کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Jeremia 7

Jeremia 7 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

موعظهٔ ارميا در خانهٔ خدا

1 آنگاه خداوند به ارميا فرمود 2 كه كنار دروازهٔ خانهٔ خداوند بايستد و اين پيام را به گوش مردم برساند: ای مردم يهودا، ای تمام كسانی كه در اينجا خداوند را عبادت میكنيد، به كلام خداوند گوش فرا دهيد! 3 خداوند قادر متعال، خدای قوم اسرائيل میفرمايد: «اگر راهها و اعمالتان را تغيير داده، اصلاح كنيد، اجازه خواهم داد در سرزمين خود باقی بمانيد. 4 فريب سخنان دروغ را نخوريد، فكر نكنيد كه چون خانهٔ من در اينجاست نخواهم گذاشت كه اورشليم ويران شود. 5 من فقط در صورتی اجازه خواهم داد در اين سرزمين باقی بمانيد در سرزمينی كه جاودانه به پدرانتان دادهام كه از كردار و رفتار بد دست كشيده، با يكديگر با درستی و انصاف رفتار كنيد، از يتيمان، بيوهزنان و غريبان بهرهكشی نكنيد، از ريختن خون بیگناهان دست برداريد و از پيروی خدايان ديگر كه باعث زيان و لطمهٔ شماست روی گردان شويد. 8 «اما شما به سخنان دروغ و بیپايه اميد بستهايد؛ 9 دزدی میكنيد، مرتكب زنا و قتل میشويد، به دروغ قسم میخوريد، برای بت بعل بخور میسوزانيد و خدايان بيگانه را میپرستيد، 10 و بعد به خانهای كه به نام من ناميده شده آمده، در حضور من میايستيد و میگوييد: ”ما در امن و امانيم!“ و باز برمیگرديد و غرق كارهای زشتتان میشويد. 11 مگر خانهای كه نام مرا بر خود دارد، آشيانهٔ دزدان است؟ هر آنچه در آنجا میكنيد، میبينم. 12 «به شيلوه برويد، به شهری كه نخستين عبادتگاه من در آن قرار داشت، و ببينيد به سبب گناهان قومم اسرائيل، با آن چه كردم! 13 به سبب تمام گناهانی كه مرتكب شدهايد همان بلا را بر سر شما نيز خواهم آورد. با اينكه بارها در اين مورد با شما سخن گفته، هشدار دادم و شما را فرا خواندم، ولی شما نه گوش كرديد و نه جواب داديد. پس همانطور كه اجازه دادم خانهٔ مرا در شيلوه خراب كنند، اجازه خواهم داد تا اين خانه را نيز خراب كنند. بلی، اين خانه را كه به نام من بوده و چشم اميدتان به آن است و اين سرزمين را كه به شما و به پدرانتان دادهام، ويران خواهم كرد؛ 15 همانطور كه برادران افرايمی* شما را تبعيد نمودم، شما را نيز تبعيد خواهم كرد.

نافرمانی قوم

16 «پس تو ای ارميا، ديگر برای اين قوم دعای خير نكن و برای آنها گريه و زاری و شفاعت ننما، چون نخواهم پذيرفت. 17 مگر نمیبينی در تمام شهرهای يهودا و در كوچههای اورشليم چه میكنند؟ 18 ببين چطور بچهها هيزم جمع میكنند، پدرها آتش میافروزند، زنها خمير درست میكنند تا برای بت ”ملكه آسمان“ گردههای نان بپزند و برای ساير خدايانشان هدايای نوشيدنی تقديم كنند و به اين ترتيب مرا به خشم آورند! 19 آيا اين كارها، به من لطمه میزند؟ بيشتر از همه به خودشان ضرر میرسانند و خودشان را رسوا میكنند. 20 پس من آتش خشم و غضب خود را فرو خواهم ريخت. بلی، شعلههای خشم و غضب من، اين عبادتگاه را سوزانده، مردم، حيوانات، درختان و محصولات زمين را از ميان خواهد برد و كسی نخواهد توانست آن را خاموش كند!» 21 خداوند قادر متعال، خدای اسرائيل میفرمايد: «گوشت قربانیهایی را كه ذبح میكنيد چه آنهايی را كه مجاز به خوردنشان هستيد، چه آنهايی كه خوردنشان ممنوع است، همه را بخوريد، 22 چون وقتی پدران شما را از مصر بيرون آوردم، و با ايشان سخن گفته، دستورات خود را به ايشان دادم از ايشان هديه و قربانی نخواستم، 23 بلكه آنچه به ايشان فرموده بودم اين بود: از من پيروی كنيد تا من خدای شما باشم و شما قوم من! فقط به هر راهی كه من میگويم، برويد تا همه چيز برايتان به خير و خوبی باشد. 24 ولی ايشان گوش فرا ندادند و توجهی ننمودند، بلكه به دنبال هوس دل خود رفتند و به جای پيشرفت و بهتر شدن، وضعشان بدتر شد. 25 از روزی كه پدران شما از مصر بيرون آمدند تا به امروز، خادمين يعنی انبيای خود را هر روز نزد شما فرستادم. 26 ولی نه به سخنانشان گوش داديد و نه به ايشان اعتنايی كرديد، بلكه سختدل و ياغی شده بدتر از پدرانتان رفتار نموديد. 27 «بنابراين ای ارميا، هر آنچه میفرمايم به ايشان بگو، ولی انتظار نداشته باش گوش بدهند! به ايشان هشدار بده، ولی منتظر پاسخی نباش. 28 بگو كه ايشان قومی هستند كه نمیخواهند دستورات خداوند، خدای خود را اطاعت كنند و نمیخواهند درس عبرت بگيرند، چون راستی و درستی از بين رفته و سخنی نيز از آن به ميان نمیآيد.»

گناه در وادی هنوم

29 خداوند میفرمايد: «ای اهالی اورشليم، عزاداری كنيد؛ موی خود را به نشانهٔ شرم تراشيده، دور بريزيد؛ بر بلندیها برآييد و نوحهسرايی كنيد، چون من از شما خشمگين هستم و شما را طرد كرده و ترک نمودهام. 30 اهالی يهودا در برابر چشمان من شرارت ورزيدهاند و بتهای خود را به خانهٔ من آورده و آنجا را نجس ساختهاند. 31 در وادی ”ابن هنوم“ نيز قربانگاهی به نام ”توفت“ بنا نمودهاند و در آنجا پسران و دختران خود را برای بتها زندهزنده در آتش، قربانی میكنند كار زشت و هولناكی كه نه امر فرموده بودم و نه حتی از خاطرم گذشته بود. 32 بنابراين روزی خواهد رسيد كه ديگر به آنجا ”توفت“ يا وادی ”ابن هنوم“ نخواهند گفت، بلكه آن را ”وادی كشتارگاه“ خواهند ناميد، چون اجساد بیشماری از كشتهشدگان را در آنجا دفن خواهند كرد، طوری كه جايی باقی نماند؛ 33 و لاشههای قوم من خوراک پرندگان هوا و حيوانات بيابان خواهد شد و كسی باقی نخواهد ماند كه آنها را براند. 34 من آوای سرود و شادمانی و هلهلهٔ عروس و داماد را از شهرهای يهودا و كوچههای اورشليم قطع خواهم نمود و اين سرزمين را به ويرانه مبدل خواهم ساخت.»

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Lutherbibel 2017

Die Tempelrede

1 Dies ist das Wort, das vom HERRN geschah zu Jeremia: 2 Tritt ins Tor am Hause des HERRN und predige dort dies Wort und sprich: Höret des HERRN Wort, ihr alle von Juda, die ihr zu diesen Toren eingeht, den HERRN anzubeten! 3 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich euch wohnen lassen an diesem Ort. 4 Verlasst euch nicht auf Lügenworte, wenn sie sagen: Hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel! 5 Sondern bessert euer Leben und euer Tun, dass ihr recht handelt einer gegen den andern 6 und gegen Fremdlinge, Waisen und Witwen keine Gewalt übt und nicht unschuldiges Blut vergießt an diesem Ort und nicht andern Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden, 7 so will ich euch immer und ewiglich wohnen lassen an diesem Ort, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe. 8 Aber nun verlasst ihr euch auf Lügenworte, die zu nichts nütze sind. 9 Ihr seid Diebe, Mörder, Ehebrecher und Meineidige und opfert dem Baal und lauft fremden Göttern nach, die ihr nicht kennt. 10 Und dann kommt ihr und tretet vor mich in diesem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, und sprecht: Wir sind geborgen, – und tut weiter solche Gräuel. 11 Haltet ihr denn dies Haus, das nach meinem Namen genannt ist, für eine Räuberhöhle? Siehe, ich sehe es wohl, spricht der HERR. 12 Geht hin an meine Stätte zu Silo, wo früher mein Name gewohnt hat, und schaut, was ich dort getan habe wegen der Bosheit meines Volks Israel. 13 Weil ihr denn lauter solche Dinge treibt, spricht der HERR, und weil ich immer wieder zu euch redete und ihr nicht hören wolltet und ich euch rief und ihr nicht antworten wolltet, 14 so will ich mit dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, auf das ihr euch verlasst, und mit der Stätte, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, ebenso tun, wie ich mit Silo getan habe, 15 und will euch von meinem Angesicht verstoßen, wie ich verstoßen habe alle eure Brüder, das ganze Geschlecht Ephraim.

Gegen falschen Gottesdienst

16 Du aber sollst für dies Volk nicht bitten und sollst für sie weder Klage noch Gebet vorbringen, sollst auch nicht in mich dringen; denn ich will dich nicht hören. 17 Siehst du nicht, was sie tun in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems? 18 Die Kinder lesen Holz, die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, dass sie der Himmelskönigin Kuchen backen, und fremden Göttern spenden sie Trankopfer mir zum Verdruss. 19 Aber machen sie denn mir Verdruss, spricht der HERR, und nicht vielmehr sich selbst zu ihrer eigenen Schande? 20 Darum spricht Gott der HERR: Siehe, mein Zorn und mein Grimm ist ausgeschüttet über diese Stätte, über Menschen und über Vieh, über die Bäume auf dem Felde und über die Früchte des Landes; der wird brennen, dass niemand löschen kann. 21 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Tut eure Brandopfer zu euren Schlachtopfern und fresst Fleisch! 22 Denn ich habe euren Vätern an dem Tage, als ich sie aus Ägyptenland führte, nichts gesagt noch geboten von Brandopfern und Schlachtopfern; 23 sondern dies Wort habe ich ihnen geboten: Gehorcht meiner Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein; wandelt ganz auf dem Wege, den ich euch gebiete, auf dass es euch wohlgehe. 24 Aber sie wollten nicht hören noch ihr Ohr neigen, sondern wandelten nach ihrem eignen Rat und nach ihrem verstockten und bösen Herzen und kehrten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. 25 Ja, von dem Tage an, da eure Väter aus Ägyptenland zogen, bis auf diesen Tag habe ich immer wieder zu euch gesandt alle meine Knechte, die Propheten. 26 Aber sie wollten mich nicht hören noch ihr Ohr neigen, sondern waren halsstarrig und trieben es ärger als ihre Väter. 27 Und wenn du schon ihnen dies alles sagst, so werden sie doch nicht auf dich hören; rufst du sie, so werden sie dir nicht antworten. 28 Darum sprich zu ihnen: Dies ist das Volk, das auf die Stimme des HERRN, seines Gottes, nicht hören noch sich bessern will. Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet aus ihrem Munde. 29 Schere deine Haare ab und wirf sie von dir und wehklage auf den Höhen; denn der HERR hat dies Geschlecht, über das er zornig ist, verworfen und verstoßen. 30 Denn die Judäer haben getan, was mir missfällt, spricht der HERR. Sie haben ihre Gräuelbilder gesetzt in das Haus, das nach meinem Namen genannt ist, um es unrein zu machen, 31 und haben die Höhen des Tofet im Tal Ben-Hinnom gebaut, um ihre Söhne und Töchter zu verbrennen, was ich nie geboten habe und mir nie in den Sinn gekommen ist. 32 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man’s nicht mehr nennen wird »Tofet« und »Tal Ben-Hinnom«, sondern »Würgetal«. Und man wird im Tofet begraben müssen, weil sonst kein Raum mehr sein wird. 33 Und die Leichname dieses Volks sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß werden, ohne dass sie jemand verscheuchen wird. 34 Und ich will in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems wegnehmen den Jubel der Freude und Wonne und die Stimme des Bräutigams und der Braut; denn das Land soll wüst werden.