کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Jesaja 36

Jesaja 36 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

آشوریها اورشليم را محاصره میكنند

1 ؛ در چهاردمين سال سلطنت حزقيا؛ سنحاريب، پادشاه آشور تمام شهرهای حصاردار يهودا را محاصره نموده، تسخير كرد. 2 سپس لشكری را به سرپرستی فرماندهٔ قوای خود از لاكيش به اورشليم نزد حزقيای پادشاه فرستاد. او بر سر راه«مزرعهٔ رخت شورها» نزد قنات بركهٔ بالا اردو زد. 3 الياقيم (پسر حلقيا)، سرپرست امور دربار حزقيای پادشاه؛ شبنا، کاتب و يوآخ (پسر آساف)، وقايعنگار دربار نزد او رفتند. 4 فرماندهٔ قوای آشور اين پيغام را برای حزقيا فرستاد: «پادشاه بزرگ آشور میگويد كه تو به چه كسی اميد بستهای؟ 5 تو كه از تدابير جنگی و قدرت نظامی برخوردار نيستی، بگو چه كسی تكيهگاه توست كه اينچنين بر ضد من قيام كردهای؟ 6 اگر به مصر تكيه میكنی، بدان كه اين عصای دست تو، نی ضعيفی است كه طاقت وزن تو را ندارد و بزودی میشكند و به دستت فرو میرود. هر كه به پادشاه مصر اميد ببندد عاقبتش همين است! 7 اگر شما بگوييد به خداوند، خدای خود تكيه میكنيم، بدانيد كه او همان خدايی است كه حزقيا تمام معبدهای او را كه بر فراز تپهها بودند خراب كرده و دستور داده است كه همهٔ مردم در برابر قربانگاه اورشليم عبادت كنند. 8 من از طرف آقايم، پادشاه آشور حاضرم با شما شرط ببندم. اگر بتوانيد دو هزار اسب سوار پيدا كنيد من دو هزار اسب به شما خواهم داد تا بر آنها سوار شوند! 9 حتی اگر مصر هم به شما اسب سوار بدهد باز به اندازهٔ يک افسر سادهٔ آقايم قدرت نخواهيد داشت. 10 آيا خيال میكنيد من بدون دستور خداوند به اينجا آمدهام؟ نه! خداوند به من فرموده است تا به سرزمين شما هجوم آورم و نابودش كنم!» 11 آنگاه الياقيم، شبنا و يوآخ به او گفتند: «تمنا میكنيم به زبان ارامی صحبت كنيد، زيرا ما آن را میفهميم. به زبان عبری حرف نزنيد، چون مردمی كه بر بالای حصارند به حرفهای شما گوش میدهند.» 12 ولی فرماندهٔ آشور جواب داد: «مگر سرورم مرا فرستاده است كه فقط با شما و پادشاه صحبت كنم؟ مگر مرا نزد اين مردمی كه روی حصار جمع شدهاند نفرستاده است؟ آنها هم به سرنوشت شما محكومند تا از نجاست خود بخورند و از ادرار خود بنوشند!» 13 آنگاه فرماندهٔ آشور با صدای بلند به زبان عبری به مردمی كه روی حصار شهر بودند گفت: «به پيغام پادشاه بزرگ آشور گوش دهيد: 14 نگذاريد حزقيای پادشاه شما را فريب دهد. او هرگز نمیتواند شما را از چنگ من برهاند. 15 سخن او را كه میگويد: به خداوند توكل نماييد تا شما را برهاند، باور نكنيد، زيرا اين شهر به دست ما خواهد افتاد. 16 به حزقيای پادشاه گوش ندهيد. پادشاه آشور میگويد كه تسليم شويد و در سرزمين خود با امنيت و آرامش زندگی كنيد 17 تا زمانی كه بيايم و شما را به سرزمينی ديگر ببرم كه مانند سرزمين شما پر از نان و شراب، غله و عسل، و درختان انگور و زيتون است. اگر چنين كنيد زنده خواهيد ماند. 18 پس به حزقيا گوش ندهيد، زيرا شما را فريب میدهد و میگويد كه خداوند شما را خواهد رهانيد. آيا تاكنون خدايان ديگر هرگز توانستهاند بندگان خود را از چنگ پادشاه آشور نجات دهند؟ 19 بر سر خدايان حمات، ارفاد، سفروايم، هينع و عوا چه آمد؟ آيا آنها توانستند سامره را نجات دهند؟ 20 كدام خدا هرگز توانسته است سرزمينی را از چنگ من نجات دهد؟ پس چه چيز سبب شده است فكر كنيد كه خداوندِ شما میتواند اورشليم را نجات دهد؟» 21 مردمی كه روی حصار بودند سكوت كردند، زيرا پادشاه دستور داده بود كه چيزی نگويند. 22 سپس الياقيم، شبنا و يوآخ لباسهای خود را پاره كرده، نزد حزقيای پادشاه رفتند و آنچه را كه فرماندهٔ قوای آشور گفته بود، به عرض او رساندند.

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Lutherbibel 2017

Jerusalem von Sanherib bedroht und wunderbar errettet

1 Und es begab sich im vierzehnten Jahr des Königs Hiskia, da zog der König von Assyrien, Sanherib, herauf gegen alle festen Städte Judas und nahm sie ein. 2 Und der König von Assyrien sandte den Rabschake von Lachisch nach Jerusalem zu dem König Hiskia mit großer Heeresmacht. Und er trat hin an die Wasserleitung des oberen Teiches, an der Straße bei dem Acker des Walkers. 3 Und es kamen zu ihm heraus der Hofmeister Eljakim, der Sohn Hilkijas, und der Schreiber Schebna und der Kanzler Joach, der Sohn Asafs. 4 Und der Rabschake sprach zu ihnen: Sagt doch dem Hiskia: So spricht der große König, der König von Assyrien: Was ist das für ein Vertrauen, das du da hast? 5 Meinst du, bloße Worte seien schon Rat und Macht zum Kämpfen? Auf wen verlässt du dich denn, dass du von mir abgefallen bist? 6 Verlässt du dich auf den zerbrochenen Rohrstab Ägypten, der jedem, der sich darauf stützt, in die Hand dringt und sie durchbohrt? So tut der Pharao, der König von Ägypten, allen, die sich auf ihn verlassen. 7 Willst du mir aber sagen: Wir verlassen uns auf den HERRN, unsern Gott, – ist’s denn nicht derselbe, dessen Höhen und Altäre Hiskia abgetan und zu Juda und Jerusalem gesagt hat: »Nur vor diesem Altar sollt ihr anbeten«? 8 Wohlan, nimm eine Wette an mit meinem Herrn, dem König von Assyrien: Ich will dir zweitausend Rosse geben; lass sehen, ob du die Reiter dazu stellen kannst! 9 Wie willst du denn zurücktreiben auch nur einen der geringsten Diener meines Herrn? Und du verlässt dich auf Ägypten um der Wagen und Gespanne willen! 10 Meinst du denn, dass ich ohne den HERRN heraufgezogen bin in dies Land, es zu verderben? Ja, der HERR sprach zu mir: Zieh hinauf in dies Land und verdirb es! 11 Da sprachen Eljakim und Schebna und Joach zum Rabschake: Rede doch mit deinen Knechten aramäisch, denn wir verstehen’s, und rede nicht hebräisch mit uns vor den Ohren des Volks, das auf der Mauer ist. 12 Aber der Rabschake sprach: Meinst du, dass mein Herr mich nur zu deinem Herrn oder zu dir gesandt habe, solche Worte zu reden, und nicht vielmehr zu den Männern, die auf der Mauer sitzen und mit euch ihren eigenen Kot fressen und ihren Harn saufen? 13 Und der Rabschake trat hin und rief laut auf Hebräisch und sprach: Hört die Worte des großen Königs, des Königs von Assyrien! 14 So spricht der König: Lasst euch von Hiskia nicht betrügen; denn er kann euch nicht erretten. 15 Und lasst euch von Hiskia nicht verleiten, auf den HERRN zu vertrauen, wenn er sagt: Der HERR wird uns erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden. 16 Hört nicht auf Hiskia! Denn so spricht der König von Assyrien: Nehmt meine Gnade an und kommt zu mir heraus, so soll ein jeder von euch von seinem Weinstock und von seinem Feigenbaum essen und aus seinem Brunnen trinken, 17 bis ich komme und hole euch in ein Land, das wie euer Land ist, ein Land, darin Korn und Wein ist, ein Land, darin Brot und Weinberge sind. 18 Lasst euch von Hiskia nicht bereden, wenn er sagt: Der HERR wird uns erretten! Hat auch nur einer der Götter der andern Völker sein Land errettet aus der Hand des Königs von Assyrien? 19 Wo sind die Götter von Hamat und Arpad? Wo sind die Götter von Sefarwajim? Haben sie Samaria errettet aus meiner Hand? 20 Welcher unter allen Göttern dieser Länder hat sein Land errettet aus meiner Hand, dass der HERR Jerusalem erretten sollte aus meiner Hand? 21 Sie schwiegen aber still und antworteten ihm nichts; denn der König hatte geboten: Antwortet ihm nichts. 22 Da kamen der Hofmeister Eljakim, der Sohn Hilkijas, und der Schreiber Schebna und der Kanzler Joach, der Sohn Asafs, mit zerrissenen Kleidern zu Hiskia und sagten ihm die Worte des Rabschake an.