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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

التفسير التطبيقي للكتاب المقدس

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Jakobs Flucht mit den Seinen

1 Und es kamen vor ihn die Reden der Söhne Labans, dass sie sprachen: Jakob hat alles Gut unseres Vaters an sich gebracht, und nur von unseres Vaters Gut hat er solchen Reichtum zuwege gebracht.
2 Und Jakob sah an das Angesicht Labans, und siehe, er war zu ihm nicht mehr wie zuvor.
3 Und der HERR sprach zu Jakob: Zieh wieder in deiner Väter Land und zu deiner Verwandtschaft; ich will mit dir sein.
4 Da sandte Jakob hin und ließ rufen Rahel und Lea aufs Feld zu seiner Herde
5 und sprach zu ihnen: Ich sehe an eures Vaters Angesicht, dass er zu mir nicht ist wie zuvor; aber der Gott meines Vaters ist mit mir gewesen.
6 Und ihr wisst, dass ich aus allen meinen Kräften eurem Vater gedient habe.
7 Und er hat mich getäuscht und zehnmal meinen Lohn verändert; aber Gott hat ihm nicht gestattet, dass er mir Schaden täte.
8 Wenn er sprach: Die Gefleckten sollen dein Lohn sein, so warf die ganze Herde Gefleckte. Wenn er aber sprach: Die Sprenkligen sollen dein Lohn sein, so warf die ganze Herde Sprenklige.
9 So hat Gott die Güter eures Vaters ihm entwunden und mir gegeben.
10 Denn wenn die Brunstzeit kam, hob ich meine Augen auf und sah im Traum, und siehe, die Böcke, die die Tiere besprangen, waren sprenklig, gefleckt und scheckig.
11 Und der Engel Gottes sprach zu mir im Traum: Jakob! Und ich antwortete: Hier bin ich.
12 Er aber sprach: Hebe deine Augen auf und sieh! Alle Böcke, die die Tiere bespringen, sind sprenklig, gefleckt und scheckig; denn ich habe alles gesehen, was Laban dir antut.
13 Ich bin der Gott zu Bethel, wo du das Steinmal gesalbt hast, und du hast mir daselbst ein Gelübde getan. Nun mach dich auf und zieh aus diesem Lande und kehre zurück in das Land deiner Verwandtschaft.
14 Da antworteten Rahel und Lea und sprachen zu ihm: Haben wir denn noch Anteil und Erbe am Hause unseres Vaters?
15 Gelten wir ihm nicht als Fremde? Hat er uns doch verkauft und unsern Kaufpreis verzehrt!
16 Fürwahr, der ganze Reichtum, den Gott unserm Vater entzogen hat, gehört uns und unsern Kindern. Alles nun, was Gott dir gesagt hat, das tu!
17 Da machte sich Jakob auf und lud seine Kinder und Frauen auf die Kamele
18 und führte weg all sein Vieh und alle seine Habe, die er in Paddan-Aram erworben hatte, dass er käme zu Isaak, seinem Vater, ins Land Kanaan.
19 Laban aber war gegangen, seine Herde zu scheren. Da stahl Rahel ihres Vaters Hausgott.
20 Und Jakob täuschte Laban, den Aramäer, damit, dass er ihm nicht ansagte, dass er ziehen wollte.
21 So floh er mit allem, was sein war, machte sich auf und fuhr über den Euphrat und richtete seinen Weg nach dem Gebirge Gilead.

Der Vertrag zwischen Jakob und Laban

22 Am dritten Tage wurde Laban angesagt, dass Jakob geflohen wäre.
23 Und er nahm seine Brüder zu sich und jagte ihm nach, sieben Tagereisen weit, und ereilte ihn auf dem Gebirge Gilead.
24 Aber Gott kam zu Laban, dem Aramäer, im Traum des Nachts und sprach zu ihm: Hüte dich, mit Jakob im Guten oder Bösen zu reden.
25 Und Laban holte Jakob ein. Jakob aber hatte sein Zelt aufgeschlagen auf dem Gebirge, und Laban mit seinen Brüdern schlug sein Zelt auch auf dem Gebirge Gilead auf.
26 Da sprach Laban zu Jakob: Was hast du getan, dass du mich getäuscht hast und hast meine Töchter entführt, als wenn sie im Krieg gefangen wären?
27 Warum bist du heimlich geflohen und hast mich hintergangen und hast mir's nicht angesagt, dass ich dich geleitet hätte mit Freuden, mit Liedern, mit Pauken und Harfen?
28 Und hast mich nicht einmal lassen meine Enkel und Töchter küssen? Nun, du hast töricht getan.
29 Ich hätte wohl so viel Macht, dass ich euch Böses antun könnte; aber eures Vaters Gott hat diese Nacht zu mir gesagt: Hüte dich, mit Jakob im Guten oder Bösen zu reden.
30 Und wenn du schon weggezogen bist und sehntest dich so sehr nach deines Vaters Hause, warum hast du mir dann aber meinen Gott gestohlen?
31 Jakob antwortete und sprach zu Laban: Ich fürchtete mich und dachte, du würdest deine Töchter von mir reißen.
32 Bei wem du aber deinen Gott findest, der sterbe! Hier vor unsern Brüdern suche das Deine bei mir und nimm's hin. Jakob wusste aber nicht, dass Rahel ihn gestohlen hatte.
33 Da ging Laban in die Zelte Jakobs und Leas und der beiden Mägde und fand nichts. Und ging aus dem Zelte Leas in das Zelt Rahels.
34 Rahel aber hatte den Hausgott genommen und unter den Kamelsattel gelegt und sich daraufgesetzt. Laban aber betastete das ganze Zelt und fand nichts.
35 Da sprach sie zu ihrem Vater: Mein Herr, zürne nicht, denn ich kann nicht aufstehen vor dir, denn es geht mir nach der Frauen Weise. Daher fand er den Hausgott nicht, wie sehr er auch suchte.
36 Und Jakob wurde zornig und schalt Laban und sprach zu ihm: Was hab ich Übles getan oder gesündigt, dass du so hitzig hinter mir her bist?
37 Du hast all meinen Hausrat betastet. Was hast du von deinem Hausrat gefunden? Lege das her vor meinen und deinen Brüdern, dass sie zwischen uns beiden richten.
38 Diese zwanzig Jahre bin ich bei dir gewesen, deine Schafe und Ziegen haben keine Fehlgeburt gehabt; die Widder deiner Herde hab ich nie gegessen;
39 was die wilden Tiere zerrissen, brachte ich dir nicht, ich musste es ersetzen; du fordertest es von meiner Hand, es mochte mir des Tages oder des Nachts gestohlen sein.
40 Des Tages kam ich um vor Hitze und des Nachts vor Frost und kein Schlaf kam in meine Augen.
41 So habe ich diese zwanzig Jahre in deinem Hause gedient, vierzehn um deine Töchter und sechs um deine Herde, und du hast mir meinen Lohn zehnmal verändert.
42 Wenn nicht der Gott meines Vaters, der Gott Abrahams und der Schrecken Isaaks, auf meiner Seite gewesen wäre, du hättest mich leer ziehen lassen. Aber Gott hat mein Elend und meine Mühe angesehen und hat diese Nacht rechtes Urteil gesprochen.
43 Laban antwortete und sprach zu Jakob: Die Töchter sind meine Töchter und die Kinder sind meine Kinder und die Herden sind meine Herden und alles, was du siehst, ist mein. Was kann ich heute für meine Töchter oder ihre Kinder tun, die sie geboren haben?
44 So komm nun und lass uns einen Bund schließen, ich und du, der ein Zeuge sei zwischen mir und dir.
45 Da nahm Jakob einen Stein und richtete ihn auf zu einem Steinmal
46 und sprach zu seinen Brüdern: Lest Steine auf! Und sie nahmen Steine und machten davon einen Haufen und aßen daselbst auf dem Steinhaufen.
47 Und Laban nannte ihn Jegar-Sahaduta, Jakob aber nannte ihn Gal-Ed.
48 Da sprach Laban: Der Steinhaufe sei heute Zeuge zwischen mir und dir. Daher nennt man ihn Gal-Ed
49 und Mizpa; denn er sprach: Der HERR wache als Späher über mir und dir, wenn wir voneinander gegangen sind,
50 dass du meine Töchter nicht bedrückst oder andere Frauen dazunimmst zu meinen Töchtern. Es ist hier kein Mensch bei uns; siehe aber, Gott ist der Zeuge zwischen mir und dir.
51 Und Laban sprach weiter zu Jakob: Siehe, das ist der Haufe und das ist das Steinmal, das ich aufgerichtet habe zwischen mir und dir.
52 Dieser Steinhaufe sei Zeuge und das Steinmal sei auch Zeuge, dass ich nicht an diesem Haufen vorüberziehe zu dir hin oder du vorüberziehst zu mir hin an diesem Haufen und diesem Mal in böser Absicht!
53 Der Gott Abrahams und der Gott Nahors sei Richter zwischen uns – der Gott ihres Vaters!
54 Und Jakob schwor ihm bei dem Schrecken Isaaks, dem Gott seines Vaters. Und Jakob opferte auf dem Gebirge und lud seine Brüder zum Essen. Und als sie gegessen hatten, blieben sie auf dem Gebirge über Nacht.

Jakobs Flucht

1 Da hörte Jakob, was die Söhne Labans über ihn redeten. "Jakob hat alles an sich gerissen, was unserem Vater gehörte. Sein Reichtum stammt aus unserem Besitz."
2 Auch Laban war ihm nicht mehr so zugetan wie früher. Das konnte er ihm ansehen.
3 Da sagte Jahwe zu Jakob: "Kehre ins Land deiner Vorfahren und zu deinen Verwandten zurück! Ich werde bei dir sein."
4 Da ließ Jakob Rahel und Lea zu sich auf die Weide rufen.
5 Er sagte zu ihnen: "Ich sehe die Miene eures Vaters und merke, dass er nicht mehr so zu mir ist wie früher. Aber es war der Gott meines Vaters, der mir beistand.
6 Ihr wisst selbst, dass ich mit ganzer Kraft für euren Vater gearbeitet habe.
7 Doch er hat mich betrogen und meinen Lohn zehnmal verändert. Aber Gott hat ihm nicht erlaubt, mir zu schaden.
8 Wenn euer Vater sagte: 'Die Gesprenkelten sollen dein Lohn sein', dann wurden lauter gesprenkelte Lämmer geboren. Und wenn er sagte: 'Nein, die Gestreiften', warf die ganze Herde gestreifte Lämmer.
9 Es war Gott, der eurem Vater das Vieh weggenommen und mir gegeben hat.
10 Während der Brunstzeit der Tiere sah ich einmal im Traum, dass alle Böcke, die die Tiere besprangen, gestreift, gesprenkelt und gescheckt waren.
11 Da sagte der Engel Gottes im Traum zu mir: 'Jakob!' 'Ja!', erwiderte ich.
12 ,Sieh genau hin', sagte er, 'schau dir die Böcke an, die die Tiere bespringen, sie sind alle gestreift, gesprenkelt und gescheckt. Ich habe alles gesehen, was Laban dir antut.
13 Ich bin der Gott, der dir in Bet-El begegnet ist, wo du den Stein gesalbt und mir ein Gelübde abgelegt hast. Brich jetzt auf, verlass dieses Land und kehre zu deiner Verwandtschaft zurück!"
14 Rahel und Lea antworteten: "Haben wir denn noch Teil am Erbe unseres Vaters?
15 Hat er uns nicht wie Fremde behandelt? Er hat uns ja verkauft und das Geld völlig für sich verbraucht.
16 Der ganze Reichtum, den Gott unserem Vater entzogen hat, gehört uns und unseren Kindern. Tu, was Gott dir gesagt hat!"
17 Da brach Jakob auf. Er setzte seine Frauen und Kinder auf die Kamele,
18 führte all sein Vieh weg, sein ganzes Hab und Gut und die Tiere, die er in Mesopotamien erworben hatte, um ins Land Kanaan zu seinem Vater Isaak heimzukehren.
19 Als Laban gerade zur Schafschur gegangen war, stahl Rahel den Hausgott1 ihres Vaters.
20 Jakob aber bestahl das Herz des Aramäers Laban, indem er ihm seine Flucht verheimlichte.
21 Er entfloh mit allem, was ihm gehörte, überquerte den Euphrat und zog auf das Bergland von Gilead2 zu.
22 Erst am dritten Tag erfuhr Laban, dass Jakob geflohen war.
23 Da nahm er seine Verwandten mit und jagte hinter ihm her. Nach sieben Tagen holte er ihn im Bergland von Gilead ein.
24 Doch da erschien Gott dem Aramäer Laban im Traum und sagte zu ihm: "Hüte dich, mit Jakob anders als freundlich zu reden!"
25 Laban erreichte Jakob, als dieser gerade seine Zelte im Bergland aufgeschlagen hatte. Auch Laban und seine Verwandten bauten ihr Lager dort auf.
26 Laban sagte zu Jakob: "Warum hast du mein Herz gestohlen und meine Töchter wie Kriegsgefangene weggeschleppt?
27 Warum bist du heimlich geflohen? Warum hast du mich getäuscht und mir nichts gesagt? Ich hätte dir mit Gesang, mit Tamburin und Zithern das Geleit gegeben!
28 Du hast mir nicht einmal gestattet, meine Enkel und meine Töchter zum Abschied zu küssen. Das hast du dir nicht gut überlegt!
29 Ich hätte sehr wohl die Macht, euch übel mitzuspielen, aber der Gott eures Vaters hat mich letzte Nacht gewarnt und mir gesagt: 'Hüte dich, mit Jakob anders als freundlich zu reden!'
30 Nun gut, du bist nun einmal weggezogen, weil du dich so sehr nach deiner Verwandtschaft sehntest. Aber warum hast du mir auch noch meinen Hausgott gestohlen?"
31 Jakob erwiderte: "Ich hatte Angst, du würdest mir deine Töchter wegnehmen.
32 Bei wem du aber deinen Hausgott findest, der soll nicht am Leben bleiben! Durchsuche alles in Gegenwart unserer Verwandten und nimm, was dir gehört!" Jakob wusste nicht, dass Rahel ihn gestohlen hatte.
33 Da durchsuchte Laban das Zelt Jakobs, das Zelt Leas und das Zelt der beiden Sklavinnen und fand nichts. Dann ging er in das Zelt Rahels.
34 Sie hatte den Hausgott in die Tasche des Kamelsattels gesteckt und sich darauf gesetzt. Laban tastete das ganze Zelt ab, fand aber nichts.
35 Rahel aber sagte zu ihrem Vater: "Sei nicht zornig, mein Herr, wenn ich nicht vor dir aufstehe. Ich habe meine Tage und mir geht es nicht gut." Laban durchsuchte alles, konnte aber nichts finden.
36 Da wurde Jakob zornig und begann mit Laban zu streiten. "Was habe ich denn verbrochen?", sagte er. "Was habe ich dir angetan, dass du so hitzig hinter mir her bist?
37 Nun hast du alle meine Sachen durchwühlt. Und was hast du gefunden, das dir gehört? Lege es hierher vor meine und deine Verwandten! Sie sollen entscheiden, wer von uns beiden im Recht ist!
38 Zwanzig Jahre bin ich bei dir gewesen. Deine Schafe und Ziegen haben nie fehlgeworfen. Nicht einen Schafbock deiner Herde habe ich für mich geschlachtet.
39 Wenn ein Stück von wilden Tieren gerissen wurde, durfte ich dir damit nicht kommen. Ersetzen musste ich es, egal ob es bei Tag oder bei Nacht geraubt worden war!
40 Am Tag verging ich vor Hitze, und nachts litt ich unter der Kälte. Oft konnte ich nicht schlafen.
41 Zwanzig Jahre habe ich das auf mich genommen; vierzehn Jahre habe ich um deine Töchter gearbeitet und sechs um die Herde; und zehnmal hast du meinen Lohn verändert!
42 Wenn ich nicht den Gott meines Vaters auf meiner Seite gehabt hätte, den Gott Abrahams und den, den Isaak fürchtet, dann würdest du mich jetzt mit leeren Händen fortschicken! Aber Gott hat gesehen, wie ich mich für dich abgemüht und geschuftet habe, und hat gestern Nacht entschieden."
43 Da antwortete Laban: "Es sind meine Töchter, meine Kinder und meine Tiere. Alles, was du hier siehst, gehört mir! Aber was kann ich jetzt noch für meine Töchter und die Söhne tun, die sie geboren haben?
44 Doch komm jetzt, lass uns einen Vertrag schließen, der als Zeuge zwischen mir und dir dienen kann!"
45 Da packte Jakob einen Stein und wuchtete ihn als Gedenkstein hoch.
46 Dann forderte er seine Verwandten auf, Steine zu sammeln und sie zu einem Hügel zu schichten. Und auf diesem Steinhügel hielten sie ein gemeinsames Mahl.
47 Laban nannte ihn Jegar-Sahaduta und Jakob Gal-Ed, Zeugenhügel.3
48 "Dieser Steinhügel ist Zeuge für unseren Vertrag", sagte Laban. Deshalb bekam er den Namen Gal-Ed.
49 Er nannte ihn aber auch Mizpa, Wachtturm, denn er sagte: "Jahwe möge ein wachsames Auge auf uns haben, wenn wir uns aus dem Gesicht verlieren!
50 Hüte dich, meine Töchter zu kränken oder noch weitere Frauen zu nehmen! Kein Mensch ist hier dabei, aber Gott ist unser Zeuge!"
51 Weiter sagte Laban zu Jakob: "Dieser Steinhügel und dieser Gedenkstein, den ich zwischen uns errichtet habe,
52 seien Zeugen, dass keiner von uns über diesen Hügel hinaus in böser Absicht zum anderen zieht.
53 Der Gott Abrahams und der Gott Nahors – der Gott ihres gemeinsamen Vaters – soll den bestrafen, der sich nicht daran hält." So leistete Jakob einen Eid bei dem Gott, den sein Vater Isaak fürchtete.
54 Dann schlachtete er dort auf dem Berg ein Opfertier und lud seine Verwandten zur Opfermahlzeit ein. Sie aßen miteinander und verbrachten die Nacht auf dem Berg.
55 (1) Früh am nächsten Morgen küsste Laban zum Abschied seine Enkel und seine Töchter und segnete sie. Dann kehrte er in seine Heimat zurück.
1 Hebräisch Terafim, eine geschnitzte Figur oder Figurengruppe, die als Schutzgott des Hauses galt.
2 Gilead bezeichnet das mittlere, manchmal auch das ganze Ostjordanland.
3 Gal-Ed ist hebräisch. Jegar-Sahaduta bedeutet dasselbe auf Aramäisch.

يعقوب يخطط للهرب

1 وَسَمِعَ يَعْقُوبُ مَا يُرَدِّدُهُ أَبْنَاءُ لاَبَانَ قَائِلِينَ: «لَقَدِ اسْتَوْلَى يَعْقُوبُ عَلَى كُلِّ مَا لأَبِينَا، وَجَمَعَ ثَرْوَتَهُ مِمَّا يَمْلِكُهُ وَالِدُنَا».
2 وَرَأَى يَعْقُوبُ أَنَّ مُعَامَلَةَ لاَبَانَ لَهُ قَدْ طَرَأَ عَلَيْهَا تَغْيِيرٌ فَاخْتَلَفَتْ عَمَّا كَانَتْ عَلَيْهِ سَابِقاً.
3 وَقَالَ الرَّبُّ لِيَعْقُوبَ: «عُدْ إِلَى أَرْضِ آبَائِكَ وَإِلَى قَوْمِكَ وَأَنَا أَكُونُ مَعَكَ».
4 فَأَرْسَلَ يَعْقُوبُ وَاسْتَدْعَى رَاحِيلَ وَلَيْئَةَ إِلَى الْحَقْلِ حَيْثُ يَرْعَى الْمَاشِيَةَ.
5 وَقَالَ لَهُمَا: «إِنِّي أَرَى أَنَّ أَبَاكُمَا لَمْ يَعُدْ يُعَامِلُنِي كَالْعَهْدِ بِهِ مِنْ قَبْلُ، وَلَكِنْ إِلَهُ أَبَائِي كَانَ وَمَازَالَ مَعِي.
6 أَنْتُمَا تَعْلَمَانِ أَنَّنِي خَدَمْتُ أَبَاكُمَا بِكُلِّ قُوَايَ.
7 أَمَّا أَبُوكُمَا فَقَدْ غَدَرَ بِي وَغَيَّرَ أُجْرَتِي عَشْرَ مَرَّاتٍ. لَكِنَّ اللهَ لَمْ يَسْمَحْ لَهُ بِأَنْ يُسِيءَ إِلَيَّ.
8 فَإِنْ قَالَ: لِتَكُنِ الْغَنَمُ الرُّقْطُ أُجْرَتَكَ، وَلَدَتْ كُلُّ الْغَنَمِ رُقْطاً. وَإِنْ قَالَ: لِتَكُنِ الْغَنَمُ الْمُخَطَّطَةُ أُجْرَتَكَ، وَلَدَتْ كُلُّ الْغَنَمِ مُخَطَّطَةً.
9 لَقَدْ سَلَبَ اللهُ مَوَاشِي أَبِيكُمَا وَأَعْطَانِي إِيَّاهَا.
10 وَرَأَيْتُ فِي مَوْسِمِ تَلاَقُحِ الْغَنَمِ حُلْماً: أَنَّ جَمِيعَ الْفُحُولِ الصَّاعِدَةِ عَلَى الْغَنَمِ مُخَطَّطَةٌ وَرَقْطَاءُ وَمُنَمَّرَةٌ.
11 وَقَالَ لِي مَلاكُ اللهِ فِي الْحُلْمِ: يَايَعْقُوبُ،
12 تَطَلَّعْ حَوْلَكَ وَانْظُرْ، فَتَرَى أَنَّ جَمِيعَ الْفُحُولِ الصَّاعِدَةِ عَلَى الْغَنَمِ هِيَ مُخَطَّطَةٌ وَرَقْطَاءُ وَمُنَمَّرَةٌ. فَإِنِّي رَأَيْتُ مَا يَصْنَعُهُ بِكَ لاَبَانُ.
13 أَنَا إِلَهُ بَيْتِ إِيلَ، حَيْثُ مَسَحْتَ عَمُوداً، وَحَيْثُ نَذَرْتَ لِي نَذْراً. الآنَ قُمْ وَامْضِ مِنْ هَذِهِ الأَرْضِ وَارْجِعْ إِلَى أَرْضِ مَوْلِدِكَ».
14 فَقَالَتْ رَاحِيلُ وَلَيْئَةُ: «هَلْ بَقِيَ لَنَا نَصِيبٌ وَمِيرَاثٌ فِي بَيْتِ أَبِينَا؟
15 أَلَمْ يُعَامِلْنَا كَأَجْنَبِيَّتَيْنِ لأَنَّهُ بَاعَنَا وَأَكَلَ ثَمَنَنَا أَيْضاً؟
16 إِنَّ كُلَّ الثَّرْوَةِ الَّتِي سَلَبَهَا اللهُ مِنْ أَبِينَا هِيَ لَنَا وَلأَوْلاَدِنَا، وَالآنَ افْعَلْ كُلَّ مَا قَالَهُ اللهُ لَكَ».

هرب يعقوب مع عائلته

17 فَقَامَ يَعْقُوبُ وَحَمَلَ أَوْلاَدَهُ وَنِسَاءَهُ عَلَى الْجِمَالِ،
18 وَسَاقَ كُلَّ مَاشِيَتِهِ أَمَامَهُ وَجَمِيعَ مُقْتَنَيَاتِهِ الَّتِي اقْتَنَاهَا فِي سَهْلِ أَرَامَ وَاتَّجَهَ إِلَى إِسْحقَ أَبِيهِ فِي أَرْضِ كَنْعَانَ.
19 وَكَانَ لاَبَانُ قَدْ مَضَى لِيَجُزَّ غَنَمَهُ، فَسَرَقَتْ رَاحِيلُ أَصْنَامَ أَبِيهَا.
20 وَكَذَلِكَ خَدَعَ يَعْقُوبُ لاَبَانَ الأَرَامِيَّ فَلَمْ يُخْبِرْهُ بِقَرَارِهِ
21 فَهَرَبَ هُوَ وَكُلُّ مَا مَعَهُ، وَانْطَلَقَ عَابِراً النَّهْرَ مُتَوَجِّهاً نَحْوَ جَبَلِ جِلْعَادَ.

لابان يطارد يعقوب

22 فَأُخْبِرَ لاَبَانُ فِي الْيَوْمِ الثَّالِثِ أَنَّ يَعْقُوبَ قَدْ هَرَبَ.
23 فَصَحِبَ إِخْوَتَهُ مَعَهُ وَتَعَقَّبَهُ مَسِيرَةَ سَبْعَةِ أَيَّامٍ حَتَّى أَدْرَكَهُ فِي جَبَلِ جِلْعَادَ.
24 فَتَجَلَّى اللهُ لِلاَبَانَ الأَرَامِيِّ فِي حُلْمٍ لَيْلاً وَقَالَ لَهُ: «إِيَّاكَ أَنْ تُخَاطِبَ يَعْقُوبَ بِخَيْرٍ أَوْ بِشَرٍّ».
25 وَحِينَ أَدْرَكَ لاَبَانُ يَعْقُوبَ كَانَ يَعْقُوبُ قَدْ ضَرَبَ خَيْمَتَهُ فِي الْجَبَلِ، فَخَيَّمَ لاَبَانُ وَإِخْوَتُهُ فِي جَبَلِ جِلْعَادَ.
26 وَقَالَ لاَبَانُ لِيَعْقُوبَ: «مَاذَا دَهَاكَ حَتَّى إِنَّكَ خَدَعْتَنِي وَسُقْتَ ابْنَتَيَّ كَسَبَايَا السَّيْفِ؟
27 لِمَاذَا هَرَبْتَ خِفْيَةً وَخَدَعْتَنِي؟ لِمَاذَا لَمْ تُخْبِرْنِي فَكُنْتُ أُشَيِّعُكَ بِفَرَحٍ وَغِنَاءٍ وَدُفٍّ وَعُودٍ؟
28 وَلَمْ تَدَعْنِي أُقَبِّلُ أَحْفَادِي وَابْنَتَيَّ؟ إِنَّكَ بِغَبَاوَةٍ تَصَرَّفْتَ.
29 إنَّ فِي مَقْدُورِي أَنْ أُؤْذِيَكَ، وَلِكِنَّ إِلَهَ أَبِيكَ أَمَرَنِي لَيْلَةَ أَمْسٍ قَائِلاً: إِيَّاكَ أَنْ تُخَاطِبَ يَعْقُوبَ بِخَيْرٍ أَوْ بِشَرٍّ.
30 وَالآنَ أَنْتَ تَمْضِي لأَنَّكَ اشْتَقْتَ إِلَى بَيْتِ أَبِيكَ، وَلَكِنْ لِمَاذَا سَرَقْتَ آلِهَتِي؟ ».
31 فَأَجَابَ يَعْقُوبُ: «لأَنَّنِي خِفْتُ أَنْ تَغْتَصِبَ ابْنَتَيْكَ مِنِّي.
32 وَالآنَ، مَنْ تَجِدُ آلِهَتَكَ مَعَهُ فَالْمَوْتُ عِقَابُهُ. فَتِّشْ أَمَامَ إِخْوَتِنَا كُلَّ مَا مَعِي. إِنْ وَجَدْتَ لَكَ شَيْئاً فَخُذْهُ». وَلَمْ يَكُنْ يَعْقُوبُ يَعْلَمُ أَنَّ رَاحِيلَ قَدْ سَرَقَتِ الآلِهَةَ.

راحيل تسرق أصنام أبيها

33 فَدَخَلَ لاَبَانُ خَيْمَةَ كُلٍّ مِنْ يَعْقُوبَ وَلَيْئَةَ وَالْجَارِيَتَيْنِ فَلَمْ يَجِدْ شَيْئاً. ثُمَّ خَرَجَ مِنْ خِبَاءِ لَيْئَةَ وَدَلَفَ إِلَى خَيْمَةِ رَاحِيلَ.
34 وَكَانَتْ رَاحِيلُ قَدْ أَخَذَتِ الأَصْنَامَ وَأَخْفَتْهَا فِي رَحْلِ الْجَمَلِ وَجَلَسَتْ عَلَيْهَا، فَبَحَثَ فِي كُلِّ الْخَيْمَةِ دُونَ أَنْ يَعْثُرَ عَلَى شَيْءٍ.
35 وَقَالَتْ لأَبِيهَا «لاَ يُسِئْكَ يَاسَيِّدِي عَدَمُ اسْتِطَاعَتِي الْوُقُوفَ أَمَامَكَ لأَنَّ عَادَةَ النِّسَاءِ قَدْ عَرَضَتْ لِي». وَعِنْدَمَا بَحَثَ لاَبَانُ وَلَمْ يَجِدْ شَيْئاً
36 اغْتَاظَ يَعْقُوبُ وَخَاصَمَ لاَبَانَ قَائِلاً: «مَا هُوَ ذَنْبِي وَمَا هِيَ خَطِيئَتِي حَتَّى تَعَقَّبْتَنِي بِغَيْظٍ؟
37 وَهَا أَنْتَ قَدْ فَتَّشْتَ جَمِيعَ أَثَاثِ بَيْتِي، فَمَاذَا وَجَدْتَ مِنْ جَمِيعِ أَثَاثِ بَيْتِكَ؟ اعْرِضْهُ هُنَا أَمَامَ أَقْرِبَائِنَا فَيَحْكُمُوا بَيْنَنَا كِلَيْنَا.
38 لَقَدْ مَكَثْتُ مَعَكَ عِشْرِينَ سَنَةً، فَمَا أَسْقَطَتْ نِعَاجُكَ وَعِنَازُكَ، وَلَمْ آكُلْ مِنْ كِبَاشِ غَنَمِكَ.
39 أَشْلاَءَ فَرِيسَةٍ لَمْ أُحْضِرْ لَكَ بَلْ كُنْتُ أَتَحَمَّلُ خَسَارَتَهَا، وَمِنْ يَدِي كُنْتَ تَطْلُبُهَا، سَوَاءٌ كَانَتْ مَخْطُوفَةً فِي النَّهَارِ أَمْ فِي اللَّيْلِ.
40 كُنْتُ فِي النَّهَارِ يَأْكُلُنِي الْحَرُّ وَفِي اللَّيْلِ الْجَلِيدُ، وَفَارَقَ نَوْمِي عَيْنَيَّ.
41 لَقَدْ صَارَ لِي عِشْرُونَ سَنَةً فِي بَيْتِكَ. أَرْبَعَ عَشْرَةَ سَنَةً مِنْهَا خَدَمْتُكَ لِقَاءَ زَوَاجِي بِابْنَتَيْكَ، وَسِتَّ سَنَوَاتٍ مُقَابِلَ غَنَمِكَ، وَقَدْ غَيَّرْتَ أُجْرَتِي عَشْرَ مَرَّاتٍ.
42 وَلَوْلاَ أَنَّ إِلَهَ أَبِي، إِلَهَ إِبْرَاهِيمَ وَهَيْبَةَ إِسْحقَ كَانَا مَعِي لَكُنْتَ الآنَ قَدْ صَرَفْتَنِي فَارِغاً. لَكِنِ الرَّبُّ قَدْ رَأَى مَذَلَّتِي وَتَعَبَ يَدَيَّ فَوَبَّخَكَ لَيْلَةَ أَمْسِ».

الميثاق بين يعقوب ولابان

43 فَأَجَابَ لاَبَانُ: «الْبَنَاتُ بَنَاتِي، وَالأَبْنَاءُ أَبْنَائِي وَالْغَنَمُ غَنَمِي، وَكُلُّ مَا تَرَاهُ هُوَ لِي. وَلَكِنْ مَاذَا أَفْعَلُ بِبَنَاتِي وَأَوْلاَدِهِنَّ الآنَ؟
44 فَلْنَقْطَعْ عَهْداً بَيْنَنَا الْيَوْمَ، فَيَكُونَ شَاهِداً بَيْنِي وَبَيْنَكَ».
45 فَأَخَذَ يَعْقُوبُ حَجَراً وَنَصَبَهُ عَمُوداً،
46 وَقَالَ لأَقْرِبَائِهِ: «اجْمَعُوا حِجَارَةً». فَأَخَذُوا الْحِجَارَةَ وَجَعَلُوهَا رُجْمَةً وَأَكَلُوا هُنَاكَ فَوْقَهَا.
47 وَدَعَاهَا لاَبَانُ «يَجَرْ سَهْدُوثَا» (وَمَعْنَاهَا: رُجْمَةُ الشَّهَادَةِ بِلُغَةِ لاَبَانَ) وَأَمَّا يَعْقُوبُ فَدَعَاهَا «جَلْعِيدَ» (وَمَعْنَاهَا: رُجْمَةُ الشَّهَادَةِ بِلُغَةِ يَعْقُوبَ).
48 وَقَالَ لاَبَانُ: «هَذِهِ الرُّجْمَةُ شَاهِدَةٌ الْيَوْمَ بَيْنِي وَبَيْنَكَ». لِذَلِكَ دُعِيَ اسْمُهَا جَلْعِيدَ.
49 وَكَذَلِكَ دُعِيَتْ بِالْمِصْفَاةِ أَيْضاً لأَنَّهُ قَالَ: «لِيَكُنِ الرَّبُّ رَقِيباً بَيْنِي وَبَيْنَكَ حِينَ يَغِيبُ كُلٌّ مِنَّا عَنِ الآخَرِ.
50 إِنْ أَسَأْتَ مُعَامَلَةَ ابْنَتَيَّ، أَوْ تَزَوَّجْتَ عَلَيْهِمَا، فَإِنَّ اللهَ يَرَاكَ وَيَكُونُ حَاكِماً بَيْنِي وَبَيْنَكَ حَتَّى لَوْ لَمْ أَعْرِفْ أَنَا».
51 وَأَضَافَ: «لِتَكُنِ الرُّجْمَةُ، وَهَذَا الْعَمُودُ الَّذِي أَقَمْتُهُ بَيْنِي وَبَيْنَكَ
52 شَاهِدَيْنِ أَنْ لاَ أَتَجَاوَزَ هَذِهِ الرُّجْمَةَ لإِيقَاعِ الأَذَى بِكَ، أَوْ تَتَجَاوَزَ أَنْتَ الرُّجْمَةَ وَهَذَا الْعَمُودَ لإِلْحَاقِ الضَّرَرِ بِي.
53 وَلْيَكُنْ إِلَهُ إِبْرَاهِيمَ وَإِلَهُ نَاحُورَ وَإِلَهُ أَبِيهِمَا حَاكِماً بَيْنَنَا». فَحَلَفَ يَعْقُوبُ بِهَيْبَةِ أَبِيهِ إِسْحقَ.
54 ثُمَّ قَدَّمَ يَعْقُوبُ قُرْبَاناً فِي الْجَبَلِ وَدَعَا أَقْرِبَاءَهُ لِيَأْكُلُوا طَعَاماً، فَأَكَلُوا وَقَضَوْا لَيْلَتَهُمْ فِي الْجَبَلِ.

عودة لابان إلى حاران

55 وَفِي الصَّبَاحِ الْمُبَكِّرِ نَهَضَ لاَبَانُ وَقَبَّلَ أَحْفَادَهُ وَابْنَتَيْهِ وَبَارَكَهُمْ، ثُمَّ انْصَرَفَ رَاجِعاً، إِلَى مَحَلِّ إِقَامَتِهِ.
1 Hebräisch Terafim, eine geschnitzte Figur oder Figurengruppe, die als Schutzgott des Hauses galt.
2 Gilead bezeichnet das mittlere, manchmal auch das ganze Ostjordanland.
3 Gal-Ed ist hebräisch. Jegar-Sahaduta bedeutet dasselbe auf Aramäisch.

يعقوب از نزد لابان می‌گريزد

1 روزی يعقوب شنيد كه پسران لابان می‌گفتند: «يعقوب همه‌ء دارايی پدر ما را گرفته و از اموال پدر ماست كه اين چنين ثروتمند شده است.»
2 يعقوب بزودی دريافت كه رفتار لابان با وی مثل سابق دوستانه نيست.
3 در اين موقع خداوند به يعقوب فرمود: «به سرزمين پدرانت و نزد خويشاوندانت باز گرد و من با تو خواهم بود.»
4 پس يعقوب، برای راحيل و ليه پيغام فرستاد كه به صحرا، جايی كه گله او هست، بيايند تا با آنها صحبت كند.
5 يعقوب به آنها گفت: «من متوجه شده‌ام كه رفتار پدر شما با من مثل سابق دوستانه نيست، ولی خدای پدرم مرا ترک نكرده است.
6 شما می‌دانيد با چه كوشش طاقت فرسايی برای پدرتان خدمت كرده‌ام،
7 اما او بارها حق مرا پايمال كرده و مرا فريب داده است. ولی خدا نگذاشت او به من ضرری برساند؛
8 زيرا هر وقت پدرتان می‌گفت: «حيواناتِ خالدار از آن تو باشند،» تمامی گله بره‌های خالدار می‌آوردند و موقعی كه از اين فكر منصرف می‌شد و می‌گفت: «تمام خط‌دارها مال تو باشند،» آنگاه تمام گله بره‌های خط‌دار می‌زاييدند!
9 بدين طريق خدا اموال پدر شما را گرفته و به من داده است.
10 «هنگامی كه فصل جفتگيری گله فرا رسيد، در خواب ديدم قوچهايی كه با ميشها جفتگيری می‌كردند خطدار، خالدار و ابلق بودند.
11 آنگاه در خواب فرشته‌ء خدا مرا ندا داده
12 گفت: «ببين، تمام قوچهايی كه با ميشها جفتگيری می‌كنند خط‌دار، خالدار و ابلق هستند، زيرا از آنچه كه لابان به تو كرده است آگاه هستم.
13 من همان خدايی هستم كه در بيت‌ئيل به تو ظاهر شدم، جايی كه ستونی از سنگ بر پا نموده بر آن روغن ريختی و نذر كردی كه مرا پيروی كنی. اكنون اين ديار را ترک كن و به وطن خود بازگرد.»»
14 راحيل و ليه در جواب يعقوب گفتند: «در هر حال چيزی از ثروت پدرمان به ما نخواهد رسيد،
15 زيرا او با ما مثل بيگانه رفتار كرده است. او ما را فروخته و پولی را كه از اين بابت دريافت داشته، تماماً تصاحب كرده است.
16 ثروتی كه خدا از اموال پدرمان به تو داده است، به ما و فرزندانمان تعلق دارد. پس آنچه خدا به تو فرموده است انجام بده.»
17-21 روزی هنگامی كه لابان برای چيدن پشم گله‌ء خود بيرون رفته بود، يعقوب بدون اينكه او را از قصد خود آگاه سازد، زنان و فرزندان خود را بر شترها سوار كرده، تمام گله‌ها و اموال خود را كه در بين‌النهرين فراهم آورده بود برداشت تا نزد پدرش اسحاق به زمين كنعان برود. پس با آنچه كه داشت گريخت. آنها از رود فرات عبور كردند و بسوی كوهستان جلعاد پيش رفتند. (در ضمن راحيل بُتهای خاندان پدرش را دزديد و با خود برد.)

لابان يعقوب را تعقيب می‌كند

22 سه روز بعد، به لابان خبر دادند كه يعقوب فرار كرده است.
23 پس او چند نفر را با خود برداشت و با شتاب به تعقيب يعقوب پرداخت و پس از هفت روز در كوهستان جلعاد به او رسيد.
24 همان شب، خدا در خواب بر لابان ظاهر شد و فرمود: «مراقب باش حرفی به يعقوب نزنی.»
25 يعقوب در كوهستانِ جلعاد خيمه زده بود كه لابان با افرادش به او رسيد. او نيز در آنجا خيمه خود را بر پا كرد.
26 لابان از يعقوب پرسيد: «چرا مرا فريب دادی و دختران مرا مانند اسيران جنگی برداشتی و رفتی؟
27 چرا به من خبر ندادی تا جشنی برايتان بر پا كنم و با ساز و آواز شما را روانه سازم؟
28 لااقل می‌گذاشتی نوه‌هايم را ببوسم و با آنها خداحافظی كنم! كار احمقانه‌ای كردی!
29 قدرت آن را دارم كه به تو صدمه برسانم، ولی شبِ گذشته خدای پدرت بر من ظاهر شده، گفت: «مراقب باش حرفی به يعقوب نزنی.»
30 از همهٔ اينها گذشته، تو كه می‌خواستی بروی و اينقدر آرزو داشتی كه به زادگاه خويش بازگردی، ديگر چرا بُتهای مرا دزديدی؟»
31 يعقوب در جواب وی گفت: «علت فرار پنهانی من‌اين بودكه می‌ترسيدم بزور دخترهايت را از من پس بگيری.
32 اما در مورد بُتهايت، هر كه از ما آنها را دزديده باشد، كُشته شود. اگر از مال خودت چيزی در اينجا پيدا كردی، در حضور اين مردان قسم می‌خورم آن را بدون چون و چرا به تو پس بدهم.» (يعقوب نمی‌دانست كه راحيل بُتها را با خود آورده است.)
33 لابان به جستجو پرداخت. اول خيمهٔ يعقوب، بعد خيمهٔ ليه و سپس خيمهٔ كنيزان يعقوب را جستجو كرد، ولی بُتها را نيافت. سرانجام به خيمهٔ راحيل رفت.
34 راحيل كه بُتها را دزديده بود، آنها را زير جهاز شتر پنهان نموده، روی آن نشسته بود! پس با اين كه لابان با دقت داخل خيمه را جستجو كرد چيزی پيدا نكرد.
35 راحيل به پدرش گفت: «پدر، از اين كه نمی‌توانم در حضور تو بايستم مرا ببخش، چون عادت زنان بر من است.»
36 يعقوب ديگر طاقت نياورد و با عصبانيت به لابان گفت: «چه جرمی مرتكب شده‌ام كه مرا اين چنين تعقيب كردی؟
37 حال كه تمام اموالم را تفتيش كردی، چه چيزی يافتی؟ اگر از مال خود چيزی يافته‌ای آن را پيش همهٔ مردان خودت و مردان من بياور تا آنها ببينند و قضاوت كنند كه از آن كيست!
38 در اين بيست سال كه نزد تو بوده‌ام و از گله‌ء تو مراقبت نموده‌ام، حتی يكی از بچه‌های حيواناتت تلف نشد و هرگز يكی از آنها را نخوردم.
39 اگر حيوان درنده‌ای به يكی از آنها حمله می‌كرد و آن را می‌كشت، حتی بدون اين كه به تو بگويم، تاوانش را می‌دادم. اگر گوسفندی از گله در روز يا در شب ربوده می‌شد، مرا مجبور می‌كردی پولش را بدهم.
40 در گرمای سوزان روز و سرمای شديد شب، بدون اين كه خواب به چشمانم راه دهم، برای تو كار كردم.
41 آری، بيست سال تمام برای تو زحمت كشيدم، چهارده سال بخاطر دو دخترت و شش سال برای به دست آوردن اين گله‌ای كه دارم! تو بارها حق مرا پايمال كردی.
42 اگر رحمت خدای جدم ابراهيم و هيبت خدای پدرم اسحاق با من نمی‌بود، اكنون مرا تهيدست روانه می‌كردی. ولی خدا مصيبت و زحمات مرا ديده و به همين سبب ديشب بر تو ظاهر شده است.»
43 لابان گفت: «زنان تو، دختران من و فرزندانت، فرزندان من و گله‌ها و هر آنچه كه داری از آن من است. پس امروز چگونه می‌توانم به دختران و نوه‌هايم ضرر برسانم؟
44 حال بيا با هم عهد ببنديم و از اين پس طبق آن عمل كنيم.»
45 پس يعقوب سنگی برداشت و آن را بعنوان نشانه‌ء عهد، بصورت ستونی بر پا كرد
46 و به همراهان خود گفت كه سنگها گرد آورند و آنها را بصورت توده‌ای برپا كنند. آنگاه يعقوب و لابان با هم در پای توده‌ء سنگها غذا خوردند.
47-48 آنها آن تودهٔ سنگها را «توده‌ء شهادت» ناميدند كه به زبان لابان «يجرسهدوتا» و به زبان يعقوب «جلعيد» خوانده می‌شد. لابان گفت: «اگر يكی از ما شرايط اين عهد را رعايت نكند، اين سنگها عليه او شهادت خواهد داد.»
49 همچنين آن توده سنگها را مصفه (يعنی «برج ديده بانی») نام نهادند، چون لابان گفت: «وقتی كه ما از يكديگر دور هستيم، خداوند بر ما ديده‌بانی كند.
50 اگر تو با دخترانم با خشونت رفتار كنی يا زنان ديگری بگيری، من نخواهم فهميد، ولی خدا آن را خواهد ديد.»
51-52 لابان افزود: «اين توده و اين ستون شاهد عهد ما خواهند بود. هيچ‌كدام از ما نبايد به قصد حمله به ديگری از اين توده بگذرد.
53 هرگاه يكی از ما اين عهد را بشكند، خدای ابراهيم، خدای ناحور، و خدای پدر ايشان تارح، او را هلاک كند.» سپس يعقوب به هيبت خدای پدرش اسحاق قسم ياد نمود كه اين عهد را نگهدارد.
54 آنگاه يعقوب در همان كوهستان برای خداوند قربانی كرد و همراهانش را به مهمانی دعوت نموده، با ايشان غذا خورد و همگی شب را در آنجا به سر بردند.
55 لابان صبح زود برخاسته، دختران و نوه‌هايش را بوسيد و آنها را بركت داد و به خانه‌ء خويش مراجعت نمود.
1 Hebräisch Terafim, eine geschnitzte Figur oder Figurengruppe, die als Schutzgott des Hauses galt.
2 Gilead bezeichnet das mittlere, manchmal auch das ganze Ostjordanland.
3 Gal-Ed ist hebräisch. Jegar-Sahaduta bedeutet dasselbe auf Aramäisch.
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