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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

التفسير التطبيقي للكتاب المقدس

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Erneute Verheißung. Isaak und Rebekka in Gerar

1 Es kam aber eine Hungersnot ins Land nach der früheren, die zu Abrahams Zeiten war. Und Isaak zog zu Abimelech, dem König der Philister, nach Gerar.
2 Da erschien ihm der HERR und sprach: Zieh nicht hinab nach Ägypten, sondern bleibe in dem Lande, das ich dir sage.
3 Bleibe als Fremdling in diesem Lande, und ich will mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen will ich alle diese Länder geben und will meinen Eid wahr machen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe,
4 und will deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und will deinen Nachkommen alle diese Länder geben. Und durch deine Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden,
5 weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Gebote, meine Satzungen und meine Weisungen.
6 So wohnte Isaak zu Gerar.
7 Und wenn die Leute am Ort fragten nach seiner Frau, so sprach er: Sie ist meine Schwester; denn er fürchtete sich zu sagen: Sie ist meine Frau. Er dachte nämlich: Sie könnten mich töten um Rebekkas willen, denn sie ist schön von Gestalt.
8 Als er nun eine Zeit lang da war, sah Abimelech, der König der Philister, durchs Fenster und wurde gewahr, dass Isaak scherzte mit Rebekka, seiner Frau.
9 Da rief Abimelech den Isaak und sprach: Siehe, sie ist ja deine Frau. Wie hast du denn gesagt: Sie ist meine Schwester? Isaak antwortete ihm: Ich dachte, ich würde vielleicht sterben müssen um ihretwillen.
10 Abimelech sprach: Warum hast du uns das angetan? Es wäre leicht geschehen, dass jemand vom Volk sich zu deiner Frau gelegt hätte, und du hättest so eine Schuld auf uns gebracht.
11 Da gebot Abimelech allem Volk und sprach: Wer diesen Mann oder seine Frau antastet, der soll des Todes sterben.

Isaaks Streit mit den Philistern. Sein Bund mit Abimelech

12 Und Isaak säte in dem Lande und erntete in jenem Jahre hundertfältig; denn der HERR segnete ihn.
13 Und er wurde ein reicher Mann und wurde immer reicher, bis er sehr reich war,
14 sodass er viel Gut hatte an kleinem und großem Vieh und ein großes Gesinde. Darum beneideten ihn die Philister.
15 Nun hatten sie aber alle Brunnen verstopft, die seines Vaters Knechte gegraben hatten zur Zeit Abrahams, seines Vaters, und hatten sie mit Erde gefüllt.
16 Und Abimelech sprach zu ihm: Zieh von uns, denn du bist uns zu mächtig geworden.
17 Da zog Isaak von dannen und schlug seine Zelte auf im Tal von Gerar und wohnte da
18 und ließ die Wasserbrunnen wieder aufgraben, die sie zur Zeit Abrahams, seines Vaters, gegraben hatten und die die Philister verstopft hatten nach Abrahams Tod, und nannte sie mit denselben Namen, mit denen sein Vater sie genannt hatte.
19 Auch gruben Isaaks Knechte im Tal und fanden dort eine Quelle lebendigen Wassers.
20 Aber die Hirten von Gerar zankten mit den Hirten Isaaks und sprachen: Das Wasser ist unser. Da nannte er den Brunnen »Zank«, weil sie mit ihm da gezankt hatten.
21 Da gruben sie einen andern Brunnen. Darüber stritten sie auch, darum nannte er ihn »Streit«.
22 Da zog er weiter und grub noch einen andern Brunnen. Darüber zankten sie sich nicht, darum nannte er ihn »Weiter Raum« und sprach: Nun hat uns der HERR Raum gemacht und wir können wachsen im Lande.
23 Danach zog er von dannen nach Beerscheba.
24 Und der HERR erschien ihm in derselben Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen und deine Nachkommen mehren um meines Knechtes Abraham willen.
25 Dann baute er dort einen Altar und rief den Namen des HERRN an und schlug dort sein Zelt auf und seine Knechte gruben dort einen Brunnen.
26 Und Abimelech ging zu ihm von Gerar mit Ahusat, seinem Freund, und Pichol, seinem Feldhauptmann.
27 Aber Isaak sprach zu ihnen: Warum kommt ihr zu mir? Hasst ihr mich doch und habt mich von euch getrieben.
28 Sie sprachen: Wir sehen mit sehenden Augen, dass der HERR mit dir ist. Darum sprachen wir: Es soll ein Eid zwischen uns und dir sein, und wir wollen einen Bund mit dir schließen,
29 dass du uns keinen Schaden tust, gleichwie wir dich nicht angetastet haben und dir nur alles Gute getan und dich mit Frieden haben ziehen lassen. Du bist ja doch der Gesegnete des HERRN.
30 Da machte er ihnen ein Mahl und sie aßen und tranken.
31 Und früh am Morgen standen sie auf, und einer schwor dem andern. Und Isaak ließ sie gehen, und sie zogen von ihm mit Frieden.
32 Am selben Tage kamen Isaaks Knechte und sagten ihm von dem Brunnen, den sie gegraben hatten, und sprachen zu ihm: Wir haben Wasser gefunden.
33 Und er nannte ihn »Schwur«; daher heißt die Stadt Beerscheba bis auf den heutigen Tag.

Esaus Frauen

34 Als Esau vierzig Jahre alt war, nahm er zur Frau Jehudit, die Tochter Beeris, des Hetiters, und Basemat, die Tochter Elons, des Hetiters.
35 Die machten Isaak und Rebekka lauter Herzeleid.

Isaak und Abimelech

1 Wieder einmal brach eine Hungersnot über das Land herein, wie schon damals zur Zeit Abrahams. Da zog Isaak nach Gerar zu Abimelech, dem Philisterkönig.
2 Jahwe war ihm nämlich erschienen und hatte gesagt: "Zieh nicht nach Ägypten, bleib in dem Land, das ich dir sage!
3 Lebe als Fremder in diesem Land, dann werde ich mit dir sein und dich segnen. Denn dir und deinen Nachkommen werde ich all diese Länder geben. Ich halte den Eid, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe.
4 Ich mache deine Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel und gebe ihnen all diese Länder. Und durch deine Nachkommen werden alle Völker der Erde gesegnet sein,
5 weil Abraham auf mich gehört und meine Befehle, Gebote und Weisungen befolgt hat."
6 So blieb Isaak in Gerar.
7 Als nun die Männer am Ort sich nach seiner Frau erkundigten, sagte er: "Sie ist meine Schwester", denn er dachte: "Die Männer hier werden mich wegen Rebekka umbringen, sie ist ja so schön."
8 Als er schon längere Zeit dort war, schaute der Philisterkönig Abimelech einmal aus dem Fenster und sah, wie Isaak mit Rebekka schmuste.
9 Da ließ er ihn zu sich rufen und sagte: "Sie ist ja doch deine Frau! Wie konntest du nur sagen: 'Sie ist meine Schwester'?" – "Ich befürchtete, wegen ihr umgebracht zu werden", erwiderte Isaak.
10 "Was hast du uns da angetan?", rief Abimelech. "Wie leicht hätte es geschehen können, dass einer meiner Leute mit ihr geschlafen hätte! Dann hättest du uns in schwere Schuld gestürzt!"
11 Darauf ließ Abimelech dem ganzen Volk bekannt machen: "Wer diesen Mann oder seine Frau antastet, wird in jedem Fall mit dem Tod bestraft."
12 Isaak säte in diesem Land Getreide aus und erntete in jenem Jahr das Hundertfache. So segnete Jahwe ihn.
13 Sein Besitz vermehrte sich immer mehr, und er wurde ein sehr reicher Mann.
14 Er hatte Kleinvieh- und Rinderherden und ein zahlreiches Gesinde. Da wurden die Philister neidisch auf ihn.
15 Deshalb schütteten sie alle Brunnen zu,1 die von den Leuten seines Vaters Abraham gegraben worden waren, und füllten sie mit Schutt.
16 Und Abimelech sagte zu Isaak: "Zieh von uns weg, denn du bist uns zu mächtig geworden!"
17 Da verließ Isaak die Stadt und schlug sein Lager im Tal von Gerar auf.
18 Danach legte er die Brunnen wieder frei, die zur Zeit seines Vaters Abraham gegraben worden waren und die die Philister nach dessen Tod zugeschüttet hatten. Er gab ihnen die gleichen Namen, die sein Vater ihnen gegeben hatte.
19 Isaaks Leute gruben auch im Talgrund und stießen dabei auf Quellwasser.
20 Doch die Hirten von Gerar fingen Streit mit den Hirten Isaaks an und erklärten: "Das Wasser gehört uns!" Deshalb nannte Isaak den Brunnen Esek, Zank, weil sie sich mit ihm herumgezankt hatten.
21 Sie gruben einen anderen Brunnen; aber auch um den stritten sie. Da nannte er ihn Sitna, Anklage.
22 Danach zog er von dort weiter und grub noch einen Brunnen. Um den gab es keinen Streit. Deshalb nannte Isaak ihn Rehobot, Weite, und sagte: "Jetzt hat Jahwe uns freien Raum gegeben, dass wir uns im Land ausbreiten können."
23 Von dort zog er nach Beerscheba hinauf.
24 In derselben Nacht erschien ihm Jahwe und sagte: "Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Hab keine Angst, denn ich stehe dir bei! Wegen Abraham werde ich dich segnen und deine Nachkommenschaft zahlreich machen."
25 Isaak baute dort einen Altar und rief den Namen Jahwes an. Er schlug sein Lager in der Nähe auf, und seine Leute begannen, einen Brunnen zu graben.
26 Da besuchte ihn Abimelech aus Gerar zusammen mit seinem Ratgeber Ahusat und seinem Heerführer Pichol.
27 "Warum kommt ihr zu mir?", fragte Isaak sie. "Ihr habt mich doch wie einen Feind behandelt und von euch fortgejagt!"
28 "Wir haben deutlich gesehen, dass Jahwe auf deiner Seite steht", erwiderten sie. "Deshalb haben wir uns gedacht: 'Es müsste eine eidliche Verpflichtung zwischen uns stehen!' Wir wollen einen Vertrag mit dir schließen,
29 dass du uns keinen Schaden zufügst. Wir haben dir ja auch nichts zuleide getan; wir haben dir nur Gutes erwiesen und dich in Frieden ziehen lassen. Du bist nun einmal von Jahwe gesegnet."
30 Daraufhin ließ Isaak ihnen ein Mahl zubereiten, und sie aßen und tranken.
31 Früh am nächsten Morgen leisteten sie einander den Schwur. Dann ließ Isaak sie in Frieden ziehen.
32 Am selben Tag kamen seine Leute, die den Brunnen gegraben hatten, und meldeten: "Wir haben Wasser gefunden!"
33 Da nannte Isaak den Brunnen Schiba, Schwur. Deshalb heißt die Stadt bis heute Beerscheba, Schwurbrunnen.

Esaus Frauen

34 Als Esau vierzig Jahre alt war, heiratete er zwei Frauen: Jehudit, die Tochter des Hetiters Beeri, und Basemat, die Tochter des Hetiters Elon.
35 Das war ein schwerer Kummer für Isaak und Rebekka.
1 Das war in wasserarmen Gegenden eine der schwersten Verletzungen des Eigetumsrechts.

إسحق يقيم في مدينة جرار

1 وَحَدَثَ فِي الأَرْضِ جُوعٌ غَيْرُ الْجُوعِ الأَوَّلِ الَّذِي كَانَ فِي أَيَّامِ إِبْرَاهِيمَ، فَارْتَحَلَ إِسْحقُ إِلَى مَدِينَةِ جَرَارَ حَيْثُ أَبِيمَالِكُ مَلِكُ الْفِلِسْطِينِيِّينَ.
2 فَظَهَرَ لَهُ الرَّبُّ قَائِلاً: «لاَ تَمْضِ إِلَى مِصْرَ، بَلُ امْكُثْ فِي الأَرْضِ الَّتِي أُعَيِّنُهَا لَكَ.
3 أَقِمْ فِي هَذِهِ الأَرْضِ فَأَكُونَ مَعَكَ وَأُبَارِكَكَ، لأَنَّنِي أُعْطِي لَكَ وَلِذُرِّيَّتِكَ جَمِيعَ هَذِهِ الأَرْضِ وَفَاءً بِقَسَمِي الَّذِي أَقْسَمْتُ لإِبْرَاهِيمَ أَبِيكَ.
4 وَأُكَثِّرُ ذُرِّيَّتَكَ كَنُجُومِ السَّمَاءِ وَأَهِبُهَا جَمِيعَ هَذِهِ الْبِلاَدِ. وَتَتَبَارَكُ فِي نَسْلِكَ جَمِيعُ أُمَمِ الأَرْضِ.
5 لأَنَّ إِبْرَاهِيمَ أَطَاعَ قَوْلِي، وَحَفِظَ أَوَامِرِي وَوَصَايَايَ وَفَرَائِضِي وَشَرَائِعِي».
6 فَأَقَامَ إِسْحقُ فِي مَدِينَةِ جَرَارَ.
7 وَعِنْدَمَا سَأَلَهُ أَهْلُ الْمَدِينَةِ عَنْ زَوْجَتِهِ قَالَ: «هِيَ أُخْتِي» لأَنَّهُ خَافَ أَنْ يَقُولَ: «هِيَ زَوْجَتِي» لِئَلاَّ يَقْتُلَهُ أَهْلُ الْمَدِينَةِ مِنْ أَجْلِ رِفْقَةَ، لأَنَّهَا كَانَتْ رَائِعَةَ الْجَمَالِ.
8 وَحَدَثَ بَعْدَ أَنْ طَالَ مُكُوثُهُ هُنَاكَ، أَنَّ أَبِيمَالِكَ مَلِكَ الْفِلِسْطِينِيِّينَ أَطَلَّ مِنَ النَّافِذَةِ، فَشَاهَدَ إِسْحقَ يُدَاعِبُ امْرَأَتَهُ رِفْقَةَ.
9 فَاسْتَدْعَاهُ إِلَيْهِ وَقَالَ: «إِنَّهَا بِالْحَقِيقَةِ زَوْجَتُكَ، فَكَيْفَ قُلْتَ هِيَ أُخْتِي؟» فَأَجَابَ إِسْحقُ: «لأَنِّي قُلْتُ: لَعَلِّي أُقْتَلُ بِسَبَبِهَا».
10 فَقَالَ أَبِيمَالِكُ: «مَا هَذَا الَّذِي فَعَلْتَ بِنَا؟ لَقَدْ كَانَ يَسِيراً عَلَى أَيِّ وَاحِدٍ مِنَ الشَّعْبِ أَنْ يَضْطَجِعَ مَعَ زَوْجَتِكَ فَتَجْلِبُ بِذَلِكَ عَلَيْنَا إِثْماً».
11 وَأَنْذَرَ أَبِيمَالِكُ كُلَّ الشَّعْبِ قَائِلاً: «كُلُّ مَنْ يَمَسُّ هَذَا الرَّجُلَ أَوْ زَوْجَتَهُ فَحَتْماً يَمُوتُ».
12 وَزَرَعَ إِسْحقُ فِي تِلْكَ الأَرْضِ، فَحَصَدَ فِي تِلْكَ السَّنَةِ مِئَةَ ضِعْفٍ لأَنَّ اللهَ بَارَكَهُ.
13 وَعَظُمَ شَأْنُ الرَّجُلِ، وَتَزَايَدَ غِنَاهُ وَأَصْبَحَ وَاسِعَ الثَّرَاءِ وَالنُّفُوذِ.
14 وَصَارَتْ لَهُ مَاشِيَةٌ، غَنَمٌ وَقُطْعَانُ بَقَرٍ وَعَبِيدٌ كَثِيرُونَ. فَحَسَدَهُ الْفِلِسْطِينِيُّونَ.
15 وَرَدَمَ الْفِلِسْطِينِيُّونَ بِالتُّرَابِ جَمِيعَ الآبَارِ الَّتِي حَفَرَهَا عَبِيدُ أَبِيهِ فِي أَيَّامِ إِبْرَاهِيمَ.
16 وَقَالَ أَبِيمَالِكُ لإِسْحقَ: «ارْحَلْ عَنَّا لأَنَّكَ أَصْبَحْتَ أَكْثَرَ قُوَّةً مِنَّا».
17 فَانْصَرَفَ إِسْحقُ مِنْ هُنَاكَ وَضَرَبَ خِيَامَهُ فِي وَادِي جَرَارَ حَيْثُ أَقَامَ.

النزاع بين إسحق ورعاة أبيمالك

18 وَأَعَادَ إِسْحقُ حَفْرَ آبَارِ الْمِيَاهِ الَّتِي كَانَ قَدْ تَمَّ حَفْرُهَا فِي أَيَّامِ إِبْرَاهِيمَ وَرَدَمَهَا الْفِلِسْطِينِيُّونَ بَعْدَ مَوْتِ أَبِيهِ، وَدَعَاهَا بِالأَسْمَاءِ الَّتِي أَطْلَقَهَا عَلَيْهَا أَبُوهُ.
19 وَعِنْدَمَا حَفَرَ عَبِيدُ إِسْحقَ فِي الْوَادِي وَعَثَرُوا عَلَى بِئْرِ مَاءٍ جَارٍ،
20 خَاصَمَ رُعَاةُ مَدِينَةِ جَرَارَ رُعَاةَ إِسْحقَ قَائِلِينَ: «هَذَا الْمَاءُ لَنَا». فَدَعَا الْبِئْرَ «عِسِقَ» لأَنَّهُمْ نَازَعُوهُ عَلَيْهَا.
21 ثُمَّ حَفَرُوا بِئْراً أُخْرَى وَتَخَاصَمُوا عَلَيْهَا، فَدَعَاهَا «سِطْنَةَ» (وَمَعْنَاهَا عَدَاوَةٌ).
22 وَانْتَقَلَ بَعْدَ ذَلِكَ مِنْ هُنَاكَ وَحَفَرَ بِئْراً أُخْرَى وَلَمْ يَتَنَازَعُوا عَلَيْهَا، فَدَعَا اسْمَهَا «رَحُوبُوتَ». (وَمَعْنَاهَا الأَمَاكِنُ الرَّحْبَةُ) قَائِلاً: «لأَنَّ الرَّبَّ قَدْ أَرْحَبَ الآنَ لَنَا وَأَثْمَرْنَا فِي الأَرْضِ».
23 ثُمَّ مَضَى مِنْ هُنَاكَ إِلَى بِئْرِ سَبْعٍ.
24 فَتَجَلَّى لَهُ الرَّبُّ فِي تِلْكَ اللَّيْلَةِ وَقَالَ: «أَنَا هُوَ إِلَهُ إِبْرَاهِيمَ أَبِيكَ. لاَ تَخَفْ لأَنِّي مَعَكَ وَأُبَارِكُكَ وَأُكَثِّرُ ذُرِّيَّتَكَ مِنْ أَجْلِ عَبْدِي إِبْرَاهِيمَ».
25 فَشَيَّدَ إِسْحقُ هُنَاكَ مَذْبَحاً وَدَعَا بِاسْمِ الرَّبِّ، ثُمَّ نَصَبَ هُنَاكَ خَيْمَتَهُ، وَحَفَرَ عَبِيدُهُ بِئْراً.

الميثاق بين إسحق وأبيمالك

26 وَأَقْبَلَ عَلَيْهِ مِنْ مَدِينَةِ جَرَارَ أَبِيمَالِكُ وَأَحُزَّاتُ مُسْتَشَارُهُ، وَفِيكُولُ رَئِيسُ جَيْشِهِ.
27 فَقَالَ لَهُمْ إِسْحقُ: «مَا بَالُكُمْ قَدْ أَتَيْتُمْ إِلَيَّ، وَأَنْتُمْ قَدْ أَبْغَضْتُمُونِي وَصَرَفْتُمُونِي مِنْ عِنْدِكُمْ؟»
28 فَأَجَابُوهُ: «لَقَدْ تَبَيَّنَ لَنَا أَنَّ الرَّبَّ مَعَكَ، فَقُلْنَا: لِيَكُنْ بَيْنَنَا حَلْفٌ وَلْنَقْطَعْ مَعَكَ عَهْداً:
29 أَنْ لاَ تُسِيءَ إِلَيْنَا كَمَا لَمْ نَمَسَّكَ بِشَرٍّ وَلَمْ يُصِبْكَ مِنَّا سِوَى الْخَيْرِ، ثُمَّ صَرَفْنَاكَ بِسَلاَمٍ. وَهَا أَنْتَ الآنَ مُبَارَكٌ مِنَ الرَّبِّ».
30 فَأَقَامَ لَهُمْ مَأْدُبَةً فَأَكَلُوا وَشَرِبُوا.
31 ثُمَّ بَكَّرُوا فِي الصَّبَاحِ وَحَلَفَ بَعْضُهُمْ لِبَعْضٍ، وَشَيَّعَهُمْ إِسْحقُ فَانْصَرَفُوا بِسَلامٍ.
32 وَفِي نَفْسِ ذَلِكَ الْيَوْمِ جَاءَ عَبِيدُ إِسْحقَ وَأَخْبَرُوهُ قَائِلِينَ: «إِنَّنَا عَثَرْنَا عَلَى مَاءٍ فِي الْبِئْرِ الَّتِي حَفَرْنَاهَا».
33 فَدَعَاهَا شِبْعَةَ، لِذَلِكَ سُمِّيَتِ الْمَدِينَةُ بِئْرَ سَبْعٍ إِلَى هَذَا الْيَوْمِ.

عيسو وزوجتاه

34 وَلَمَّا بَلَغَ عِيسُو الأَرْبَعِينَ مِنْ عُمْرِهِ تَزَوَّجَ كُلاً مِنْ يَهُودِيتَ بِنْتِ بِيرِي الْحِثِّيِّ، وَبَسْمَةَ بِنْتِ إِيلُونَ الْحِثِّيِّ.
35 فَأَتْعَسَتَا حَيَاةَ إِسْحقَ وَرِفْقَةَ.
1 Das war in wasserarmen Gegenden eine der schwersten Verletzungen des Eigetumsrechts.

اسحاق و ابيملک

1 روزی قحطی شديدی همانند قحطی زمان ابراهيم سراسر سرزمين كنعان را فراگرفت. به همين دليل اسحاق به شهر جرار نزد ابيملک، پادشاه فلسطين رفت.
2-3 خداوند در آنجا بر او ظاهر شده، گفت: «به مصر نرو، در همين جا بمان. اگر سخن مرا شنيده، اطاعت كنی با تو خواهم بود و تو را بسيار بركت خواهم داد و تمامی اين سرزمين را به تو و نسل تو خواهم بخشيد، چنانكه به پدرت ابراهيم وعده داده‌ام.
4 نسل تو را چون ستارگان آسمان بی‌شمار خواهم گردانيد و تمامی اين سرزمين را به آنها خواهم داد و همه ملل جهان از نسل تو بركت خواهند يافت.
5 اين كار را بخاطر ابراهيم خواهم كرد، چون او احكام و اوامر مرا اطاعت نمود.»
6 پس اسحاق در جرار ماندگار شد.
7 وقتی كه مردم آنجا دربارهٔ ربكا از او سؤال كردند، گفت: «او خواهر من است!» چون ترسيد اگر بگويد همسر من است، بخاطر تصاحب زنش او را بكشند، زيرا ربكا بسيار زيبا بود.
8 مدتی بعد، يک روز ابيملک، پادشاه فلسطين از پنجره ديد كه اسحاق با زن خود شوخی می‌كند.
9 پس ابيملک، اسحاق را نزد خود خوانده، به او گفت: «چرا گفتی ربكا خواهرت است، در حالی كه زن تو می‌باشد؟» اسحاق در جواب گفت: «چون می‌ترسيدم برای تصاحب او مرا بكشند.»
10 ابيملک گفت: «اين چه كاری بود كه با ما كردی؟ آيا فكرنكردی كه ممكن است شخصی با وی همبستر شود؟ در آن صورت ما مقصر می‌شديم.»
11 سپس ابيملک به همه اعلام نمود: «هر كس به اين مرد و همسر وی زيان رساند، كشته خواهد شد.»
12 اسحاق در جرار به زراعت مشغول شد و در آن سال صد برابر بذری كه كاشته بود درو كرد، زيرا خداوند او را بركت داده بود.
13 هر روز بر دارايی او افزوده می‌شد و طولی نكشيد كه او مرد بسيار ثروتمندی شد.
14 وی گله‌ها و رمه‌ها و غلامان بسيار داشت بطوری كه فلسطينی‌ها بر او حسد می‌بردند.
15 پس آنها چاههای آبی را كه غلامان پدرش ابراهيم در زمان حيات ابراهيم كنده بودند، با خاک پُر كردند.
16 ابيملکِ پادشاه نيز از او خواست تا سرزمينش را ترک كند و به او گفت: «به جايی ديگر برو، زيرا تو از ما بسيار ثروتمندتر و قدرتمندتر شده‌ای.»
17 پس اسحاق آنجا را ترک نموده، در درهٔ جرار ساكن شد.
18 او چاههای آبی را كه در زمان حيات پدرش كَنده بودند و فلسطينی‌ها آنها را پُر كرده بودند، دوباره كَند و همان نامهايی را كه قبلاً پدرش بر آنها نهاده بود بر آنها گذاشت.
19 غلامان او نيز چاه تازه‌ای در دره‌ء جرار كَنده، در قعر آن به آب روان رسيدند.
20 سپس چوپانان جرار آمدند و با چوپانان اسحاق به نزاع پرداخته، گفتند: «اين چاه به ما تعلق دارد.» پس اسحاق آن چاه را عِسِق (يعنی «نزاع») ناميد.
21 غلامانِ اسحاق چاه ديگری كَندند و باز بر سر آن مشاجره‌ای در گرفت. اسحاق آن چاه را سِطنه (يعنی «دشمنی») ناميد.
22 اسحاق آن چاه را نيز ترک نموده، چاه ديگری كَند، ولی اين بار نزاعی درنگرفت. پس اسحاق آن را رحوبوت (يعنی «مكان») ناميد. او گفت: «خداوند مكانی برای ما مهيا نموده است و ما در اين سرزمين ترقی خواهيم كرد.»
23 وقتی كه اسحاق به بئرشبع رفت
24 در همان شب خداوند بر وی ظاهر شد و فرمود: «من خدای پدرت ابراهيم هستم. ترسان مباش، چون من با تو هستم. من تو را بركت خواهم داد و بخاطر بندهٔ خود ابراهيم نسل تو را زياد خواهم كرد.»
25 آنگاه اسحاق قربانگاهی بنا كرده، خداوند را پرستش نمود. او در همانجا ساكن شد و غلامانش چاه ديگری كندند.
26 روزی ابيملکِ پادشاه به اتفاق مشاور خود احوزات و فرمانده‌ء سپاهش فيكول از جرار نزد اسحاق آمدند.
27 اسحاق از ايشان پرسيد: «چرا به اينجا آمده‌ايد؟ شما كه مرا با خصومت از نزد خود رانديد!»
28-29 آنان به وی گفتند: «ما آشكارا می‌بينيم كه خداوند با توست و تو را بركت داده است؛ پس آمده‌ايم با تو پيمانی ببنديم. قول بده ضرری به ما نرسانی همانطور كه ما هم ضرری به تو نرسانديم. ما غير از خوبی كاری در حق تو نكرديم و تو را با صلح و صفا روانه نموديم.»
30 پس اسحاق مهمانی‌ای برای آنها بر پا نمود و خوردند و آشاميدند.
31 صبح روز بعد برخاستند و هر يک از آنها قسم خوردند كه به يكديگر ضرری نرسانند. سپس اسحاق ايشان را بسلامتی به سرزمينشان روانه كرد.
32 در همان روز، غلامان اسحاق آمدند و او را از چاهی كه می‌كَندند خبر داده، گفتند كه در آن آب يافته‌اند.
33 اسحاق آن را شَبَع (يعنی «سوگند») ناميد و شهری كه در آنجا بنا شد، بئرشبع (يعنی «چاه سوگند») ناميده شد كه تا به امروز به همان نام باقی است.
34 عيسو پسر اسحاق در سن چهل سالگی يوديه، دختر بيری حيتّی و بسمه دختر ايلونِ حيتّی را به زنی گرفت.
35 اين زنان زندگی را بر اسحاق و ربكا تلخ كردند.
1 Das war in wasserarmen Gegenden eine der schwersten Verletzungen des Eigetumsrechts.
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