کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | 2.Samuel 20

2.Samuel 20 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

شورش شبع

1 در اين وقت مرد آشوبگری به نام شبع (پسر بكری بنيامينی) شيپورش را به صدا درآورده، مردم را دور خود جمع كرد و گفت: «ما داوود را نمیخواهيم. او رهبر ما نيست. ای مردم اسرائيل به خانههايتان برويد.» 2 پس همه، غير از قبيله يهودا، داوود را ترک گفته، به دنبال شبع رفتند. اما مردان يهودا نزد پادشاه خود ماندند و از اردن تا اورشليم او را همراهی كردند. 3 وقتی پادشاه به كاخ خود در اورشليم رسيد، دستور داد آن ده كنيزی را كه برای نگهداری كاخ در آنجا گذاشته بود، از ديگران جدا كرده، به خانهای كه زير نظر نگهبانان قرار داشت ببرند و هر چه لازم دارند به ايشان بدهند. ولی داوود ديگر هرگز با آنها همبستر نشد. پس آن ده زن تا آخر عمرشان در انزوا ماندند. 4 بعد از آن، پادشاه به عماسا دستور داد كه در عرض سه روز سپاه يهودا را آماده سازد تا نزد او حاضر شوند. 5 عماسا برای جمعآوری سربازان بيرون رفت، ولی اين كار بيش از سه روز طول كشيد. 6 پس داوود به ابيشای گفت: «شبع برای ما از ابشالوم خطرناکتر خواهد بود. بنابراين تو افراد مرا برداشته، او را تعقيب كن پيش از اينكه وارد شهر حصارداری شده، از دست ما فرار كند.» 7 پس ابيشای با محافظين دربار و يوآب با بهترين سربازان خود از اورشليم خارج شده، به تعقيب شبع پرداختند. 8 وقتی به سنگ بزرگی كه در جبعون بود رسيدند، با عماسا روبرو شدند. يوآب لباس نظامی پوشيده و خنجری به كمر بسته بود. وقتی پيش میآمد تا با عماسا احوالپرسی كند، آهسته خنجرش را از غلاف بيرون كشيد. او به بهانهٔ اينكه میخواهد عماسا را ببوسد با دست راستش ريش او را گرفت و گفت: «ای برادر، از ديدنت خوشحال هستم.» 10 عماسا متوجه خنجری كه در دست چپ يوآب بود، نشد. يوآب خنجر را به شكم او فرو كرد و رودههای او بر زمين ريخت. عماسا جابهجا مرد به طوری که يوآب لازم نديد ضربهٔ ديگری به او بزند. يوآب و برادرش او را به همان حال واگذاشته، به تعقيب شبع ادامه دادند. 11 يكی از سرداران يوآب، به سربازان عماسا گفت: «اگر طرفدار داوود هستيد، بياييد و به يوآب ملحق شويد.» 12 عماسا در وسط راه غرق در خون افتاده بود. آن سردار وقتی ديد عدهٔ زيادی دور جنازهٔ عماسا حلقه زدهاند و به آن خيره شدهاند، جسد را از ميان راه برداشت و آن را به صحرا برد و پوششی بر آن انداخت. 13 وقتی جنازهٔ عماسا برداشته شد، همه به دنبال يوآب رفتند تا شبع را تعقيب كنند. 14 در اين ميان شبع به نزد تمام قبايل اسرائيل رفت. هنگامی كه به شهر آبل واقع در بيتمعكه رسيد، همهٔ افراد طايفهٔ بكری دور او جمع شدند. 15 نيروهای يوآب نيز به آبل رسيدند و آن شهر را محاصره كردند و در برابر حصار شهر، سنگرهای بلند ساخته، به تخريب حصار پرداختند. 16 در آن شهر زن حكيمی زندگی میكرد. او از داخل شهر، يوآب را صدا زده گفت: «ای يوآب، به من گوش كن. به اينجا بيا تا با تو حرف بزنم.» 17 وقتی يوآب به آن زن نزديک شد، زن پرسيد: «آيا تو يوآب هستی؟» گفت: «بلی.» زن گفت: «به حرفهای كنيزت گوش بده.» گفت: «بگو، گوش میدهم.» 18 زن گفت: «از قديم گفتهاند: اگر مشكلی داريد به آبل برويد و جوابتان را بگيريد. چون ما هميشه با پندهای حكيمانهٔ خود، مشكل مردم را حل میكنيم. 19 شما میخواهيد شهر ما را كه در اسرائيل شهری قديمی و صلحجو و وفادار است خراب كنيد. آيا انصاف است شهری كه به خداوند تعلق دارد خراب شود؟» 20 يوآب پاسخ داد: «نه، اينطور نيست. 21 من فقط به دنبال شبع هستم. او از اهالی كوهستان افرايم است و بر ضد داوود پادشاه شورش نموده است. اگر او را به من تسليم كنيد شهر را ترک خواهيم كرد.» زن گفت: «بسيار خوب، ما سر او را از روی حصار جلو تو میاندازيم.» 22 بعد آن زن پيش اهالی شهر رفت و نقشهٔ خود را با آنان در ميان گذاشت. آنها نيز سر شبع را از تنش جدا كردند و پيش پای يوآب انداختند. يوآب شيپور زد و سربازانش را از حمله به شهر بازداشت. سپس ايشان به اورشليم نزد پادشاه بازگشتند.

مقامات داوود پادشاه

23 يوآب فرماندهٔ سپاه اسرائيل بود و بناياهو فرماندهٔ محافظين دربار، 24 ادونيرام سرپرست كارهای اجباری، و یهوشافاط وقايعنگار بود. 25 شيوا کاتب بود و صادوق و ابياتار هر دو كاهن بودند. 26 عيرای يائيری نيز يكی از كاهنان داوود به شمار میآمد.

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Lutherbibel 2017

Schebas Aufstand

1 Es traf sich aber, dass dort ein ruchloser Mann war, der hieß Scheba, ein Sohn Bichris, ein Benjaminiter. Der blies die Posaune und sprach: Wir haben kein Teil an David noch Erbe am Sohn Isais. Ein jeder gehe zu seinen Zelten, Israel! 2 Da fiel jedermann in Israel von David ab, und sie folgten Scheba, dem Sohn Bichris. Aber die Männer von Juda hielten an ihrem König fest und folgten ihm vom Jordan bis Jerusalem. 3 Als aber der König David heimkam nach Jerusalem, nahm er die zehn Nebenfrauen, die er zurückgelassen hatte, das Haus zu bewahren, und tat sie in ein bewachtes Haus und versorgte sie; aber er ging nicht ein zu ihnen. Und so waren sie eingeschlossen bis an ihren Tod und lebten wie Witwen. 4 Und der König sprach zu Amasa: Ruf mir alle Männer Judas auf den dritten Tag zusammen, und du sollst dann auch hier stehen. 5 Und Amasa ging hin, Juda zusammenzurufen; aber er blieb über die Zeit hinaus, die der König ihm bestimmt hatte. 6 Da sprach David zu Abischai: Nun wird uns Scheba, der Sohn Bichris, mehr Schaden tun als Absalom. Nimm du die Knechte deines Herrn und jage ihm nach, damit er nicht etwa für sich feste Städte gewinne und entreiße sie vor unsern Augen. 7 Da zogen aus, ihm nach, die Männer Joabs, dazu die Kreter und Pleter und alle Helden. Sie zogen aber aus von Jerusalem, um Scheba, dem Sohn Bichris, nachzujagen. 8 Als sie aber bei dem großen Stein bei Gibeon waren, war Amasa vor ihnen angekommen. Joab aber trug ein Gewand und darüber einen Gürtel mit einem Dolch; der hing an seiner Hüfte in der Scheide; und wenn diese heraustrat, kam er hervor. 9 Und Joab sprach zu Amasa: Friede mit dir, mein Bruder! Und Joab fasste mit seiner rechten Hand Amasa bei dem Bart, um ihn zu küssen. 10 Und Amasa hatte nicht acht auf den Dolch in der linken Hand Joabs. Der stach ihn damit in den Bauch, sodass seine Eingeweide auf die Erde quollen, und gab ihm keinen Stich mehr, und er starb. Joab aber und sein Bruder Abischai jagten Scheba, dem Sohn Bichris, nach. 11 Und es trat ein Mann von den Leuten Joabs neben ihn und rief: Wer’s mit Joab hält und für David ist, der folge Joab nach! 12 Amasa aber lag in seinem Blut mitten auf der Straße. Als aber der Mann sah, dass alles Volk da stehen blieb, wälzte er Amasa von der Straße auf den Acker und warf Kleider auf ihn, weil er sah, dass jeder stehen blieb, der an ihm vorbeikam. 13 Als er nun von der Straße weggeschafft war, folgte jedermann Joab nach, um Scheba, dem Sohn Bichris, nachzujagen. 14 Und der zog durch alle Stämme Israels bis Abel-Bet-Maacha, und es versammelten sich alle Bichriter und folgten ihm nach. 15 Aber die Leute Joabs kamen und belagerten ihn in Abel-Bet-Maacha und schütteten einen Wall gegen die Stadt auf, dass er bis an die Vormauer reichte, und stürmten und wollten die Mauer niederwerfen. 16 Da rief eine kluge Frau aus der Stadt: Hört her! Hört her! Sprecht zu Joab: Komm hierher, ich will mit dir reden. 17 Und als er zu ihr kam, sprach die Frau: Bist du Joab? Er sprach: Ja. Sie sprach zu ihm: Höre die Rede deiner Magd. Er sprach: Ich höre. 18 Sie sprach: Vorzeiten sagte man: Man frage doch nach in Abel, so geht es gut aus; 19 ich bin eine von den friedsamen und treuen Städten in Israel, und du willst eine Stadt und Mutter in Israel töten? Warum willst du das Erbteil des HERRN verderben? 20 Joab antwortete: Das sei ferne, das sei ferne von mir, dass ich verderben und vernichten will! So steht es nicht! 21 Sondern ein Mann vom Gebirge Ephraim mit Namen Scheba, der Sohn Bichris, hat sich empört gegen den König David. Gebt ihn allein heraus, so will ich von der Stadt abziehen. Die Frau sprach zu Joab: Siehe, sein Kopf soll zu dir über die Mauer geworfen werden. 22 Und die Frau beredete das ganze Volk mit ihrer Klugheit. Und sie hieben Scheba, dem Sohn Bichris, den Kopf ab und warfen ihn zu Joab hinaus. Da blies er die Posaune, und sie zogen ab von der Stadt und zerstreuten sich, ein jeder zu seinen Zelten. Joab aber kam zurück nach Jerusalem zum König.

Die Beamten Davids

23 Joab aber war über das ganze Heer Israels gesetzt, Benaja, der Sohn Jojadas, über die Kreter und Pleter. 24 Adoniram war über die Fronarbeiter gesetzt. Joschafat, der Sohn Ahiluds, war Kanzler. 25 Schewa war Schreiber, Zadok und Abjatar waren Priester. 26 Auch Ira, der Jaïriter, war Davids Priester.