کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | 2.Mose 16

2.Mose 16 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

نان«من» و بلدرچين

1 قوم اسرائيل از ايليم كوچ كردند و به صحرای سين كه بين ايليم و كوه سينا بود رفتند. روزی كه به آنجا رسيدند، روز پانزدهم ماه دوم بعد از خروج ايشان از مصر بود. 2 در آنجا بنیاسرائيل باز از موسی و هارون گله كرده، 3 گفتند: «ای كاش در مصر میمانديم و همانجا خداوند ما را میكشت. آنجا در كنار ديگهای گوشت مینشستيم و هر قدر میخواستيم میخورديم، اما حالا در اين بيابان سوزان كه شما، ما را به آن كشانيدهايد، بزودی از گرسنگی خواهيم مرد.» 4 آنگاه خداوند به موسی فرمود: «حال از آسمان برای ايشان نان میفرستم. هر كس بخواهد میتواند بيرون برود و هر روز نان خود را برای همان روز جمع كند. به اين وسيله آنها را آزمايش میكنم تا ببينم آيا از دستوراتم پيروی میكنند يا نه. 5 به قوم اسرائيل بگو كه روزهای جمعه نان به اندازهٔ دو روز جمع كرده، آن را آماده نمايند.» 6 پس موسی و هارون، بنیاسرائيل را جمع كردند و به ايشان گفتند: «امروز عصر به شما ثابت میشود كه اين خداوند بود كه شما را از سرزمين مصر آزاد كرد. 7 فردا صبح حضور پرجلال خداوند را خواهيد ديد، زيرا او گله و شكايت شما را كه از وی كردهايد شنيده است؛ چون شما در واقع از خداوند شكايت كردهايد نه از ما. ما كيستيم كه از ما شكايت كنيد؟ از اين پس، عصرها خداوند به شما گوشت خواهد داد و صبحها نان.» 9 آنگاه موسی به هارون گفت كه به قوم اسرائيل بگويد: «به حضور خداوند بياييد، زيرا او شكايات شما را شنيده است.» 10 در حالی که هارون با قوم سخن میگفت آنها به طرف بيابان نگاه كردند، و ناگهان حضور پرجلال خداوند از ميان ابر ظاهر شد. 11 خداوند به موسی فرمود: «شكايات اين قوم را شنيدهام. برو و به ايشان بگو كه عصرها گوشت خواهند خورد و صبحها با نان سير خواهند شد تا بدانند كه من خداوند، خدای ايشان هستم.» 13 در عصر همان روز، تعداد زيادی بلدرچين آمدند و سراسر اردوگاه بنیاسرائيل را پوشاندند و در سحرگاه در اطراف اردوگاه شبنم بر زمين نشست. 14 صبح، وقتی شبنم ناپديد شد، دانههای ريزی روی زمين باقی ماند كه شبيه دانههای برف بود. 15 وقتی قوم اسرائيل آن را ديدند، از همديگر پرسيدند: «اين چيست؟» موسی به آنها گفت: «اين نانی است كه خداوند به شما داده تا بخوريد. 16 خداوند فرموده كه هر خانواده به اندازهٔ احتياج روزانهٔ خود از اين نان جمع كند، يعنی برای هر نفر، يک عومر.*» 17 پس قوم اسرائيل بيرون رفتند و به جمعآوری نان پرداختند. بعضی زياد جمع كردند و بعضی كم. 18 اما وقتی نانی را كه جمع كرده بودند با عومر اندازه گرفتند ديدند كسانی كه زياد جمع كرده بودند چيزی اضافه نداشتند و آنانی كه كم جمع كرده بودند چيزی كم نداشتند، بلكه هر كس به اندازهٔ احتياجش جمع كرده بود. 19 موسی به ايشان گفت: «چيزی از آن را تا صبح نگه نداريد.» 20 ولی بعضی به حرف موسی اعتنا نكردند و قدری از آن را برای صبح نگه داشتند. اما چون صبح شد، ديدند پر از كرم شده و گنديده است. بنابراين، موسی از دست ايشان بسيار خشمگين شد. 21 از آن پس، هر روز صبح زود هر كس به اندازهٔ احتياجش از آن نان جمع میكرد، و وقتی آفتاب بر زمين میتابيد نانهايی كه بر زمين مانده بود آب میشد. 22 روز جمعه، قوم اسرائيل دو برابر نان جمع كردند، يعنی برای هر نفر به جای يک عومر، دو عومر. آنگاه بزرگان بنیاسرائيل آمدند و اين را به موسی گفتند. 23 موسی به ايشان گفت: «خداوند فرموده كه فردا روز استراحت و عبادت است. هر قدر خوراک لازم داريد امروز بپزيد و مقداری از آن را برای فردا كه ”سبت مقدس خداوند“ است نگه دارید.» 24 آنها طبق دستور موسی نان را تا روز بعد نگه داشتند و صبح كه برخاستند ديدند همچنان سالم باقی مانده است. 25 موسی به ايشان گفت: «اين غذای امروز شماست، چون امروز ”سَبَّتِ خداوند“ است و چيزی روی زمين پيدا نخواهيد كرد. 26 شش روز خوراک جمع كنيد، اما روز هفتم، سَبَّت است و خوراک پيدا نخواهيد كرد.» 27 ولی بعضی از مردم در روز هفتم برای جمع كردن خوراک بيرون رفتند، اما هر چه گشتند چيزی نيافتند. 28 خداوند به موسی فرمود: «اين قوم تا كی میخواهند از احكام و اوامر من سرپيچی كنند؟ 29 مگر نمیدانند كه من در روز ششم، خوراک دو روز را به آنها میدهم و روز هفتم را كه شنبه باشد روز استراحت و عبادت معين كردم و نبايد برای جمع كردن خوراک از خيمههای خود بيرون بروند؟» 30 پس قوم اسرائيل در روز هفتم استراحت كردند. 31 آنها اسم نانی را كه صبحها جمع میكردند، مَنّ (يعنی«اين چيست؟») گذاشتند و آن مثل دانههای گشنيز سفيد بود و طعم نان عسلی را داشت. 32 موسی بنیاسرائيل را خطاب كرده، گفت: «خداوند فرموده كه از اين نان به مقدار يک عومر به عنوان يادگار نگه داريم تا نسلهای آينده آن را ببينند و بدانند اين همان نانی است كه خداوند وقتی اجدادشان را از مصر بيرون آورد در بيابان به ايشان داد.» 33 موسی به هارون گفت: «ظرفی پيدا كن و در آن به اندازهٔ يک عومر مَنّ بريز و آن را در حضور خداوند بگذار تا نسلهای آينده آن را ببينند.» 34 هارون همانطور كه خداوند به موسی فرموده بود عمل كرد. بعدها اين نان در«صندوق عهد» نهاده شد. 35 بنیاسرائيل تا رسيدن به كنعان و ساكن شدن در آن سرزمين، مدت چهل سال از اين نانی كه به منّ معروف بود، میخوردند. 36 (عومر ظرفی بود به گنجايش دو ليتر كه برای اندازهگيری به کار میرفت.)

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Gute Nachricht Bibel 2018

Gott sorgt für sein Volk

1 Von Elim zogen die Israeliten weiter in die Wüste Sin, die zwischen Elim und dem Berg Sinai liegt. Sie kamen dorthin am 15. Tag im 2. Monat nach dem Aufbruch aus Ägypten. 2 Hier in der Wüste rottete sich die ganze Gemeinde Israel gegen Mose und Aaron zusammen. Sie murrten: 3 »Hätte der HERR uns doch getötet, als wir noch in Ägypten waren! Dort saßen wir vor vollen Fleischtöpfen und konnten uns an Brot satt essen. Aber ihr habt uns herausgeführt und in diese Wüste gebracht, damit die ganze Gemeinde verhungert!« 4 Der HERR sagte zu Mose: »Ich werde euch Brot vom Himmel regnen lassen. Die Leute sollen vors Lager hinausgehen und so viel sammeln, wie sie für den Tag brauchen – aber nicht mehr, damit ich sehe, ob sie mir gehorchen. 5 Am sechsten Tag sollen sie so viel sammeln, wie sie finden. Wenn sie es zubereiten, werden sie entdecken, dass es doppelt so viel ist, wie sie sonst gesammelt haben.« 6 Mose und Aaron sagten nun zu allen Israeliten: »Heute Abend werdet ihr erkennen, dass der HERR es war, der euch aus Ägypten herausgeführt hat. 7 Und morgen früh werdet ihr die Herrlichkeit des HERRN sehen. Er hat euer Murren gehört. Denn ihn habt ihr angeklagt, nicht uns. Wer sind wir schon, dass ihr euch über uns beschwert? 8 Er wird euch am Abend Fleisch geben und am Morgen Brot, dass ihr euch satt essen könnt. Gegen ihn habt ihr Klage geführt, nicht gegen uns. Wer sind denn schon wir?« 9 Dann sagte Mose zu Aaron: »Befiehl der ganzen Gemeinde Israel: ›Kommt her und stellt euch vor dem HERRN auf, denn er hat euer Murren gehört!‹« 10 Kaum hatte sich das Volk mit dem Blick zur Wüste aufgestellt, da erschien auch schon von dort her die Herrlichkeit des HERRN in der Wolke. 11 Der HERR sagte zu Mose: 12 »Ich habe das Murren der Israeliten gehört und lasse ihnen sagen: ›Gegen Abend werdet ihr Fleisch zu essen bekommen und am Morgen so viel Brot, dass ihr satt werdet. Daran sollt ihr erkennen, dass ich der HERR, euer Gott, bin.‹« 13 Am Abend kamen Wachteln und ließen sich überall im Lager nieder, und am Morgen lag rings um das Lager Tau. 14 Als der Tau verdunstet war, blieben auf dem Wüstenboden feine Körner zurück, die aussahen wie Reif. 15 Als die Leute von Israel es sahen, sagten sie zueinander: »Was ist denn das?«* Denn sie wussten nichts damit anzufangen. Mose aber erklärte ihnen: »Dies ist das Brot, mit dem der HERR euch am Leben erhalten wird. 16 Und er befiehlt euch: ›Sammelt davon, so viel ihr braucht, pro Person einen Krug voll.* Jeder soll so viel sammeln, dass es für seine Familie ausreicht.‹« 17 Die Leute gingen und sammelten, die einen mehr, die andern weniger. 18 Als sie es aber abmaßen, hatten die, die viel gesammelt hatten, nicht zu viel, und die, die wenig gesammelt hatten, nicht zu wenig. Jeder hatte gerade so viel gesammelt, wie er brauchte. 19 Mose sagte zu ihnen: »Niemand soll etwas davon bis zum anderen Morgen aufheben!« 20 Einige hörten nicht auf ihn und legten etwas für den anderen Tag zurück, aber am Morgen war es voller Maden und stank. Da wurde Mose zornig, weil sie nicht auf ihn gehört hatten. 21 Morgen für Morgen sammelte nun jeder, so viel er brauchte. Sobald die Sonne höher stieg, zerschmolz der Rest, der nicht aufgesammelt worden war.

Gott sorgt für den Sabbat vor

22 Am sechsten Tag stellten sie fest: Sie hatten doppelt so viel gesammelt wie an den anderen Tagen, zwei Krüge pro Person. Die führenden Männer der Gemeinde kamen zu Mose und berichteten es ihm. 23 Er sagte zu ihnen: »Damit ist genau das eingetroffen, was der HERR angekündigt hatte. Denn morgen ist Ruhetag, der heilige Tag, der dem HERRN gehört, der Sabbat. Backt und kocht von dem Gesammelten so viel ihr heute essen wollt; den Rest bewahrt für morgen auf.« 24 Nach der Weisung Moses legten die Leute beiseite, was überschüssig war, und siehe da: Am anderen Morgen stank es nicht und es fand sich keine Made darin. 25 Mose sagte: »Esst das heute! An diesem Tag ist Sabbat, der Tag, der dem HERRN gehört; da werdet ihr draußen nichts finden. 26 Jeweils sechs Tage lang sollt ihr sammeln, aber am siebten Tag, dem Sabbat, ist nichts da.« 27 Trotzdem gingen ein paar von ihnen am siebten Tag hinaus und wollten sammeln; aber sie fanden nichts. 28 Da sagte der HERR zu Mose: »Wie lange weigert ihr euch noch, mir zu gehorchen und meine Gebote und Anordnungen zu befolgen? 29 Weil ich euch den Sabbat als Ruhetag gegeben habe, darum gebe ich euch am sechsten Tag Nahrung für zwei Tage. Am siebten Tag sollt ihr alle im Lager bleiben, niemand darf hinausgehen.« 30 So beging das ganze Volk den siebten Tag als Ruhetag.

Eine Probe Manna zur Erinnerung

31 Die Leute von Israel nannten diese Speise das Manna. Es war weiß wie Koriandersamen und schmeckte wie Honigkuchen. 32 Mose sagte zum Volk: »Der HERR hat befohlen, eine Tagesration Manna für eure Nachkommen aufzubewahren. Sie sollen sehen, womit er euch in der Wüste am Leben erhielt, nachdem er euch aus Ägypten herausgeführt hatte.« 33 Dann sagte er zu Aaron: »Nimm einen Krug und fülle ihn mit einer Tagesration Manna! Stelle ihn im Heiligtum des HERRN auf, als Erinnerung für die künftigen Generationen.« 34 Aaron tat es und stellte den Krug vor die Lade mit dem Bundesgesetz. 35 Vierzig Jahre lang aßen die Israeliten Manna, die ganze Zeit, während der sie in der Wüste umherzogen, bis sie in das Land Kanaan kamen.*