کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Jeremia 4

Jeremia 4 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

دعوت به توبه

1 خداوند میفرمايد: «ای اسرائيل، اگر نزد من بازگردی و دست از بتپرستی برداری و به من وفادار بمانی، 2 اگر تنها مرا خدای خود بدانی و با انصاف و راستی و درستی زندگی كنی، آنگاه همهٔ قومهای جهان با ديدن تو به سوی من خواهند آمد و از من بركت يافته، به من افتخار خواهند نمود.» 3 خداوند به اهالی يهودا و اورشليم چنين میفرمايد: «زمينِ سختِ دلتان را شخم بزنيد، و تخم خوب را در ميان خارها نكاريد. 4 دل و وجود خود را از هر آلايش بزداييد، و گرنه آتش خشم من شما را به سبب تمام گناهانتان خواهد سوزاند و كسی نخواهد توانست آن را خاموش كند.

حمله به يهودا

5 «شيپورها را در تمام سرزمين يهودا به صدا درآوريد! با صدای بلند فرياد برآوريد و به اهالی يهودا و اورشليم اعلان كرده، بگوييد كه به شهرهای امن و حصاردار پناه ببرند! 6 راه اورشليم را با علامت مشخص كنيد! فرار كنيد و درنگ ننماييد! چون من بلا و ويرانی مهلكی از سوی شمال بر شما نازل خواهم كرد. 7 نابود كنندهٔ قومها مانند شيری از مخفیگاه خود بيرون آمده، به سوی سرزمين شما در حركت است! شهرهايتان خراب و خالی از سكنه خواهد شد. 8 پس لباس ماتم بپوشيد و گريه و زاری كنيد، زيرا شدت خشم خداوند هنوز كاهش نيافته است. 9 در آن روز، دل پادشاه و بزرگان از ترس فرو ريخته، كاهنان متحير و انبیا پريشان خواهند شد.» 10 (خداوندا، مردم از آنچه تو گفتی فريب خوردهاند! چون تو به اهالی اورشليم وعدهٔ آرامش و سلامتی دادی، حال آنكه اكنون شمشير بر گلوی ايشان قرار گرفته است!) 11 در آن زمان خداوند از بيابان، بادی سوزان بر ايشان خواهد فرستاد نه بادی ملايم برای زدودن خاشاک خرمن، بلكه طوفانی شديد. به اين ترتيب خداوند هلاكت قوم خود را اعلام میكند. 13 نگاه كن! دشمن مانند ابر به سوی ما میآيد؛ عرابههای او همچون گردبادند و اسبانش از عقاب تيزروتر. وای بر ما، چون غارت شدهايم! 14 ای اهالی اورشليم دلهای خود را از شرارت پاک كنيد تا نجات يابيد! تا به كی میخواهيد افكار ناپاک را در دلتان نگاه داريد؟ 15 قاصدان از شهر«دان» تا كوهستان«افرايم»، همه جا مصيبت شما را اعلام میكنند. 16 آنها میآيند تا به قومها هشدار دهند و به اورشليم بگويند كه دشمن از سرزمين دور میآيد و عليه شهرهای يهودا غريو جنگ برمیآورد. 17 خداوند میفرمايد: «همانگونه كه كشاورزان، مزرعهای را احاطه میكنند، دشمن هم شهر اورشليم را محاصره خواهد كرد، زيرا قوم من بر ضد من شورش كردهاند. 18 ای يهودا، اين بلايا نتيجهٔ رفتار و كارهای خود تو است؛ مجازات تو بسيار تلخ است و همچون شمشيری در قلبت فرو رفته است.»

اندوه ارميا برای قومش

19 دردی طاقتفرسا وجودم را فرا گرفته و دلم بيتاب شده است! ديگر نمیتوانم ساكت و آرام بمانم، چون صدای شيپور دشمن و فرياد جنگ در گوشم طنين افكنده است. 20 خرابی از پی خرابی فرا میرسد تا سرزمين ما را به کلی ويران كند. ناگهان، در يک چشم به هم زدن، تمام خيمهها غارت میشوند و خانهها به ويرانه تبديل میگردند. 21 اين وضع تا به كی طول میكشد؟ تا به كی بايد خروش جنگ و صدای شيپور جنگ را بشنوم؟ 22 خداوند در جواب میفرمايد: «تا وقتی كه قوم من در حماقتشان بمانند! چون ايشان نمیخواهند مرا بشناسند. آنها مثل بچههای نادان و احمقند؛ برای بدی كردن بسيار استادند، ولی در خوبی كردن هيچ استعدادی ندارند.» 23 به زمين نظر انداختم؛ همه جا ويران بود! به آسمان نگاه كردم؛ آن هم تيره و تار بود! 24 به کوهها نظر كردم؛ به خود میلرزيدند و تپهها از جا كنده میشدند. 25 نگاه كردم و ديدم نه آدمی بود و نه پرندهای؛ همه گريخته بودند. 26 بوستان، بيابان گرديده و تمام شهرها از حضور خداوند و شدت خشم او خراب شده بود. 27 خداوند دستور ويرانی سرزمين يهودا را صادر كرده است. با اين همه، خداوند میفرمايد: «اين سرزمين به کلی ويران نخواهد شد و گروه كوچكی باقی خواهد ماند. 28 به سبب فرمانی كه بر ضد قومم صادر كردهام، تمام مردم دنيا عزا خواهند گرفت و آسمانها سياه خواهند پوشيد. ولی من ارادهٔ خود را اعلام كردهام و آن را تغيير نخواهم داد؛ تصميم خود را گرفتهام و از آن برنخواهم گشت.» 29 اهالی شهرها از صدای نزديک شدن سواران و كمانداران فرار خواهند كرد. عدهای در بيشهها پنهان خواهند شد و برخی به کوهها خواهند گريخت. شهرها از سكنه خالی شده، مردم از ترس فرار خواهند كرد. 30 ای كه غارت شدهای چرا ديگر لباس فاخر میپوشی و خود را با جواهرات میآرايی و به چشمانت سرمه میكشی؟ از اين تلاشها هيچ سودی نمیبری، چون يارانت از تو برگشته و قصد جانت را دارند. 31 فريادی به گوشم رسيد مانند نالهٔ زنی كه برای اولين بار میزايد. اين آه و نالهٔ قوم من است كه زير پای دشمنان خود، از نفس افتاده و دست التماس دراز كرده است!

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Lutherbibel 2017
1 Willst du dich, Israel, bekehren, spricht der HERR, so kehre dich zu mir! Und wenn du deine gräulichen Götzen von meinem Angesicht wegtust, so brauchst du nicht mehr umherzuschweifen, 2 und wenn du ohne Heuchelei recht und heilig schwörst: »So wahr der HERR lebt«, dann werden Völker sich Segen wünschen durch ihn und sich seiner rühmen. 3 Denn so spricht der HERR zu denen in Juda und zu Jerusalem: Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen! 4 Beschneidet euch für den HERRN und tut weg die Vorhaut eures Herzens, ihr Männer von Juda und ihr Leute von Jerusalem, auf dass nicht um eurer Bosheit willen mein Grimm ausfahre wie Feuer und brenne, sodass niemand löschen kann.

Der Feind aus dem Norden

5 Verkündet in Juda und schreit laut in Jerusalem und sprecht: »Blast die Posaune im Lande!« Ruft mit voller Stimme und sprecht: »Sammelt euch und lasst uns in die festen Städte ziehen!« 6 Richtet ein Zeichen auf: Nach Zion! Flieht und säumet nicht! Denn ich bringe von Norden Unheil herzu und großen Jammer. 7 Es steigt herauf der Löwe aus seinem Dickicht, und der Verderber der Völker hat sich aufgemacht und ist ausgezogen von seiner Stätte, dein Land zu verwüsten und deine Städte zu verbrennen, sodass niemand darin wohnt. 8 Darum zieht den Sack an, klagt und heult; denn der grimmige Zorn des HERRN will sich nicht von uns wenden. 9 Zu der Zeit, spricht der HERR, wird dem König und den Fürsten der Mut entfallen, die Priester werden bestürzt und die Propheten erschrocken sein. 10 Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, du hast dies Volk und Jerusalem sehr getäuscht, als du sagtest: »Es wird Friede bei euch sein«, wo doch das Schwert uns ans Leben geht! 11 Zu der Zeit wird man diesem Volk und Jerusalem sagen: »Es kommt ein heißer Wind von den kahlen Höhen aus der Wüste, geraden Weges zu der Tochter meines Volks, nicht zum Worfeln noch zum Sichten.« 12 Ja, ein Wind kommt auf mein Geheiß, der ihnen zu stark sein wird; da will ich dann mit ihnen rechten. 13 Siehe, er fährt daher wie Wolken, und seine Wagen sind wie ein Sturmwind, seine Rosse sind schneller als Adler. Weh uns! Wir sind verloren! 14 So wasche nun, Jerusalem, dein Herz von der Bosheit, auf dass dir geholfen werde. Wie lange wollen bei dir bleiben deine heillosen Gedanken? 15 Horch, Kunde kommt von Dan her und eine böse Botschaft vom Gebirge Ephraim. 16 Sagt an den Völkern, verkündet in Jerusalem: Belagerer kommen aus fernen Landen und erheben Kriegsgeschrei gegen die Städte Judas. 17 Sie lagern sich um Jerusalem her wie die Wächter auf dem Felde; denn es hat mich erzürnt, spricht der HERR. 18 Das hast du zum Lohn für deinen Wandel und dein Tun. Das kommt von deiner Bosheit, dass es so bitter um dich steht und dir bis ans Herz dringt. 19 Wie ist mir so weh, so weh! Ich winde mich. Mein Herz pocht in meiner Brust. Ich kann nicht schweigen; denn den Hall der Posaune habe ich gehört, den Lärm der Feldschlacht; 20 Niederlage auf Niederlage wird gemeldet. Denn das ganze Land wird verheert, plötzlich sind meine Hütten und meine Zelte zerstört. 21 Wie lange soll ich noch das Feldzeichen sehen und der Posaune Hall hören? 22 Aber mein Volk ist toll, mich kennen sie nicht. Töricht sind sie und ohne Einsicht; weise sind sie genug, Übles zu tun, aber Gutes zu tun verstehen sie nicht.

Das Chaos kehrt zurück

23 Ich sah das Land, und siehe, es war wüst und leer, sah zum Himmel, und er war finster. 24 Ich sah die Berge an, und siehe, sie bebten und alle Hügel wankten. 25 Ich sah, und siehe, da war kein Mensch, und alle Vögel unter dem Himmel waren weggeflogen. 26 Ich sah, und siehe, das Fruchtland war eine Wüste, und alle seine Städte waren zerstört vor dem HERRN und vor seinem grimmigen Zorn. 27 Denn so spricht der HERR: Das ganze Land soll wüst werden, aber ich will mit ihm doch nicht ganz ein Ende machen. 28 Darum wird das Land betrübt und der Himmel droben traurig sein; denn ich hab’s geredet, ich hab’s beschlossen, und es soll mich nicht gereuen, ich will auch nicht davon ablassen. 29 Alle Städte fliehen vor dem Geschrei der Reiter und Schützen. Sie sind in die dichten Wälder gelaufen und in die Felsen gestiegen. Alle Städte stehen verlassen, sodass niemand darin wohnt. 30 Was willst du dann tun, du Überwältigte? Wenn du dich schon mit Purpur kleiden und mit goldenen Kleinoden schmücken und dein Angesicht schminken würdest, so schmückst du dich doch vergeblich. Deine Freier verschmähen dich. Sie trachten dir nach dem Leben. 31 Denn ich höre ein Geschrei wie von einer Gebärenden, Angstrufe wie von einer, die in den ersten Kindsnöten ist, ein Geschrei der Tochter Zion, die da keucht und die Hände ausbreitet: Ach, weh mir! Ich muss vergehen vor den Würgern.