کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Hiob 8

Hiob 8 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

بلدد سخن میگويد: ايوب بايد توبه كند

1 آنگاه بلدد شوحی پاسخ داد: 2 ای ايوب، تا به كی به اين حرفها ادامه میدهی؟ حرفهای تو باد هواست! 3 آيا خدای قادر مطلق عدالت و انصاف را زير پا میگذارد؟ 4 فرزندانت به خدا گناه كردند و او به حق، ايشان را مجازات نمود. 5 ولی اكنون تو به درگاه خدای قادر مطلق دعا كن. 6 اگر آدم پاک و خوبی باشی، او دعايت را میشنود و تو را اجابت میكند و خانهٔ تو را بركت میدهد. 7 عاقبت تو آنچنان از خير و بركت سرشار خواهد شد كه زندگی گذشتهات در برابر آن ناچيز به نظر خواهد آمد. 8 از سالخوردگان بپرس تا از تجربهٔ خود به تو بياموزند. 9 ما آنقدر زندگی نكردهايم كه همه چيز را بدانيم. 10 تو میتوانی از حكمت گذشتگان درس عبرت بگيری و آنها به تو خواهند گفت كه 11 آنان كه خدا را فراموش میكنند ديگر اميدی ندارند. ايشان مانند گياهی در زمين بیآب هستند كه حتی پيش از آنكه آن را ببرند پژمرده میشود. 14 شخص بیخدا مانند كسی است كه به تار عنكبوت اعتماد كند. 15 اگر به آن تكيه نمايد، میافتد و اگر از آن آويزان شود، آن تار او را نگه نمیدارد. 16 او مانند گياهی است كه صبحگاهان تر و تازه میشود و شاخههايش در باغ گسترده میگردند. 17 در ميان سنگها ريشه میدواند و خود را محكم نگه میدارد. 18 ولی وقتی آن را از ريشه میكنند ديگر كسی آن را به ياد نمیآورد، 19 و گياهان ديگری روييده جای آن را میگيرند. چنين است عاقبت شخص بیخدا. 20 ولی بدان كه خدا نيكان را ترک نمیگويد و بدكاران را كامياب نمیگرداند. 21 او دهانت را از خنده و فريادهای شادی پر خواهد كرد، 22 و دشمنانت را رسوا و خانهٔ بدكاران را خراب خواهد نمود.

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Lutherbibel 2017

Bildads erste Rede

1 Da hob Bildad von Schuach an und sprach: 2 Wie lange willst du so reden und sollen die Reden deines Mundes so ungestüm daherfahren? 3 Meinst du, dass Gott unrecht richtet oder der Allmächtige das Recht verkehrt? 4 Haben deine Söhne vor ihm gesündigt, so hat er sie ihrer Missetat preisgegeben. 5 Wenn du aber dich zu Gott wendest und zu dem Allmächtigen um Gnade flehst, 6 wenn du rein und fromm bist, so wird er deinetwegen aufwachen und wird wieder herstellen deine Wohnung, wie es dir zusteht. 7 Ist dein Anfang auch gering, wird doch dein Ende herrlich sein. 8 Denn frage die früheren Geschlechter und merke auf das, was ihre Väter erforscht haben, 9 denn wir sind von gestern her und wissen nichts; unsere Tage sind ein Schatten auf Erden. 10 Sind sie es nicht, die dich lehren und dir sagen und ihre Rede aus ihrem Herzen hervorbringen: 11 »Kann auch Rohr aufwachsen, wo es nicht feucht ist, oder Schilf wachsen ohne Wasser? 12 Noch steht’s in Blüte, bevor man es schneidet, da verdorrt es schon vor allem Gras. 13 So sind die Wege aller, die Gott vergessen, und die Hoffnung des Ruchlosen wird verloren sein. 14 Denn seine Zuversicht vergeht, und seine Hoffnung ist ein Spinnweb. 15 Er verlässt sich auf sein Haus, aber es hält nicht stand; er hält sich daran, aber es bleibt nicht stehen. 16 Er steht voll Saft im Sonnenschein, und seine Reiser wachsen hinaus über seinen Garten, 17 über Steinhaufen schlingen sich seine Wurzeln und zwischen Steinen hält er sich fest. 18 Wenn man ihn aber vertilgt von seiner Stätte, so wird sie ihn verleugnen, als kennte sie ihn nicht. 19 Siehe, das ist das Glück seines Lebens, und aus dem Staube werden andre wachsen.« 20 Siehe, Gott verwirft die Frommen nicht und hält die Hand der Boshaften nicht fest, 21 bis er deinen Mund voll Lachens mache und deine Lippen voll Jauchzens. 22 Die dich aber hassen, müssen sich in Schmach kleiden, und die Hütte der Gottlosen wird nicht bestehen.