کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | 1.Mose 28

1.Mose 28 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر
1 پس اسحاق يعقوب را خوانده، او را بركت داد و به او گفت: «با هيچيک از اين دختران كنعانی ازدواج نكن. 2 بلكه فوراً به بينالنهرين، به خانهٔ پدر بزرگت بتوئيل برو و با يكی از دختران دايی خود لابان ازدواج كن. 3 خدای قادر مطلق تو را بركت دهد و به تو فرزندان بسيار ببخشد تا از نسل تو قبايل زيادی به وجود آيند! 4 او بركتی را كه به ابراهيم وعده داد، به تو و نسل تو دهد تا صاحب اين سرزمينی كه خدا آن را به ابراهيم بخشيده و اكنون در آن غريب هستيم بشوی.» 5 پس اسحاق يعقوب را روانه نمود و او به بينالنهرين، نزد دايی خود لابان، پسر بتوئيل ارامی رفت. 6 عيسو فهميد كه پدرش از دختران كنعانی بيزار است، و يعقوب را شديداً از گرفتن زن كنعانی برحذر داشته و پس از بركت دادن او، وی را به بينالنهرين فرستاده است تا از آنجا زنی برای خود بگيرد و يعقوب هم از پدر و مادر خود اطاعت كرده به بينالنهرين رفته است. 9 پس عيسو هم نزد خاندان عمويش اسماعيل كه پسر ابراهيم بود رفت و علاوه بر زنانی كه داشت، محلت، دختر اسماعيل، خواهر نبايوت را نيز به زنی گرفت.

خواب يعقوب در بيتئيل

10 پس يعقوب بئرشبع را به قصد حران ترک نمود. 11 همان روز پس از غروب آفتاب، به مكانی رسيد و خواست شب را در آنجا به سر برد. او سنگی برداشت و زير سر خود نهاده، همانجا خوابيد. 12 در خواب نردبانی را ديد كه پايهٔ آن بر زمين و سرش به آسمان میرسد و فرشتگان خدا از آن بالا و پايين میروند 13 و خداوند بر بالای نردبان ايستاده است. سپس خداوند گفت: «من خداوند، خدای ابراهيم و خدای پدرت اسحاق هستم. زمينی كه روی آن خوابيدهای از آن توست. من آن را به تو و نسل تو میبخشم. 14 فرزندان تو چون غبار، بیشمار خواهند شد! از مشرق تا مغرب، و از شمال تا جنوب را خواهند پوشانيد. تمامی مردمِ زمين توسط تو و نسل تو بركت خواهند يافت. 15 هر جا كه بروی من با تو خواهم بود و از تو حمايت نموده، دوباره تو را به سلامت به اين سرزمين باز خواهم آورد. تا آنچه به تو وعده دادهام به جا نياورم تو را رها نخواهم كرد.» 16 سپس يعقوب از خواب بيدار شد و با ترس گفت: «خداوند در اين مكان حضور دارد و من نمیدانستم! اين چه جای ترسناكی است! اين است خانهٔ خدا و اين است دروازهٔ آسمان!» 18 پس يعقوب صبح زود برخاست و سنگی را كه زير سر نهاده بود، چون ستونی بر پا داشت و بر آن روغن زيتون ريخت. 19 او آن مكان را بيتئيل (يعنی«خانهٔ خدا») ناميد. (نام اين شهر قبلاً لوز بود.) 20 آنگاه يعقوب نذر كرده به خداوند گفت: «اگر تو در اين سفر با من باشی و مرا محافظت نمايی و خوراک و پوشاک به من بدهی، 21 و مرا به سلامت به خانهٔ پدرم بازگردانی، آنگاه تو، خدای من خواهی بود؛ 22 و اين ستون كه به عنوان يادبود بر پا كردم، مكانی خواهد بود برای عبادت تو و ده يک هر چه را كه به من بدهی به تو باز خواهم داد.»

Persian Contemporary Bible TM Copyright © 1995, 2005, 2018 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Gute Nachricht Bibel 2018
1 Da rief Isaak seinen Sohn Jakob zu sich. Er segnete ihn und sagte: »Du darfst auf keinen Fall eine Frau aus dem Land Kanaan heiraten! 2 Geh nach Mesopotamien zur Familie Betuëls, des Vaters deiner Mutter, und nimm dir eine von den Töchtern Labans, des Bruders deiner Mutter, zur Frau. 3 Gott, der Gewaltige, wird dich segnen. Er wird dich fruchtbar machen* und dir viele Nachkommen schenken, sodass aus dir eine ganze Schar von Völkern wird. 4 Auf dich und deine Nachkommen wird der Segen übergehen, den Abraham empfangen hat: Sie werden das Land in Besitz nehmen, in dem du noch als Fremder lebst und das Gott einst Abraham zugesprochen hat.« 5 Nachdem Isaak ihn verabschiedet hatte, ging Jakob ins obere Mesopotamien zu Laban, dem Sohn des Aramäers Betuël, dem Bruder von Rebekka, seiner und Esaus Mutter. 6 Das alles erfuhr Esau: Sein Vater Isaak hatte seinen Bruder Jakob gesegnet und nach Mesopotamien geschickt, damit er sich dort eine Frau suche. Als er ihn segnete, hatte er ihm befohlen: »Du darfst auf keinen Fall eine Frau aus dem Land Kanaan heiraten!« 7 Und Jakob hatte seinem Vater und seiner Mutter gehorcht und war nach Mesopotamien gegangen. 8 Da begriff Esau, dass die Frauen Kanaans seinem Vater zuwider waren. 9 Er ging zu Ismaël und nahm zu seinen anderen Frauen hinzu noch dessen Tochter Mahalat, die Schwester Nebajots und Enkelin Abrahams, zur Frau.

Jakobs Traum von der »Himmelsleiter«

10 Jakob machte sich auf den Weg von Beerscheba nach Haran. 11 Er kam an einen Platz und übernachtete dort, weil die Sonne gerade untergegangen war. Hinter seinen Kopf legte er einen der großen Steine, die dort umherlagen. Während er schlief, 12 sah er im Traum eine breite Treppe, die von der Erde bis zum Himmel reichte. Engel stiegen auf ihr zum Himmel hinauf, andere kamen zur Erde herunter. 13 Der HERR selbst stand ganz dicht bei Jakob* und sagte zu ihm: »Ich bin der HERR, der Gott deiner Vorfahren Abraham und Isaak. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. 14 Sie werden so unzählbar sein wie der Staub auf der Erde und sich nach allen Seiten ausbreiten, nach West und Ost, nach Nord und Süd. Am Verhalten zu dir und deinen Nachkommen wird sich für alle Menschen Glück und Segen entscheiden.* 15 Ich werde dir beistehen. Ich beschütze dich, wo du auch hingehst, und bringe dich wieder in dieses Land zurück. Ich lasse dich nicht im Stich und tue alles, was ich dir versprochen habe.« 16 Jakob erwachte aus dem Schlaf und rief: »Wahrhaftig, der HERR ist an diesem Ort, und ich wusste es nicht!« 17 Er war ganz erschrocken und sagte: »Man muss sich dieser Stätte in Ehrfurcht nähern. Hier ist wirklich das Haus Gottes, das Tor des Himmels!« 18 Früh am Morgen stand Jakob auf. Den Stein, den er hinter seinen Kopf gelegt hatte, stellte er als Steinmal auf und goss Öl darüber, um ihn zu weihen. 19 Er nannte die Stätte Bet-El (Haus Gottes); vorher hieß der Ort Lus. 20 Dann legte Jakob ein Gelübde ab: »Wenn der HERR mir beisteht«, sagte er, »wenn er mich bewahrt auf der Reise, die ich jetzt antrete, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt 21 und wenn ich wohlbehalten wieder nach Hause zurückkomme, dann soll er allein mein Gott sein. 22 Hier an dieser Stelle, wo ich den Stein aufgestellt habe, soll dann ein Heiligtum für ihn errichtet werden. Von allem Besitz, den er mir schenken wird, werde ich ihm den zehnten Teil geben.«