کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Jeremia 9

Jeremia 9 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر
1 ای كاش سر من مخزن آب میبود و چشمانم چشمهٔ اشک تا برای كشتگان قومم شب و روز گريه میكردم! 2 ای كاش منزلی در بيابان میداشتم و برای فراموش كردن قومم به آنجا پناه میبردم، چون همگی ايشان زناكار و خائناند! 3 خداوند میفرمايد: «زبان خود را مثل كمان خم میكنند تا سخنان دروغ خود را مانند تير رها سازند؛ به جای راستی، دروغ بر سرزمينشان حكومت میكند؛ در شرارت ورزيدن پيشرفت میكنند و مرا در نظر ندارند.» 4 از دوستانتان برحذر باشيد! به برادرتان اعتماد نكنيد! چون برادران همه فريبكارند و دوستان همه سخنچين! 5 دوست، دوست را فريب میدهد؛ كسی نيست كه سخن راست بگويد؛ ايشان زبان خود را عادت دادهاند كه دروغ بگويد؛ آنها با اين گناهان، خود را خسته و فرسوده میكنند! 6 خداوند میفرمايد: «تو در ميان دروغگويان و فريبكارانی زندگی میكنی كه نمیخواهند به سوی من بيايند.» 7 بنابراين خداوند قادر متعال چنين میفرمايد: «آنها را مثل فلز در كورهٔ آتش میگدازم تا تصفيه شوند؛ جز اين، چه میتوانم بكنم؟ 8 زبان دروغگوی آنها، مثل تيری زهرآلود است؛ در حضور همسايههای خود، سخنان دوستانه بر زبان میرانند، ولی پشت سر، عليه ايشان توطئه میچينند. 9 آيا به خاطر اين كارها نبايد ايشان را تنبيه كنم؟ آيا نبايد از چنين قومی انتقام بگيرم؟» 10 برای کوههای سرسبز اين سرزمين و چراگاههای خرم آن میگريم و ماتم میكنم، چون همه سوخته و ويران شدهاند، هيچ موجود زندهای از آن نمیگذرد؛ نه رمهای هست، نه پرندهای و نه جانوری؛ همه گريختهاند. 11 خداوند میفرمايد: «اورشليم را به خرابه تبديل كرده، آن را لانهٔ شغالها خواهم كرد؛ شهرهای يهودا را خالی از سكنه و ويران خواهم ساخت.» 12 پرسيدم: «خداوندا، چرا اين سرزمين بايد به بيابان خشک و سوزان تبديل شود، به طوری كه كسی جرأت نكند از آن عبور نمايد؟ كدام انسان حكيمی میتواند اين موضوع را درک كند؟ به چه كسی اين را آشكار كردهای تا به مردم توضيح دهد؟» 13 خداوند در جواب فرمود: «قوم من از دستورهايی كه به ايشان داده بودم، سرپيچی كرده و به آنچه گفته بودم، عمل ننمودند، 14 بلكه به جای آن، در پی خواستههای دل سركش خود رفتند و طبق تعليم اجدادشان، بتهای بعل را پرستيدند. 15 به اين سبب به ايشان خوراک تلخ خواهم داد و آب زهرآلود خواهم نوشانيد؛ 16 ايشان را در ميان قومهايی كه نه خودشان و نه اجدادشان میشناختند، پراكنده خواهم ساخت؛ حتی در آنجا نيز شمشير هلاكت را به تعقيبشان خواهم فرستاد تا به کلی نابود شوند.»

فرياد استمداد اهالی اورشليم

17 خداوند قادر متعال میفرمايد: «به آنچه روی خواهد داد بينديشيد! آنگاه به دنبال زنان نوحهخوان بفرستيد، به دنبال ماهرترين آنها! 18 از ايشان بخواهيد تا با شتاب بيايند و آنچنان نوحهسرايی كنند كه چشمانتان از اشک پر شود و از مژههايتان آب جاری گردد! 19 به نالههای اهالی اورشليم گوش دهيد كه میگويند: ”وای بر ما، چگونه غارت شديم! وای بر ما، چگونه رسوا گشتيم! بايد كه سرزمينمان را ترک كنيم، چون خانههايمان همه ويران شدهاند.“» 20 ای زنان به كلام خداوند گوش دهيد و به سخنان او توجه كنيد! به دخترانتان نوحهگری و به همسايگانتان عزاداری بياموزيد. 21 زيرا شبح مرگ از پنجرهها به داخل خانهها و كاخهايتان خزيده است. ديگر بچهها در كوچهها بازی نمیكنند و جوانان بر سر گذر جمع نمیشوند، چون همه از بين رفتهاند. 22 خداوند میفرمايد به ايشان بگو: «اجساد مردم مثل فضله در صحرا و مانند بافه در پشت سر دروگر، خواهد افتاد و كسی نخواهد بود كه آنها را دفن كند. 23 «مرد دانا به حكمت خود افتخار نكند و شخص نيرومند به قوت خود نبالد و ثروتمند به ثروت خود فخر نكند؛ 24 بلكه هر كه میخواهد افتخار كند، به اين افتخار كند كه مرا میشناسد و میداند كه خداوند هستم و رحمت و انصاف و عدالت را بر زمين بجا میآورم چيزهايی كه موجب خشنودی و سرور من میباشند. 25 «زمانی میرسد كه تمام كسانی را كه فقط جسماً ختنه شدهاند تنبيه خواهم كرد، 26 يعنی مصریها، ادومیها، عمونیها، موآبیها، ساكنين صحرا كه بتپرست هستند، و حتی شما مردم يهودا را! چون ختنهٔ شما هم مثل ختنهٔ آنها، فقط يک رسم و عادت است و بس، و دل و وجود گناهآلودتان ختنه نگرديده است.»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Ein Volk, das Gott bestrafen muss

1 Wüsste ich nur einen Platz in der Wüste, eine Herberge für durchreisende Karawanen! Dann würde ich wegziehen von meinem Volk, ich würde es verlassen. Denn es ist eine Bande von Abtrünnigen; alle haben dem HERRN die Treue gebrochen. 2 »Ihre Zunge ist wie ein schussbereiter Bogen«, sagt der HERR. »Lüge ist Trumpf, die Wahrheit unterliegt. Sie begehen Verbrechen über Verbrechen; von mir wollen sie nichts wissen. 3 Darum seid auf der Hut vor euren Freunden und traut selbst eurem Bruder nicht! Denn der Bruder ist auch nicht besser als Jakob und betrügt euch bestimmt* und die Freunde reden nur schlecht über euch. 4 Jeder betrügt jeden, niemand sagt die Wahrheit. Sie sind Meister im Lügen und so ins Böse verstrickt, dass sie sich nicht mehr daraus lösen können. 5 Unterdrückung folgt auf Unterdrückung, Betrug auf Betrug.* Sie wollen mich nicht kennen.« 6 Deshalb sagt der HERR, der Herrscher der Welt:* »Wie Metall im Feuer geschmolzen und gereinigt wird, so werde ich mein Volk durch das Feuer des Gerichts schicken. Es bleibt mir nichts anderes übrig. 7 Ihre Worte sind wie tödliche Pfeile. Hinterhältig reden sie miteinander, täuschen Freundschaft und Wohlwollen vor, aber insgeheim stellen sie sich gegenseitig Fallen. 8 Sollte ich ein solches Volk nicht bestrafen«, sagt der HERR, »sollte ich an ihm nicht Vergeltung üben?«

Totenklage über Juda und Jerusalem

9 Ich will weinen über das Bergland, die Totenklage singen über die Weideplätze in der Steppe; denn alles ist verbrannt und verwüstet. Kein Mensch ist mehr unterwegs, das Blöken der Herden ist verstummt, selbst die Vögel und wilden Tiere sind geflohen und lassen sich nicht mehr sehen. 10 Der HERR sagt: »Jerusalem mache ich zum Trümmerhaufen, in dem die Schakale hausen. Die Städte in Juda mache ich zu Wüsten, in denen niemand mehr wohnt.« 11 Warum ist es so weit gekommen? Warum wird das Land verbrannt und verwüstet, sodass kein Mensch mehr hindurchzieht? Gibt es einen Weisen, der das erklären kann, einen Propheten, dem der HERR es offenbart hat und der es uns sagen kann? 12 Der HERR selbst gibt darauf die Antwort: »Sie halten sich nicht an meine Weisung, sie hören nicht auf das, was ich sage. 13 Vielmehr tun sie, was ihr böses und eigensinniges Herz ihnen eingibt: Sie laufen den Baalen nach, wie sie es von ihren Vorfahren gelernt haben. 14 Darum sage ich, der Herrscher der Welt, der Gott Israels: ›Ich werde diesem Volk bittere Kost zu essen geben und Gift zu trinken. 15 Ich treibe sie fort zu fremden Völkern, von denen weder sie noch ihre Vorfahren etwas wussten; ich lasse Kriege gegen sie wüten, bis nichts mehr von ihnen übrig ist.‹ 16 Darum sage ich, der Herrscher der Welt: ›Begreift, was die Stunde geschlagen hat: Ruft die Klagefrauen! Holt die Frauen herbei, die sich aufs Weinen und Klagen verstehen!‹«* 17 Ja, schnellstens sollen sie kommen und über uns das Klagelied anstimmen, damit unsere Augen von Tränen überfließen! 18 Horcht, vom Zionsberg hört man schon die Klage: »Ach, wir können es nicht fassen! Schmach und Schande stürzte auf uns ein. Alle unsere Häuser riss man ein. Unser Land – wir mussten es verlassen!« 19 Auf denn, ihr Frauen, begreift, was der HERR gesagt hat! Singt euren Töchtern das Klagelied vor, eine Frau soll es der anderen beibringen: 20 »Durch die Fenster kam der Tod herein, keins der Häuser hat er ausgelassen. Unsere Kinder holt er auf den Straßen, Burschen sammelt er vom Marktplatz ein.« 21 Auch das noch hat der HERR gesagt und hat mir befohlen, es weiterzusagen: »Menschenleichen werden wie Dünger auf den Äckern liegen. Wie Getreidehalme unter der Sichel des Schnitters, so werden die Menschen fallen, aber niemand wird da sein, um sie aufzuheben.«

Worauf ein Mensch stolz sein darf

22 Der HERR sagt: »Der Weise soll sich nicht wegen seiner Weisheit rühmen, der Starke nicht wegen seiner Stärke und der Reiche nicht wegen seines Reichtums. 23 Grund sich zu rühmen hat nur, wer mich erkennt und begreift, was ich will. Denn ich bin der HERR, der Liebe, Recht und Treue auf der Erde schafft! An Menschen, die sich danach richten, habe ich Freude.«

Gegen das Bündnis der Beschnittenen

24 »Der Tag kommt«, sagt der HERR, »an dem ich mit allen Beschnittenen abrechne: 25 mit den Ägyptern und den Leuten von Juda, mit den Edomitern, den Ammonitern, den Moabitern und mit den Stämmen in der Wüste, die sich ihre Schläfen kahl rasieren. Denn alle diese Völker – auch die Leute von Israel – sind für mich unbeschnitten, weil sie ihr Herz nicht beschnitten haben!«