کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | 1.Könige 19

1.Könige 19 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

ايليا به حوريب فرار میكند

1 وقتی اخاب پادشاه برای همسرش ايزابل تعريف كرد كه ايليا چه كرده و چطور انبيای بعل را كشته است؛ 2 ايزابل برای ايليا اين پيغام را فرستاد: «تو انبيای مرا كشتی! به خدايانم قسم كه تا فردا همين موقع تو را خواهم كشت!» 3 وقتی ايليا اين پيغام را شنيد برخاست و از ترس جان خود به بئرشبع، يكی از شهرهای يهودا، فرار كرد. او نوكرش را در آنجا گذاشت 4 و خود، سر به بيابان نهاد و تمام روز راه رفت. در راه به درختی رسيد و زير آن نشست و آرزوی مرگ كرد و گفت: «ای خداوند، ديگر بس است! جانم را بگير و بگذار بميرم.» 5 او همانجا دراز كشيد و خوابيد. اما وقتی خوابيده بود، فرشتهای او را بيدار كرد و گفت: «برخيز و لقمه نانی بخور!» 6 ايليا بلند شد و به اطراف خود نگاه كرد و در كنارش يک نان روی سنگهای داغ و كوزهای آب ديد. پس نان را خورد و آب را نوشيد و دوباره خوابيد. 7 فرشتهٔ خداوند بار ديگر آمده، او را بيدار كرد و گفت: «بلند شو و بخور، چون راه طولانی در پيش داری.» 8 ايليا بلند شد، نان را خورد، آب را نوشيد و به نيروی همان خوراک چهل شبانه روز راه رفت و به كوه حوريب كه به كوه خدا مشهور است رسيد. 9 در آنجا او در غاری شب را به سر برد. ولی خداوند به او فرمود: «ايليا، اينجا چه میكنی؟» 10 ايليا جواب داد: «ای خداوند، خدای قادر متعال، من هميشه تو را خدمت كردهام. اما قوم اسرائيل عهد خود را با تو شكستهاند، قربانگاههايت را خراب كرده و تمام انبيای تو را كشتهاند و تنها من باقی ماندهام. حال میخواهند مرا هم بكشند.» 11 خداوند به او فرمود: «از اين غار بيرون بيا و روی كوه، در حضور من بايست.» وقتی ايليا در حضور خدا ايستاد، خدا از آنجا عبور كرد و باد شديدی در كوه پيچيد. وزش باد چنان شديد بود كه صخرهها از كوه فرو ريخت. اما خداوند در آن باد نبود. پس از باد، زلزلهای همه جا را لرزاند، ولی خداوند در ميان آن زلزله نيز نبود. 12 بعد از زلزله، شعلههای آتش افروخته شد، اما خداوند در آن هم نبود. بعد از آتش، صدايی ملايم به گوش رسيد. 13 ايليا وقتی آن صدا را شنيد، با ردای خود صورتش را پوشاند و به دهنه غار آمد و در آنجا ايستاد. آنگاه صدايی به او گفت: «ايليا، اينجا چه میكنی؟» 14 ايليا جواب داد: «ای خداوند، خدای قادر متعال من هميشه تو را خدمت كردهام. اما قوم اسرائيل عهد خود را با تو شكسته، قربانگاههايت را خراب كرده و تمام انبيای تو را كشتهاند و تنها من باقی ماندهام. حال میخواهند مرا هم بكشند.» 15 خداوند به او فرمود: «اكنون از راهی كه در اين بيابان است به دمشق برو. وقتی به آنجا رسيدی، حزائيل را به پادشاهی سوريه تدهين كن. 16 ييهو پسر نمشی را هم به پادشاهی اسرائيل تدهين كن و نيز اليشع پسر شافاط از اهالی آبل محوله را تدهين نما تا به جای تو نبی باشد. 17 بعد از اين هر كه از چنگ حزائيل رهايی يابد ييهو او را میكشد و هر کس از دست ييهو فرار كند، اليشع او را میكشد. 18 در ضمن بدان كه هنوز هفت هزار نفر در اسرائيل هستند كه هرگز در برابر بت بعل زانو نزدهاند و او را نبوسيدهاند.»

دعوت ايليا از اليشع

19 پس ايليا روانه شد و اليشع را پيدا كرد. اليشع در يک گروه چند نفره، با دوازده جفت گاو مشغول شخم زدن زمين بود. يازده جفت جلوتر از او بودند و او با يک جفت گاو پشت سر همه بود. ايليا وقتی به اليشع رسيد ردای خود را روی دوش* او انداخت. 20 اليشع گاوها را گذاشت، به دنبال ايليا دويد و گفت: «اجازه بده اول بروم پدر و مادرم را ببوسم و با ايشان خداحافظی كنم، بعد با تو بيايم.» ايليا به او گفت: «اشكالی ندارد، برو و زود برگرد.» 21 آنگاه اليشع يک جفت گاو خود را سر بريد و با همان چوبهای يوغ و خيش گاوان آتشی درست كرد و گوشت گاوها را پخت و به كسانی كه همراهش بودند داد و آنها خوردند. سپس اليشع همراه ايليا رفت و به خدمت او مشغول شد.

Persian Contemporary Bible TM Copyright © 1995, 2005, 2018 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Lutherbibel 2017

Elia am Horeb

1 Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte. 2 Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du diesen getan hast! 3 Da fürchtete er sich, machte sich auf und lief um sein Leben und kam nach Beerscheba in Juda und ließ seinen Diener dort. 4 Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Ginster und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter. 5 Und er legte sich hin und schlief unter dem Ginster. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! 6 Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen. 7 Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. 8 Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb. 9 Und er kam dort in eine Höhle und blieb dort über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm: Was machst du hier, Elia? 10 Er sprach: Ich habe geeifert für den HERRN, den Gott Zebaoth; denn die Israeliten haben deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, dass sie mir mein Leben nehmen. 11 Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. 12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen. 13 Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hier zu tun, Elia? 14 Er sprach: Ich habe für den HERRN, den Gott Zebaoth, geeifert; denn die Israeliten haben deinen Bund verlassen, deine Altäre zerbrochen, deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, dass sie mir das Leben nehmen. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Geh wieder deines Weges durch die Wüste nach Damaskus und geh hinein und salbe Hasaël zum König über Aram 16 und Jehu, den Sohn Nimschis, zum König über Israel und Elisa, den Sohn Schafats, von Abel-Mehola zum Propheten an deiner statt. 17 Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den soll Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den soll Elisa töten. 18 Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.

Elisas Berufung

19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn. 20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe! 21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab’s den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.