کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | 2.Mose 33

2.Mose 33 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر
1 خداوند به موسی فرمود: «اين قوم را كه از مصر بيرون آوردی به سوی سرزمينی كه وعدهٔ آن را به ابراهيم، اسحاق و يعقوب دادهام، هدايت كن، چون به آنها قول دادهام كه آن را به فرزندان ايشان ببخشم. 2 من فرشتهٔ خود را پيشاپيش تو خواهم فرستاد تا كنعانیها، اموریها، حيتیها، فرزیها، حویها و يبوسیها را از آن سرزمين كه شير و عسل در آن جاری است، بيرون برانم. اما من در اين سفر همراه شما نخواهم آمد، چون مردمی سركش هستيد و ممكن است شما را در بين راه هلاک كنم.» 4 وقتی قوم اين سخنان را شنيدند ماتم گرفتند و هيچكس با زيورآلات، خود را نياراست؛ 5 چون خداوند به موسی فرموده بود به قوم اسرائيل بگويد: «شما مردمی سركش هستيد. اگر لحظهای در ميان شما باشم، شما را هلاک میكنم. پس تا زمانی كه تكليف شما را روشن نكردهام، هر نوع آلات زينتی و جواهرات را از خود دور كنيد.» 6 بنابراين بنیاسرائيل از آن پس زيورآلات خود را كنار گذاشتند.

ملاقات با خدا در خيمهٔ عبادت

7 از آن پس، موسی خيمهٔ مقدس را كه«خيمهٔ عبادت» نامگذاری كرده بود، هميشه بيرون از اردوگاه بنیاسرائيل بر پا میكرد و كسانی كه میخواستند با خداوند راز و نياز كنند، به آنجا میرفتند. 8 هر وقت موسی به طرف خيمهٔ عبادت میرفت، تمام قوم دم در خيمههای خود جمع میشدند و او را تماشا میكردند. 9 زمانی كه موسی وارد خيمهٔ عبادت میشد، ستون ابر نازل شده بر در خيمه میايستاد و در اين ضمن خدا با موسی صحبت میكرد. 10 قوم اسرائيل وقتی ستون ابر را میديدند، در برابر در خيمههای خود به خاک افتاده خدا را پرستش میكردند. 11 در داخل خيمهٔ عبادت، خداوند مانند كسی كه با دوست خود گفتگو كند، با موسی رودررو گفتگو میكرد. سپس موسی به اردوگاه باز میگشت، ولی دستيار جوان او يوشع (پسر نون) در آنجا میماند.

خدا قول میدهد با قوم خود باشد

12 موسی به خداوند عرض كرد: «تو به من میگويی اين قوم را به سرزمين موعود ببرم، ولی نمیگويی چه كسی را با من خواهی فرستاد. گفتهای: تو را به نام میشناسم و مورد لطف من قرار گرفتهای. 13 پس اگر حقيقت اينطور است مرا به راهی كه بايد بروم راهنمايی كن تا تو را آن طور كه بايد بشناسم و به شايستگی در حضورت زندگی كنم. اين مردم نيز قوم تو هستند، پس لطف خود را از ايشان دريغ مدار.» 14 خداوند در جواب موسی فرمود: «من خود همراه شما خواهم آمد و به شما توفيق خواهم بخشيد.» 15 خداوند از اين جهت اين را فرمود، زيرا موسی گفته بود: «اگر با ما نمیآيی ما را نيز نگذار كه از اينجا جلوتر رويم. 16 اگر تو همراه ما نيايی از كجا معلوم خواهد شد كه من و قوم من مورد لطف تو قرار گرفتهايم و با ساير قومهای جهان فرق داريم؟» 17 خداوند فرمود: «در اين مورد هم دعای تو را اجابت میكنم، چون تو مورد لطف من قرار گرفتهای و تو را به نام میشناسم.» 18 موسی عرض كرد: «استدعا دارم جلال خود را به من نشان دهی.» 19 خداوند فرمود: «من شكوه خود را از برابر تو عبور میدهم و نام مقدس خود را در حضور تو ندا میكنم. من خداوند هستم و بر هر كس كه بخواهم رحم و شفقت میكنم. 20 من نخواهم گذاشت چهرهٔ مرا ببينی، چون انسان نمیتواند مرا ببيند و زنده بماند. 21 حال برخيز و روی اين صخره، كنار من بايست. 22 وقتی جلال من میگذرد، تو را در شكاف اين صخره میگذارم و با دستم تو را میپوشانم تا از اينجا عبور كنم؛ 23 سپس دست خود را برمیدارم تا مرا از پشت ببينی، اما چهرهٔ مرا نخواهی ديد.»

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Lutherbibel 2017
1 Der HERR sprach zu Mose: Geh, zieh von dannen, du und das Volk, das du aus Ägyptenland heraufgeführt hast, in das Land, von dem ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe: Deinen Nachkommen will ich’s geben. 2 Und ich will vor dir her senden einen Engel und vertreiben die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter 3 und will dich bringen in das Land, darin Milch und Honig fließt. Ich selbst will nicht mit dir hinaufziehen, denn du bist ein halsstarriges Volk; ich würde dich unterwegs verzehren. 4 Als das Volk diese harte Rede hörte, trugen sie Leid, und niemand tat seinen Schmuck an. 5 Und der HERR sprach zu Mose: Sage zu den Israeliten: Ihr seid ein halsstarriges Volk. Wenn ich nur einen Augenblick mit dir hinaufzöge, würde ich dich vertilgen. Und nun lege deinen Schmuck ab, dann will ich sehen, was ich dir tue. 6 Und die Israeliten taten ihren Schmuck von sich, seit sie am Berg Horeb waren.

Das heilige Zelt. Gott begegnet Mose

7 Mose aber nahm das Zelt und schlug es draußen auf, fern von dem Lager, und nannte es Stiftshütte. Und wer den HERRN befragen wollte, musste herausgehen zur Stiftshütte vor das Lager. 8 Und wenn Mose hinausging zum Zelt, so stand alles Volk auf, und jeder trat in seines Zeltes Tür und sah ihm nach, bis er ins Zelt hineinging. 9 Und wenn Mose ins Zelt hineinging, so kam die Wolkensäule hernieder und stand am Eingang des Zeltes, und der HERR redete mit Mose. 10 Und alles Volk sah die Wolkensäule am Eingang des Zeltes stehen, und sie standen auf und neigten sich, ein jeder in seines Zeltes Tür. 11 Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Dann kehrte er zum Lager zurück; aber sein Diener Josua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, wich nicht aus dem Zelt.

Mose begehrt, des Herrn Herrlichkeit zu schauen

12 Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe dies Volk hinauf!, und lässt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden. 13 Hab ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist. 14 Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten. 15 Mose aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf. 16 Denn woran soll erkannt werden, dass ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden sind? 17 Der HERR sprach zu Mose: Auch das, was du jetzt gesagt hast, will ich tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen. 18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen! 19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen* den Namen des HERRN vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. 20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. 22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. 23 Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.