کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Jeremia 21

Jeremia 21 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

پاسخ خدا به درخواست صدقيا

1 روزی صدقيای پادشاه، دو نفر از درباريان يعنی فشحور (پسر ملكيا) و صفنيای كاهن (پسر معسيا) را نزد من فرستاد تا به من بگويند: «نبوكدنصر، پادشاه بابل به ما اعلان جنگ داده است! تو از خداوند درخواست كن تا ما را ياری كند؛ شايد بر ما لطف فرمايد و مانند گذشته معجزهای كرده، نبوكدنصر را وادار به عقبنشينی نمايد.» 3 آنگاه من فرستادگان پادشاه را نزد او بازگرداندم تا به وی بگويند كه خداوند، خدای اسرائيل چنين میفرمايد: «من سلاحهای شما را كه در جنگ عليه پادشاه بابل و سپاهش به کار میبريد بیاثر خواهم ساخت و ايشان را كه شهر را محاصره كردهاند به قلب شهر خواهم آورد. 5 من خود با تمام قدرت و با نهايت خشم و غضب خود عليه شما خواهم جنگيد، 6 و تمام ساكنان شهر را، از انسان و حيوان، به وبای وحشتناكی مبتلا كرده، خواهم كشت. 7 سرانجام خود صدقيا، پادشاه يهودا و شما درباريان و همهٔ آنانی را كه از وبا و شمشير و قحطی جان به در برده باشند به دست نبوكدنصر، پادشاه بابل و لشكريانش خواهم سپرد، به دست كسانی كه تشنهٔ خونتان هستند تا بدون ترحم و دلسوزی همه را بكشند.» 8 سپس خداوند به من فرمود كه به مردم چنين بگويم: «اينک دو راه پيش روی شما میگذارم، يكی راه زنده ماندن و ديگری راه مرگ! 9 يا در اورشليم بمانيد تا در اثر جنگ و قحطی و بيماری هلاک شويد، و يا شهر را ترک كرده، خود را به محاصره كنندگانتان، بابلیها تسليم كنيد تا زنده بمانيد. 10 زيرا من تصميم دارم اين شهر را نابود كنم و به هيچ وجه تصميمم را تغيير نخواهم داد. پادشاه بابل اين شهر را تسخير كرده، با آتش آن را از بين خواهد برد.»

مكافات خاندان سلطنتی

11 خداوند به خاندان پادشاه يهودا كه از نسل داوود هستند، چنين میفرمايد: «به هنگام داوری، همواره با عدل و انصاف قضاوت كنيد؛ از مظلوم در مقابل ظالم حمايت كنيد؛ در غير اين صورت خشم من به سبب شرارتتان افروخته خواهد شد و كسی نخواهد توانست آن را خاموش كند. 13 ای مردم اورشليم، من بر ضد شما هستم و با شما خواهم جنگيد. شما با تكبر میگوييد: ”كيست كه بتواند به ما حمله كند و شهر ما را به تصرف درآورد؟“ 14 بنابراين من شما را به سزای گناهانتان خواهم رسانيد و در جنگلهايتان چنان آتشی بر پا خواهم نمود كه هر چه در اطرافش باشد، بسوزاند.»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Keine Rettung für Zidkija und Jerusalem

1 Das Wort des HERRN erging an Jeremia, damals, als König Zidkija zwei Männer zu ihm schickte – Paschur, den Sohn von Malkija, und den Priester Zefanja, den Sohn von Maaseja – und ihm sagen ließ: 2 »Du weißt, dass Nebukadnezzar, der König von Babylonien, den Kampf gegen uns eröffnet hat. Frage doch den HERRN, was geschehen wird, ob er vielleicht ein Wunder tut wie in alten Zeiten und Nebukadnezzar zum Abzug zwingt.« 3 Jeremia gab dem König durch die beiden Abgesandten den Bescheid: 4 »So spricht der HERR, der Gott Israels: ›Das Heer des Königs von Babylonien hat euch eingeschlossen. Noch versuchen eure Truppen, den Angreifern außerhalb der Mauern Widerstand zu leisten. Aber ich werde dafür sorgen, dass sie sich in das Innere der Stadt zurückziehen müssen. 5 Denn ich selbst kämpfe gegen euch mit starker Hand und drohend erhobenem Arm und ihr sollt die ganze Glut meines Zorns zu spüren bekommen! 6 Alles, was in dieser Stadt lebt – Menschen und Vieh –, wird von einer verheerenden Pest heimgesucht werden. 7 Danach gebe ich Zidkija, den König von Juda, und seine hohen Beamten in die Gewalt Nebukadnezzars, des Königs von Babylonien, und dazu alle Bewohner der Stadt, die bis dahin noch nicht durch Pest, Krieg und Hunger umgekommen sind. Das sage ich, der HERR. Ich gebe euch in die Gewalt eurer Feinde, die euch töten wollen. Nebukadnezzar wird euch alle mit dem Schwert umbringen, schonungslos, ohne Mitleid und Erbarmen.‹« 8 Den Leuten von Jerusalem aber musste Jeremia ausrichten: »So spricht der HERR: ›Ich stelle euch vor die Wahl zwischen Leben und Tod: 9 Wer in dieser Stadt bleibt, wird durch Hunger oder Pest umkommen oder von den Feinden erschlagen werden; wer aber die Stadt verlässt und sich den Babyloniern ergibt, wird mit dem Leben davonkommen. 10 Denn ich bin entschlossen, Unglück über diese Stadt zu bringen und ihr nicht zu helfen‹, sagt der HERR. ›Sie wird in die Hand des Königs von Babylonien fallen und er wird sie in Schutt und Asche legen!‹«

Mahn- und Gerichtsworte an das Königshaus von Juda

11 Jeremia bekam den Auftrag, dem Königshaus von Juda auszurichten:* »Hört das Wort, das der HERR euch sagen lässt, 12 ihr Nachkommen Davids! So spricht der HERR: ›Beginnt euren Tag damit, dass ihr gerechtes Urteil sprecht und die Beraubten aus der Hand ihrer Unterdrücker befreit! Sonst kommt mein Zorn über euch und brennt wie ein Feuer, das niemand löschen kann. Ihr habt zu viel Böses getan! 13 Passt auf‹, sagt der HERR, ›jetzt komme ich über euch, die ihr dort unten auf eurem Felsen wohnt!* Ihr behauptet, kein Feind könne bis zu euch hinabsteigen und bis in eure Gemächer vordringen. 14 Aber ich, ich selber, werde kommen und euch zur Rechenschaft ziehen für all das, was ihr getan habt‹, sagt der HERR. ›An den Wald von Zedernsäulen in euren Palästen werde ich Feuer legen, das wird alles ringsum vernichten!‹«