کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Jeremia 34

Jeremia 34 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

پيغام خدا برای صدقيا

1 زمانی كه نبوكدنصر، پادشاه بابل، با همهٔ سپاهيان خود كه از مردم تمام سرزمینهای تحت سلطهٔ او تشكيل میشد، به اورشليم و ساير شهرهای يهودا حمله كرد، خداوند به من فرمود كه اين پيغام را به صدقيا، پادشاه يهودا، اعلام نمايم: «من اين شهر را به دست پادشاه بابل تسليم خواهم كرد تا آن را به آتش بكشد. 3 تو نيز راه فرار نخواهی داشت بلكه گرفتار خواهی شد و تو را به حضور پادشاه بابل خواهند برد؛ او تو را محكوم خواهد ساخت و به بابل تبعيد خواهد نمود. 4 حال به آنچه میگويم گوش فرا ده! تو در جنگ كشته نخواهی شد، 5 بلكه در آرامش خواهی مرد. مردم همانگونه كه برای اجدادت كه پيش از تو پادشاه بودند، بخور سوزاندند، به يادبود تو نيز بخور خواهند سوزاند. آنها در سوگ تو ماتم كرده، خواهند گفت: ”افسوس كه پادشاهمان درگذشت!“ اين، آن چيزی است كه اراده نمودهام.» 6 من پيغام خدا را در اورشليم به صدقيای پادشاه دادم. 7 در اين وقت، سپاه بابل، شهرهای اورشليم و لاكيش و عزيقه را محاصره كرده بود، يعنی تنها شهرهای حصاردار باقی ماندهٔ يهودا كه هنوز مقاومت میكردند.

آزاد سازی بردهها و فريب آنها

8 بعد از آنكه صدقيا، پادشاه يهودا، تمام بردههای اورشليم را آزاد كرد، پيغامی از طرف خداوند به من رسيد. 9 (صدقيای پادشاه، طی يک عهد مذهبی، دستور داده بود هر کس كه غلام يا كنيزی عبرانی دارد، او را آزاد كند و گفته بود كه هيچ عبرانی حق ندارد ارباب عبرانی ديگر باشد، چون همه با هم برادرند. 10 بزرگان قوم و مردم نيز همه دستور پادشاه را اطاعت كرده، بردههای خود را آزاد نمودند. 11 اما اقدام ايشان موقتی بود، چون پس از مدتی تصميمشان را عوض كردند و دوباره آنها را برده خود ساختند!* 12 برای همين خداوند اين پيغام را برای اهالی اورشليم به من داد.) 13 پيام خداوند، خدای اسرائيل اين بود: «سالها پيش وقتی اجداد شما را در مصر از بردگی رهايی دادم، با ايشان عهدی بستم و گفتم كه 14 هر بردهٔ عبرانی كه شش سال خدمت كند، در سال هفتم بايد آزاد گردد. اما ايشان دستور مرا اطاعت نكردند. 15 چندی پيش، شما راه خود را تغيير داديد و آنچه را كه مورد پسند من بود، انجام داديد و بردههای خود را آزاد كرديد، و در اين مورد در خانهٔ من عهد بستيد. 16 اما حال، عهد خود را زير پا گذاشتهايد و به نام من بیاحترامی كردهايد و ايشان را به زور بردهٔ خود ساختهايد و آزادیای را كه آرزويشان بود، از ايشان گرفتهايد. 17 پس چون مرا اطاعت نمینماييد و ايشان را رها نمیكنيد، من هم بوسيلهٔ جنگ و قحطی و بيماری، شما را در چنگال مرگ رها خواهم كرد، و در سراسر دنيا تبعيد و آواره خواهم نمود. 18 شما به هنگام بستن اين عهد، گوسالهای را دو پاره كرديد و از ميان پارههايش گذشتيد، اما عهدتان را شكستيد؛ بنابراين من نيز شما را پارهپاره خواهم كرد. بلی، خواه از بزرگان مملكت باشيد، خواه درباری، خواه كاهن باشيد خواه فرد معمولی، با همهٔ شما چنين رفتار خواهم كرد. 20 شما را در چنگ دشمنانتان كه تشنهٔ خونتان هستند، رها خواهم كرد تا كشته شويد، و اجسادتان را خوراک لاشخورها و جانوران وحشی خواهم نمود. 21 هر چند پادشاه بابل، برای مدت كوتاهی دست از محاصرهٔ اين شهر كشيده است، ولی من صدقيا (پادشاه يهودا) و درباريان او را تسليم سپاه بابل خواهم كرد. 22 من امر خواهم نمود كه سپاهيان بابل بازگردند و به اين شهر حمله كنند و آن را بگيرند و به آتش بكشند؛ كاری خواهم كرد كه شهرهای يهودا همگی ويران شوند و موجود زندهای در آنها باقی نماند.»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Ein kleiner Lichtblick mitten im Untergang

1 Nebukadnezzar, der König von Babylonien, hatte den Kampf gegen Jerusalem und die anderen Städte in Juda eröffnet. Er hatte nicht nur das ganze babylonische Heer aufgeboten, sondern auch noch die Truppen all der Völker und Reiche, die er sich unterworfen hatte. Da erging das Wort des HERRN an Jeremia, er sagte zu ihm: 2 »Ich, der HERR, der Gott Israels, befehle dir: Geh zu Zidkija, dem König von Juda, und sage ihm: ›So spricht der HERR: Ich gebe diese Stadt in die Gewalt des Königs von Babylonien; er wird sie in Brand stecken. 3 Auch du selbst wirst ihm nicht entkommen. Seine Leute werden dich gefangen nehmen und dann werden sie dich nach Babylon schaffen. 4 Doch höre das Wort des HERRN, Zidkija, König von Juda! So spricht der HERR zu dir: Sie werden dich nicht umbringen! 5 Nein, in Frieden sollst du sterben. Und wie man beim Tod deiner Vorfahren, der früheren Könige von Juda, Feuer entzündet und Weihrauch verbrannt hat, so soll man es auch zu deiner Ehre tun. Das Volk soll dir die Totenklage halten und rufen: Ach, unser Herrscher! Das sage ich, der HERR.‹« 6 Der Prophet Jeremia überbrachte diese Botschaft Zidkija, dem König von Juda, in Jerusalem, 7 als das Heer des Babylonierkönigs den Kampf gegen Jerusalem und gegen Lachisch und Aseka eröffnet hatte. Lachisch und Aseka waren damals die einzigen befestigten Städte in Juda, die noch nicht gefallen waren.

Jerusalem nimmt Gott nicht ernst

8 Wieder erging das Wort des HERRN an Jeremia, und dies war der Anlass: König Zidkija hatte mit den Einwohnern Jerusalems ein feierliches Abkommen getroffen, dass alle hebräischen Sklaven und Sklavinnen freizulassen seien. 9 Niemand sollte mehr einen Mann oder eine Frau aus Juda, ein Mitglied des eigenen Volkes, als Sklaven oder als Sklavin für sich arbeiten lassen. 10 Alle, die dem Abkommen zugestimmt hatten, die führenden Männer Jerusalems und alle anderen, die es betraf, hatten sich zunächst auch daran gehalten und die hebräischen Sklaven und Sklavinnen freigelassen. 11 Schon bald aber holten sie diese wieder zum Sklavendienst zurück. 12 Da erging das Wort des HERRN an Jeremia. Er erhielt den Auftrag, den Bewohnern Jerusalems Folgendes auszurichten: 13 »So spricht der HERR, der Gott Israels: ›Als ich eure Vorfahren aus Ägypten herausführte, wo sie als Sklaven gelebt hatten, da habe ich mit ihnen einen Bund geschlossen und verfügt: 14 Alle sieben Jahre sollt ihr die Israeliten, die sich als Sklaven verkaufen mussten, wieder freigeben. Sechs Jahre sollen sie eure Sklaven sein, dann müsst ihr sie wieder freilassen. Doch eure Vorfahren haben nicht auf mich gehört und sich nicht daran gehalten. 15 Ihr nun hattet euch anders besonnen und getan, was ich für recht und gut erklärt habe. Ihr hattet die Freilassung eurer Brüder und Schwestern verfügt und euch vor mir im Tempel, in meinem eigenen Haus, durch ein feierliches Abkommen dazu verpflichtet. 16 Jetzt aber habt ihr euch wieder anders besonnen: Die Menschen, die gerade in die Freiheit entlassen waren, habt ihr zurückgeholt und lasst sie erneut als eure Sklaven arbeiten. Damit habt ihr meine Ehre angetastet. 17 Darum sage ich euch: Weil ihr nicht auf mich gehört und die Freilassung eurer Brüder und Schwestern nicht durchgeführt habt, werde ich, der HERR, jetzt an euch eine Freilassung durchführen: Ich gebe euch frei für das Schwert, für die Pest und den Hunger! Alle Völker der Erde werden entsetzt sein, wenn sie sehen, was mit euch geschieht. 18 Die führenden Männer von Juda und Jerusalem, die Hofbeamten und Priester und alle anderen, die es betrifft, haben das Abkommen mit mir geschlossen, alle waren dabei, als der Stier in zwei Hälften zerteilt wurde, alle sind zwischen den Hälften hindurchgegangen. Aber sie haben sich nicht an das Abkommen gehalten und sind den Verpflichtungen nicht nachgekommen, die sie vor mir übernommen hatten. Darum soll es ihnen nun ergehen wie jenem Stier. 20 Ich gebe sie in die Gewalt ihrer mordgierigen Feinde, und Geier und Schakale werden ihre Leichen fressen. 21 Auch König Zidkija und seine Minister liefere ich den Kriegsleuten des Königs von Babylonien aus, die nur darauf warten, sie umzubringen. Das Heer des Babylonierkönigs ist zwar jetzt von euch abgezogen; 22 aber ich, der HERR, befehle ihm, zu dieser Stadt zurückzukehren. Es soll Jerusalem belagern und erobern und in Schutt und Asche legen! Und die Städte in Juda mache ich zu einer Wüste, in der niemand mehr wohnt.‹«