کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | 1.Mose 19

1.Mose 19 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

خرابی سدوم و عموره

1 غروب همان روز وقتی كه آن دو فرشته به دروازهٔ شهر سدوم رسيدند، لوط در آنجا نشسته بود. به محض مشاهدهٔ آنها، از جا برخاست و به استقبالشان شتافت و گفت: «ای سَروَران، امشب به منزل من بياييد و میهمان من باشيد. فردا صبحِ زود هر وقت بخواهيد، میتوانيد حركت كنيد.» 2 ولی آنها گفتند: «در ميدان شهر شب را به سر خواهيم برد.» 3 لوط آنقدر اصرار نمود تا اينكه آنها راضی شدند و به خانهٔ وی رفتند. او نان فطير پخت و شام مفصلی تهيه ديد و به ايشان داد كه خوردند. 4 سپس در حالی كه آماده میشدند كه بخوابند، مردان شهر سدوم، پير و جوان، از گوشه و كنار شهر، منزل لوط را محاصره كرده، 5 فرياد زدند: «ای لوط، آن دو مرد را كه امشب میهمان تو هستند، پيش ما بياور تا به آنها تجاوز كنيم.» 6 لوط از منزل خارج شد تا با آنها صحبت كند و در را پشت سر خود بست. 7 او به ايشان گفت: «دوستان، خواهش میكنم چنين كار زشتی نكنيد. 8 ببينيد، من دو دختر باكره دارم. آنها را به شما میدهم. هر كاری كه دلتان میخواهد با آنها بكنيد؛ اما با اين دو مرد كاری نداشته باشيد، چون آنها در پناه من هستند.» 9 مردان شهر جواب دادند: «از سر راه ما كنار برو! ما اجازه داديم در شهر ما ساكن شوی و حالا به ما امر و نهی میكنی. الان با تو بدتر از آن كاری كه میخواستيم با آنها بكنيم، خواهيم كرد.» آنگاه به طرف لوط حمله برده، شروع به شكستن در خانهٔ او نمودند. 10 اما آن دو مرد دست خود را دراز كرده، لوط را به داخل خانه كشيدند و در را بستند، 11 و چشمان تمام مردانی را كه در بيرون خانه بودند، كور كردند تا نتوانند درِ خانه را پيدا كنند. 12 آن دو مرد از لوط پرسيدند: «در اين شهر چند نفر قوم و خويش داری؟ پسران و دختران و دامادان و هر كسی را كه داری از اين شهر بيرون ببر. 13 زيرا ما اين شهر را تماماً ويران خواهيم كرد. فرياد عليه ظلمِ مردمِ اين شهر به حضور خداوند رسيده و او ما را فرستاده است تا آن را ويران كنيم.» 14 پس لوط با شتاب رفت و به نامزدان دخترانش گفت: «عجله كنيد! از شهر بگريزيد، چون خداوند میخواهد آن را ويران كند!» ولی اين حرف به نظر آنها مسخره آمد. 15 سپيده دم روز بعد، آن دو فرشته به لوط گفتند: «عجله كن! همسر و دو دخترت را كه اينجا هستند بردار و تا دير نشده فرار كن والا شما هم با مردمِ گناهكار اين شهر هلاک خواهيد شد.» 16 در حالی كه لوط درنگ میكرد آن دو مرد دستهای او و زن و دو دخترش را گرفته، به جای امنی به خارج شهر بردند، چون خداوند بر آنها رحم كرده بود. 17 يكی از آن دو مرد به لوط گفت: «برای نجات جان خود فرار كنيد و به پشت سر هم نگاه نكنيد. به كوهستان برويد، چون اگر در دشت بمانيد مرگتان حتمی است.» 18 لوط جواب داد: «ای سَروَرم، تمنا میكنم از ما نخواهيد چنين كاری بكنيم. 19 حال كه اينچنين در حق من خوبی كرده، جانم را نجات دادهايد، بگذاريد به جای فرار به كوهستان، به آن دهكدهٔ كوچک بروم، زيرا میترسم قبل از رسيدن به كوهستان اين بلا دامنگير من بشود و بميرم. ببينيد اين دهكده چقدر نزديک و كوچک است! اينطور نيست؟ پس بگذاريد به آنجا بروم و در امان باشم.» 21 او گفت: «بسيار خوب، خواهش تو را میپذيرم و آن دهكده را خراب نخواهم كرد. 22 پس عجله كن! زيرا تا وقتی به آنجا نرسيدهای، نمیتوانم كاری انجام دهم.» (از آن پس آن دهكده را صوغر يعنی«كوچک» نام نهادند.) 23 آفتاب داشت طلوع میكرد كه لوط وارد صوغر شد. 24 آنگاه خداوند از آسمان گوگرد مشتعل بر سدوم و عموره بارانيد 25 و آنها را با همهٔ شهرها و دهات آن دشت و تمام سكنه و نباتات آن به کلی نابود كرد. 26 اما زن لوط به پشت سر نگاه كرد و به ستونی از نمک مبدل گرديد. 27 ابراهيم صبح زود برخاست و به سوی مكانی كه در آنجا در حضور خداوند ايستاده بود، شتافت. 28 او به سوی شهرهای سدوم و عموره و آن دشت نظر انداخت و ديد كه اينک دود از آن شهرها چون دود كوره بالا میرود. 29 هنگامی كه خدا شهرهای دشتی را كه لوط در آن ساكن بود نابود میكرد، دعای ابراهيم را اجابت فرمود و لوط را از گرداب مرگ كه آن شهرها را به كام خود كشيده بود، رهانيد.

لوط و دخترانش

30 اما لوط ترسيد در صوغر بماند. پس آنجا را ترک نموده، با دو دختر خود به كوهستان رفت و در غاری ساكن شد. 31 روزی دختر بزرگ لوط به خواهرش گفت: «در تمامی اين ناحيه مردی يافت نمیشود تا با ما ازدواج كند. پدر ما هم بزودی پير خواهد شد و ديگر نخواهد توانست نسلی از خود باقی گذارد. 32 پس بيا به او شراب بنوشانيم و با وی همبستر شويم و به اين طريق نسل پدرمان را حفظ كنيم.» 33 پس همان شب او را مست كردند و دختر بزرگتر با پدرش همبستر شد. اما لوط از خوابيدن و برخاستن دخترش آگاه نشد. 34 صبح روز بعد، دختر بزرگتر به خواهر كوچک خود گفت: «من ديشب با پدرم همبستر شدم. بيا تا امشب هم دوباره به او شراب بنوشانيم و اين دفعه تو برو و با او همبستر شو تا بدين وسيله نسلی از پدرمان نگه داريم.» 35 پس آن شب دوباره او را مست كردند و دختر كوچكتر با او همبستر شد. اين بار هم لوط مثل دفعهٔ پيش چيزی نفهميد. 36 بدين طريق آن دو دختر از پدر خود حامله شدند. 37 دختر بزرگتر پسری زاييد و او را موآب* ناميد. (قبيلهٔ موآب از او به وجود آمد.) 38 دختر كوچكتر نيز پسری زاييد و نام او را بِنعمّی* گذاشت. (قبيله عمون از او بوجود آمد.)

Persian Contemporary Bible TM Copyright © 1995, 2005, 2018 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Gute Nachricht Bibel 2018

Die Verdorbenheit der Männer von Sodom

1 Es war schon gegen Abend, als die beiden Engel nach Sodom kamen. Lot saß gerade beim Tor der Stadt. Als er sie kommen sah, ging er ihnen entgegen, warf sich vor ihnen nieder, das Gesicht zur Erde, 2 und sagte: »Ich bin euer Diener, mein Haus steht euch offen! Ihr könnt eure Füße waschen und bei mir übernachten. Und morgen früh könnt ihr weiterziehen.« »Nein, nein«, sagten die beiden, »wir wollen hier auf dem Platz übernachten.« 3 Aber Lot redete ihnen so lange zu, bis sie mit ihm ins Haus kamen. Er ließ ein Mahl für sie bereiten und ungesäuertes Brot backen, und sie aßen. 4 Die beiden wollten sich eben schlafen legen, da kamen die Männer von Sodom, alle miteinander, alte und junge, und umstellten das Haus. 5 »Lot, Lot«, riefen sie, »wo sind die Männer, die heute Abend zu dir gekommen sind? Gib sie heraus, wir wollen mit ihnen Verkehr haben!« 6 Lot trat zu ihnen vor das Haus, die Tür schloss er hinter sich zu. 7 »Meine Brüder«, rief er, »begeht doch nicht ein solches Verbrechen! 8 Ich habe zwei Töchter, die noch kein Mann berührt hat. Ich will sie zu euch herausbringen; macht mit ihnen, was ihr wollt. Aber diese beiden Männer behelligt mir nicht; sie sind meine Gäste und stehen unter meinem Schutz.« 9 Sie aber schrien: »Mach, dass du wegkommst! Du bist ein Fremder und willst uns Vorschriften machen? Wir werden dir noch ganz anders mitspielen als denen!« Sie fielen über Lot her und versuchten, die Tür aufzubrechen. 10 Da zogen die beiden Männer Lot ins Haus und verschlossen die Tür. 11 Sie schlugen die Leute draußen allesamt mit Blindheit, sodass sie die Tür nicht mehr finden konnten.

Lot und seine Töchter werden gerettet

12 Darauf sagten die beiden zu Lot: »Hast du vielleicht noch andere Verwandte hier, einen Schwiegersohn, Söhne und Töchter oder sonst wen? Nimm deine ganze Familie und führe sie von hier weg! 13 Wir müssen diese Stadt vernichten, dazu hat der HERR uns hergeschickt. Denn es sind schwere Klagen über ihre Bewohner vor ihn gekommen.« 14 Da ging Lot zu den Verlobten seiner Töchter und sagte zu ihnen: »Rettet euch, verlasst diese Stadt; denn der HERR wird sie vernichten.« Aber sie dachten, er wolle sie zum Besten halten. 15 Als die Morgenröte kam, drängten die Engel Lot zur Eile: »Schnell, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, sonst trifft die Strafe für diese Stadt euch mit!« 16 Während Lot noch überlegte, ergriffen sie ihn, seine Frau und seine Töchter bei der Hand, führten sie aus der Stadt hinaus und ließen sie erst draußen vor dem Tor wieder los. Denn der HERR wollte Lot und die Seinen retten. 17 Als alle auf dem freien Feld waren, sagte der HERR:* »Lauft jetzt, so schnell ihr könnt! Es geht um euer Leben! Bleibt nicht stehen und schaut nicht zurück! Rettet euch auf die Berge, sonst seid ihr verloren!« 18 »Ach, Herr«, sagte Lot, 19 »erlaube mir eine Bitte! Du bist so freundlich zu mir gewesen und hast mir die große Gnade erwiesen, mein Leben zu retten. Aber auf die Berge ist es zu weit, wir kommen nicht dorthin, bevor das Unheil hereinbricht; und dann sind wir verloren. 20 Sieh doch, hier in der Nähe ist eine kleine Stadt, dorthin könnten wir uns retten. Verschone sie doch, sie ist ja so klein! Dann bleiben wir am Leben.« 21 »Gut«, sagte der HERR, »ich will dir auch das gewähren und die Stadt nicht vernichten. 22 Flieh schnell dorthin! Ich kann nichts tun, bevor du dort bist.« Weil Lot die Stadt »klein« nannte, erhielt sie den Namen Zoar.*

Der Untergang von Sodom und Gomorra. Lots Frau schaut zurück

23 Die Sonne ging gerade auf, als Lot in Zoar ankam. 24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer vom Himmel auf Sodom und Gomorra herabfallen. 25 Er vernichtete die beiden Städte und die ganze Gegend, ihre Bewohner und alles, was dort wuchs. 26 Lots Frau aber schaute zurück; da erstarrte sie zu einer Salzsäule. 27 Früh am Morgen ging Abraham an die Stelle, wo er mit dem HERRN gesprochen hatte. 28 Als er auf Sodom und Gomorra und das ganze Gebiet am Jordan hinunterschaute, sah er von dort eine Rauchwolke aufsteigen wie von einem Schmelzofen. 29 Aber Gott hatte an Abraham gedacht: Als er die Städte in der Jordangegend vernichtete, sorgte er dafür, dass Lot, der dort wohnte, der Katastrophe entging.

Lot und seine Töchter: Über die Herkunft der Moabiter und Ammoniter

30 Lot hatte Angst, in Zoar zu bleiben. Deshalb ging er mit seinen beiden Töchtern ins Bergland hinauf und lebte dort mit ihnen in einer Höhle. 31 Eines Tages sagte die ältere Tochter zur jüngeren: »Unser Vater wird alt, und weit und breit gibt es keinen Mann, der uns heiraten könnte. 32 Komm, wir geben unserem Vater Wein zu trinken und legen uns zu ihm, damit wir von ihm Kinder bekommen!« 33 Noch am selben Abend machten sie ihren Vater betrunken. Die Ältere ging in sein Zelt und legte sich zu ihm, und er merkte nichts, weder wie sie zu ihm kam noch wie sie von ihm aufstand. 34 Am anderen Tag sagte sie zu ihrer Schwester: »Ich habe heute Nacht mit unserem Vater geschlafen. Wir wollen ihm auch diesen Abend Wein zu trinken geben; dann legst du dich zu ihm, damit wir alle beide von ihm Kinder bekommen.« 35 Am Abend machten sie ihren Vater wieder betrunken. Die Jüngere ging in sein Zelt und legte sich zu ihm, und er merkte nichts, weder wie sie zu ihm kam noch wie sie von ihm aufstand. 36 So wurden die beiden Töchter Lots von ihrem eigenen Vater schwanger. 37 Die Ältere gebar einen Sohn und gab ihm den Namen Moab. Er wurde der Stammvater der Moabiter. 38 Auch die Jüngere bekam einen Sohn und nannte ihn Ben-Ammi.* Er wurde der Stammvater der Ammoniter.