کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Markus 2

Markus 2 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

شفای افليج

1 پس از چند روز، عيسی به كفرناحوم بازگشت و خبر ورود او فوری در شهر پيچيد. طولی نكشيد كه خانهای كه عيسی در آن بود پر شد، به طوری كه حتی بيرون خانه نيز جای ايستادن نبود. در آن حال، او پيام خدا را برای مردم بيان میكرد. 3 در همين هنگام، چهار نفر آمدند و مرد افليجی را بر تختی آوردند. 4 ولی نتوانستند خود را از لابلای جمعيت به عيسی برسانند. پس به پشت بام رفتند و سقف بالای سر عيسی را برداشتند و افليج را با تختش در مقابل پايهای او پايين فرستادند. 5 وقتی عيسی ديد كه چقدر ايمانشان به او قوی است، به آن افليج فرمود: «پسرم گناهانت بخشيده شد!» 6 بعضی از علمای مذهبی كه در آنجا نشسته بودند، پيش خود فكر كردند: 7 «عجب كفری! مگر او خداست كه چنين چيزی میگويد؟ غير از خدای يگانه چه كسی میتواند گناهان انسان را ببخشد.» 8 عيسی همان لحظه در خود درک كرد كه چه فكر میكنند. پس رو به ايشان كرده، فرمود: «چرا از اين موضوع در انديشهايد؟ 9 آيا فكر میكنيد بخشيدن گناهان انسان، از شفا دادن مرضش سختتر است؟ 10 حال ثابت میكنم كه سخن بيجايی نگفتهام، بلكه واقعاً اختيار و توانايی بخشيدن گناه بشر را دارم.» آنگاه رو به افليج كرد و به او فرمود: 11 «تو شفا يافتهای. بسترت را جمع كن و به خانهات برو!» 12 افليج از جا پريد و بلافاصله بستر خود را جمع كرد و در مقابل چشمان حيرتزدهٔ مردم، از آن خانه خارج شد. همه خدا را شكر میكردند و به يكديگر میگفتند: «تا به حال چنين چيزی نديده بوديم!»

يک گناهكار شاگرد عيسی میشود

13 عيسی بار ديگر به ساحل دريا رفت و مردم دور او حلقه زدند. عيسی نيز ايشان را تعليم میداد. 14 سپس هنگامی كه میرفت، لاوی پسر حلفی را ديد؛ او مأمور جمعآوری باج و خراج بود و در محل كارش نشسته بود. عيسی به او فرمود: «بيا و از من پيروی كن.» لاوی نيز بلافاصله به دنبال او به راه افتاد. 15 آن شب لاوی تمام همكاران خود و افراد بدنام شهر را برای شام دعوت كرد تا عيسی و شاگردان او را ببينند. در بين طرفداران عيسی، اين گونه اشخاص زياد ديده میشدند. 16 اما بعضی از روحانيون يهود، وقتی عيسی را ديدند كه با چنين اشخاص بدنام سر يک سفره نشسته است، به شاگردان او گفتند: «چطور استاد شما رغبت میكند با اين اشخاص پست همنشين باشد؟» 17 عيسی سخن آنان را شنيد و به ايشان فرمود: «بيماران به پزشک نياز دارند، نه اشخاص سالم. من نيز آمدهام تا گمراهان را به راه راست دعوت كنم نه كسانی را كه خود را عادل و مقدس میپندارند.»

سؤال دربارهٔ روزه

18 پيروان يحيی و نيز فريسيان عادت داشتند به طور مرتب روزه بگيرند. پس عدهای نزد عيسی آمدند و از او پرسيدند: «چرا شاگردان شما، مانند پيروان يحيی و فريسيان، روزه نمیگيرند؟» 19 عيسی به ايشان فرمود: «آيا دوستان داماد در جشن عروسی روزه میگيرند؟ آيا تا موقعی كه داماد همراه ايشان است، بايد غصهدار باشند؟ هرگز! 20 ولی روزی كه داماد از ايشان جدا شد، روزه خواهند گرفت. 21 از اين گذشته، روزهٔ شما يكی از مراسم كهنهای است كه با روش جديد من سازگار نمیباشد. مثل اينست كه يک تكه پارچهٔ نو را به لباس كهنه وصله كنيد؛ میدانيد چه میشود؟ بزودی وصله جدا میشود و پارگی لباس بدتر از اول میگردد. 22 همچنين، خودتان بهتر میدانيد كه شراب تازه را در مَشک كهنه نمیريزند، چون مَشک كهنه میتركد؛ آنگاه هم شراب از بين میرود و هم مَشک. شراب تازه را بايد در مَشک تازه ريخت.»

دين برای انسان يا انسان برای دين

23 يک روز شنبه، كه روز مقدس يهود است، عيسی و شاگردانش از ميان كشتزارها میگذشتند. در همان حال كه میرفتند، شاگردان خوشههای گندم را میچيدند و دانههايش را میخوردند. 24 برخی از روحانيون يهود به عيسی گفتند: «پيروانت نبايد اين كار را بكنند، چون برخلاف دستورات مذهبی ماست. امروز شنبه و روز استراحت است و نبايد دست به هيچ كاری زد.» 25 اما عيسی پاسخ داد: «مگر در تورات نخواندهايد كه داوود و يارانش وقتی گرسنه بودند، چه كردند؟ 26 زمانی كه ابياتار، كاهن اعظم بود، ايشان وارد خانهٔ خدا شدند و نان مقدس را خوردند، در حالی که فقط كاهنان اجازه داشتند آن نان را بخورند. آيا آن كار برخلاف دستورات مذهبی نبود؟» 27 سپس افزود: «روز شنبه برای استراحت انسان بوجود آمد، نه انسان برای روز شنبه. 28 من صاحب اختيار روز شنبه هستم و اختيار دارم بگويم مردم در روزهای شنبه چه بايد بكنند و چه نبايد بكنند.»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Jesus heilt einen Gelähmten

1 Einige Tage später kam Jesus nach Kafarnaum zurück, und bald wusste jeder, dass er wieder zu Hause* war. 2 Die Menschen strömten so zahlreich zusammen, dass kein Platz mehr blieb, nicht einmal draußen vor der Tür. Jesus verkündete ihnen die Botschaft Gottes. 3 Da brachten vier Männer einen Gelähmten herbei, 4 aber sie kamen wegen der Menschenmenge nicht bis zu Jesus durch. Darum stiegen sie auf das flache Dach, gruben die Lehmdecke auf und beseitigten das Holzgeflecht, genau über der Stelle, wo Jesus war. Dann ließen sie den Gelähmten auf seiner Matte durch das Loch hinunter. 5 Als Jesus sah, wie groß ihr Vertrauen war, sagte er zu dem Gelähmten: »Mein Kind, deine Schuld ist vergeben!« 6 Da saßen aber einige Gesetzeslehrer, die dachten bei sich: 7 »Was nimmt der sich heraus! Das ist eine Gotteslästerung! Nur Gott kann den Menschen ihre Schuld vergeben, sonst niemand!« 8 Jesus erkannte sofort, dass sie das dachten, und fragte sie: »Was macht ihr euch da für Gedanken? 9 Was ist leichter – diesem Gelähmten zu sagen: ›Deine Schuld ist dir vergeben‹, oder: ›Steh auf, nimm deine Matte und geh umher‹? 10 Aber ihr sollt sehen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Schuld zu vergeben!« Und er sagte zu dem Gelähmten: 11 »Ich befehle dir: Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause!« 12 Der Mann stand auf, nahm seine Matte und ging vor aller Augen weg. Da waren sie alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: »So etwas haben wir noch nie erlebt!«

Jesus beruft Levi und isst mit den Zolleinnehmern

13 Dann ging Jesus wieder hinaus an den See. Alle kamen zu ihm und er sprach zu ihnen. 14 Als er weiterging, sah er einen Zolleinnehmer an der Zollstelle sitzen: Levi, den Sohn von Alphäus. Jesus sagte zu ihm: »Komm, folge mir!« Und Levi stand auf und folgte ihm. 15 Als Jesus dann in seinem Haus* zu Tisch saß, waren auch viele Zolleinnehmer dabei und andere, die einen ebenso schlechten Ruf hatten. Sie alle aßen zusammen mit Jesus und seinen Jüngern. – Was die Zahl der Jünger betrifft: Es waren inzwischen viele, die sich Jesus angeschlossen hatten. 16 Die Gesetzeslehrer von der Partei der Pharisäer sahen, wie Jesus mit diesen Leuten zusammen aß. Sie fragten seine Jünger: »Wie kann er sich mit den Zolleinnehmern und ähnlichem Volk an einen Tisch setzen?« 17 Jesus hörte es und er antwortete ihnen: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, solche Menschen in Gottes neue Welt einzuladen,* bei denen alles in Ordnung ist, sondern solche, die Gott den Rücken gekehrt haben.«

Die Hochzeit hat begonnen

18 Es war an einem Tag, an dem die Jünger des Täufers Johannes und die Pharisäer fasteten. Da kamen Leute zu Jesus und fragten ihn: »Wie kommt es, dass die Jünger des Täufers und die Jünger der Pharisäer regelmäßig fasten, aber deine Jünger fasten nicht?« 19 Jesus antwortete: »Können die Hochzeitsgäste fasten, während der Bräutigam unter ihnen ist? Unmöglich können sie das, solange er bei ihnen ist! 20 Die Zeit kommt früh genug, dass der Bräutigam ihnen entrissen wird; dann werden sie fasten, immer an jenem Tag.* 21 Niemand flickt ein altes Kleid mit einem neuen Stück Stoff; sonst reißt das neue Stück wieder aus und macht das Loch nur noch größer. 22 Auch füllt niemand neuen Wein, der noch gärt, in alte Schläuche; sonst sprengt der Wein die Schläuche, der Wein ist hin und die Schläuche auch. Nein, neuer Wein gehört in neue Schläuche!«

Jesus und der Sabbat

23 An einem Sabbat ging Jesus durch die Felder. Seine Jünger fingen unterwegs an, Ähren abzureißen und die Körner zu essen. 24 Die Pharisäer sagten zu Jesus: »Da sieh dir an, was sie tun! Das ist nach dem Gesetz am Sabbat verboten!« 25 Jesus antwortete ihnen: »Habt ihr nie gelesen, was David tat, als er und seine Männer hungrig waren und etwas zu essen brauchten? 26 Er ging in das Haus Gottes und aß von den geweihten Broten, damals, als Abjatar Oberster Priester war. Nach dem Gesetz dürfen doch nur die Priester dieses Brot essen – und trotzdem aß David davon und gab es auch seinen Begleitern!« 27 Jesus fügte hinzu: »Gott hat den Sabbat für den Menschen geschaffen, nicht den Menschen für den Sabbat. 28 Also ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat; er hat zu bestimmen, was an diesem Tag getan werden darf.«*