کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | 1.Mose 18

1.Mose 18 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

وعدهٔ تولد پسر ابراهيم

1 هنگامی كه ابراهيم در بلوطستان ممری سكونت داشت، خداوند بار ديگر بر او ظاهر شد. شرح واقعه چنين است: ابراهيم در گرمای روز بر در خيمه خود نشسته بود. 2 ناگهان متوجه شد كه سه مرد به طرفش میآيند. از جا برخاست و به استقبال آنها شتافت. ابراهيم رو به زمين نهاده، 3 گفت: «ای سَروَران، تمنا میكنم اندكی توقف كرده، در زير سايه اين درخت استراحت كنيد. من میروم و برای شستن پاهای شما آب میآورم. 5 لقمه نانی نيز خواهم آورد تا بخوريد و قوت بگيريد و بتوانيد به سفر خود ادامه دهيد. شما میهمان من هستيد.» آنها گفتند: «آنچه گفتی بكن.» 6 آنگاه ابراهيم با شتاب به خيمه برگشت و به ساره گفت: «عجله كن! چند نان از بهترين آردی كه داری بپز.» 7 سپس خودش به طرف گله دويده، يک گوسالهٔ خوب گرفت و به نوكر خود داد تا هر چه زودتر آن را آماده كند. 8 طولی نكشيد كه ابراهيم مقداری كره و شير و كباب برای مهمانان خود آورد و جلو آنها گذاشت و در حالی كه آنها مشغول خوردن بودند، زير درختی در كنار ايشان ايستاد. 9 مهمانان از ابراهيم پرسيدند: «همسرت ساره كجاست؟» جواب داد: «او در خيمه است.» 10 يكی از ايشان گفت: «سال بعد در چنين زمانی نزد تو خواهم آمد و ساره پسری خواهد زاييد!» (ساره پشت درِ خيمه ايستاده بود و به حرفهای آنها گوش میداد.) 11 در آن وقت ابراهيم و ساره هر دو بسيار پير بودند و ديگر از ساره گذشته بود كه صاحب فرزندی شود. 12 پس ساره در دل خود خنديد و گفت: «آيا زنی به سن و سال من با چنين شوهر پيری میتواند بچهدار شود؟» 13 خداوند به ابراهيم گفت: «چرا ساره خنديد و گفت: آيا زنی به سن و سال من میتواند بچهدار شود؟ 14 مگر كاری هست كه برای خداوند مشكل باشد؟ همانطوری كه به تو گفتم سال بعد، در چنين زمانی نزد تو خواهم آمد و ساره پسری خواهد زاييد.» 15 اما ساره چون ترسيده بود، انكار نموده، گفت: «من نخنديدم!» گفت: «چرا خنديدی!»

شفاعت ابراهيم برای سدوم

16 آنگاه آن سه مرد برخاستند تا به شهر سدوم بروند و ابراهيم نيز برخاست تا ايشان را بدرقه كند. 17 اما خداوند گفت: «آيا نقشهٔ خود را از ابراهيم پنهان كنم؟ 18 حال آنكه از وی قومی بزرگ و قوی پديد خواهد آمد و همهٔ قومهای جهان از او بركت خواهند يافت. 19 من او را برگزيدهام تا فرزندان و اهل خانهٔ خود را تعليم دهد كه مرا اطاعت نموده، آنچه را كه راست و درست است به جا آورند. اگر چنين كنند من نيز آنچه را كه به او وعده دادهام، انجام خواهم داد.» 20 پس خداوند به ابراهيم فرمود: «فرياد عليه ظلمِ مردم سدوم و عموره بلند شده است و گناهان ايشان بسيار زياد گشته است. 21 پس به پايين میروم تا به فريادی كه به گوش من رسيده است، رسيدگی كنم.» 22 آنگاه آن دو نفر به جانب شهر سدوم روانه شدند، ولی خداوند نزد ابراهيم ماند. 23 ابراهيم به او نزديک شده، گفت: «خداوندا، آيا درستكاران را با بدكاران با هم هلاک میكنی؟ 24 شايد پنجاه آدم درستكار در آن شهر باشند. آيا به خاطر آنها، از نابود كردن آنجا صرفنظر نخواهی كرد؟ 25 يقين دارم كه تو درستكاران را با بدكاران هلاک نخواهی نمود. چطور ممكن است با درستكاران و بدكاران يكسان رفتار كنی؟ آيا داور تمام جهان از روی عدل و انصاف داوری نخواهد كرد؟» 26 خداوند در پاسخ ابراهيم فرمود: «اگر پنجاه آدمِ درستكار در شهر سدوم پيدا كنم، به خاطر آنها از نابود كردن آنجا صرفنظر خواهم كرد.» 27 ابراهيم عرض كرد: «به منِ ناچيز و خاكی اجازه بده جسارت كرده، بگويم كه 28 اگر در شهر سدوم فقط چهل و پنج نفر آدمِ درستكار باشند، آيا برای پنج نفر كمتر، شهر را نابود خواهی كرد؟» خداوند فرمود: «اگر چهل و پنج نفر آدم درستكار در آنجا باشند، آن را از بين نخواهم برد.» 29 ابراهيم باز به سخنان خود ادامه داد و گفت: «شايد چهل نفر باشند!» خداوند فرمود: «اگر چهل نفر هم باشند آنجا را از بين نخواهم برد.» 30 ابراهيم عرض كرد: «تمنا اينكه غضبناک نشوی و اجازه دهی سخن گويم. شايد در آنجا سی نفر پيدا كنی!» خداوند فرمود: «اگر سی نفر يافت شوند، من آنجا را از بين نخواهم برد.» 31 ابراهيم عرض كرد: «جسارت مرا ببخش و اجازه بده بپرسم اگر بيست آدمِ درستكار در آنجا يافت شوند، آيا باز هم آنجا را نابود خواهی كرد؟» خداوند فرمود: «اگر بيست نفر هم باشند شهر را نابود نخواهم كرد.» 32 ابراهيم بار ديگر عرض كرد: «خداوندا، غضبت افروخته نشود! اين آخرين سؤال من است. شايد ده نفر آدمِ درستكار در آن شهر يافت شوند!» خداوند فرمود: «اگر چنانچه ده آدم درستكار نيز باشند، شهر را نابود نخواهم كرد.» 33 خداوند پس از پايان گفتگو با ابراهيم، از آنجا رفت و ابراهيم به خيمهاش بازگشت.

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Lutherbibel 2017

Der Herr bei Abraham und Sara in Mamre

1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. 2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber. 4 Man soll euch ein wenig Wasser bringen, eure Füße zu waschen, und lasst euch nieder unter dem Baum. 5 Und ich will euch einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz labt; danach mögt ihr weiterziehen. Denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorübergekommen. Sie sprachen: Tu, wie du gesagt hast. 6 Abraham eilte in das Zelt zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß feines Mehl, knete und backe Brote. 7 Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab’s dem Knechte; der eilte und bereitete es zu. 8 Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum, und sie aßen. 9 Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau? Er antwortete: Drinnen im Zelt. 10 Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes. 11 Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt, sodass es Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise. 12 Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun, da ich alt bin, soll ich noch Liebeslust erfahren, und auch mein Herr ist alt! 13 Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Sollte ich wirklich noch gebären, nun, da ich alt bin? 14 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben. 15 Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht –, denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht so, du hast gelacht.

Abrahams Fürbitte für Sodom

16 Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom, und Abraham ging mit ihnen, um sie zu geleiten. 17 Da sprach der HERR: Wie könnte ich Abraham verbergen, was ich tun will, 18 da er doch ein großes und mächtiges Volk werden soll und alle Völker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen? 19 Denn dazu habe ich ihn auserkoren, dass er seinen Kindern befehle und seinem Hause nach ihm, dass sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat. 20 Und der HERR sprach: Es ist ein großes Geschrei über Sodom und Gomorra, denn ihre Sünden sind sehr schwer. 21 Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich gekommen ist, oder ob’s nicht so sei, damit ich’s wisse. 22 Und die Männer wandten ihr Angesicht und gingen nach Sodom. Aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN 23 und trat herzu und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen? 24 Es könnten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben um fünfzig Gerechter willen, die darin wären? 25 Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten? 26 Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben. 27 Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, zu reden mit dem Herrn, wiewohl ich Erde und Asche bin. 28 Es könnten vielleicht fünf weniger als fünfzig Gerechte darin sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben um der fünf willen? Er sprach: Finde ich darin fünfundvierzig, so will ich sie nicht verderben. 29 Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man könnte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen. 30 Abraham sprach: Zürne nicht, Herr, dass ich noch mehr rede. Man könnte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun. 31 Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem Herrn zu reden. Man könnte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen. 32 Und er sprach: Ach, zürne nicht, Herr, dass ich nur noch einmal rede. Man könnte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen. 33 Und der HERR ging weg, nachdem er aufgehört hatte, mit Abraham zu reden; und Abraham kehrte wieder um an seinen Ort.