کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | 2.Mose 10

2.Mose 10 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

بلای ملخ

1 آنگاه خداوند به موسی فرمود: «ای موسی نزد فرعون بازگرد. من قلب او و درباريانش را سخت كردهام تا اين معجزات را در ميان آنها ظاهر سازم، 2 و تو بتوانی اين معجزات را كه من در مصر انجام دادهام برای فرزندان و نوههای خود تعريف كنی تا همهٔ شما بدانيد كه من خداوند هستم.» 3 پس موسی و هارون باز نزد فرعون رفتند و به او گفتند: «خداوند، خدای عبرانیها میفرمايد: تا كی میخواهی از فرمان من سرپيچی كنی؟ بگذار قوم من بروند و مرا عبادت كنند. 4 اگر آنها را رها نكنی، فردا سراسر مصر را با ملخ میپوشانم به طوری كه زمين زير پايتان را نتوانيد ببينيد. ملخها تمام گياهانی را كه از بلای تگرگ به جای مانده است، میخورند و از بين میبرند. 6 قصر تو و خانههای درباريان تو و همهٔ اهالی مصر پر از ملخ میشود. چنين بلايی در سرزمين مصر بیسابقه خواهد بود.» سپس موسی روی برگردانيده، از حضور فرعون بيرون رفت. 7 درباريان نزد پادشاه آمده، گفتند: «تا به كی بايد اين مرد ما را دچار مصيبت كند؟ مگر نمیدانی كه مصر به چه ويرانهای تبديل شده است؟ بگذار اين مردم بروند و خداوند، خدای خود را عبادت كنند.» 8 پس درباريان، موسی و هارون را نزد فرعون برگرداندند و فرعون به ايشان گفت: «برويد و خداوند، خدای خود را عبادت كنيد، ولی بايد به من بگوييد كه چه كسانی میخواهند برای عبادت بروند.» 9 موسی جواب داد: «همهٔ ما با دختران و پسران، جوانان و پيران، گلهها و رمههای خود میرويم، زيرا همگی بايد در اين جشن مقدس شركت كنيم.» 10 فرعون گفت: «به خداوند قسم هرگز اجازه نمیدهم كه زنها و بچهها را با خود ببريد، چون میدانم نيرنگی در كارتان است. 11 فقط شما مردها برويد و خداوند را عبادت كنيد، زيرا از اول هم خواست شما همين بود.» پس ايشان را از حضور فرعون بيرون راندند. 12 سپس خداوند به موسی فرمود: «دستت را بر سرزمين مصر دراز كن تا ملخها هجوم بياورند و همهٔ گياهانی را كه پس از بلای تگرگ به جای مانده است، بخورند و از بين ببرند.» 13 وقتی موسی عصای خود را بلند كرد، خداوند يک روز و يک شب تمام، باد شرقی را وزانيد و چون صبح شد باد انبوهی از ملخ را با خود آورده بود. 14 ملخها سراسر خاک مصر را پوشانيدند. چنين آفت ملخی را مصر نه ديده و نه خواهد ديد. 15 شدت هجوم ملخها به حدی زياد بود كه همه جا يكباره تاريک شد. ملخها تمام گياهان و ميوههايی را كه از بلای تگرگ باقی مانده بود، خوردند به طوری كه در سراسر خاک مصر درخت و گياه سبزی به جای نماند. 16 فرعون با شتاب موسی و هارون را خواست و به ايشان گفت: «من به خداوند، خدای شما و خود شما گناه كردهام. 17 اين بار هم مرا ببخشيد و از خداوند، خدای خود درخواست كنيد تا اين بلا را از من دور كند.» 18 آنگاه موسی از حضور فرعون بيرون رفت و از خداوند خواست تا ملخها را دور كند. 19 خداوند هم از طرف مغرب، بادی شديد وزانيد و وزش باد تمام ملخها را به دريای سرخ ريخت آنچنانكه در تمام مصر حتی يک ملخ هم باقی نماند. 20 ولی باز خداوند دل فرعون را سخت كرد و او بنیاسرائيل را رها نساخت.

بلای تاريكی

21 سپس خداوند به موسی فرمود: «دستهای خود را به سوی آسمان بلند كن تا تاريكی غليظی مصر را فرا گيرد.» 22 موسی چنين كرد و تاريكی غليظی به مدت سه روز مصر را فرا گرفت، 23 آنچنانكه چشم چشم را نمیديد و هيچكس قادر نبود از جای خود تكان بخورد. اما در منطقهٔ مسكونی اسرائيلیها همه جا همچنان روشن ماند. 24 آنگاه فرعون بار ديگر موسی را احضار كرد و گفت: «برويد و خداوند را عبادت كنيد. فرزندانتان را نيز ببريد، ولی گلهها و رمههای شما بايد در مصر بماند.» 25 اما موسی گفت: «ما گلهها و رمهها را بايد همراه خود ببريم تا برای خداوند، خدايمان قربانی كنيم. 26 از گلهٔ خود حتی يک حيوان را هم برجای نخواهيم گذاشت، زيرا تا به قربانگاه نرسيم معلوم نخواهد شد خداوند چه حيوانی برای قربانی میخواهد.» 27 خداوند دل فرعون را سخت كرد و اين بار هم آنها را رها نساخت. 28 فرعون به موسی گفت: «از حضور من برو و ديگر برنگرد. اگر بار ديگر با من روبرو شوی بدان كه كشته خواهی شد.» 29 موسی جواب داد: «همانطور كه گفتی، ديگر مرا نخواهی ديد.»

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Lutherbibel 2017

Die achte Plage: Heuschrecken

1 Da sprach der HERR zu Mose: Geh hinein zum Pharao; denn ich habe sein und seiner Großen Herz verhärtet, auf dass ich diese meine Zeichen unter ihnen tue 2 und auf dass du verkündigst vor den Ohren deiner Kinder und deiner Kindeskinder, wie ich mit den Ägyptern verfahren bin und welche Zeichen ich unter ihnen getan habe, damit ihr wisst: Ich bin der HERR. 3 So gingen Mose und Aaron hinein zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene! 4 Weigerst du dich aber, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so will ich morgen Heuschrecken kommen lassen über dein Gebiet, 5 dass sie das Land so bedecken, dass man von ihm nichts mehr sehen kann. Und sie sollen fressen, was euch noch übrig und verschont geblieben ist von dem Hagel, und sollen alle Bäume kahl fressen, die wieder sprossen auf dem Felde; 6 und sie sollen füllen deine Häuser und die Häuser deiner Großen und aller Ägypter, wie es nicht gesehen haben deine Väter und deiner Väter Väter, seit sie auf Erden waren bis auf diesen Tag. Und er wandte sich und ging vom Pharao hinaus. 7 Da sprachen die Großen des Pharao zu ihm: Wie lange soll dieser Mann uns Verderben bringen? Lass die Leute ziehen, dass sie dem HERRN, ihrem Gott, dienen. Erkennst du denn nicht, dass Ägypten verloren ist? 8 Da wurden Mose und Aaron wieder vor den Pharao gebracht. Der sprach zu ihnen: Geht hin und dient dem HERRN, eurem Gott. Wer von euch soll aber hinziehen? 9 Mose sprach: Wir wollen ziehen mit Jung und Alt, mit Söhnen und Töchtern, mit Schafen und Rindern; denn wir haben ein Fest des HERRN. 10 Er sprach zu ihnen: O ja, der HERR sei mit euch, so gewiss wie ich euch und eure Kinder ziehen lasse! Ihr seht doch selbst, dass ihr Böses vorhabt! 11 Nein, nur ihr Männer zieht hin und dient dem HERRN! Denn das ist es doch, was ihr begehrt habt. Und man stieß sie hinaus vom Pharao. 12 Da sprach der HERR zu Mose: Recke deine Hand über Ägyptenland, dass Heuschrecken auf Ägyptenland kommen und alles auffressen, was im Lande wächst, alles, was der Hagel übrig gelassen hat. 13 Mose streckte seinen Stab über Ägyptenland, und der HERR trieb einen Ostwind ins Land, den ganzen Tag und die ganze Nacht. Und am Morgen führte der Ostwind die Heuschrecken herbei. 14 Und sie kamen über ganz Ägyptenland und ließen sich nieder überall in Ägypten, so viele, wie nie zuvor gewesen sind noch hinfort sein werden. 15 Denn sie bedeckten den Boden des ganzen Landes, und das Land wurde finster. Und sie fraßen alles, was im Lande wuchs, und alle Früchte auf den Bäumen, die der Hagel übrig gelassen hatte, und ließen nichts Grünes übrig an den Bäumen und auf dem Felde in ganz Ägyptenland. 16 Da ließ der Pharao eilends Mose und Aaron rufen und sprach: Ich habe mich versündigt an dem HERRN, eurem Gott, und an euch. 17 Und nun, vergib mir meine Sünde nur noch diesmal, und bittet den HERRN, euren Gott, dass er doch diesen Tod von mir wegnehme. 18 Und er ging hinaus vom Pharao und betete zum HERRN. 19 Da wendete der HERR den Wind, sodass er sehr stark aus Westen kam; der hob die Heuschrecken auf und warf sie ins Schilfmeer, dass nicht eine übrig blieb in ganz Ägypten. 20 Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, dass er die Israeliten nicht ziehen ließ.

Die neunte Plage: Finsternis

21 Da sprach der HERR zu Mose: Recke deine Hand gen Himmel, dass eine solche Finsternis werde in Ägyptenland, dass man sie greifen kann. 22 Und Mose reckte seine Hand gen Himmel. Da ward eine so dicke Finsternis in ganz Ägyptenland drei Tage lang, 23 dass niemand den andern sah noch weggehen konnte von dem Ort, wo er gerade war, drei Tage lang. Aber bei allen Israeliten war es licht in ihren Wohnungen. 24 Da rief der Pharao nach Mose und sprach: Zieht hin und dient dem HERRN! Nur eure Schafe und Rinder sollen hierbleiben; eure Frauen und Kinder aber dürfen mit euch ziehen. 25 Mose sprach: Willst du uns denn Schlachtopfer und Brandopfer mitgeben, die wir unserm Gott, dem HERRN, darbringen? 26 Auch unser Vieh soll mit uns gehen – nicht eine Klaue darf dahintenbleiben –; denn davon müssen wir nehmen zum Dienst unseres Gottes, des HERRN. Wir wissen nicht, womit wir dem HERRN dienen sollen, bis wir dorthin kommen. 27 Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, dass er sie nicht ziehen lassen wollte. 28 Und der Pharao sprach zu ihm: Geh von mir und hüte dich, dass du mir nicht mehr vor die Augen kommst; denn an dem Tage, da du mir vor die Augen kommst, sollst du sterben. 29 Mose antwortete: Wie du gesagt hast; ich werde dir nicht mehr vor die Augen kommen.