1وقتی پيغام خداوند را به طور كامل به آنها اعلام نمودم،2عزريا (پسر هوشعيا) و يوحانان (پسر قاريح) و ساير اشخاص خودپسند گفتند: «تو دروغ میگويی! خداوند، خدای ما به تو نگفته است كه ما به مصر نرويم! باروک (پسر نيريا) بر ضد ما توطئه چيده و به تو گفته است كه اين مطالب را بگويی تا ما اينجا بمانيم و بابلیها ما را بكشند يا مثل برده به بابل ببرند.»4پس يوحانان و سرداران لشكر و ساير مردم نخواستند دستور خداوند را اطاعت كنند و در يهودا بمانند.5همهٔ ايشان، حتی تمام كسانی كه به سرزمینهای نزديک فرار كرده و بعد بازگشته بودند، با يوحانان و سرداران لشكر عازم مصر شدند.6در اين گروه، مردان، زنان، كودكان و نيز دختران پادشاه و تمام كسانی كه نبوزرادان، فرماندهٔ سپاه بابل، به دست جدليا سپرده بود، ديده میشدند؛ ايشان حتی من و باروک را به زور با خود بردند.7به اين ترتيب به مصر رسيديم و وارد شهر تحفنحيس شديم. به اين ترتيب آنها از دستور خداوند سرپيچی كردند.8آنگاه در تحفنحيس بار ديگر خداوند با من سخن گفت و فرمود:9«مردان يهودا را جمع كن و در برابر چشمان ايشان، سنگهای بزرگی بگير و در سنگفرش محوطه مشرف بر دروازهٔ قصر پادشاه مصر در تحفنحيس پنهان كن،10و به مردان يهودا بگو كه من خداوند قادر متعال، خدای اسرائيل بندهٔ خود، نبوكدنصر، پادشاه بابل را به مصر خواهم آورد، و او تخت سلطنت خود را روی همين سنگهايی كه در اينجا پنهان شدهاند، برقرار خواهد ساخت و سايبان شاهانهاش را روی آنها برخواهد افراشت.11او مملكت مصر را ويران خواهد ساخت و آنانی را كه محكوم به مرگند، خواهد كشت، آنانی را كه محكوم به تبعيدند، به اسيری خواهد برد و آنانی را كه بايد با شمشير كشته شوند، از دم شمشير خواهد گذراند.12همچنين بتخانههای مصر را به آتش خواهد كشيد، و بتها را يا خواهد سوزاند و يا با خود به غنيمت خواهد برد. همانگونه كه چوپان ككهای لباس خود را يک به يک برمیچيند، نبوكدنصر هم مصر را تمام غارت خواهد كرد و پيروزمندانه آنجا را ترک خواهد گفت.13او بتهای شهر بيتشمس را خواهد شكست و بتخانههای مصر را خواهد سوزاند.»
Gute Nachricht Bibel 2018
Die Warnung wird in den Wind geschlagen
1Als Jeremia den Versammelten alles gesagt hatte, was der HERR ihm aufgetragen hatte,2sagten Asarja, Johanan und alle anderen, die ebenso anmaßend waren wie sie: »Du lügst! Durch dich spricht nicht der HERR, unser Gott, wenn du sagst, dass wir nicht nach Ägypten auswandern sollen.3Dein Schreiber Baruch hetzt dich gegen uns auf! Er will, dass wir den Babyloniern in die Hände fallen, damit sie uns umbringen oder in ihr Land verschleppen.«4Da erwiderte Jeremia:* »Nein, der HERR ist es, der zu euch, dem Rest von Juda, gesagt hat: ›Geht nicht nach Ägypten!‹ Macht euch also nichts vor! Ich habe euch gewarnt.5Ihr setzt euer Leben aufs Spiel! Erst schickt ihr mich zum HERRN und sagt: ›Bete für uns zum HERRN, unserem Gott! Dann teile uns alles mit, was er dir sagt; wir werden uns danach richten.‹6Nun aber wollt ihr nicht auf den HERRN hören und wollt nicht tun, was ich euch heute in seinem Auftrag gesagt habe.7Lasst es euch gesagt sein: In dem Land, wohin ihr auswandern wollt, werdet ihr durch Krieg, Hunger und Pest umkommen!«8Aber Johanan, die Truppenführer und das ganze Volk hörten nicht auf den Befehl des HERRN, im Land Juda zu bleiben.9Unter der Führung Johanans und der anderen Offiziere zogen sie nach Ägypten: die Leute aus Juda, die zuerst in die Nachbarländer geflohen und dann zurückgekehrt waren,10Männer, Frauen und Kinder, außerdem die Töchter des Königs und alle übrigen Leute, die Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibwache Nebukadnezzars, bei Gedalja in Mizpa zurückgelassen hatte. Auch Jeremia und Baruch zwangen sie mitzugehen.11Gegen den Befehl des HERRN brachen sie auf und kamen nach Tachpanhes an der ägyptischen Grenze.
Auch Ägypten bietet keine Zuflucht vor Nebukadnezzar
12In Tachpanhes erging das Wort des HERRN an Jeremia, er sagte zu ihm:13»Nimm große Steine und lasse sie am Eingang des Regierungsgebäudes in den Lehmboden ein! Einige Männer aus Juda sollen als Zeugen dabei sein.14Zu ihnen sagst du: ›So spricht der HERR, der Herrscher der Welt,* der Gott Israels: Ich hole meinen Diener Nebukadnezzar, den König von Babylonien, herbei. Ich werde auf diesen Steinen hier seinen Thron errichten und er wird darüber sein Prunkzelt aufspannen.15Er wird in Ägypten einfallen und es besiegen. Die Ägypter werden durch Schwert oder Pest umkommen oder in die Verbannung geführt werden, jeder, wie es für ihn bestimmt ist.16Ich werde Feuer an die Tempel der ägyptischen Götter legen; ihre Bilder wird Nebukadnezzar verbrennen und wegführen. Wie ein Hirt die Läuse aus seinen Kleidern entfernt, so wird er die Götterbilder aus Ägypten beseitigen. Dann wird er es wieder verlassen, ohne dass ihm jemand in den Weg tritt.17Er wird die Obelisken von Heliopolis zertrümmern und die Tempel der ägyptischen Götter niederbrennen.‹«
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