کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Richter 13

Richter 13 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

تولد سامسون

1 قوم اسرائيل بار ديگر نسبت به خداوند گناه ورزيدند. بنابراين خداوند ايشان را مدت چهل سال به دست فلسطینیها گرفتار نمود. 2 روزی فرشتهٔ خداوند بر همسر مانوح از قبيلهٔ دان كه در شهر صرعه زندگی میكرد ظاهر شد. اين زن، نازا بود و فرزندی نداشت، اما فرشته به او گفت: «هر چند تا به حال نازا بودهای، ولی بزودی حامله شده، پسری خواهی زاييد. 4 مواظب باش شراب و مسكرات ننوشی و چيز حرام و ناپاک نخوری. 5 موی سر پسرت هرگز نبايد تراشيده شود، چون او نذيره* بوده، از بدو تولد وقف خدا خواهد بود. او شروع به رهانيدن اسرائیلیها از دست فلسطینیها خواهد كرد.» 6 آن زن با شتاب پيش شوهرش رفت و به او گفت: «مرد خدايی به من ظاهر شد كه صورتش مانند فرشتهٔ خدا مهيب بود. من نام و نشانش را نپرسيدم و او هم اسم خود را به من نگفت. 7 اما گفت كه من صاحب پسری خواهم شد. او همچنين به من گفت كه نبايد شراب و مسكرات بنوشم و چيز حرام و ناپاكی بخورم؛ زيرا كودک نذيره بوده، از شكم مادر تا دم مرگ وقف خدا خواهد بود!» 8 آنگاه مانوح چنين دعا كرد: «ای خداوند، خواهش میكنم تو آن مرد خدا را دوباره نزد ما بفرستی تا او به ما ياد دهد با فرزندی كه به ما میبخشی چه كنيم.» 9 خدا دعای وی را اجابت فرمود و فرشتهٔ خدا بار ديگر بر زن او كه در صحرا نشسته بود، ظاهر شد. اين بار هم شوهرش مانوح نزد وی نبود. 10 پس او دويده، به شوهرش گفت: «آن مردی كه به من ظاهر شده بود، باز هم آمده است!» 11 مانوح بشتاب همراه همسرش نزد آن مرد آمده، از او پرسيد: «آيا تو همان مردی هستی كه با زن من صحبت كرده بودی؟» فرشته گفت: «بلی.» 12 پس مانوح از او پرسيد: «بعد از تولد بچه چگونه بايد او را بزرگ كنيم؟» 13 فرشته جواب داد: «زن تو بايد از آنچه كه او را منع كردم، پرهيز كند. او نبايد از محصول درخت انگور بخورد يا شراب و مسكرات بنوشد. او همچنين نبايد چيز حرام و ناپاک بخورد. او بايد هر چه به او امر كردهام بجا آورد.» 15 آنگاه مانوح به فرشته گفت: «خواهش میكنم همين جا بمان تا بروم و برايت غذايی بياورم.» 16 فرشته جواب داد: «در اينجا منتظر میمانم، ولی چيزی نمیخورم. اگر میخواهی چيزی بياوری، هديهای بياور كه به عنوان قربانی سوختنی به خداوند تقديم گردد.» (مانوح هنوز نمیدانست كه او فرشتهٔ خداوند است.) 17 سپس مانوح اسم او را پرسيده، گفت: «وقتی هر آنچه گفتهای واقع گردد میخواهيم به مردم بگوييم كه چه كسی اين پيشگويی را كرده است!» 18 فرشته گفت: «نام مرا نپرس، زيرا نام عجيبی است!» 19 پس مانوح بزغاله و هديهای از آرد گرفته، آن را روی قربانگاهی سنگی به خداوند تقديم كرد و فرشته عمل عجيبی انجام داد. 20 وقتی شعلههای آتش قربانگاه به سوی آسمان زبانه كشيد فرشته در شعلهٔ آتش به آسمان صعود نمود! مانوح و زنش با ديدن اين واقعه رو بر زمين نهادند و مانوح فهميد كه او فرشتهٔ خداوند بوده است. اين آخرين باری بود كه آنها او را ديدند. 22 مانوح به همسر خود گفت: «ما خواهيم مرد، زيرا خدا را ديديم!» 23 ولی زنش به او گفت: «اگر خداوند میخواست ما را بكشد هديه و قربانی ما را قبول نمیكرد، اين وعدهٔ عجيب را به ما نمیداد و اين كار عجيب را به عمل نمیآورد.» 24 آن زن پسری به دنیا آورد و او را«سامسون» نام نهاد. او رشد كرد و بزرگ شد و خداوند او را بركت داد. 25 هر وقت كه سامسون به لشكرگاه دان كه بين صرعه و اِشتائُل قرار داشت میرفت، روح خداوند وی را به غيرت میآورد.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Die Geburt Simsons wird angekündigt

1 Von Neuem taten die Leute von Israel, was dem HERRN missfällt; da gab er sie vierzig Jahre lang in die Hand der Philister. 2 Damals lebte in Zora ein Mann aus dem Stamm Dan namens Manoach, dessen Frau war kinderlos. 3 Eines Tages erschien ihr der Engel des HERRN und sagte: »Du bist unfruchtbar und hast keine Kinder bekommen, aber jetzt wirst du schwanger werden und einen Sohn gebären. 4 Sieh zu, dass du während der Schwangerschaft weder Wein noch Bier trinkst und keine unreinen Speisen isst. 5 Denn der Sohn, den du zur Welt bringen wirst, soll von seiner Geburt an ein Gottgeweihter sein. Seine Haare dürfen ihm nie geschnitten werden. Mit ihm beginnt die Rettung Israels aus der Hand der Philister.« 6 Da ging die Frau zu Manoach und erzählte ihm: »Ein heiliger Mann kam zu mir. Er sah aus wie der Engel Gottes, sodass mir ganz unheimlich war. Ich wagte nicht, ihn zu fragen, woher er kommt, und er hat mir auch nicht seinen Namen gesagt. 7 Er sagte zu mir: ›Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Trink von jetzt an weder Wein noch Bier und iss keine unreinen Speisen; denn dein Sohn wird ein Gottgeweihter sein vom Tag seiner Geburt bis zum Tag seines Todes.‹« 8 Da betete Manoach zum HERRN und sagte: »Bitte, Herr, lass doch den Gottesmann noch einmal zu uns kommen! Er soll uns genau sagen, was wir mit dem Kind, das er uns angekündigt hat, machen sollen.« 9 Gott erhörte seine Bitte, und der Engel kam noch einmal zu der Frau, als sie gerade allein auf dem Feld war. 10 Sie lief zu ihrem Mann und sagte: »Komm schnell! Der Mann, der damals zu mir kam, ist wieder da!« 11 Manoach ging mit ihr hinaus und fragte ihn: »Warst du es, der neulich mit meiner Frau gesprochen hat?« »Ja, ich war es«, sagte der Engel 12 und Manoach fragte weiter: »Wenn deine Ankündigung eingetroffen ist, wie sollen wir es dann mit dem Kind halten? Was darf es tun und was nicht?« 13 Der Engel des HERRN erwiderte: »Seine Mutter soll alles meiden, was ich ihr genannt habe. 14 Sie darf keine Trauben essen und weder Wein noch Bier trinken und sie soll auch keine unreinen Speisen essen.«

Gott selbst war der Bote

15 Manoach hatte den Engel des HERRN nicht erkannt. Er sagte: »Geh noch nicht weg! Wir möchten dir gerne ein gekochtes Ziegenböckchen bringen.« Der Engel erwiderte: »Auch wenn du mir noch so sehr zuredest, ich werde nichts essen. Aber wenn du willst, kannst du es dem HERRN als Brandopfer darbringen.« 17 Manoach fragte ihn: »Wie heißt du denn? Wir möchten dir doch unseren Dank abstatten, wenn deine Voraussage eingetroffen ist.« 18 Aber der Engel des HERRN erwiderte: »Frage mich nicht nach meinem Namen! Er ist voller Wunder.« 19 Da nahm Manoach das Ziegenböckchen und dazu Brot als Speiseopfer und verbrannte beides auf einem Felsblock als Opfer für den HERRN, der Wunder tut. Manoach und seine Frau standen dabei. 20 Und als die Flamme vom Altar zum Himmel stieg, da stieg der Engel des HERRN in der Flamme nach oben. Sie sahen es und warfen sich zu Boden, mit dem Gesicht zur Erde. 21 Manoach wusste jetzt, dass er mit dem Engel des HERRN gesprochen hatte. Er und seine Frau sahen ihn von da an nicht wieder. 22 Erschrocken sagte Manoach zu seiner Frau: »Wir haben Gott gesehen! Jetzt müssen wir sterben!« 23 Doch seine Frau erwiderte: »Wenn der HERR unseren Tod wollte, hätte er unser Opfer nicht angenommen, das Brand- und das Speiseopfer, und uns nicht das alles sehen lassen. Dann hätte er uns auch nicht solch eine Ankündigung gemacht.« 24 Manoachs Frau gebar einen Sohn und gab ihm den Namen Simson. Er wuchs heran und der HERR segnete ihn. 25 Als Simson in Mahane-Dan zwischen Zora und Eschtaol war, trieb der Geist des HERRN ihn zu den ersten Taten an.