Hilfe

Zürcher Bibel

Empfehlung der Phöbe

1 Ich empfehle euch unsere Schwester Phöbe, die Diakonin der Gemeinde von Kenchreä.
2 Nehmt sie auf im Herrn, wie es sich für die Heiligen geziemt, und steht ihr bei, wo immer sie eure Hilfe braucht. Denn sie hat sich ihrerseits für viele eingesetzt, auch für mich persönlich.

Grüsse

3 Grüsst Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus,
4 die, um mir das Leben zu retten, ihren Kopf hingehalten haben; nicht nur ich bin ihnen dankbar, sondern auch alle Gemeinden unter den Völkern.
5 Mein Gruss gilt auch der Gemeinde, die sich in ihrem Haus trifft. Grüsst meinen lieben Epainetos; er ist der Erste aus der Asia, der sich für Christus gewinnen liess.
6 Grüsst Maria, die viel für euch getan hat.
7 Grüsst Andronikus und Junia,1 meine Landsleute, die meine Gefangenschaft geteilt haben. Sie sind angesehen unter den Aposteln und haben schon vor mir zu Christus gehört.
8 Grüsst meinen im Herrn geliebten Ampliatos.
9 Grüsst Urbanus, unseren Mitarbeiter in Christus, und meinen lieben Stachys.
10 Grüsst Apelles, der sich bewährt hat in Christus. Grüsst die aus dem Haus des Aristobulos.
11 Grüsst Herodion, meinen Landsmann. Grüsst die aus dem Haus des Narzissus, die zum Herrn gehören.
12 Grüsst Tryphaina und Tryphosa, die sich für den Herrn einsetzen. Grüsst die liebe Persis; sie hat viel geleistet für den Herrn.
13 Grüsst Rufus, der sich im Dienst für den Herrn ausgezeichnet hat, und seine Mutter, die auch mir eine Mutter geworden ist.
14 Grüsst Asynkritos, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder, die bei ihnen sind.
15 Grüsst Philologus und Julia, Nereus und seine Schwester, Olympas und alle Heiligen bei ihnen.
16 Grüsst einander mit dem heiligen Kuss. Es grüssen euch alle Gemeinden Christi.

Warnung und Segenswunsch

17 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder und Schwestern: Habt ein Auge auf die, welche Anlass zu Spaltung und Ärgernis geben; sie widersprechen der Lehre, die ihr gelernt habt. Geht ihnen aus dem Weg!
18 Solche Leute dienen nicht Christus, unserem Herrn, sondern ihrem eigenen Bauch; mit wohlklingenden und schönen Worten täuschen sie die Herzen der Arglosen.
19 Doch euer Gehorsam ist bei allen bekannt geworden; an euch habe ich nun meine Freude. Ich möchte, dass ihr weise seid, dem Guten zugetan und dem Bösen feind.
20 Der Gott des Friedens aber wird den Satan in Kürze unter euren Füssen zermalmen. Die Gnade unseres Herrn Jesus sei mit euch!

Grüsse der Mitarbeiter

21 Es grüssen euch Timotheus, mein Mitarbeiter, und Lukios, Jason und Sosipatros, meine Landsleute.
22 Ich, Tertius, der ich diesen Brief geschrieben habe, grüsse euch im Herrn.
24 Es grüsst euch Gaius, der mich und die ganze Gemeinde beherbergt. Es grüssen euch Erastus, der städtische Verwaltungsbeamte,2 und unser Bruder Quartus.3 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen, Amen.

Lobpreis

25 Ehre aber sei ihm, der euch zu stärken vermag im Sinne meines Evangeliums und der Botschaft von Jesus Christus. So entspricht es der Offenbarung des Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten von Schweigen umhüllt war,4
26 jetzt aber ans Licht gebracht und durch prophetische Schriften auf Geheiss des ewigen Gottes allen Völkern bekannt gemacht wurde, um Glaubensgehorsam zu schaffen.
27 Ihm, dem allein weisen Gott, sei durch Jesus Christus die Ehre in Ewigkeit, Amen.
1 In der Forschung besteht weitgehend Konsens darüber, dass die Akkusativform 'Iounian' vom weiblichen Namen Iounia/Junia (und nicht von der Kurzform des männlichen Namens Junianus) abzuleiten ist.
2 "der städtische Verwaltungsbeamte": Der griechische Begriff 'oikonomos' bezeichnet hier einen hohen Beamten der Stadt, möglicherweise gar den höchsten Beamten der Finanzverwaltung.
3 Verschiedene Handschriften fügen hier ein:
4 Die Schlussdoxologie (Lobpreis) V.25-27 ist uneinheitlich überliefert: Während gewichtige Handschriften sie hier überliefern, führen einige sie nach 14,23, eine nach 15,33, wieder andere doppelt und einige überhaupt nicht an.
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