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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

التفسير التطبيقي للكتاب المقدس

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Abraham und Sara bei Abimelech

1 Abraham aber zog von dannen ins Südland und wohnte zwischen Kadesch und Schur und lebte nun als ein Fremdling zu Gerar.
2 Er sagte aber von Sara, seiner Frau: Sie ist meine Schwester. Da sandte Abimelech, der König von Gerar, hin und ließ Sara holen.
3 Aber Gott kam zu Abimelech des Nachts im Traum und sprach zu ihm: Siehe, du bist des Todes um der Frau willen, die du genommen hast; denn sie ist eines Mannes Ehefrau.
4 Abimelech aber hatte sie nicht berührt und sprach: Herr, willst du denn auch ein gerechtes Volk umbringen?
5 Hat er nicht zu mir gesagt: Sie ist meine Schwester? Und sie hat auch gesagt: Er ist mein Bruder. Hab ich das doch getan mit einfältigem Herzen und unschuldigen Händen.
6 Und Gott sprach zu ihm im Traum: Ich weiß auch, dass du das mit einfältigem Herzen getan hast. Darum habe ich dich auch behütet, dass du nicht wider mich sündigtest, und habe es nicht zugelassen, dass du sie berührtest.
7 So gib nun dem Mann seine Frau wieder, denn er ist ein Prophet, und lass ihn für dich bitten, so wirst du am Leben bleiben. Wenn du sie aber nicht wiedergibst, so wisse, dass du des Todes sterben musst und alles, was dein ist.
8 Da stand Abimelech früh am Morgen auf und rief alle seine Knechte und sagte dieses alles vor ihren Ohren. Und die Männer fürchteten sich sehr.
9 Und Abimelech rief Abraham auch herzu und sprach zu ihm: Warum hast du uns das angetan? Und was habe ich an dir gesündigt, dass du eine so große Sünde wolltest auf mich und mein Reich bringen? Du hast an mir gehandelt, wie man nicht handeln soll.
10 Und Abimelech sprach weiter zu Abraham: Wie bist du dazu gekommen, dass du solches getan hast?
11 Abraham sprach: Ich dachte, gewiss ist keine Gottesfurcht an diesem Orte, und sie werden mich um meiner Frau willen umbringen.
12 Auch ist sie wahrhaftig meine Schwester, denn sie ist meines Vaters Tochter, aber nicht meiner Mutter Tochter; so ist sie meine Frau geworden.
13 Als mich Gott aus meines Vaters Hause ins Ungewisse wandern hieß, sprach ich zu ihr: Tu mir diese Liebe, dass, wo wir hinkommen, du von mir sagst, ich sei dein Bruder.
14 Da nahm Abimelech Schafe und Rinder, Knechte und Mägde und gab sie Abraham und gab ihm Sara, seine Frau, wieder.
15 Und Abimelech sprach: Siehe da, mein Land steht dir offen; wohne, wo dir's wohlgefällt.
16 Und zu Sara sprach er: Siehe da, ich habe deinem Bruder tausend Silberstücke gegeben; siehe, das soll eine Decke sein über den Augen aller, die bei dir sind, dir zugute. Damit ist dir bei allen Recht verschafft.
17 Abraham aber betete zu Gott. Da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Mägde, dass sie wieder Kinder gebaren.
18 Denn der HERR hatte zuvor hart verschlossen jeden Mutterschoß im Hause Abimelechs um Saras, Abrahams Frau, willen.

Abraham bei Abimelech

1 Abraham brach nun von Mamre auf und zog weiter in den Negev. Er schlug sein Lager zwischen Kadesch und Schur1 auf und lebte dann eine Zeitlang in Gerar.2
2 Dort gab er seine Frau Sara wieder als seine Schwester aus. Da ließ Abimelech,3 der König von Gerar, Sara zu sich holen.
3 Aber in der Nacht kam Gott im Traum zu Abimelech und sagte: "Du musst sterben, weil du diese Frau genommen hast, denn sie ist verheiratet und gehört einem anderen."
4 Abimelech hatte sie noch nicht berührt und erwiderte: "Herr, willst du denn unschuldige Leute umbringen?
5 Er hat doch selbst zu mir gesagt: 'Sie ist meine Schwester.' Und auch sie hat das bestätigt und mir gesagt: 'Er ist mein Bruder.' Ich habe das mit reinem Gewissen und unschuldigen Händen getan."
6 "Das weiß ich auch", sagte Gott im Traum zu ihm. "Ja, du hast das mit reinem Gewissen getan. Deshalb habe ich dich auch davon abgehalten, vor mir schuldig zu werden, und dir nicht gestattet, sie zu berühren.
7 Doch jetzt gib die Frau dem Mann zurück! Er ist nämlich ein Prophet und wird für dich beten, damit du am Leben bleibst. Wenn du sie aber behältst, wirst du sterben, du und alles, was zu dir gehört."
8 Am nächsten Morgen stand Abimelech früh auf, rief seine Leute zusammen und berichtete ihnen, was geschehen war. Da bekamen es alle mit der Angst zu tun.
9 Abimelech ließ Abraham rufen und sagte zu ihm: "Was hast du uns da angetan? Womit habe ich mich an dir versündigt, dass du mich und mein Volk in diese schwere Schuld gestürzt hast? Du hast mir etwas angetan, was man einfach nicht tun darf!
10 Was hast du dir dabei nur gedacht?"
11 Abraham entgegnete: "Ich dachte, an diesem Ort hat man bestimmt keine Ehrfurcht vor Gott, und man wird mich umbringen wegen meiner Frau.
12 Außerdem ist sie wirklich meine Schwester. Sie ist die Tochter meines Vaters, hat aber eine andere Mutter. Darum konnte ich sie heiraten.
13 Als Gott mich dann aus meiner Heimat in die Fremde schickte, sagte ich zu ihr: 'Tu mir den Gefallen und gib mich überall, wohin wir kommen, als deinen Bruder aus!'"
14 Da machte Abimelech Abraham ein Geschenk und ließ Kleinvieh, Rinder, Sklaven und Sklavinnen zu ihm bringen. Auch seine Frau Sara gab er ihm zurück.
15 Dabei sagte er: "Mein ganzes Land steht dir offen. Du kannst dich niederlassen, wo es dir gefällt."
16 Und an Sara gewandt, sagte er: "Ich gebe deinem Bruder 1000 Silberstücke. Damit sei vor allen Leuten bestätigt, dass deine Ehre nicht angetastet worden ist und niemand dir etwas nachsagen kann."
17 Nun betete Abraham zu Gott. Daraufhin nahm Gott die Strafe von Abimelech, seiner Frau und allen seinen Sklavinnen weg, dass sie wieder Kinder bekommen konnten.
18 Denn wegen Abrahams Frau Sara hatte Jahwe im ganzen Haushalt Abimelechs jeden Mutterleib verschlossen.
1 Vergleiche die Anmerkungen zu Kapitel 14,7 und 16,7.
2 Gerar liegt in der Nähe von Gaza, 27 km nordwestlich von Beerscheba.
3 Abimelech heißt "mein Vater ist König". Das war der Titel vieler kanaanäischer Stadtkönige.

إبراهيم وسارة وأبيمالك

1 وَارْتَحَلَ إِبْرَاهِيمُ مِنْ هُنَاكَ إِلَى أَرْضِ النَّقَبِ، وَأَقَامَ بَيْنَ قَادَشَ وَشُورَ، وَتَغَرَّبَ فِي جَرَارَ.
2 وَهُنَاكَ قَالَ إِبْرَاهِيمُ عَنْ سَارَةَ زَوْجَتِهِ: «هِيَ أُخْتِي». فَأَرْسَلَ أَبِيمَالِكُ مَلِكُ جَرَارَ وَأَحْضَرَ سَارَةَ إِلَيْهِ.
3 وَلِكَنَّ اللهَ تَجَلَّى لأَبِيمَالِكَ فِي حُلْمٍ فِي اللَّيْلِ وَقَالَ لَهُ: «إِنَّكَ سَتَمُوتُ بِسَبَبِ الْمَرْأَةِ الَّتِي أَخَذْتَهَا، فَإِنَّهَا مُتَزَوِّجَةٌ».
4 وَلَمْ يَكُنْ أَبِيمَالِكُ قَدْ مَسَّهَا بَعْدُ، فَقَالَ لِلرَّبِّ: «أَتُمِيتُ أُمَّةً بَرِيئَةً؟
5 أَلَمْ يَقُلْ لِي إِنَّهَا أُخْتِي وَهِيَ نَفْسُهَا ادَّعَتْ أَنَّهُ أَخُوهَا؟ مَا فَعَلْتُ هَذَا إِلاَّ بِسَلاَمَةِ قَلْبِي وَطَهَارَةِ يَدَيَّ».
6 فَأَجَابَهُ الرَّبُّ: «أَنَا أَيْضاً عَلِمْتُ أَنَّكَ بِسَلاَمَةِ قَلْبِكَ قَدْ فَعَلْتَ هَذَا، وَأَنَا أَيْضاً مَنَعْتُكَ مِنْ أَنْ تُخْطِيءَ إِلَيَّ وَلَمْ أَدَعْكَ تَمَسُّهَا.
7 وَالآنَ، رُدَّ لِلرَّجُلِ زَوْجَتَهُ فَإِنَّهُ نَبِيٌّ، فَيُصَلِّيَ مِنْ أَجْلِكَ فَتَحْيَا. وَإِنْ لَمْ تَرُدَّهَا فَإِنَّك وَكُلَّ مَنْ لَكَ حَتْماً تَمُوتُونَ».

اعتذار أبيمالك لإبراهيم

8 فَبَكَّرَ أَبِيمَالِكُ فِي الصَّبَاحِ وَاسْتَدْعَى جَمِيعَ عَبِيدِهِ، وَأَطْلَعَهُمْ عَلَى جَلِيَّةِ الأَمْرِ، فَاعْتَرَ اهُمْ خَوْفٌ عَظِيمٌ.
9 ثُمَّ دَعَا أَبِيمَالِكُ إِبْرَاهِيمَ وَقَالَ لَهُ: «مَاذَا فَعَلْتَ بِنَا؟ أَيُّ خَطَأٍ ارْتَكَبْتُهُ فِي حَقِّكَ حَتَّى جَلَبْتَ عَلَيَّ وَعَلَى مَمْلَكَتِي هَذَا الذَّنْبَ الْعَظِيمَ؟ لَقَدِ اقْتَرَفْتَ فِي حَقِّي أُمُوراً مَا كَانَ يَجِبُ أَنْ تَقْتَرِفَهَا».
10 وَسَأَلَ أَبِيمَالِكُ إِبْرَاهِيمَ: «مَاذَا بَدَا لَكَ حَتَّى ارْتَكَبْتَ هَذَا الْفِعْلَ؟»
11 فَقَالَ إِبْرَاهِيمُ: «لَقَدْ فَعَلْتُ هَذَا لأَنَّنِي ظَنَنْتُ أَنَّهُ لَيْسَ فِي هَذَا الْمَوْضِعِ بِأَسْرِهِ خَوْفُ اللهِ فَخَشِيتُ أَنْ تَقْتُلُونِي مِنْ أَجْلِ زَوْجَتِي.
12 وَهِيَ بِالْحَقِيقَةِ أُخْتِي، ابْنَةُ أَبِي، غَيْرَ أَنَّهَا لَيْسَتْ ابْنَةَ أُمِّي فَاتَّخَذْتُهَا زَوْجَةً لِي.
13 وَعِنْدَمَا دَعَانِي اللهُ لأَتَغَرَّبَ بَعِيداً عَنْ بَيْتِ أَبِي قُلْتُ لَهَا: حَيْثُمَا نَذْهَبُ قُولِي إِنِّي أَخُوكِ فَهَذَا هُوَ الْمَعْرُوفُ الَّذِي تَصْنَعِينَهُ لِي».
14 فَأَخَذَ أَبِيمَالِكُ غَنَماً وَبَقَراً وَعَبِيداً وَإِمَاءً وَقَدَّمَهَا لإِبْرَاهِيمَ، وَأَرْجَعَ إِلَيْهِ سَارَةَ زَوْجَتَهُ.
15 وَقَالَ أَبِيمَالِكُ: «هَا هِيَ أَرْضِي أَمَامَكَ فَأَقِمْ حَيْثُ طَابَ لَكَ».
16 وَقَالَ لِسَارَةَ: «هَا قَدْ وَهَبْتُ أَخَاكِ أَلْفَ قِطْعَةٍ مِنَ الْفِضَّةِ، تَبْرِئَةً لَكِ مِنْ كُلِّ إِسَاءَةٍ أَمَامَ الَّذِينَ مَعَكِ، فَأَنْتِ بَرِيئَةٌ أَمَامَ كُلِّ وَاحِدٍ، وَهَكَذَا تَكُونِينَ قَدْ أُنْصِفْتِ».
17 فَابْتَهَلَ إِبْرَاهِيمُ إِلَى اللهِ، فَشَفَى أَبِيمَالِكَ وَزَوْجَتَهُ وَجَوَارِيَهُ فَوَلَدْنَ.
18 لأَنَّ الرَّبَّ كَانَ قَدْ أَصَابَ نِسَاءَ بَيْتِ أَبِيمَالِكَ بِالْعُقْمِ مِنْ أَجْلِ سَارَ ةَ زَوْجَةِ إِبْرَاهِيمَ.
1 Vergleiche die Anmerkungen zu Kapitel 14,7 und 16,7.
2 Gerar liegt in der Nähe von Gaza, 27 km nordwestlich von Beerscheba.
3 Abimelech heißt "mein Vater ist König". Das war der Titel vieler kanaanäischer Stadtkönige.

ابراهيم و ابيملک

1-2 آنگاه ابراهيم بسوی سرزمين نِگِب كوچ كرد و در بين قادش و شور ساكن شد. وقتی او در شهر جرار بود، ساره را خواهر خود معرفی كرد. پس ابيملک، پادشاه جرار، كسانی فرستاد تا ساره را به قصر وی ببرند.
3 اما همان شب خدا در خواب بر ابيملک ظاهر شده، گفت: «تو خواهی مُرد، زيرا زن شوهرداری را گرفته‌ای.»
4 ابيملک هنوز با او همبستر نشده بود، پس عرض كرد: «خداوندا، من بی‌تقصيرم. آيا تو مرا و قومم را خواهی كشت؟
5 خودِ ابراهيم به من گفت كه او خواهرش است و ساره هم سخن او را تصديق كرد و گفت كه او برادرش می‌باشد. من هيچگونه قصد بدی نداشتم.»
6 خدا گفت: «بلی، می‌دانم؛ به همين سبب بود كه تو ر ا از گناه باز داشتم و نگذاشتم به او دست بزنی.
7 اكنون اين زن را به شوهرش بازگردان. او يک نبی است و برای تو دعا خواهد كرد و تو زنده خواهی ماند. ولی اگر زن او را بازنگردانی، تو و اهل خانه‌ات خواهيد مُرد.»
8 پادشاه روز بعد، صبح زود از خواب برخاسته، با عجله تمامی درباريان را بحضور طلبيد و خوابی را كه ديده بود برای آنها تعريف كرد و همگی بسيار ترسيدند.
9-10 آنگاه پادشاه، ابراهيم را بحضور خوانده، گفت: «اين چه كاری بود كه با ما كردی؟ مگر من به تو چه كرده بودم كه مرا و مملكتم را به چنين گناه عظيمی دچار ساختی؟ هيچ كس چنين كاری نمی‌كرد كه تو كردی. چرا به من بدی كردی؟»
11-12 ابراهيم در جواب گفت: «فكر كردم مردم اين شهر ترسی از خدا ندارند و برای اين كه همسرم را تصاحب كنند، مرا خواهند كشت. علاوه بر اين، او خواهر ناتنی من نيز هست. هر دو از يک پدر هستيم و من او را به زنی گرفتم.
13 هنگامی كه خداوند مرا از زادگاهم به سرزمينهای دور و بيگانه فرستاد، از ساره خواستم اين خوبی را در حق من بكند كه هر جا برويم بگويد خواهر من است.»
14 پس ابيملک گوسفندان و گاوان و غلامان و كنيزان به ابراهيم بخشيد و همسرش ساره را به وی بازگردانيد،
15 و به او گفت: «تمامی سرزمين مرا بگرد و هر جا را كه پسنديدی برای سكونت خود انتخاب كن.»
16 سپس رو به ساره نموده، گفت: «هزار مثقال نقره به برادرت می‌دهم تا بی‌گناهی تو بر آنانی كه با تو هستند ثابت شود و مردم بدانند كه نسبت به تو به انصاف رفتار شده است.»
17 آنگاه ابراهيم نزد خدا دعا كرد و خدا پادشاه و همسر و كنيزان او را شفا بخشيد تا بتوانند صاحب اولاد شوند؛
18 زيرا خداوند به اين دليل كه ابيملک، ساره زن ابراهيم را گرفته بود، همهٔ زنانش را نازا ساخته بود.
1 Vergleiche die Anmerkungen zu Kapitel 14,7 und 16,7.
2 Gerar liegt in der Nähe von Gaza, 27 km nordwestlich von Beerscheba.
3 Abimelech heißt "mein Vater ist König". Das war der Titel vieler kanaanäischer Stadtkönige.
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