کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Matthäus 19

Matthäus 19 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

عيسی دربارهٔ طلاق چه میگويد؟

1 چون عيسی سخنان خود را به پايان رساند، جليل را ترک كرد و به ناحيهای از يهوديه در آن سوس رود اردن رفت. 2 جمعيت انبوهی نيز به دنبال او به راه افتادند و در آنجا عيسی بيماران ايشان را شفا بخشيد. 3 آنگاه بعضی از فريسيان پيش آمدند تا با بحث و گفتگو، او را غافلگير كنند. پس به عيسی گفتند: «آيا شما اجازه میدهيد مرد زن خود را طلاق دهد؟» 4 عيسی جواب داد: «مگر شما كتاب آسمانی را نمیخوانيد؟ در كتاب آسمانی نوشته شده است كه در آغاز خلقت، پروردگار مرد و زن را آفريد 5 و دستور داد مرد از پدر و مادر خود جدا شود و برای هميشه به زن خود بپيوندد و با او يكی شود، به طوری كه آن دو نفر ديگر دو تن نيستند بلكه يک تن. هيچ انسانی حق ندارد آن دو را كه خدا به هم پيوسته است، جدا كند.» 7 پرسيدند: «اگر چنين است، چرا موسی فرموده كه مرد میتواند زنش را طلاق بدهد، و كافی است كه طلاقنامهای بنويسد و به دست زنش بدهد و از او جدا شود؟» 8 عيسی جواب داد: «موسی چنين گفت زيرا میدانست شما چقدر سنگدل و بيرحم هستيد. اما اين خواست خداوند در آغاز خلقت نبود. 9 و من به شما میگويم كه هر كس زن خود را به هر علتی به غیر از علت زنا طلاق دهد و با زن ديگری ازدواج كند، زناكار محسوب میشود.» 10 شاگردان عيسی به او گفتند: «با اين حساب، ازدواج نكردن بهتر است!» 11 عيسی فرمود: «هر انسانی نمیتواند از ازدواج بپرهيزد، بلكه فقط كسانی میتوانند مجرد بمانند كه از خداوند فيض خاصی يافته باشند. 12 بعضی به علت نقص مادرزادی قادر به ازدواج نيستند؛ بعضی را نيز مردم ناقص كردهاند و نمیتوانند ازدواج كنند؛ و بعضی نيز به خاطر خدمت خدا ازدواج نمیكنند. هر كه قدرت اجرای اين اصل ازدواج را دارد، بگذاريد آن را بپذيرد.»

عيسی و كودكان

13 مردم بچههای كوچک را نزد عيسی آوردند تا او دست بر سر آنان بگذارد و برای ايشان دعا كند. ولی شاگردان، آنها را برای اين كار سرزنش كردند و گفتند: «مزاحم نشويد.» 14 عيسی فرمود: «بگذاريد كودكان نزد من آيند و مانع ايشان نشويد. زيرا فقط كسانی كه مانند اين كودكان باشند، از بركات ملكوت خداوند برخوردار خواهند شد.» 15 سپس دست بر سر ايشان گذاشت و آنان را بركت داده، از آنجا رفت.

انجام دادن احكام دينی كافی نيست

16 در همان روزها، شخصی نزد عيسی آمد و پرسيد: «استاد، من چه كار نيكی انجام دهم تا بتوانم زندگی جاويد را داشته باشم؟» 17 عيسی گفت: «چرا از من دربارهٔ كار نيک میپرسی؟ غير از خدا چه نيكويی میتواند وجود داشته باشد؟ ولی در جوابت بايد بگويم كه اگر احكام خدا را نگاه داری، زندگی جاويد خواهی داشت.» 18 پرسيد: «كدام يک از احكام را؟» عيسی جواب داد: «قتل نكن، زنا نكن، دزدی نكن، دروغ نگو، 19 به پدر و مادرت احترام بگذار، ديگران را مانند خودت دوست داشته باش.» 20 مرد جواب داد: «من هميشه تمام اين دستورها را نگاه داشتهام. حالا ديگر چه بايد بكنم؟» 21 عيسی به او گفت: «اگر میخواهی اين راه را به كمال برسانی، برو و هر چه داری بفروش و پولش را به فقرا بده تا گنج تو در آسمان باشد نه بر زمين! آنگاه بيا و مرا پيروی كن!» 22 ولی وقتی مرد جوان اين را شنيد، اندوهگين از آنجا رفت، زيرا ثروت بسيار داشت. 23 آنگاه عيسی به شاگردانش گفت: «اين را بدانيد كه ورود يک ثروتمند به ملكوت خداوند بسيار مشكل است. 24 باز به شما میگويم، گذشتن شتر از سوراخ سوزن آسانتر است از وارد شدن ثروتمند به ملكوت خدا!» 25 شاگردان از اين سخن حيران شده، پرسيدند: «پس چه كسی در اين دنيا میتواند نجات پيدا كند؟» 26 عيسی نگاهی به ايشان انداخت و فرمود: «از نظر انسان اين كار غيرممكن است، ولی نزد خدا همه چيز ممكن است.» 27 پطرس گفت: «ما از همه چيز دست كشيدهايم تا به دنبال شما بياييم. حال، چه سودی عايد ما میشود؟» 28 عيسی جواب داد: «وقتی من در آن دنيای جديد بر تخت سلطنتم بنشينم، شما شاگردان من نيز بر دوازده تخت نشسته، دوازده قبيلهٔ اسرائيل را داوری خواهيد نمود. 29 هر كه به خاطر من از برادر و خواهر، پدر و مادر و فرزند، خانه و زمين چشم بپوشد، صد چندان بيشتر خواهد يافت و زندگی جاويد را نيز به دست خواهد آورد. 30 ولی بسياری كه اكنون اول هستند، آخر خواهند شد و كسانی كه آخرند، اول.»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Jesus bricht auf nach Judäa

1 Als Jesus diese Rede beendet hatte, ging er aus Galiläa fort und kam in das judäische Gebiet auf der anderen Seite des Jordans. 2 Sehr viele Menschen folgten ihm dorthin und er heilte sie.

Über Ehescheidung und Ehelosigkeit

3 Da kamen einige Pharisäer zu ihm und versuchten, ihm eine Falle zu stellen. Sie fragten ihn: »Ist es erlaubt, dass ein Mann seine Frau aus jedem beliebigen Grund wegschickt?« 4 Jesus antwortete: »Habt ihr nicht gelesen, was in den Heiligen Schriften steht? Dort heißt es, dass Gott am Anfang den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat. 5 Und er hat gesagt: ›Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.‹ 6 Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Und was Gott zusammengefügt hat, sollen Menschen nicht scheiden.« 7 Die Pharisäer fragten: »Wie kann Mose dann vorschreiben: Der Mann soll der Frau eine Scheidungsurkunde ausstellen und sie wegschicken?« 8 Jesus antwortete: »Mose hat euch die Ehescheidung nur zugestanden, weil ihr euer Herz gegen Gott verhärtet habt – und damit eure Hartherzigkeit ans Licht kommt.* Aber das war ursprünglich nicht so. 9 Darum sage ich euch: Wer sich von seiner Frau trennt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch – ausgenommen den Fall, dass sie ihrerseits die Ehe gebrochen hat.«* 10 Da sagten seine Jünger zu ihm: »Wenn es zwischen Mann und Frau so steht, sollte man lieber gar nicht heiraten.« 11 Aber Jesus antwortete: »Was ich jetzt sage, können nicht alle verstehen, sondern nur die, denen Gott das Verständnis gegeben hat. 12 Es gibt verschiedene Gründe, warum jemand nicht heiratet. Manche Menschen sind von Geburt an eheunfähig, manche – wie die Eunuchen – sind es durch einen späteren Eingriff geworden. Noch andere verzichten von sich aus auf die Ehe, weil sie ganz davon in Anspruch genommen sind, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichtet. Das sage ich für die, die es verstehen können.«

Jesus und die Kinder

13 Damals wollten einige Leute ihre Kinder zu Jesus bringen, damit er ihnen die Hände auflege und für sie bete; aber die Jünger fuhren sie an und wollten sie wegschicken. 14 Da sagte Jesus: »Lasst doch die Kinder! Hindert sie nicht, zu mir zu kommen; denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt* offen.« 15 Dann legte er den Kindern segnend die Hände auf und zog von dort weiter.

Die Gefahr des Reichtums

16 Da kam ein Mann zu Jesus und fragte ihn: »Lehrer, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu bekommen?« 17 Jesus antwortete: »Warum fragst du mich, was gut ist? Es gibt nur Einen, der gut ist! Wenn du bei ihm leben willst, dann befolge seine Gebote.« 18 »Welche Gebote?«, fragte der Mann. Jesus antwortete: »Du sollst nicht morden, nicht die Ehe brechen, nicht stehlen, nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen; 19 ehre deinen Vater und deine Mutter, und liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!« 20 »Ich habe alle diese Gebote befolgt«, erwiderte der junge Mann. »Was muss ich sonst noch tun?« 21 Jesus sagte zu ihm: »Wenn du in der Liebe zu deinen Mitmenschen vollkommen und ungeteilt sein willst, dann geh, verkaufe alles, was du besitzt, und gib das Geld den Armen, so wirst du bei Gott einen unverlierbaren Besitz haben. Und dann komm und folge mir!« 22 Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte großen Grundbesitz. 23 Da sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Ich versichere euch: Ein Reicher wird nur schwer in die neue Welt Gottes* kommen. 24 Ich sage es noch einmal: Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in Gottes neue Welt.« 25 Als die Jünger das hörten, waren sie entsetzt und fragten: »Wer kann dann überhaupt gerettet werden?« 26 Jesus sah sie an und sagte: »Wenn es auf die Menschen ankommt, ist es unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.«

Der Lohn für die, die alles aufgegeben haben

27 Darauf sagte Petrus zu Jesus: »Du weißt, wir haben alles stehen und liegen lassen und sind dir gefolgt. Was haben wir davon?« 28 Jesus antwortete: »Ich versichere euch: Wenn Gott die Welt erneuert und der Menschensohn auf seinem Herrscherthron Platz nimmt, dann werdet auch ihr, die ihr mir gefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und über die zwölf Stämme Israels Gericht halten. 29 Wer auch immer um meinetwillen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Felder zurücklässt, wird das alles hundertfach wiederbekommen und dazu das ewige Leben. 30 Aber viele, die jetzt vorn sind, werden dann am Schluss stehen, und viele, die jetzt die Letzten sind, werden schließlich die Ersten sein.«