کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Jeremia 11

Jeremia 11 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

شكستن عهد خدا

1 خداوند به من فرمود كه به مفاد عهد او گوش فرا دهم و به مردم يهودا و اهالی اورشليم اين پيام را برسانم: «لعنت بر آن كسی كه نكات اين عهد را اطاعت نكند، 4 همان عهدی كه به هنگام رهايی اجدادتان از سرزمين مصر با ايشان بستم، از سرزمينی كه برای آنها همچون كورهٔ آتش بود. به ايشان گفته بودم كه اگر از من اطاعت كنند و هر چه میگويم انجام دهند، ايشان قوم من خواهند بود و من خدای ايشان! 5 پس حال، شما اين عهد را اطاعت كنيد و من نيز به وعدهای كه به پدران شما دادهام وفا خواهم نمود و سرزمينی را به شما خواهم داد كه شير و عسل در آن جاری باشد، يعنی همين سرزمينی كه اكنون در آن هستيد.» در پاسخ خداوند گفتم: «خداوندا، پيامت را خواهم رساند.» 6 سپس خداوند فرمود: «در شهرهای يهودا و در كوچههای اورشليم پيام مرا اعلام كن! به مردم بگو كه به مفاد عهد من توجه كنند و آن را انجام دهند. 7 زيرا از وقتی اجدادشان را از مصر بيرون آوردم تا به امروز، بارها به تأكيد از ايشان خواستهام كه مرا اطاعت كنند! 8 ولی ايشان اطاعت نكردند و توجهی به دستورات من ننمودند، بلكه به دنبال اميال و خواستههای سركش و ناپاک خود رفتند. ايشان با اين كار عهد مرا زير پا گذاشتند، بنابراين تمام تنبيهاتی را كه در آن عهد ذكر شده بود، در حقشان اجرا كردم.» 9 خداوند به من فرمود: «اهالی يهودا و اورشليم عليه من طغيان كردهاند. 10 آنها به گناهان پدرانشان بازگشتهاند و از اطاعت من سر باز میزنند؛ ايشان به سوی بتپرستی رفتهاند. هم اهالی يهودا و هم اسرائيل* عهدی را كه با پدرانشان بسته بودم، شكستهاند. 11 پس چنان بلايی بر ايشان خواهم فرستاد كه نتوانند جان به در ببرند و هر چه التماس و تقاضای ترحم كنند، به دعايشان گوش نخواهم داد. 12 آنگاه اهالی يهودا و ساكنين اورشليم به بتهايی كه به آنها قربانی تقديم میكردند، پناه خواهند برد، ولی بتها هرگز نخواهند توانست ايشان را از اين بلايا رهايی دهند. 13 ای مردم يهودا، شما به تعداد شهرهايتان بت داريد و به تعداد كوچههای اورشليم، قربانگاه، قربانگاههای شرمآوری كه روی آنها برای بت بعل بخور میسوزانيد! 14 «ای ارميا، ديگر برای اين قوم دعا مكن و نزد من برای ايشان شفاعت منما، چون من در زمان مصيبت به داد آنها نخواهم رسيد و به دعايشان گوش نخواهم داد. 15 قوم محبوب من ديگر حق ندارند به خانهٔ من وارد شوند! آنها خائن و بتپرست شدهاند؛ پس آيا قول وفاداری و تقديم قربانی در آنجا، میتواند گناهشان را پاک كند و بار ديگر به ايشان خرمی و شادی ببخشد؟ 16 قوم من مانند درخت زيتونِ سرسبز، پر از ميوههای خوب و زيبا بود؛ اما اكنون شكسته و خرد شده است، چون من شعلههای سوزان خشم دشمنان را بر ايشان فرو آوردهام. 17 من، خداوند قادر متعال كه اسرائيل و يهودا را مانند نهالی كاشته بودم، اينک بر ايشان بلا نازل میكنم؛ چرا كه ايشان با بدكاریهايشان و سوزاندن بخور برای بعل مرا خشمگين ساختهاند.»

دسيسه عليه ارميا

18 آنگاه خداوند، مرا از دسيسههايی كه دشمنانم عليه من میچيدند، آگاه ساخت! 19 من مانند برهٔ بیآزاری كه برای ذبح میبرند، به هیچکس بدگمان نبودم و هرگز فكر نمیكردم كه میخواهند مرا بكشند! در حالی كه آنها به يكديگر میگفتند: «بياييد اين مرد را بكشيم تا هم خودش و هم پيامهايش از بين بروند. بياييد او را بكشيم تا نام او از صفحهٔ روزگار محو شود!» 20 ای خداوند قادر متعال، ای داور عادل، به افكار و انگيزههای ايشان بنگر و داد مرا از ايشان بستان، میخواهم به چشمان خود ببينم كه از ايشان انتقام میگيری. 21 خداوند در جواب فرمود: «اهالی عناتوت كه نقشهٔ قتل تو را كشيدهاند، همگی مجازات خواهند شد. آنها به تو میگويند: ”به نام خداوند نبوت نكن و گرنه تو را میكشيم!“ بنابراين من ايشان را مجازات خواهم كرد! جوانانشان در جنگ كشته خواهند شد و پسران و دخترانشان از گرسنگی جان خواهند داد. 23 برای اهالی عناتوت زمان مكافات تعيين شده و چون آن زمان فرا رسد، يک نفر هم جان به در نخواهد برد!»

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Lutherbibel 2017

Der gebrochene Bund

1 Dies ist das Wort, das zu Jeremia geschah vom HERRN: 2 Hört die Worte dieses Bundes! Du sollst sie den Leuten in Juda und den Bürgern von Jerusalem sagen! 3 Und sprich zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Verflucht sei, wer nicht gehorcht den Worten dieses Bundes, 4 die ich euren Vätern gebot an dem Tage, als ich sie aus Ägyptenland führte, aus dem glühenden Ofen, und sprach: Gehorcht meiner Stimme und tut, ganz wie ich euch geboten habe, so sollt ihr mein Volk sein, und ich will euer Gott sein, 5 damit ich den Eid halten kann, den ich euren Vätern geschworen habe, ihnen ein Land zu geben, darin Milch und Honig fließt, so wie es heute ist. Ich antwortete und sprach: HERR, ja, so sei es! 6 Und der HERR sprach zu mir: Predige alle diese Worte in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems und sprich: Hört die Worte dieses Bundes und tut danach! 7 Denn ich habe eure Väter ermahnt von dem Tage an, da ich sie aus Ägyptenland führte, bis auf den heutigen Tag, und ich ermahnte sie immer wieder und sprach: Gehorcht meiner Stimme! 8 Aber sie gehorchten nicht, kehrten auch ihre Ohren mir nicht zu, sondern wandelten ein jeder im Starrsinn seines bösen Herzens. Darum habe ich auch über sie kommen lassen alle Worte dieses Bundes, den ich geboten hatte zu halten und den sie doch nicht gehalten haben. 9 Und der HERR sprach zu mir: Ich weiß sehr wohl, wie sie in Juda und in Jerusalem sich verschworen haben. 10 Sie sind zurückgekehrt zu den Sünden ihrer Väter, die vor ihnen waren und die meinen Worten auch nicht gehorchen wollten und andern Göttern nachfolgten und ihnen dienten. So hat das Haus Israel und das Haus Juda meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe. 11 Darum siehe, spricht der HERR, ich will Unheil über sie kommen lassen, dem sie nicht entgehen sollen; und wenn sie zu mir schreien, will ich sie nicht hören. 12 Dann werden die Städte Judas und die Bürger Jerusalems hingehen und zu den Göttern schreien, denen sie geopfert haben; aber die werden ihnen nicht helfen in ihrer Not. 13 Denn so viel Städte, so viel Götter hast du, Juda; und so viele Gassen es in Jerusalem gibt, so viele Schandaltäre habt ihr aufgerichtet, um dem Baal zu opfern. 14 Du aber bitte nicht für dies Volk und bringe für sie kein Flehen noch Gebet vor mich; denn ich will sie nicht hören, wenn sie zu mir schreien in ihrer Not. 15 Was hat meine Geliebte in meinem Hause zu schaffen? Sie macht böse Pläne. Können Gelübde und Opferfleisch dein Unheil von dir abwenden? Dann könntest du jubeln. 16 Der HERR nannte dich einen grünen, schönen, fruchtbaren Ölbaum; aber nun hat er mit großem Brausen ein Feuer um ihn anzünden lassen, sodass seine Äste verderben müssen. 17 Denn der HERR Zebaoth, der dich gepflanzt hat, hat dir Unheil angedroht um der Bosheit willen des Hauses Israel und des Hauses Juda, die sie getrieben haben, um mich zu erzürnen mit ihren Räucheropfern, die sie dem Baal darbrachten.

Verfolgung und Klage (Jeremias erste Klage)

18 Der HERR ließ mich’s wissen, sodass ich’s wusste. Du zeigtest mir ihr Treiben. 19 Ich aber war wie ein argloses Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wusste nicht, dass sie gegen mich beratschlagt hatten und gesagt: Lasst uns den Baum in seinem Saft verderben und ihn aus dem Lande der Lebendigen ausrotten, dass seines Namens nimmermehr gedacht werde. 20 Aber du, HERR Zebaoth, du gerechter Richter, der du Nieren und Herzen prüfst, lass mich deine Rache an ihnen sehen; denn dir habe ich meine Sache befohlen. 21 Darum, so spricht der HERR über die Männer von Anatot, die dir nach dem Leben trachten und sprechen: Weissage nicht im Namen des HERRN, wenn du nicht von unsern Händen sterben willst! – 22 darum, so spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will sie heimsuchen. Ihre junge Mannschaft soll mit dem Schwert getötet werden, und ihre Söhne und Töchter sollen vor Hunger sterben, 23 dass keiner von ihnen übrig bleibt; denn ich will über die Männer von Anatot Unheil kommen lassen in dem Jahr, da ich sie heimsuchen werde.