کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | 2.Samuel 11

2.Samuel 11 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

داوود و بتشبع

1 بهار سال بعد، داوود قشون اسرائيل را به فرماندهی يوآب به جنگ عمونیها فرستاد. (پادشاهان، معمولاً در فصل بهار به دشمنان حملهور میشدند.) آنها عمونیها را شكست داده، شهر ربه را محاصره كردند. اما داوود در اورشليم ماند. 2 يک روز هنگام عصر داوود از خواب برخاست و برای هواخوری به پشت بام كاخ سلطنتی رفت. وقتی در آنجا قدم میزد چشمش به زنی زيبا افتاد كه مشغول حمام كردن بود. 3 داوود يک نفر را فرستاد تا بپرسد آن زن كيست. معلوم شد اسمش بتشبع، دختر اليعام و زن اوريای حيتی است. 4 پس داوود چند نفر را فرستاد تا او را بياورند. وقتی بتشبع نزد او آمد، داوود با او همبستر شد. سپس بتشبع خود را با آب طاهر ساخته، به خانه برگشت. 5 وقتی بتشبع فهميد كه حامله است، پيغام فرستاد و اين موضوع را به داوود خبر داد. 6 پس داوود برای يوآب اين پيغام را فرستاد: «اوريای حيتی را نزد من بفرست.» 7 وقتی اوريا آمد، داوود از او سلامتی يوآب و سربازان و اوضاع جنگ را پرسيد. 8 سپس به او گفت: «حال به خانه برو و استراحت كن.» بعد از رفتن اوريا، داوود هدايايی نيز به خانهٔ او فرستاد. 9 اما اوريا به خانهٔ خود نرفت و شب را كنار دروازهٔ كاخ، پيش محافظين پادشاه به سر برد. 10 وقتی داوود اين را شنيد، اوريا را احضار كرد و پرسيد: «چه شده است؟ چرا پس از اين همه دوری از خانه، ديشب به خانه نرفتی؟» 11 اوريا گفت: «صندوق عهد خداوند و سپاه اسرائيل و يهودا و فرماندهٔ من يوآب و افسرانش در صحرا اردو زدهاند، آيا رواست كه من به خانه بروم و با زنم به عيش و نوش بپردازم و با او بخوابم؟ به جان شما قسم كه اين كار را نخواهم كرد.» 12 داوود گفت: «بسيار خوب، پس امشب هم اينجا بمان و فردا به ميدان جنگ برگرد.» پس اوريا آن روز و روز بعد هم در اورشليم ماند. 13 داوود او را برای صرف شام نگه داشت و او را مست كرد. با اين حال، اوريا آن شب نيز به خانهاش نرفت بلكه دوباره كنار دروازهٔ كاخ خوابيد. 14 بالاخره، صبح روز بعد، داوود نامهای برای يوآب نوشت و آن را بوسيلهٔ اوريا برايش فرستاد. 15 در نامه به يوآب دستور داده بود كه وقتی جنگ شدت میگيرد، اوريا را در خط مقدم جبهه قرار بدهد و او را تنها بگذارد تا كشته شود. 16 پس وقتی يوآب در حال محاصرهٔ شهر دشمن بود، اوريا را به جايی فرستاد كه میدانست سربازان قوی دشمن در آنجا میجنگند. 17 مردان شهر با يوآب جنگيدند و در نتيجه اوريا و چند سرباز ديگر اسرائيلی كشته شدند. 18 وقتی يوآب گزارش جنگ را برای داوود میفرستاد، 19 به قاصد گفت: «وقتی اين گزارش را به عرض پادشاه برسانی ممكن است او عصبانی شود و بپرسد: چرا سربازان تا اين اندازه به شهر محاصره شده نزديک شدند؟ مگر نمیدانستند از بالای حصار به طرفشان تيراندازی خواهد شد؟ مگر فراموش كردهاند كه ابيملک در تاباص به دست زنی كشته شد كه از بالای حصار، يک سنگ آسياب دستی روی سرش انداخت؟ آنگاه بگو: اوريا هم كشته شد.» 22 پس، آن قاصد به اورشليم رفت و به داوود گزارش داده، گفت: «افراد دشمن از ما قویتر بودند و از شهر خارج شده، به ما حمله كردند ولی ما آنها را تا دروازهٔ شهر عقب رانديم. 24 تيراندازان از روی حصار ما را هدف قرار دادند. چند نفر از سربازان ما كشته شدند كه اوريای حيتی هم در بين ايشان بود.» 25 داوود گفت: «بسيار خوب، به يوآب بگو كه ناراحت نباشد، چون شمشير فرقی بين اين و آن قايل نمیشود. اين دفعه سختتر بجنگيد و شهر را تسخير كنيد. در ضمن به او بگو از كارش راضیام.» 26 وقتی بتشبع شنيد شوهرش مرده است، عزادار شد. 27 بعد از تمام شدن ايام سوگواری، داوود بتشبع را به كاخ سلطنتی آورد و او نيز يكی از زنان داوود شده، از او پسری به دنیا آورد. اما كاری كه داوود كرده بود در نظر خداوند ناپسند آمد.

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Lutherbibel 2017

David und Batseba

1 Und als das Jahr um war, zur Zeit, da die Könige ins Feld zu ziehen pflegen, sandte David Joab und seine Knechte mit ihm und ganz Israel, damit sie das Land der Ammoniter verheerten und Rabba belagerten. David aber blieb in Jerusalem. 2 Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager und sich auf dem Dach des Königshauses erging; da sah er vom Dach aus eine Frau sich waschen; und die Frau war von sehr schöner Gestalt. 3 Und David sandte hin und ließ nach der Frau fragen und sagte: Ist das nicht Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters? 4 Und David sandte Boten hin und ließ sie holen. Und als sie zu ihm kam, schlief er bei ihr; sie aber hatte sich gerade gereinigt von ihrer Unreinheit. Und sie kehrte in ihr Haus zurück. 5 Und die Frau ward schwanger und sandte hin und ließ David sagen: Ich bin schwanger geworden. 6 David aber sandte zu Joab: Sende zu mir Uria, den Hetiter. Und Joab sandte Uria zu David. 7 Und als Uria zu ihm kam, fragte David, ob es mit Joab und mit dem Volk und mit dem Krieg gut stünde. 8 Und David sprach zu Uria: Geh hinab in dein Haus und wasch deine Füße. Und als Uria aus des Königs Haus hinausging, wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen. 9 Aber Uria legte sich schlafen vor der Tür des Königshauses, wo alle Knechte seines Herrn lagen, und ging nicht hinab in sein Haus. 10 Als man aber David ansagte: Uria ist nicht hinab in sein Haus gegangen, sprach David zu Uria: Bist du nicht von weit her gekommen? Warum bist du nicht hinab in dein Haus gegangen? 11 Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda wohnen in Zelten und Joab, mein Herr, und meines Herrn Knechte liegen auf freiem Felde, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und bei meiner Frau zu liegen? So wahr du lebst und deine Seele lebt: Das werde ich nicht tun! 12 David sprach zu Uria: Bleib heute hier, morgen will ich dich gehen lassen. So blieb Uria in Jerusalem an diesem Tage und auch am nächsten. 13 Und David lud ihn ein, dass er bei ihm aß und trank, und machte ihn trunken. Aber am Abend ging er hinaus, dass er sich schlafen legte auf sein Lager bei den Knechten seines Herrn, und ging nicht hinab in sein Haus. 14 Am Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria. 15 Er schrieb aber in dem Brief: Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, dass er erschlagen werde und sterbe. 16 Als nun Joab die Stadt belagerte, stellte er Uria an den Ort, von dem er wusste, dass dort streitbare Männer standen. 17 Und als die Männer der Stadt einen Ausfall machten und mit Joab kämpften, fielen etliche vom Volk, von den Knechten Davids, und Uria, der Hetiter, starb auch. 18 Da sandte Joab hin und ließ David alles sagen, was sich bei dem Kampf begeben hatte, 19 und gebot dem Boten und sprach: Wenn du dem König alles bis zu Ende gesagt hast, was sich bei dem Kampf begeben hat, 20 und siehst, dass der König zornig wird und zu dir spricht: Warum seid ihr so nahe an die Stadt herangerückt im Kampf? Wisst ihr nicht, dass sie von der Mauer schießen? 21 Wer erschlug Abimelech, den Sohn Jerubbaals? Warf nicht eine Frau einen Mühlstein auf ihn von der Mauer, sodass er in Tebez starb? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangerückt?, – so sollst du sagen: Auch dein Knecht Uria, der Hetiter, ist tot. 22 Der Bote ging hin und kam und sagte David alles, was Joab ihm aufgetragen hatte. 23 Und der Bote sprach zu David: Die Männer waren uns überlegen und zogen heraus aufs Feld gegen uns; wir aber drängten sie bis an den Eingang des Tores. 24 Und die Schützen schossen von der Mauer auf deine Knechte und töteten etliche von den Knechten des Königs, und auch Uria, dein Knecht, der Hetiter, ist tot. 25 David sprach zum Boten: So sollst du zu Joab sagen: »Lass dir das nicht leid sein, denn das Schwert frisst bald diesen, bald jenen. Fahre fort mit dem Kampf gegen die Stadt und zerstöre sie.« So sollst du ihm Mut zusprechen. 26 Und als Urias Frau hörte, dass ihr Mann Uria tot war, hielt sie die Totenklage um ihren Eheherrn. 27 Sobald sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und ließ sie in sein Haus holen, und sie wurde seine Frau und gebar ihm einen Sohn. Aber dem HERRN missfiel die Tat, die David getan hatte.