1.Könige 13 | Schlachter 2000 Bibelen på hverdagsdansk

1.Könige 13 | Schlachter 2000

Die Gerichtsbotschaft des Propheten aus Juda

1 Aber siehe, ein Mann Gottes kam von Juda durch das Wort des HERRN nach Bethel, als Jerobeam eben bei dem Altar stand, um zu räuchern. 2 Und er rief gegen den Altar durch das Wort des HERRN und sprach: Altar! Altar! So spricht der HERR: »Siehe, es wird dem Haus Davids ein Sohn namens Josia geboren werden, der wird auf dir die Priester der Höhen schlachten, die auf dir räuchern, und man wird Menschengebeine auf dir verbrennen!« 3 Und er gab an jenem Tag ein Zeichen und sprach: Das ist das Zeichen, dass der HERR dies geredet hat: Siehe, der Altar wird bersten und die Asche, die darauf ist, verschüttet werden! 4 Und es geschah, als der König das Wort des Mannes Gottes hörte, der gegen den Altar von Bethel rief, da streckte Jerobeam seine Hand aus vom Altar herab und sprach: Ergreift ihn! Da verdorrte seine Hand, die er gegen ihn ausgestreckt hatte, sodass er sie nicht wieder zu sich ziehen konnte. 5 Und der Altar barst, und die Asche wurde vom Altar herabverschüttet, gemäß dem Zeichen, das der Mann Gottes durch das Wort des HERRN angekündigt hatte. 6 Da ergriff der König das Wort und sprach zu dem Mann Gottes: Besänftige doch das Angesicht des HERRN, deines Gottes, und bitte für mich, dass meine Hand mir wieder gegeben werde! Da besänftigte der Mann Gottes das Angesicht des HERRN. Und die Hand des Königs wurde ihm wiedergegeben, und sie wurde wieder wie zuvor. 7 Da sprach der König zu dem Mann Gottes: Komm mit mir heim und erfrische dich! Ich will dir auch ein Geschenk geben. 8 Aber der Mann Gottes sprach zum König: Wenn du mir auch dein halbes Haus geben würdest, so käme ich nicht mit dir; denn ich würde an diesem Ort kein Brot essen und kein Wasser trinken. 9 Denn so wurde mir durch das Wort des HERRN geboten und gesagt: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser trinken und nicht wieder auf dem Weg zurückkehren, den du gegangen bist! 10 Und er ging einen anderen Weg und kehrte nicht wieder auf dem gleichen Weg zurück, auf dem er nach Bethel gekommen war.

Der Ungehorsam des Propheten wird bestraft

11 Aber in Bethel wohnte ein alter Prophet. Zu dem kam einer seiner Söhne und erzählte ihm alles, was der Mann Gottes an jenem Tag in Bethel getan hatte; [auch] die Worte, die er zum König geredet hatte, erzählten sie ihrem Vater. 12 Da sprach ihr Vater zu ihnen: Welchen Weg ist er gegangen? Und seine Söhne hatten den Weg gesehen, den der Mann Gottes, der von Juda gekommen war, eingeschlagen hatte. 13 Er aber sprach zu seinen Söhnen: Sattelt mir den Esel! Und sie sattelten ihm den Esel, und er ritt darauf; 14 und er ging dem Mann Gottes nach und fand ihn unter einer Terebinthe sitzen und sprach zu ihm: Bist du der Mann Gottes, der von Juda gekommen ist? Er sprach: Ich bin’s! 15 Da sprach er zu ihm: Komm mit mir heim und iss etwas! 16 Er aber sprach: Ich kann nicht umkehren und mit dir kommen; ich will auch mit dir weder Brot essen noch Wasser trinken an diesem Ort; 17 denn durch das Wort des HERRN ist zu mir gesagt worden: Du sollst dort weder Brot essen noch Wasser trinken; du sollst nicht auf dem gleichen Weg zurückkehren, auf dem du hingegangen bist! 18 Aber jener sprach zu ihm: Ich bin auch ein Prophet wie du, und ein Engel hat durch das Wort des HERRN zu mir geredet und gesagt: Führe ihn zurück in dein Haus, damit er Brot esse und Wasser trinke! Er log es ihm aber vor. 19 Da kehrte er mit ihm um und aß in seinem Haus Brot und trank Wasser. 20 Als sie aber zu Tisch saßen, da kam das Wort des HERRN zu dem Propheten, der ihn zurückgeführt hatte, 21 und er rief dem Mann Gottes zu, der von Juda gekommen war, und sprach: So spricht der HERR: Weil du dem Befehl des HERRN ungehorsam gewesen bist und das Gebot nicht gehalten hast, das dir der HERR, dein Gott, geboten hat, 22 sondern umgekehrt bist und Brot gegessen und Wasser getrunken hast an diesem Ort, von dem er dir sagte, du solltest weder Brot essen noch Wasser trinken, so soll dein Leichnam nicht in das Grab deiner Väter kommen! 23 Und es geschah, nachdem er Brot gegessen und getrunken hatte, da sattelte er ihm, dem Propheten, den er zurückgeführt hatte, den Esel. 24 Als er nun fortging, da begegnete ihm auf dem Weg ein Löwe; der tötete ihn, und sein Leichnam lag hingestreckt auf dem Weg. Und der Esel stand neben ihm, und der Löwe stand neben dem Leichnam. 25 Und siehe, als Leute vorbeigingen, da sahen sie den Leichnam hingestreckt auf dem Weg liegen und den Löwen bei dem Leichnam stehen, und sie kamen und sagten es in der Stadt, in welcher der alte Prophet wohnte. 26 Als nun der Prophet, der ihn vom Weg zurückgeholt hatte, das hörte, sprach er: Es ist der Mann Gottes, der dem Befehl des HERRN ungehorsam gewesen ist; darum hat ihn der HERR dem Löwen übergeben, der hat ihn zerrissen und getötet nach dem Wort, das der HERR zu ihm geredet hat! 27 Und er redete mit seinen Söhnen und sprach: Sattelt mir den Esel! Und als sie ihn gesattelt hatten, 28 da ging er hin und fand seinen Leichnam hingestreckt auf dem Weg liegen und den Esel und den Löwen neben dem Leichnam stehen. Der Löwe hatte den Leichnam nicht gefressen und den Esel nicht zerrissen. 29 Da hob der Prophet den Leichnam des Mannes Gottes auf und legte ihn auf den Esel und führte ihn zurück. Und er kam in die Stadt des alten Propheten, um ihn zu beklagen und zu begraben. 30 Und er legte dessen Leichnam in sein eigenes Grab, und sie klagten um ihn: Ach, mein Bruder! 31 Und als er ihn begraben hatte, sprach er zu seinen Söhnen: Wenn ich sterbe, so begrabt mich in dem Grab, in dem der Mann Gottes begraben worden ist, und legt meine Gebeine neben seine Gebeine. 32 Denn das Wort wird gewiss eintreffen, das er durch das Wort des HERRN ausgerufen hat gegen den Altar in Bethel und gegen alle Höhenheiligtümer, die in den Städten Samarias sind! 33 Aber nach dieser Begebenheit kehrte Jerobeam nicht um von seinem bösen Weg, sondern er setzte wieder Höhenpriester aus dem gesamten Volk ein; wer Lust hatte, den weihte er, und der wurde Höhenpriester. 34 Und dies wurde dem Haus Jerobeams zur Sünde, sodass es vernichtet und aus dem Land vertilgt werden musste.

Bibeltext der Schlachter Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft Wiedergegeben mit der freundlichen Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

Bibelen på hverdagsdansk

Guds profet fra Juda

1 Herren havde imidlertid sendt en profet fra Juda til Betel, og mens Jeroboam stod og var klar til at tænde ilden til røgelsesofferet, 2 råbte denne profet: „Du alter! Hør, hvad Herren siger: En dreng skal fødes i Davids slægt og få navnet Josias. Han vil komme her og ofre de afgudspræster, som tænder offerild på dig. Da skal der brændes menneskeknogler på dig. 3 Og som tegn på, at mit budskab er fra Herren, vil alteret om lidt revne, så asken vælter ud på jorden.” 4 Da kong Jeroboam hørte, hvad profeten råbte imod det nye alter i Betel, pegede han på ham og råbte til vagterne: „Grib ham!” Men øjeblikkelig stivnede hans arm, så han ikke kunne trække den til sig igen, 5 og samtidig revnede alteret, så asken spredtes på jorden—nøjagtig som profeten havde sagt. 6 Forfærdet råbte kongen til profeten: „Gå i forbøn for mig og bed Herren, din Gud, om at gøre min arm normal igen!” Så bad profeten til Herren, og kongens arm blev normal igen. 7 Derpå sagde kongen: „Tag med mig hjem for at få noget at spise. Jeg vil også give dig en gave.” 8 Men profeten svarede: „Om du så gav mig det halve kongerige, ville jeg ikke tage imod det! Og jeg vil hverken spise eller drikke noget på dette sted. 9 Herren har sagt, at jeg hverken må tage imod noget at spise eller drikke og heller ikke rejse tilbage ad den vej, jeg kom.” 10 Derefter gik profeten bort ad en anden vej. 11 Nu boede der imidlertid en gammel profet i Betel, og hans sønner havde overværet det hele. De skyndte sig hjem og fortalte deres far, hvad profeten fra Juda havde sagt og gjort. 12 „Hvilken vej gik han?” spurgte den gamle profet. Så fortalte de ham det. 13 „Skynd jer!” sagde han. „Se at få sadlet mit æsel!” Og da de havde sadlet æslet, 14 red han efter profeten. Han indhentede ham ved et egetræ, hvor han sad og hvilede sig. „Er du profeten fra Juda?” spurgte den gamle mand. „Ja, det er jeg,” svarede han. 15 „Tag med mig hjem og få noget at spise!” 16 „Nej,” svarede han, „det kan jeg ikke, for jeg må hverken spise eller drikke, så længe jeg er her. Herren har udtrykkeligt advaret mig imod det, og han befalede mig også at rejse en anden vej hjem, end den jeg kom ad.” 18 Men den gamle mand insisterede: „Jeg er selv profet, og en engel kom til mig og sagde, at jeg skulle tage dig med hjem og give dig noget at spise og drikke.” Men det var løgn alt sammen. 19 Så gik profeten fra Juda med den gamle mand hjem, og han spiste og drak. 20 Men pludselig, mens de sad og spiste ved bordet, kom Herrens ord til den gamle profet, 21 og han råbte til profeten fra Juda: „Herren siger, at fordi du var ulydig og stik imod hans klare befaling lod dig overtale til at spise og drikke her, skal du dø, og dit lig vil ikke blive lagt i dit familiegravsted.” 23 Efter måltidet sadlede den gamle mand sit æsel og lod profeten ride af sted på det. 24 Men han var ikke nået ret langt, før en løve sprang op, rev ham af æslet og bed ham ihjel. Derefter blev både løven og æslet stående og kiggede på ham. 25 Nogle forbipasserende så liget ligge ved vejen, mens løven bare stod og kiggede på det. Da de nåede ind til Betel, hvor den gamle mand boede, fortalte de om den mystiske hændelse. 26 Da den gamle profet hørte om det, udbrød han: „Jamen, det må være den profet, som var ulydig imod Herrens befaling. Det er en straf fra Herren, at han blev revet ihjel af en løve.” 27 Så tilføjede han henvendt til sine sønner: „Gør et æsel klar!” Det gjorde de så, 28 hvorefter han red af sted. Da han lidt senere fandt profetens lig på vejen, stod løven og æslet der stadig og kiggede. Løven havde hverken ædt ham eller angrebet æslet. 29 Da tog den gamle profet liget og lagde det på æslet, hvorefter han vendte tilbage til byen for at sørge over den døde og begrave ham. 30 „Åh, min stakkels ven!” sagde han og lagde den døde i sin egen grav. 31 Derefter sagde han til sine sønner: „Når jeg dør, skal I lægge mig ved siden af ham, 32 for han var en sand profet! Hans dom over afgudsdyrkelsen her i Betel og de andre altre rundt omkring i Samaria skal gå i opfyldelse.” 33 Men trods det, der var sket, opgav Jeroboam ikke sin ondskab—tværtimod, han udnævnte flere præster blandt den almindelige befolkning, så afgudsdyrkelsen omkring offerstederne blomstrede mere end nogen sinde. Enhver, som havde lyst, kunne blive præst. 34 På grund af denne store synd blev hele Jeroboams slægt senere udryddet fra jordens overflade.