1Jinak vás musím pochválit, že na mne nezapomínáte a držíte se toho, co jsem vás naučil. Nelíbí se mi však móda, jakou u vás některé ženy začínají pěstovat: když ve veřejných shromážděních vzývají Boha nebo o něm hovoří, nezahalují si hlavu. Vždyť je to stejný projev neúcty, jako když muž si nechá ve společnosti na hlavě pokrývku. Platí-li v důstojnosti pořadí Bůh – Kristus – muž – žena, pak si má žena hlavu zahalovat, jako si ji zahalují andělé před Bohem. Muž to nedělá proto, že má nezakrytě zrcadlit Boží slávu, a žena to má dělat proto, že tím uznává vyšší autoritu muže. Takový je aspoň všeobecný zvyk. Jinak jsou si ovšem obě pohlaví rovna v tom, že jako žena pochází z muže, tak se muž zase rodí z ženy; oba stejně vděčí za svůj život Bohu.17Když už jsem v tom napomínání, ještě jedna věc mě rmoutí. Vidím, že vaše shromáždění začínají být spíš ke škodě než k užitku. Slyšel jsem – a něco pravdy na tom zřejmě je, že do vašich shromáždění pronikají různice. Na tom je dobré snad jedině to, že se aspoň jasně odliší zdravé od nezdravého mezi vámi. Výsledkem však je, že se ani nedá společně zasednout ke stolu Páně, protože každý honem spěchá sníst to, co si přinesl, a pak už často nemůže pozřít sousto s těmi, kdo přišli hladoví.22Copak se nemůžete najíst už doma? Nebo se snad chcete vychloubat svou kuchyní před méně zámožnými bratry a zlehčovat tak Boží církev? Za to tedy ode mne pochvalu nečekejte.
Správný přístup k Večeři Páně
23Učil jsem vás přece, co mi Kristus svěřil: v tu noc, kdy byl zrazen,24vzal chléb, poděkoval za něj Bohu, rozlámal ho a řekl: „Toto je moje tělo, které se za vás obětuje. Čiňte to na mou památku.“25Po večeři pak pozvedl kalich se slovy: „Hle, nová smlouva, kterou zpečetím svou krví. Ten kalich vám ji připomene, kdykoliv z něho budete pít.“26Jedením toho chleba a společným pitím z kalicha tedy hlásáte Kristovu smrt až do jeho příchodu.27To ovšem znamená, že kdo bere ten chléb nebo to víno na lehkou váhu, znevažuje tím Kristovu smrt.28Ať tedy každý nejdřív sám sebe zkoumá, než sáhne po chlebu a kalicha. Jinak na sebe přivolává odsouzení, protože pohrdá Kristovou obětí.30Proto je vás tolik nemocných, slabých a umírajících.31Nemuselo by to být, kdybychom byli sami na sebe přísnější.32Takto nás však musí trestat Pán, aby nás pak nemusel odsoudit s ostatním světem.33Proto vás prosím, bratři, abyste při takových setkáních čekali, až se sejdete všichni.34Kdo by nemohl vydržet hladem, ať se nají doma a nepřivolává Boží trest. Ostatní zařídím, až přijdu.
Schlachter 2000
Die Stellung des Mannes als Haupt und die Bedeckung des Hauptes der Frau
1Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich [Nachahmer] des Christus bin!2Ich lobe euch, Brüder, dass ihr in allem an mich gedenkt und an den Überlieferungen festhaltet, so wie ich sie euch übergeben habe.3Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt* jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus.4Jeder Mann, der betet oder weissagt und etwas auf dem Haupt hat, schändet sein Haupt.5Jede Frau aber, die mit unbedecktem Haupt betet oder weissagt, schändet ihr Haupt; es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre!6Denn wenn sich eine Frau nicht bedecken will, so soll ihr auch das Haar abgeschnitten werden! Wenn es aber für eine Frau schändlich ist, sich das Haar abschneiden oder abscheren zu lassen, so soll sie sich bedecken.7Denn der Mann darf das Haupt nicht bedecken, weil er Gottes Bild und Ehre ist; die Frau aber ist die Ehre des Mannes.8Denn der Mann kommt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann;9auch wurde der Mann nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.10Darum soll die Frau [ein Zeichen der] Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen.11Doch ist im Herrn weder der Mann ohne die Frau, noch die Frau ohne den Mann.12Denn gleichwie die Frau vom Mann [kommt], so auch der Mann durch die Frau; aber alles [kommt] von Gott.13Urteilt bei euch selbst, ob es schicklich ist, dass eine Frau unbedeckt zu Gott betet!14Oder lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für einen Mann eine Unehre ist, langes Haar zu tragen?15Dagegen ist es für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar trägt; denn das lange Haar ist ihr anstelle eines Schleiers gegeben.16Wenn aber jemand rechthaberisch sein will — wir haben eine solche Gewohnheit nicht, die Gemeinden Gottes auch nicht.
Das Mahl des Herrn soll würdig gefeiert werden
17Das aber kann ich, da ich am Anordnen bin, nicht loben, dass eure Zusammenkünfte nicht besser, sondern schlechter werden.18Denn erstens höre ich, dass Spaltungen unter euch sind, wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, und zum Teil glaube ich es;19denn es müssen ja auch Parteiungen* unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch!20Wenn ihr nun am selben Ort zusammenkommt, so geschieht das doch nicht, um das Mahl des Herrn zu essen;21denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, sodass der eine hungrig, der andere betrunken ist.22Habt ihr denn keine Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch etwa loben? Dafür lobe ich [euch] nicht!23Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich dass der Herr Jesus in der Nacht, als er verraten wurde, Brot nahm,24und dankte, es brach und sprach: Nehmt, esst! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis!25Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!26Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.27Wer also unwürdig dieses Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, der ist schuldig am Leib und Blut des Herrn.28Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken;29denn wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.30Deshalb sind unter euch viele Schwache und Kranke, und eine beträchtliche Zahl sind entschlafen.31Denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden;32wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verurteilt werden.33Darum, meine Brüder, wenn ihr zum Essen zusammenkommt, so wartet aufeinander!34Wenn aber jemand hungrig ist, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das Übrige will ich anordnen, sobald ich komme.
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