کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | 2.Mose 9

2.Mose 9 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

بلای طاعون

1 آنگاه خداوند به موسی فرمود: «نزد فرعون بازگرد و به او بگو كه خداوند، خدای عبرانیها میفرمايد: قوم مرا رها كن تا بروند و مرا عبادت كنند، 2 و گرنه تمام گلههای اسب، الاغ، شتر، گاو و گوسفند شما را به مرض كشندهٔ طاعون دچار میكنم. 4 من بين گلههای مصريان و گلههای اسرائيليان فرق خواهم گذاشت، به طوری كه به گلههای اسرائيليان هيچ آسيبی نخواهد رسيد. 5 من اين بلا را فردا بر شما نازل خواهم كرد.» 6 روز بعد، خداوند همانطور كه فرموده بود، عمل كرد. تمام گلههای مصريان مردند، ولی از چارپايان بنیاسرائيل حتی يكی هم تلف نشد. 7 پس فرعون مأموری فرستاد تا تحقيق كند كه آيا راست است كه از چارپايان بنیاسرائيل هيچكدام نمردهاند. با اين حال وقتی فهميد موضوع حقيقت دارد باز دلش نرم نشد و قوم خدا را رها نساخت.

بلای دمل

8 پس خداوند به موسی و هارون فرمود: «مشتهای خود را از خاكستر كوره پر كنيد و موسی آن خاكستر را پيش فرعون به هوا بپاشد. 9 آنگاه آن خاكستر مثل غبار، سراسر خاک مصر را خواهد پوشانيد و بر بدن انسان و حيوان دملهای دردناک ايجاد خواهد كرد.» 10 پس آنها خاكستر را برداشتند و به حضور فرعون ايستادند. موسی خاكستر را به هوا پاشيد و روی بدن مصریها و حيواناتشان دملهای دردناک درآمد، 11 چنانكه جادوگران هم نتوانستند در حضور موسی بايستند، زيرا آنها نيز به اين دملها مبتلا شده بودند. 12 اما خداوند همانطور كه قبلاً به موسی فرموده بود، دل فرعون را سخت كرد و او به سخنان موسی و هارون اعتنا ننمود.

بلای تگرگ

13 آنگاه خداوند به موسی فرمود: «صبح زود برخيز و در برابر فرعون بايست و بگو كه خداوند، خدای عبرانیها میفرمايد: قوم مرا رها كن تا بروند و مرا عبادت كنند، 14 و گرنه اين بار چنان بلايی بر سر تو و درباريان و قومت خواهم آورد تا بدانيد در تمامی جهان خدايی مانند من نيست. 15 من میتوانستم تو و قومت را با بلاهايی كه نازل كردم نابود كنم. 16 ولی اين كار را نكردم، زيرا میخواستم قدرت خود را به تو نشان دهم تا نام من در ميان تمامی مردم جهان شناخته شود. 17 آيا هنوز هم سرسختی میكنی و نمیخواهی قوم مرا رها سازی؟ 18 بدان كه فردا در همين وقت چنان تگرگی از آسمان میبارانم كه در تاريخ مصر سابقه نداشته است. 19 پس دستور بده تمام حيوانات و آنچه را كه در صحرا داری جمع كنند و به خانهها بياورند، پيش از آنکه تگرگ تمام حيوانات و اشخاصی را كه در صحرا ماندهاند از بين ببرد.» 20 بعضی از درباريان فرعون از اين اخطار خداوند ترسيدند و چارپايان و نوكران خود را به خانه آوردند. 21 ولی ديگران به كلام خداوند اعتنا نكردند و حيوانات و نوكران خود را همچنان در صحرا واگذاشتند. 22 آنگاه خداوند به موسی فرمود: «دستت را به طرف آسمان دراز كن تا بر تمامی مصر تگرگ ببارد، بر حيوانات و گياهان و بر تمامی مردمی كه در آن زندگی میكنند.» 23 پس موسی عصای خود را به سوی آسمان دراز كرد و خداوند رعد و تگرگ فرستاد و صاعقه بر زمين فرود آورد. 24 در تمام تاريخ مصر كسی چنين تگرگ و صاعقهٔ وحشتناكی نديده بود. 25 در سراسر مصر، تگرگ هر چه را كه در صحرا بود زد، انسان و حيوان را كشت، نباتات را از بين برد و درختان را در هم شكست. 26 تنها جايی كه از بلای تگرگ در امان ماند، سرزمين جوشن بود كه بنیاسرائيل در آن زندگی میكردند. 27 پس فرعون، موسی و هارون را به حضور خواست و به ايشان گفت: «من به گناه خود معترفم. حق به جانب خداوند است. من و قومم مقصريم. 28 حال از خداوند درخواست كنيد تا رعد و تگرگ تمام شود و من هم بیدرنگ اجازه خواهم داد شما از مصر بيرون برويد.» 29 موسی گفت: «بسيار خوب، به محض اينكه از شهر خارج شوم دستهای خود را به سوی خداوند دراز خواهم كرد تا رعد و تگرگ تمام شود تا بدانی كه جهان از آن خداوند است. 30 ولی میدانم كه تو و افرادت باز هم از خداوند اطاعت نخواهيد كرد.» 31 (آن سال تگرگ تمام محصولات كتان و جو را از ميان برد، چون ساقهٔ جو خوشه كرده و كتان شكوفه داده بود، 32 ولی گندم از بين نرفت، زيرا هنوز جوانه نزده بود.) 33 موسی قصر فرعون را ترک كرد و از شهر بيرون رفت و دستهايش را به سوی خداوند بلند كرد و رعد و تگرگ قطع شد و باران بند آمد. 34 ولی وقتی فرعون و درباريان او اين را ديدند، باز گناه ورزيدند. آنها به سرسختی خود ادامه دادند و همانطور كه خداوند توسط موسی فرموده بود، اين بار هم بنیاسرائيل را رها ننمودند.

Persian Contemporary Bible TM Copyright © 1995, 2005, 2018 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Gute Nachricht Bibel 2018

Fünfte Plage: Viehpest

1 Der HERR befahl Mose: »Geh zum Pharao und sage zu ihm: ›So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, damit es mir Opfer darbringen kann! 2 Wenn du dich weigerst und es daran hinderst, 3 wird der HERR eine schwere Seuche über dein Vieh kommen lassen, über Pferde, Esel, Kamele, Rinder, Schafe und Ziegen. 4 Er wird genau unterscheiden zwischen dem Vieh der Israeliten und dem Vieh der Ägypter: Von dem Vieh, das den Israeliten gehört, wird kein einziges Tier sterben. 5 Der HERR hat auch die Zeit dafür festgelegt und gesagt: Morgen lasse ich das geschehen.‹« 6 Am nächsten Tag führte der HERR aus, was er angekündigt hatte. Alles Vieh der Ägypter verendete; aber von dem Vieh der Israeliten kam kein einziges Tier um. 7 Als der Pharao hinschickte und es nachprüfen ließ, ergab sich, dass bei den Israeliten tatsächlich nicht ein Tier verendet war. Dennoch blieb er trotzig und ließ das Volk nicht ziehen.

Sechste Plage: Geschwüre

8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: »Nehmt beide Hände voll Ofenruß! Mose soll ihn vor den Augen des Pharaos in die Luft werfen. 9 Dann wird er sich wie feiner Staub über ganz Ägypten ausbreiten und an Menschen und Tieren Geschwüre hervorrufen, die zu offenen Wunden werden.« 10 Mose und Aaron nahmen Ruß aus einem Ofen und traten vor den Pharao, und Mose warf den Ruß in die Luft. Da entstanden an Menschen und Tieren Geschwüre, die zu offenen Wunden wurden. 11 Auch die ägyptischen Magier wurden von den Geschwüren nicht verschont und konnten Mose nicht gegenübertreten. 12 Aber der HERR machte den Pharao so starrsinnig, dass er auch diesmal das Volk nicht ziehen ließ – genau wie der HERR es Mose angekündigt hatte.

Siebte Plage: Hagel

13 Der HERR befahl Mose: »Geh morgen früh zum Pharao und sage zu ihm: ›So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, damit es mir Opfer darbringen kann! 14 Wenn du auch diesmal nicht hörst, lasse ich eine so schwere Plage über dich, deine Minister und dein Volk hereinbrechen, dass du endlich erkennen musst: Niemand in der ganzen Welt kann es mit mir aufnehmen! 15 Ich hätte schon lange meine Hand ausstrecken und dich und dein Volk mit Seuchen vernichten können. 16 Aber ich habe dich noch am Leben gelassen, um dir meine Macht zu zeigen und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zu machen. 17 Noch glaubst du, mit meinem Volk nach deiner Willkür verfahren zu können. 18 Aber morgen um diese Zeit werde ich einen so schweren Hagel schicken, wie man ihn seit Bestehen Ägyptens noch nie erlebt hat. 19 Darum lass dein Vieh in Sicherheit bringen und sorge dafür, dass keiner von deinen Leuten auf freiem Feld bleibt. Denn alle Menschen und Tiere, die nicht unter ein festes Dach flüchten, wird der Hagel erschlagen.‹« 20 Einige Minister des Pharaos nahmen die Ankündigung des HERRN ernst und brachten ihre Hirten und ihr Vieh in Sicherheit. 21 Andere aber kümmerten sich nicht darum und ließen ihre Herden draußen auf dem Feld. 22 Nun sagte der HERR zu Mose: »Streck deine Hand zum Himmel aus, damit in ganz Ägypten Hagel fällt, auf die Menschen, die Tiere und alle Pflanzen auf dem Feld.« 23 Mose erhob seinen Stock, da ließ der HERR ein Gewitter mit schwerem Hagel über Ägypten niedergehen. Es donnerte, 24 der Hagel prasselte auf die Erde und dazwischen zuckten die Blitze. Ein so heftiges Unwetter hatten die Ägypter in ihrer ganzen Geschichte noch nie erlebt. 25 Überall tötete der Hagel die Menschen und Tiere, die auf freiem Feld waren. Er zerschlug alle Pflanzen und riss die Äste von den Bäumen. 26 Nur die Provinz Goschen, wo das Volk Israel wohnte, wurde verschont.

Der Pharao gibt vorübergehend nach

27 Da ließ der Pharao Mose und Aaron rufen und sagte zu ihnen: »Diesmal bekenne ich mich schuldig! Der HERR ist im Recht, ich und mein Volk sind im Unrecht. 28 Betet für uns zum HERRN! Wir können seinen schrecklichen Donner und den Hagel nicht mehr ertragen. Ich will euch ja ziehen lassen und nicht länger hier festhalten!« 29 Mose antwortete: »Sobald ich die Stadt verlassen habe, werde ich meine Arme zum HERRN ausbreiten und zu ihm beten. Dann wird der Donner aufhören und kein Hagel mehr fallen. Daran sollst du erkennen, dass unser Gott der Herr der ganzen Erde ist. 30 Aber ich weiß, dass du dich immer noch nicht vor ihm fürchtest und deine Minister genauso wenig.« 31 Der Flachs und die Gerste waren schon vernichtet; denn die Gerste hatte gerade Ähren angesetzt und der Flachs stand in Blüte. 32 Aber Weizen und Dinkel blieben verschont, weil sie später wachsen. 33 Mose verließ den Pharao und ging zur Stadt hinaus. Er breitete die Arme zum Gebet aus, da hörte es auf zu donnern und zu hageln und es regnete auch nicht mehr. 34 Als der Pharao sah, dass das Unwetter aufgehört hatte, wurde er wieder so trotzig wie zuvor. Er widersetzte sich dem HERRN und ebenso seine Minister. 35 Er blieb starrsinnig und ließ die Israeliten nicht ziehen – genau wie der HERR es durch Mose angekündigt hatte.