کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Jona 4

Jona 4 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

سنگدلی يونس و رحمت خداوند

1 اما يونس از اين موضوع ناراحت و خشمگين شد. 2 او نزد خداوند دعا كرد و گفت: «خداوندا، وقتی در مملكت خود بودم و تو به من گفتی به اينجا بيايم، میدانستم كه تو از تصميم خود منصرف خواهی شد، زيرا تو خدايی مهربان و بخشنده هستی و دير غضبناک میشوی و بسيار احسان میكنی. برای همين بود كه خواستم به ترشيش فرار كنم. 3 «خداوندا، اينک جانم را بگير، زيرا برای من مردن بهتر از زنده ماندن است.» 4 آنگاه خداوند به وی فرمود: «آيا درست است كه از اين بابت عصبانی شوی؟» 5 يونس از شهر خارج شده، به طرف شرق رفت. در خارج از شهر برای خود سايبانی ساخته، زير سايهٔ آن منتظر نشست تا ببيند بر سر شهر چه میآيد. 6 آنگاه خداوند به سرعت گياهی رويانيد و برگهای پهن آن را بر سر يونس گسترانيد تا بر او سايه بيندازد و به او راحتی ببخشد. يونس از سايهٔ گياه بسيار شاد شد. 7 اما صبح روز بعد خدا كرمی بوجود آورد و كرم ساقهٔ گياه را خورد و گياه خشک شد. 8 وقتی كه آفتاب برآمد و هوا گرم شد، خداوند بادی سوزان از جانب شرق بر يونس وزانيد و آفتاب چنان بر سر او تابيد كه بیتاب شده، آرزوی مرگ كرد و گفت: «برای من مردن بهتر از زنده ماندن است.» 9 آنگاه خداوند به يونس فرمود: «آيا از خشک شدن گياه بايد عصبانی شوی؟» يونس گفت: «بلی، بايد تا به حد مرگ هم عصبانی شوم.» 10 خداوند فرمود: «برای گياهی كه در يک شب به وجود آمد و در يک شب از بين رفت دلت سوخت، با آنكه برايش هيچ زحمتی نكشيده بودی؛ 11 پس آيا دل من برای شهر بزرگ نينوا نسوزد كه در آن بيش از صد و بيست هزار بچهٔ معصوم و بیگناه، و نيز حيوانات بسيار وجود دارد؟»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Gottes Menschenliebe geht seinem Erwählten zu weit

1 Das gefiel Jona gar nicht und er wurde zornig. 2 Er sagte: »Ach HERR, genau das habe ich vermutet, als ich noch zu Hause war! Darum wollte ich ja auch nach Spanien fliehen. Ich wusste es doch: Du bist voll Liebe und Erbarmen, du hast Geduld, deine Güte kennt keine Grenzen. Das Unheil, das du androhst, tut dir hinterher leid. 3 Deshalb nimm mein Leben zurück, HERR! Sterben will ich, das ist besser als weiterleben!« 4 Aber der HERR fragte ihn: »Hast du ein Recht dazu, so zornig zu sein?«

Gott entlarvt die Selbstsucht seines Erwählten

5 Jona verließ die Stadt in Richtung Osten. In einiger Entfernung hielt er an und machte sich ein Laubdach. Er setzte sich darunter in den Schatten, um zu sehen, was mit der Stadt geschehen würde. 6 Da ließ Gott, der HERR, eine Rizinusstaude über Jona emporwachsen, die sollte ihm Schatten geben und seinen Ärger vertreiben. Jona freute sich sehr über diese wunderbare Staude. 7 Aber früh am nächsten Morgen schickte Gott einen Wurm. Der nagte den Rizinus an, sodass er verdorrte. 8 Als dann die Sonne aufging, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen. Die Sonne brannte Jona auf den Kopf und ihm wurde ganz elend. Er wünschte sich den Tod und sagte: »Sterben will ich, das ist besser als weiterleben!« 9 Aber Gott fragte ihn: »Hast du ein Recht dazu, wegen dieser Pflanze so zornig zu sein?« »Doch«, sagte Jona, »mit vollem Recht bin ich zornig und wünsche mir den Tod!« 10 Da sagte der HERR: »Schau her, du hast diese Staude nicht großgezogen, du hast sie nicht gehegt und gepflegt; sie ist in der einen Nacht gewachsen und in der andern abgestorben. Trotzdem tut sie dir leid. 11 Und mir sollte nicht diese große Stadt Ninive leidtun, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen leben, die rechts und links nicht unterscheiden können,* und dazu noch das viele Vieh?«