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Neues Leben. Die Bibel

Ein Loblied für den Herrn

1 Dann werden die Menschen in Juda dieses Lied singen: Wir haben eine sichere Stadt! Zu ihrem Schutz hat der Herr Mauern und Vormauern errichtet.
2 Öffnet einem gerechten Volk die Tore - denen, die treu waren.
3 Die mit einem festen Sinn umgibst du mit Frieden, weil sie ihr Vertrauen auf dich setzen!
4 Vertraut auf den Herrn für immer, denn der Herr ist der ewige Fels.
5 Er demütigt die Hochmütigen und hat die hoch aufragende Stadt hinabgestürzt. Er machte sie dem Erdboden gleich und trat sie in den Staub!
6 Die Füße der Armen und die Tritte der Niedrigen haben sie zertreten.
7 Der Weg des Gerechten aber ist gerade. Du ebnest seinen Weg.
8 Herr, insbesondere erwarten wir, dass du auf dem Weg deiner Gerichte zu uns kommst. Wir sehnen uns danach, dass du unsere Erinnerungen neu mit dem füllst, was dein Name bedeutet.
9 Nachts verlange ich mit allem, was ich bin, nach dir; auch mit meinem Geist, in meinem Inneren suche ich dich. Denn wenn du kommst, um die Erde zu richten, lernen die Menschen auf der Erde, was Gerechtigkeit ist.
10 Erfährt dagegen ein Böser Gnade, lernt er daraus nicht, was Gerechtigkeit ist. Er wird selbst in einem Land, in dem Gerechtigkeit zählt, weiterhin Unrecht tun und die Herrlichkeit des Herrn verachten.
11 O Herr, sie wollen deine erhobene Hand nicht sehen. Doch sie bemerken den Eifer deines Volkes und schämen sich. Dein feuriger Zorn soll deine Feinde verzehren.
12 Herr, du wirst uns Frieden schenken, denn unsere Errungenschaften verdanken wir dir.
13 O Herr, unser Gott, andere haben über uns geherrscht, doch wir ehren nur deinen Namen.
14 Die, denen wir dienten, sind tot. Sie werden nicht leben. Die Verstorbenen werden nicht mehr zurückkehren! Darum hast du sie gerichtet und vernichtet, alle Erinnerung an sie hast du ausgerottet.
15 Du hast dich verherrlicht, Herr! Du hast unser Volk groß gemacht, ihm Menschen hinzugefügt und die Grenzen des Landes erweitert!
16 Herr, wir suchten dich in der Not. Wenn wir deine Strafe ertragen mussten, sprachen wir flehentliche Gebete.
17 Wie eine Frau in den Wehen, die sich vor Schmerzen windet und schreit, so waren wir in deiner Gegenwart, Herr.
18 Wir waren schwanger und krümmten uns, doch wir gebaren Wind. Wir haben die Welt nicht gerettet; kein Mensch wurde geboren.
19 Doch die Toten, die Gott gehören, werden leben; sie werden von den Toten auferstehen! Die Begrabenen sollen sich erheben und vor Freude singen! Denn dein Tau ist strahlender Tau, und die Erde wird ihre Toten herausgeben!

Wiederherstellung Israels

20 »Geh nach Hause, mein Volk. Verschließ deine Türen. Verbirg dich eine kurze Zeit, bis der Zorn vorbei ist.
21 Sieh! Der Herr kommt von seinem Ort, um die Menschen auf der Erde für ihre Sünden zu bestrafen. Die Erde wird die Ermordeten nicht mehr verbergen. Das vergossene Blut kommt ans Tageslicht.«
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