1Ey Tanrı, kulak ver duama, Sırt çevirme yalvarışıma!2Dikkatini çevir, yanıt ver bana. Düşüncelerim beni rahatsız ediyor, şaşkınım3Düşman sesinden, kötünün baskısından; Çünkü sıkıntıya sokuyorlar beni, Öfkeyle üstüme üstüme geliyorlar.4Yüreğim sızlıyor içimde, Ölüm dehşeti çöktü üzerime.5Korku ve titreme sardı beni, Ürperti kapladı içimi.6‹‹Keşke güvercin gibi kanatlarım olsaydı!›› Dedim kendi kendime, ‹‹Uçar, rahatlardım.7Uzaklara kaçar, Çöllerde konaklardım. Sela8Sert rüzgara, kasırgaya karşı Hemen bir barınak bulurdum.››9Şaşkına çevir kötüleri, ya Rab, karıştır dillerini, Çünkü kentte şiddet ve çatışma görüyorum.10Gece gündüz kent surları üzerinde dolaşırlar, Haksızlık, fesat dolu kentin içi.11Yıkıcılık kentin göbeğinde, Zorbalık, hile eksilmez meydanından.12Beni aşağılayan bir düşman olsaydı, Katlanabilirdim; Bana küstahlık eden bir hasım olsaydı, Gizlenebilirdim.13Ama sensin, bana denk, Yoldaşım, yakın arkadaşım.14Birlikte tatlı tatlı yarenlik eder, Toplulukla Tanrı'nın evine giderdik.15Ölüm yakalasın düşmanlarımı ansızın, Diri diri ölüler diyarına insinler; Çünkü içleri ve evleri kötülük dolu.16Bense Tanrı'ya seslenirim, RAB kurtarır beni.17Sabah, öğlen, akşam kederimden feryat ederim, O işitir sesimi.18Bana karşı girişilen savaştan Esenlikle kurtarır canımı, Sayısı çok da olsa karşıtlarımın.19Öncesizlikten bu yana tahtında oturan Tanrı, Duyacak ve ezecek onları. Sela Çünkü hiç değişmiyor Ve Tanrı'dan korkmuyorlar.20Yoldaşım dostlarına saldırarak Yaptığı antlaşmayı bozdu.21Ağzından bal damlar, Ama yüreğinde savaş var. Sözleri yağdan yumuşak, Ama yalın birer kılıçtır.22Yükünü RAB'be bırak, O sana destek olur. Asla izin vermez Doğru insanın sarsılmasına.23Ama sen, ey Tanrı, ölüm çukuruna atacaksın kötüleri, Günlerinin yarısını görmeyecek katillerle hainler; Bense sana güveniyorum.
Einheitsübersetzung 2016
Klage und Vertrauen eines Alleingelassenen
1Für den Chormeister. Mit Saitenspiel. Ein Weisheitslied Davids.2Vernimm, Gott, mein Bittgebet,
verbirg dich nicht vor meinem Flehen!3Achte auf mich und erhöre mich!
Klagend irre ich umher und bin verstört4wegen des Geschreis des Feindes,
unter dem Druck des Frevlers.
Denn sie überhäufen mich mit Unheil
und befehden mich voller Grimm.*5Mir bebt das Herz in der Brust;
mich überfielen die Schrecken des Todes.6Furcht und Zittern erfassten mich;
ich schauderte vor Entsetzen.7Da dachte ich: Hätte ich doch Flügel wie eine Taube,
dann flöge ich davon und käme zur Ruhe.8Siehe, weit fort möchte ich fliehen,
die Nacht verbringen in der Wüste. [Sela]9An einen sicheren Ort möchte ich eilen
vor dem Wetter, vor dem tobenden Sturm.10Entzweie sie, Herr, verwirr ihre Sprache!
Denn in der Stadt habe ich Gewalttat und Hader gesehen.11Auf ihren Mauern umschleicht man sie bei Tag und bei Nacht,
sie ist voll Unheil und Mühsal.12In ihrer Mitte herrscht Verderben,
Betrug und Unterdrückung weichen nicht von ihren Märkten.13Denn nicht ein Feind beschimpft mich,
das könnte ich ertragen;
nicht einer, der mich hasst, tritt groß gegen mich auf,
vor ihm könnte ich mich verbergen.14Nein, du bist es, ein Mensch mir gleich,
mein Freund und mein Vertrauter.15Wir haben unsere Vertrautheit genossen,
wir gingen im Haus Gottes umher in wogender Menge.16Der Tod soll sie überfallen, /
lebend sollen sie hinabfahren ins Totenreich!
Denn Bosheit ist an ihren Orten, in ihrem Innern.17Ich aber, zu Gott will ich rufen
und der HERR wird mich retten.18Am Abend, am Morgen und am Mittag seufze ich und stöhne,
da hat er meine Stimme gehört,19er hat mich befreit, mein Leben ist in Sicherheit /
vor denen, die gegen mich kämpfen.
Denn unter vielen waren manche für mich!20Gott hört und beugt die Feinde nieder,
er, der thront von Urzeit an. [Sela]
Denn sie ändern sich nicht
und fürchten Gott nicht.21Der Feind legte Hand an seine Getreuen,
seinen Bund hat er entweiht.22Glatt wie Butter waren seine Reden,
doch in seinem Herzen sann er auf Streit,
linder als Öl waren seine Worte
und waren doch gezückte Schwerter.23Wirf deine Sorge auf den HERRN, /
er wird dich erhalten!
Niemals lässt er den Gerechten wanken.24Du aber, Gott,
du wirst sie hinabstürzen in die tiefste Grube.
Blutgierige Männer und Betrüger /
erreichen nicht die Mitte ihres Lebens.
Ich aber setze mein Vertrauen auf dich.
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