 边 去 。 他 们 就 开 了 船 。 23 正 行 的 时 候 , 耶 稣 睡 着 了 。 湖 上 忽 然 起 了 暴 风 , 船 将 满 了 水 , 甚 是 危 险 。 24 门 徒 来 叫 醒 了 他 , 说 : 夫 子 ! 夫 子 ! 我 们 丧 命 啦 ! 耶 稣 醒 了 , 斥 责 那 狂 风 大 浪 ; 风 浪 就 止 住 , 平 静 了 。 25 耶 稣 对 他 们 说 : 你 们 的 信 心 在 那 里 呢 ? 他 们 又 惧 怕 又 希 奇 , 彼 此 说 : 这 到 底 是 谁 ? 他 吩 咐 风 和 水 , 连 风 和 水 也 听 从 他 了 。 26 他 们 到 了 格 拉 森 ( 有 古 卷 : 加 大 拉 ) 人 的 地 方 , 就 是 加 利 利 的 对 面 。 27 耶 稣 上 了 岸 , 就 有 城 里 一 个 被 鬼 附 着 的 人 迎 面 而 来 。 这 个 人 许 久 不 穿 衣 服 , 不 住 房 子 , 只 住 在 坟 茔 里 。 28 他 见 了 耶 稣 , 就 俯 伏 在 他 面 前 , 大 声 喊 叫 , 说 : 至 高 神 的 儿 子 耶 稣 , 我 与 你 有 甚 麽 相 干 ? 求 你 不 要 叫 我 受 苦 ! 29 是 因 耶 稣 曾 吩 咐 污 鬼 从 那 人 身 上 出 来 。 原 来 这 鬼 屡 次 抓 住 他 ; 他 常 被 人 看 守 , 又 被 铁 炼 和 脚 镣 捆 锁 , 他 竟 把 锁 炼 挣 断 , 被 鬼 赶 到 旷 野 去 。 30 耶 稣 问 他 说 : 你 名 叫 甚 麽 ? 他 说 : 我 名 叫 群 ; 这 是 因 为 附 着 他 的 鬼 多 。 31 鬼 就 央 求 耶 稣 , 不 要 吩 咐 他 们 到 无 底 坑 里 去 。 32 那 里 有 一 大 群 猪 在 山 上 吃 食 。 鬼 央 求 耶 稣 , 准 他 们 进 入 猪 里 去 。 耶 稣 准 了 他 们 , 33 鬼 就 从 那 人 出 来 , 进 入 猪 里 去 。 於 是 那 群 猪 闯 下 山 崖 , 投 在 湖 里 淹 死 了 。 34 放 猪 的 看 见 这 事 就 逃 跑 了 , 去 告 诉 城 里 和 乡 下 的 人 。 35 众 人 出 来 要 看 是 甚 麽 事 ; 到 了 耶 稣 那 里 , 看 见 鬼 所 离 开 的 那 人 , 坐 在 耶 稣 脚 前 , 穿 着 衣 服 , 心 里 明 白 过 来 , 他 们 就 害 怕 。 36 看 见 这 事 的 便 将 被 鬼 附 着 的 人 怎 麽 得 救 告 诉 他 们 。 37 格 拉 森 四 围 的 人 , 因 为 害 怕 得 很 , 都 求 耶 稣 离 开 他 们 ; 耶 稣 就 上 船 回 去 了 。 38 鬼 所 离 开 的 那 人 恳 求 和 耶 稣 同 在 ; 耶 稣 却 打 发 他 回 去 , 说 : 39 你 回 家 去 , 传 说 神 为 你 作 了 何 等 大 的 事 。 他 就 去 , 满 城 里 传 扬 耶 稣 为 他 作 了 何 等 大 的 事 。 40 耶 稣 回 来 的 时 候 , 众 人 迎 接 他 , 因 为 他 们 都 等 候 他 。 41 有 一 个 管 会 堂 的 , 名 叫 睚 鲁 , 来 俯 伏 在 耶 稣 脚 前 , 求 耶 稣 到 他 家 里 去 ; 42 因 他 有 一 个 独 生 女 儿 , 约 有 十 二 岁 , 快 要 死 了 。 耶 稣 去 的 时 候 , 众 人 拥 挤 他 。 43 有 一 个 女 人 , 患 了 十 二 年 的 血 漏 , 在 医 生 手 里 花 尽 了 他 一 切 养 生 的 , 并 没 有 一 人 能 医 好 他 。 44 他 来 到 耶 稣 背 後 , 摸 他 的 衣 裳 ? 子 , 血 漏 立 刻 就 止 住 了 。 45 耶 稣 说 : 摸 我 的 是 谁 ? 众 人 都 不 承 认 。 彼 得 和 同 行 的 人 都 说 : 夫 子 , 众 人 拥 拥 挤 挤 紧 靠 着 你 。 ( 有 古 卷 在 此 有 : 你 还 问 摸 我 的 是 谁 麽 ? 46 耶 稣 说 : 总 有 人 摸 我 , 因 我 觉 得 有 能 力 从 我 身 上 出 去 。 47 那 女 人 知 道 不 能 隐 藏 , 就 战 战 兢 兢 的 来 俯 伏 在 耶 稣 脚 前 , 把 摸 他 的 缘 故 和 怎 样 立 刻 得 好 了 , 当 着 众 人 都 说 出 来 。 48 耶 稣 对 他 说 : 女 儿 , 你 的 信 救 了 你 ; 平 平 安 安 的 去 罢 ! 49 还 说 话 的 时 候 , 有 人 从 管 会 堂 的 家 里 来 , 说 : 你 的 女 儿 死 了 , 不 要 劳 动 夫 子 。 50 耶 稣 听 见 就 对 他 说 : 不 要 怕 , 只 要 信 ! 你 的 女 儿 就 必 得 救 。 51 耶 稣 到 了 他 的 家 , 除 了 彼 得 、 约 翰 、 雅 各 , 和 女 儿 的 父 母 , 不 许 别 人 同 他 进 去 。 52 众 人 都 为 这 女 儿 哀 哭 捶 胸 。 耶 稣 说 : 不 要 哭 。 他 不 是 死 了 , 是 睡 着 了 。 53 他 们 晓 得 女 儿 已 经 死 了 , 就 嗤 笑 耶 稣 。 54 耶 稣 拉 着 他 的 手 , 呼 叫 说 : 女 儿 , 起 来 罢 ! 55 他 的 灵 魂 便 回 来 , 他 就 立 刻 起 来 了 。 耶 稣 吩 咐 给 他 东 西 吃 。 56 他 的 父 母 惊 奇 得 很 ; 耶 稣 嘱 咐 他 们 , 不 要 把 所 作 的 事 告 诉 人 。