کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Hiob 10

Hiob 10 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

ايوب: از زندگی سير شدهام

1 از زندگی سير شدهام. پس بگذاريد زبان به شكايت گشوده، از تلخی جانم سخن بگويم. 2 ای خدا مرا محكوم نكن؛ فقط به من بگو چه كردهام كه با من چنين میكنی؟ 3 آيا به نظر تو اين درست است كه به من ظلم روا داری و انسانی را كه خود آفريدهای ذليل سازی و شادی و خوشبختی را نصيب بدكاران بگردانی؟ 4 آيا تو مثل ما انسانها قضاوت میكنی؟ آيا میترسی عمرت به سرآيد و نتوانی مرا مجازات كنی و يا فكر میكنی كسی میتواند مرا از چنگ تو برهاند؟ پس چرا مرا برای گناهانی كه مرتكب نشدهام اينچنين تعقيب میكنی؟ 8 دستهای تو بود كه مرا سرشت و اكنون همان دستهاست كه مرا نابود میكند. 9 به ياد آور كه مرا از خاک به وجود آوردی؛ آيا به اين زودی مرا به خاک برمیگردانی؟ 10 به پدرم قدرت بخشيدی تا مرا توليد نمايد و گذاشتی در رحم مادرم رشد كنم. 11 پوست و گوشت به من دادی و استخوانها و رگ و پیام را به هم بافتی. 12 تو بودی كه به من حيات بخشيدی و محبت تو بود كه مرا زنده نگه داشت. 13 با وجود اين، از ابتدای خلقتم هميشه فكر تو اين بوده كه اگر من مرتكب گناهی شدم، از بخشيدنم امتناع ورزی و مرا نابود كنی. 15 چه آدم بيچارهای هستم! اگر كار خوب بكنم به حساب نمیآيد، ولی تا كوچكترين گناهی از من سر بزند فوری تنبيه میشوم. 16 اگر بخواهم از زمين برخيزم، مثل شير بر من میپری و باز قدرت خود را عليه من به نمايش میگذاری. 17 پيوسته عليه من شاهد میآوری؛ هر لحظه بر خشم خود نسبت به من میافزايی و ضربات پیدرپی بر من فرود میآوری. 18 چرا گذاشتی به دنيا بيايم؟ ای كاش قبل از اينكه چشمی مرا میديد، جان میدادم. 19 آنگاه از اين زندگی نكبتبار رهايی میيافتم و از رحم مادر به گور میرفتم. 20 آيا نمیبينی كه ديگر چيزی از عمرم باقی نمانده است؟ پس ديگر تنهايم بگذار. بگذار دمی استراحت كنم. 21 بزودی میروم و ديگر باز نمیگردم. به سرزمينی میروم كه سرد و تاريک است 22 به سرزمين ظلمت و پريشانی، به جايی كه خود نور هم تاريكی است.

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Lutherbibel 2017
1 Mich ekelt mein Leben an. Ich will meiner Klage ihren Lauf lassen und reden in der Betrübnis meiner Seele 2 und zu Gott sagen: Verdamme mich nicht! Lass mich wissen, warum du mich vor Gericht ziehst. 3 Gefällt dir’s, dass du Gewalt tust und verwirfst das Werk deiner Hände und dein Licht leuchten lässt über den Plan der Frevler? 4 Hast du denn Menschenaugen, oder siehst du, wie ein Sterblicher sieht? 5 Oder ist deine Zeit wie eines Menschen Zeit oder deine Jahre wie eines Mannes Jahre, 6 dass du nach meiner Schuld fragst und nach meiner Sünde suchst, 7 wo du doch weißt, dass ich nicht schuldig bin und niemand da ist, der aus deiner Hand erretten kann? 8 Deine Hände haben mich gebildet und bereitet; danach hast du dich abgewandt und mich verdorben. 9 Bedenke doch, dass du mich aus Lehm gemacht hast, und lässt mich wieder zum Staub zurückkehren? 10 Hast du mich nicht wie Milch hingegossen und wie Käse gerinnen lassen? 11 Du hast mir Haut und Fleisch angezogen; aus Knochen und Sehnen hast du mich geflochten; 12 Leben und Wohltat hast du an mir getan, und deine Obhut hat meinen Odem bewahrt. 13 Aber dies verbargst du in deinem Herzen – ich weiß, du hattest das im Sinn –, 14 dass du darauf achten wolltest, wenn ich sündigte, und mich von meiner Schuld nicht lossprechen. 15 Wäre ich schuldig, dann wehe mir! Und wäre ich schuldlos, so dürfte ich doch mein Haupt nicht erheben, gesättigt mit Schmach und getränkt mit Elend. 16 Und wenn ich es aufrichtete, so würdest du mich jagen wie ein Löwe und wiederum erschreckend an mir handeln. 17 Du würdest immer neue Zeugen gegen mich stellen und deinen Zorn auf mich noch mehren und immer neue Heerhaufen gegen mich senden. 18 Warum hast du mich aus meiner Mutter Schoß kommen lassen? Ach dass ich umgekommen wäre und mich nie ein Auge gesehen hätte! 19 So wäre ich, als wäre ich nie gewesen, vom Mutterleib weg zum Grabe gebracht. 20 Ist denn mein Leben nicht kurz? So höre auf und lass ab von mir, dass ich ein wenig erquickt werde, 21 ehe denn ich hingehe – und komme nicht zurück – ins Land der Finsternis und des Dunkels, 22 ins Land, wo es stockfinster ist und dunkel ohne alle Ordnung, und wenn’s hell wird, so ist es immer noch Finsternis.