کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Jeremia 15

Jeremia 15 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

هلاكت مردم يهودا

1 آنگاه خداوند به من فرمود: «حتی اگر موسی و سموئيل در حضور من میايستادند و برای اين قوم شفاعت مینمودند، بر ايشان ترحم نمیكردم. اين قوم را از نظرم دور كن تا بروند. 2 اگر از تو بپرسند كه به كجا بروند، از جانب من بگو كه آنكه محكوم به مرگ است، به سوی مرگ؛ آنكه محكوم است با شمشير كشته شود، به سوی شمشير؛ آنكه محكوم است با قحطی هلاک گردد، به سوی قحطی و آنكه محكوم به اسيری است به سوی اسارت و بردگی! 3 من چهار هلاک كننده بر آنان خواهم فرستاد: شمشير، تا آنان را بكشد؛ سگان، تا آنان را بدرند؛ لاشخورها، تا آنان را بخورند؛ حيوانات وحشی، تا آنان را تكه پاره كنند. 4 «به سبب كارهای بدی كه منسی، پسر حزقيا، پادشاه يهودا در اورشليم كرد، ايشان را به چنان مجازات سختی خواهم رساند كه مردم دنيا از سرنوشتشان وحشت نمايند! 5 «ای اهالی اورشليم، چه كسی ديگر دلش به حال شما میسوزد؟ چه كسی برای شما گريه و زاری میكند؟ چه كسی حتی حاضر میشود به خود زحمت بدهد تا احوالتان را جويا شود؟ 6 شما مرا ترک كرده و از من روگرداندهايد، پس من نيز دست خود را دراز میكنم تا شما را نابود كنم، چون ديگر از رحم كردن به شما خسته شدهام! 7 كنار دروازههای شهرهايتان، شما را غربال خواهم كرد. فرزندانتان را از شما گرفته، نابودتان خواهم ساخت، چون نمیخواهيد از گناه دست برداريد. 8 شمار بيوه زنانتان مانند ريگهای ساحل زياد خواهد شد؛ به هنگام ظهر، مردان جوان را كشته و مادرانشان را داغدار خواهم ساخت؛ كاری خواهم كرد كه وحشت ناگهانی همهٔ آنها را فرا گيرد. 9 مادری كه صاحب هفت فرزند میباشد از غصه به حال مرگ خواهد افتاد، چون تمام پسرانش كشته خواهند شد؛ خورشيد زندگی او بزودی غروب میكند! او بیاولاد و رسوا خواهد شد! هر كه را زنده باقی مانده باشد به دم شمشير خواهم سپرد!»

شكايت ارميا نزد خداوند

10 گفتم: «وای كه چه مرد بدبختی هستم! ای كاش مادرم مرا به دنیا نياورده بود! به هر جا كه میروم، بايد با همه مباحثه و مجادله كنم؛ نه به كسی پول به نزول دادهام، نه از كسی پول به نزول گرفتهام، با اين وجود همه نفرينم میكنند!» 11 خداوند فرمود: «يقين بدان آيندهات نيكو خواهد بود؛ مطمئن باش كه دشمن را وادار خواهم ساخت كه به هنگام گرفتاری و بدبختی از تو درخواست كمک نمايد. 12 «كسی نمیتواند ميلههای آهنی را بشكند، بخصوص آهن سرزمينهای شمال* را كه با مفرغ مخلوط شده باشد؛ همينطور سرسختی اين قوم را نيز كسی نمیتواند در هم بشكند! پس به سبب همهٔ گناهانشان در تمام اين سرزمين، ثروت و گنجهايشان را به عنوان غنيمت به دست دشمن خواهم سپرد. 14 اجازه خواهم داد تا دشمنانشان ايشان را مانند برده به سرزمينی ببرند كه قبلاً هرگز در آنجا نبودهاند؛ زيرا آتش خشم من شعلهور شده، ايشان را خواهد سوزاند!» 15 آنگاه عرض كردم: «خداوندا، تو میدانی به خاطر توست كه اين همه توهين و ناسزا میشنوم! پس مرا به ياد آور و از من مراقبت نما! انتقام مرا از آزاردهندگانم بگير؛ نسبت به آنها آنقدر صبور نباش تا موفق شوند مرا بكشند. 16 آنچه به من تاب و تحمل میدهد، كلام توست كه خوراک روح گرسنهٔ من است؛ كلام تو دل اندوهگين مرا شاد و خرم میسازد. ای خداوند قادر متعال، چه افتخار بزرگی است كه نام تو را بر خود دارم! 17 در ضيافتهای مردم خوشگذران شركت نكردهام بلكه به دستور تو به تنهايی نشسته از به ياد آوردن گناهان ايشان از خشم لبريز میشوم. 18 چرا درد من دائمی است؟ چرا زخمهای من التيام نمیيابند؟ آيا میخواهی مرا نااميد كنی و برای جان تشنهٔ من، سراب باشی؟» 19 خداوند جواب داد: «سخنان بيهوده مگو؛ سخنان سنجيده بر زبان بران! فقط زمانی خواهم گذارد پيامآور من باشی كه نزد من بازگردی و تماماً به من توكل نمايی؛ در آن صورت به جای آنكه آنها بر تو تأثير بگذارند، تو بر آنها تأثير خواهی گذاشت. 20 همانگونه كه تسخير شهری با ديوارهای محكم ميسر نيست، من نيز تو را در برابر آنها مانند ديواری از مفرغ خواهم ساخت؛ آنها با تو خواهند جنگيد، اما پيروز نخواهند شد، چون من با تو هستم تا از تو دفاع كنم و رهايیات دهم. 21 بلی، من تو را از چنگ اين اشخاص بدكار بيرون میكشم و از شر اين مردم سنگدل نجات میدهم.»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Das Urteil ist gesprochen

1 Aber der HERR gab mir zur Antwort: »Selbst wenn Mose und Samuel vor mir stehen und mich darum bitten würden, ich würde mich diesem Volk nicht mehr zuwenden. Jag es fort; es soll mir aus den Augen gehen! 2 Und wenn sie dich fragen: ›Wohin sollen wir gehen?‹, dann antworte ihnen: ›So spricht der HERR: Wer für die Pest bestimmt ist, bekomme die Pest! Wer zum Tod durch das Schwert bestimmt ist, laufe ins Schwert! Wer zum Hungertod bestimmt ist, sterbe an Hunger! Wer zur Verbannung bestimmt ist, ziehe in die Verbannung!‹ 3 Vier Schrecken lasse ich gegen dieses Volk los«, sagt der HERR: »das Schwert, das die Menschen umbringt, die Hunde, die die Leichen wegschleifen, die Hyänen, die sie zerfleischen, und die Geier, die den Rest auffressen, bis nichts mehr übrig ist! 4 Alle Völker der Erde werden entsetzt sein, wenn sie es sehen. Es ist die Strafe für das, was König Manasse, der Sohn von Hiskija, in Jerusalem getan hat!«

Kein Mitleid mehr mit Jerusalem

5 »Jerusalem, wer wird noch Mitleid haben mit dir und dich bedauern«, sagt der HERR, »wer wird deinetwegen einen Umweg machen, um zu fragen, wie es dir geht? 6 Du hast nichts mehr von mir wissen wollen und mir nur noch den Rücken gekehrt. Deshalb erhob ich die Hand gegen dich und schlug dich nieder. Ich war es müde, Erbarmen mit dir zu haben. 7 Mit den Leuten von Juda verfuhr ich wie einer, der mit der Worfschaufel das gedroschene Getreide in die Luft wirft, sodass der Wind die Spreu davonträgt. Weil mein Volk sich nicht ändern wollte, ließ ich es zugrunde gehen. 8 Ich ließ mehr Frauen zu Witwen werden, als es Sandkörner am Meeresstrand gibt. Mütter traf am hellen Mittag die Schreckensnachricht vom Tod ihrer Söhne. Von einem Augenblick zum andern kamen Angst und Entsetzen über sie. 9 Der Frau, die sieben Söhnen das Leben schenkte, ist nicht einer geblieben. Sie ist am Ende, ihr stockt der Atem. Ihre Sonne ging unter mitten am Tag. In Schande und völlig gebrochen steht sie nun da. Aber auch alle, die bis jetzt noch übrig geblieben sind vom Volk, werde ich dem Schwert ihrer Feinde preisgeben.« Das sagt der HERR.

Jeremias Klage und Gottes Antwort

10 Ich klagte: »Ich Unglücklicher, warum hat meine Mutter mich geboren? Wohin ich auch komme, überall feinden sie mich an und setzen mir zu. Ich habe von niemand Geld geborgt und auch niemand etwas geliehen und trotzdem verwünschen sie mich alle.« 11 Darauf sagte der HERR: »Ich habe doch deine Fesseln gelöst* und deine Last erleichtert. Ich habe dafür gesorgt, dass dein Feind dich anfleht in Zeiten der Not und Verzweiflung.« 12 Weiter sagte der HERR: »Kann man denn Eisen zerbrechen, Eisen aus dem Norden, oder Bronze?* 13 Ihr Leute von Juda, euren ganzen Besitz gebe ich zur Plünderung frei. Das ist der Lohn* für all das Böse, das ihr überall in eurem Land begangen habt! 14 Ich mache euch zu Sklaven eurer Feinde,* ihr müsst ihnen dienen in einem fernen, unbekannten Land. Denn mein Zorn ist aufgelodert wie ein Feuer und dieses Feuer wird euch verbrennen!« 15 Ich gab zur Antwort: »Du weißt alles, HERR; denk an mich und hilf mir! Leg meinen Verfolgern das Handwerk! Hab nicht so lange Geduld mit ihnen, sonst gehe ich noch zugrunde! Du weißt doch, dass sie mich deinetwegen beschimpfen. 16 Wenn du zu mir sprachst, habe ich jedes Wort verschlungen. Deine Worte haben mein Herz mit Glück und Freude erfüllt, denn ich bin doch dein Eigentum, HERR, du Gott der ganzen Welt!* 17 Ich kann nicht mit anderen Leuten fröhlich zusammensitzen und mit ihnen lachen. Denn du hast deine Hand auf mich gelegt und mich einsam gemacht; dein Zorn über dieses Volk hat von mir Besitz ergriffen. 18 Warum nimmt mein Leiden kein Ende? Warum will meine Wunde nicht heilen? Ich setze meine ganze Hoffnung auf dich; aber du lässt mich im Stich wie ein Bach, der im Sommer versiegt!« 19 Da sagte der HERR zu mir: »Wenn du zu mir umkehrst, nehme ich dich wieder an und du sollst wieder mein Diener sein. Wenn du nicht mehr solchen Unsinn redest, sondern deine Worte abwägst, dann darfst du mein Mund sein. Hör nicht auf die anderen, sondern sieh zu, dass sie auf dich hören! 20 Du wirst diesem Volk wie eine Mauer gegenüberstehen. Sie werden gegen dich anrennen, aber sie können dich nicht bezwingen. Denn ich stehe dir zur Seite, ich schütze dich, ich, der HERR. 21 Ich befreie dich aus der Hand deiner Feinde, ich reiße dich aus der Faust dieser Gewalttätigen!«