کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Hiob 2

Hiob 2 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر
1 فرشتگان دوباره به حضور خداوند آمدند و شيطان هم با ايشان بود. 2 خداوند از شيطان پرسيد: «كجا بودی؟» شيطان جواب داد: «دور زمين میگشتم و در آن سير میكردم.» 3 خداوند پرسيد: «آيا بندهٔ من ايوب را ديدی؟ بر زمين كسی مانند او پيدا نمیشود. او مردی درستكار و خداترس است و از گناه دوری میورزد. با اينكه مرا بر آن داشتی تا اجازه دهم بدون هيچ علتی به او صدمه بزنی، ولی او وفاداری خود را نسبت به من از دست نداده است.» 4 شيطان در جواب گفت: «انسان برای نجات جان خود حاضر است هر چه دارد بدهد. به بدن او آسيب برسان، آنگاه خواهی ديد كه آشكارا به تو كفر خواهد گفت!» 6 خداوند پاسخ داد: «هر چه میخواهی با او بكن، ولی او را نكش.» 7 پس شيطان از حضور خداوند بيرون رفت و ايوب را از سر تا پا به دملهای دردناک مبتلا ساخت. 8 ايوب در خاكستر نشست و تكه سفالی برداشت تا با آن خود را بخاراند. 9 زنش به او گفت: «آيا با وجود تمام اين بلاها كه خدا به سرت آورده، هنوز هم به او وفاداری؟ خدا را لعنت كن و بمير!» 10 ولی ايوب جواب داد: «تو مثل يک زن ابله حرف میزنی! آيا بايد فقط چيزهای خوب از خدا به ما برسد و چيزهای بد نرسد؟» با وجود تمام اين بلاها ايوب سخنی بر ضد خدا نگفت.

دوستان ايوب

11 سه نفر از دوستان ايوب به نامهای اليفاز تيمانی، بلدد شوحی و سوفر نعماتی وقتی از بلاهايی كه به سر او آمده بود آگاه شدند، تصميم گرفتند با هم نزد ايوب بروند و با او همدردی نموده، او را تسلی دهند. 12 وقتی ايوب را از دور ديدند به سختی توانستند او را بشناسند. آنها از شدت تأثر با صدای بلند گريستند و لباس خود را دريدند و بر سر خود خاک ريختند. 13 آنها بدون آنكه كلمهای بر زبان آورند هفت شبانه روز در كنار او بر زمين نشستند، زيرا میديدند كه درد وی شديدتر از آنست كه بتوان با كلمات آن را تسكين داد.

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Lutherbibel 2017
1 Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, dass auch der Satan mit ihnen kam und vor den HERRN trat. 2 Da sprach der HERR zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen. 3 Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen auf Erden nicht, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben. 4 Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Haut für Haut! Und alles, was ein Mann hat, lässt er für sein Leben. 5 Aber strecke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an: Was gilt’s, er wird dir ins Angesicht fluchen! 6 Der HERR sprach zu dem Satan: Siehe da, er sei in deiner Hand, doch schone sein Leben! 7 Da ging der Satan hinaus vom Angesicht des HERRN und schlug Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel. 8 Und er nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche. 9 Und seine Frau sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Fluche Gott und stirb! 10 Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die törichten Frauen reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

Hiob wird von drei Freunden besucht

11 Als aber die drei Freunde Hiobs all das Unglück hörten, das über ihn gekommen war, kamen sie, ein jeder aus seinem Ort: Elifas von Teman, Bildad von Schuach und Zofar von Naama. Denn sie wurden eins, dass sie kämen, ihn zu beklagen und zu trösten. 12 Und als sie ihre Augen aufhoben von ferne, erkannten sie ihn nicht und erhoben ihre Stimme und weinten, und ein jeder zerriss sein Kleid, und sie warfen Staub gen Himmel auf ihr Haupt 13 und saßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte und redeten nichts mit ihm; denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.