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Neues Leben. Die Bibel

1 Für den Chorleiter: Ein Psalm Davids. Mein Gott, den ich lobe, bleib nicht fern und schweige nicht,
2 wenn die Gottlosen mich verleumden und Lügen über mich verbreiten.
3 Von allen Seiten bedrängen sie mich mit ihren hasserfüllten Worten und greifen mich grundlos an.
4 Meiner Liebe begegnen sie mit Feindschaft, ich aber bete beständig für sie.
5 Sie vergelten Gutes mit Bösem und erwidern meine Liebe mit Hass:
6 Gib ihm einen Gottlosen zum Gegner und schick einen Ankläger, der ihn vor Gericht bringt.
7 Und wenn sein Fall verhandelt wird, dann sorge dafür, dass man ihn schuldig spricht. Rechne ihm seine Gebete als Sünden an.
8 Er soll ein kurzes Leben haben und sein Amt gib einem anderen.
9 Seine Kinder sollen zu Waisen werden und seine Frau zur Witwe.
10 Seine Kinder sollen herumirren, ja herumirren und betteln und vertrieben werden aus ihren verfallenen Häusern.
11 Die Gläubiger sollen seinen Besitz an sich nehmen und Fremde das rauben, was er erworben hat.
12 Niemand soll ihm mehr Gutes tun und keiner soll Mitleid mit seinen verwaisten Kindern haben.
13 Seine Nachkommen sollen ausgerottet werden. Schon in der nächsten Generation soll ihr Name erlöschen.
14 Nie soll der Herr die Sünden seiner Vorfahren vergessen, nie sollen die Sünden seiner Mutter aus dem Buch des Lebens getilgt werden.
15 Alle diese Sünden sollen dem Herrn stets vor Augen stehen, die Erinnerung an sie soll auf Erden ausgelöscht werden.
16 Denn dieser Mann war zu anderen niemals freundlich, sondern er hat die Armen und Hilflosen verfolgt und verzweifelte Menschen in den Tod getrieben.
17 Mit Vorliebe hat er andere Menschen verflucht, nun verfluche du ihn. Niemals hat er andere Menschen gesegnet, nun segne auch du ihn nicht.
18 Flüche gehören zu ihm wie sein Gewand, wie Wasser, das er trinkt, oder wie Öl für seine Beine.
19 Darum soll der Fluch nun an ihm bleiben wie ein Gewand, und ihn umschließen wie ein Gürtel.
20 Damit soll der Herr alle meine Gegner strafen und die, die mich verleumden.
21 Du aber, allmächtiger Herr, hilf mir um der Ehre deines Namens willen, errette mich, weil du treu und gütig bist!
22 Denn ich bin arm und hilflos, und mein Herz ist voller Schmerzen.
23 Ich vergehe wie ein Schatten am Abend, ich bin wie Heuschrecken, die man abschüttelt.
24 Meine Knie sind schwach vom Fasten, ich bin nur noch Haut und Knochen.
25 Überall verspotten mich die Menschen; wenn sie mich sehen, schütteln sie den Kopf.
26 Herr, mein Gott, hilf mir! Rette mich in deiner Gnade.
27 Lass sie erkennen, dass dies dein Werk ist, dass du selbst es getan hast, Herr.
28 Dann sollen sie mich verfluchen, wenn sie wollen, denn du wirst mich segnen! Wenn sie mich angreifen, werden sie unterliegen! Doch ich, dein Knecht, werde mich wieder freuen!
29 Meine Gegner sollen erniedrigt werden und ihre Schande soll sie wie ein Mantel umhüllen.
30 Ich aber will dem Herrn stets aufs Neue danken und ihn vor allen Menschen preisen.
31 Denn er steht dem Armen zur Seite, um ihn vor denen zu retten, die ihn verurteilen.
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