کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | 1.Samuel 27

1.Samuel 27 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

داوود در ميان فلسطينیها

1 داوود با خود فكر كرد: «روزی شائول مرا خواهد كشت. پس بهتر است به سرزمين فلسطينیها بروم تا او از تعقيب من دست بردارد؛ آنگاه از دست او رهايی خواهم يافت.» 2 پس داوود و آن ششصد نفر كه همراهش بودند با خانوادههای خود به جت رفتند تا تحت حمايت اخيش پادشاه (پسر معوک) زندگی كنند. داوود زنان خود، اخينوعم يزرعيلی و ابيجايل كرملی (زن سابق نابال) را نيز همراه خود برد. 4 به شائول خبر رسيد كه داوود به جت رفته است. پس او از تعقيب داوود دست كشيد. 5 روزی داوود به اخيش گفت: «لزومی ندارد ما در پايتخت نزد شما باشيم؛ اگر اجازه بدهيد به يكی از شهرهای كوچک میرويم و در آنجا زندگی میكنيم.» 6 پس اخيش، صِقلَغ را به او داد و اين شهر تا به امروز به پادشاهان يهودا تعلق دارد. 7 آنها مدت يک سال و چهار ماه در سرزمين فلسطينیها زندگی كردند. 8 داوود و سربازانش از آنجا قبايل جشوری و جَرِزی و عماليقی را مورد تاخت و تاز قرار میدادند. (اين قبايل از قديم در سرزمينی كه تا شور و مصر امتداد میيافت زندگی میكردند.) 9 در اين تاخت و تازها، يک نفر را هم زنده نمیگذاشتند و گلهها و اموال آنها را غارت مینمودند، و وقتی نزد اخيش برمیگشتند 10 اخيش میپرسيد: «امروز به كجا حمله برديد؟» داوود هم جواب میداد به جنوب يهودا يا جنوب يَرحَمئيل يا جنوب سرزمين قينیها. 11 داوود، مرد يا زنی را زنده نمیگذاشت تا به جت بيايد و بگويد كه او به كجا حمله كرده است. مادامی كه داوود در سرزمين فلسطينیها زندگی میكرد، كارش همين بود. 12 كمكم اخيش به داوود اعتماد پيدا كرد و با خود گفت: «داوود با اين كارهايش مورد نفرت قوم خود اسرائيل قرار گرفته، پس تا عمر دارد مرا خدمت خواهد كرد.»

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Gute Nachricht Bibel 2018

David sucht Schutz bei Israels Feinden

1 David sagte sich: »Eines Tages werde ich doch noch Saul in die Hände fallen. Es gibt für mich keinen besseren Schutz, als dass ich schleunigst ins Gebiet der Philister fliehe. Dann bin ich vor Saul sicher. Solange ich in Israel bin, wird er nicht aufhören, überall nach mir zu suchen.« 2 Darum ging David mit seinen 600 Mann über die Grenze zu Achisch, dem Sohn Maochs, dem König von Gat. 3 Ihre Familien nahmen sie mit; David hatte seine beiden Frauen bei sich, Ahinoam aus Jesreel und Abigajil, die Witwe Nabals aus Karmel. Sie alle blieben bei Achisch in Gat. 4 Als Saul erfuhr, dass David dorthin geflohen war, gab er es auf, weiter nach ihm zu suchen. 5 Nach einiger Zeit sagte David zu Achisch: »Wenn ich deine Gunst gefunden habe, dann lass mich doch in eine deiner Landstädte ziehen und dort wohnen. Warum sollte dein Diener unbedingt bei dir in der Hauptstadt bleiben?« 6 Daraufhin überließ Achisch ihm noch am selben Tag die Stadt Ziklag. Deshalb gehört Ziklag bis heute den Königen von Juda. 7 Insgesamt lebte David ein Jahr und vier Monate im Gebiet der Philister.

Davids doppeltes Spiel

8 Von Ziklag aus* unternahm David mit seinen Männern Raubzüge gegen den Stamm Geschur und die Leute von Geser und gegen die Amalekiter, die das Gebiet zwischen Telem und der Wüste Schur* und von dort bis zur Grenze Ägyptens bewohnen. 9 Überall, wo David hinkam, machte er Männer und Frauen nieder, aber die Schafe und Ziegen, Rinder, Esel und Kamele und auch die Kleider nahm er als Beute mit. Wenn er zurückkam, 10 fragte Achisch ihn regelmäßig: »Habt ihr wieder mal einen Raubzug gemacht?« »Ja«, sagte David, »ins Südland, in das Gebiet der Judäer«, oder: »Ins Südland, in das Gebiet der Jerachmeëliter«, oder: »Ins Südland, in das Gebiet der Keniter.« 11 David ließ niemand am Leben und brachte auch keine Gefangenen nach Gat, denn sonst hätte Achisch von ihnen erfahren können, was David und seine Männer in Wirklichkeit taten. So machte es David die ganze Zeit, während er bei den Philistern lebte. 12 Achisch meinte, sich auf David verlassen zu können; denn er dachte: »Er hat sich bei seinen Landsleuten so verhasst gemacht, dass er gar keine andere Wahl hat, als für immer in meinem Dienst zu bleiben.«