کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Jeremia 24

Jeremia 24 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

دو سبد انجير

1 پس از آنكه نبوكدنصر، پادشاه بابل، يهوياكين (پسر يهوياقيم) پادشاه يهودا را همراه با بزرگان يهودا و صنعتگران و آهنگران به بابل به اسارت برد، خداوند در رؤيا، دو سبد انجير به من نشان داد كه در مقابل خانهٔ خداوند در اورشليم قرار داشت. 2 در يک سبد انجيرهای رسيده و تازه بود و در سبد ديگر انجيرهای بد و گنديدهای كه نمیشد خورد. 3 خداوند به من فرمود: «ارميا، چه میبينی؟» جواب دادم: «انجير! انجيرهای خوب خيلی خوبند؛ ولی انجيرهای بد آنقدر بدند كه نمیشود خورد.» 4 آنگاه خداوند فرمود: «انجيرهای خوب نمونهٔ اسيرانی است كه از راه لطف به بابل فرستادهام. 6 من بر آنان نظر لطف انداخته، مراقب خواهم بود كه در آنجا با ايشان خوشرفتاری شود و ايشان را به اين سرزمين باز خواهم گرداند؛ من نخواهم گذاشت ايشان ريشهكن و نابود شوند بلكه ايشان را حمايت كرده، استوار خواهم ساخت. 7 به ايشان دلی خواهم داد كه مشتاق شناخت من باشد؛ آنها قوم من خواهند شد و من خدای ايشان، چون با تمام دل نزد من باز خواهند گشت. 8 «ولی انجيرهای بد، نمونهٔ صدقيا، پادشاه يهودا، اطرافيان او و بقيهٔ مردم اورشليم است كه در اين سرزمين باقی ماندهاند و يا در مصر ساكنند. من با ايشان همان كاری را خواهم كرد كه با انجيرهای گنديدهٔ بیمصرف میكنند. 9 ايشان را مورد نفرت تمام مردم دنيا قرار خواهم داد و در هر جايی كه ايشان را آواره كنم، مورد تمسخر، سرزنش و نفرين واقع خواهند شد. 10 همه را گرفتار جنگ و قحطی و بيماری خواهم نمود تا از سرزمين اسرائيل كه آن را به ايشان و به پدرانشان دادم، محو و نابود شوند.»

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Lutherbibel 2017

Die zwei Feigenkörbe

1 Siehe, der HERR zeigte mir zwei Feigenkörbe, aufgestellt vor dem Tempel des HERRN, nachdem Nebukadnezar, der König von Babel, den Jechonja*, den Sohn Jojakims, den König von Juda, aus Jerusalem weggeführt hatte samt den Großen Judas und den Zimmerleuten und Schmieden und sie nach Babel gebracht hatte. 2 In dem einen Korbe waren sehr gute Feigen, wie die ersten reifen Feigen sind; im andern Korbe waren sehr schlechte Feigen, dass man sie nicht essen konnte, so schlecht waren sie. 3 Und der HERR sprach zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Feigen; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten sind sehr schlecht, dass man sie nicht essen kann, so schlecht sind sie. 4 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 5 So spricht der HERR, der Gott Israels: Wie auf diese guten Feigen, so will ich gnädig blicken auf die Weggeführten aus Juda, die ich von dieser Stätte habe fortziehen lassen in der Chaldäer Land. 6 Ich will mein Auge gnädig auf sie richten und sie wieder in dies Land bringen und will sie bauen und nicht niederreißen, ich will sie pflanzen und nicht ausreißen. 7 Und ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren. 8 Aber wie die schlechten Feigen, die so schlecht sind, dass man sie nicht essen kann, spricht der HERR, so will ich dahingeben Zedekia, den König von Juda, samt seinen Großen und allen, die übrig geblieben sind in Jerusalem und in diesem Lande und die in Ägyptenland wohnen. 9 Ich will sie zum Bild des Entsetzens, ja des Unglücks machen für alle Königreiche auf Erden, zum Spott und zum Sprichwort, zum Hohn und zum Fluch an allen Orten, wohin ich sie verstoßen werde, 10 und will Schwert, Hunger und Pest unter sie schicken, bis sie ganz vertilgt sind aus dem Lande, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe.