کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Apostelgeschichte 25

Apostelgeschichte 25 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

پولس در حضور فستوس فرماندار

1 سه روز پس از اينكه فستوس وارد قيصريه شد و پست جديد خود را تحويل گرفت، از قيصريه به اورشليم سفر كرد. 2 در آنجا كاهنان اعظم و مشايخ يهود نزد فستوس رفتند و جريان پولس را به او گفتند، 3 و التماس كردند كه هر چه زودتر او را به اورشليم بفرستد. نقشهٔ آنان اين بود كه پولس را در بين راه بكشند. 4 ولی فستوس جواب داد: «چون پولس در قيصريه است و خودم نيز بزودی به آنجا باز میگردم، 5 پس عدهای از رهبران شما كه در اين امر ذيصلاح میباشند، همراه من بيايند تا او را محاكمه كنيم.» 6 فستوس نزديک هشت تا ده روز در اورشليم ماند و سپس به قيصريه بازگشت و روز بعد پولس را برای بازجويی احضار كرد. 7 وقتی پولس وارد دادگاه شد، يهوديان اورشليم دور او را گرفتند و تهمتهای زيادی بر او وارد آوردند كه البته نتوانستند آنها را ثابت كنند. 8 پولس تمام اتهامات آنان را رد كرد و گفت: «من بیتقصيرم. من نه مخالف شريعت يهود هستم، نه به خانهٔ خدا بیاحترامی كردهام، و نه عليه دولت دست به اقدامی زدهام.» 9 فستوس كه میخواست رضايت يهوديان را جلب كند، از پولس پرسيد: «آيا میخواهی به اورشليم بروی و آنجا در حضور من محاكمه شوی؟» 10 پولس جواب داد: «نه، من تبعهٔ روم هستم و میخواهم در حضور امپراتور روم محاكمه شوم. خود شما میدانيد كه من بیتقصيرم. اگر هم كاری كردهام كه بايد بميرم، حاضرم بميرم! ولی اگر بیتقصيرم، نه شما و نه هيچكس ديگر حق ندارد مرا به دست اينها بسپارد تا كشته شوم. من درخواست میكنم خود قيصر به دادخواست من رسيدگی فرمايند.» 12 فستوس با مشاوران خود مشورت كرد و بعد جواب داد: «بسيار خوب! حالا كه میخواهی قيصر به دادخواست تو رسيدگی كند، به حضور او خواهی رفت.» 13 چند روز بعد اغريپاس پادشاه با همسر خود برنيكی برای ديدن فستوس به قيصريه آمد. 14 در آن چند روزی كه آنجا بودند، فستوس موضوع پولس را پيش كشيد و به پادشاه گفت: «يک زندانی داريم كه فليكس محاكمه او را به من واگذار كرد. 15 وقتی در اورشليم بودم كاهنان اعظم و مشايخ يهود نزد من از او شكايت كردند و خواستند اعدامش كنم. 16 البته من فوری به ايشان گفتم كه قانون روم كسی را بدون محاكمه محكوم نمیكند، بلكه اول به او فرصت داده میشود تا با شاكيان خود روبرو شود و از خود دفاع كند. 17 «وقتی ايشان به اينجا آمدند، روز بعد دادگاه تشكيل دادم و دستور دادم پولس را بياورند. 18 ولی تهمتهايی كه به او زدند، آن نبود كه من انتظار داشتم. 19 موضوع فقط مربوط به مذهب خودشان بود و يک نفر به نام عيسی كه ايشان میگويند مرده است، اما پولس ادعا میكند كه او زنده است! 20 از آنجا كه من در اين گونه مسائل وارد نبودم، از او پرسيدم: آيا میخواهی به اورشليم بروی و در آنجا محاكمه شوی؟ 21 ولی پولس به قيصر متوسل شد! پس، او را به زندان فرستادم تا ترتيب رفتنش را به حضور قيصر بدهم.» 22 اغريپاس گفت: «خود من هم مايل هستم سخنان اين مرد را بشنوم.» فستوس جواب داد: «بسيار خوب، فردا او را به حضور شما خواهم آورد.»

پولس در حضور اغريپاس پادشاه

23 روز بعد، وقتی پادشاه و برنيكی باشكوه و جلال تمام وارد تالار دادگاه شدند و اُمرای سپاه و مقامات بلند مرتبه شهر نيز همراهشان بودند، فستوس دستور داد پولس را بياورند. 24 آنگاه فستوس گفت: «اعليحضرتا، حضار محترم، اين است آن مردی كه هم يهوديان قيصريه و هم يهوديان اورشليم خواستار مرگش میباشند. 25 ولی به نظر من كاری نكرده است كه سزاوار مرگ باشد. به هر حال، او برای تبرئهٔ خود به قيصر متوسل شده است و من هم چارهای ندارم جز اينكه او را به حضور قيصر بفرستم. 26 ولی نمیدانم برای قيصر چه بنويسم، چون واقعاً تقصيری ندارد. به همين جهت، او را به حضور شما آوردهام و مخصوصاً به حضور شما ای اغريپاس پادشاه، تا از او بازجويی كنيد و بعد بفرماييد چه بنويسم. 27 چون صحيح نيست يک زندانی را به حضور قيصر بفرستم ولی ننويسم جرم او چيست!»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Wiederaufnahme des Verfahrens unter Festus. Paulus appelliert an den Kaiser in Rom

1 Drei Tage nach seinem Amtsantritt zog Festus von Cäsarea nach Jerusalem hinauf. 2 Die führenden Priester und die angesehensten Männer des jüdischen Volkes erneuerten bei ihm ihre Anklage gegen Paulus, und sie erbaten sich von ihm 3 als besonderes Zeichen seiner Gunst, dass er den Gefangenen wieder nach Jerusalem verlegen lasse. Sie planten nämlich einen Anschlag und wollten ihn unterwegs töten. 4 Doch Festus erklärte, Paulus werde in Cäsarea bleiben. Er selbst kehre bald wieder dorthin zurück. 5 »Eure Bevollmächtigten«, sagte er, »können ja mitkommen und ihre Anklage vorbringen, wenn der Mann wirklich das Recht verletzt hat.« 6 Festus blieb noch eine gute Woche in Jerusalem und reiste dann nach Cäsarea zurück. Gleich am nächsten Tag eröffnete er die Gerichtsverhandlung und ließ Paulus vorführen. 7 Als er erschien, umstellten ihn die Juden aus Jerusalem und brachten viele schwere Anklagen gegen ihn vor, konnten sie aber nicht belegen. 8 Paulus verteidigte sich: »Ich habe mich weder gegen das Gesetz der Juden noch gegen den Tempel noch gegen den Kaiser vergangen.« 9 Festus wollte den Juden nun doch den Gefallen tun und fragte Paulus: »Willst du nicht nach Jerusalem gehen, damit dort in meinem Beisein über diese Punkte verhandelt und entschieden werden kann?« 10 Aber Paulus erwiderte: »Ich stehe hier vor dem kaiserlichen Gericht, und vor ihm muss mein Fall entschieden werden.* Ich habe mich gegen die Juden in keiner Weise vergangen, wie du selbst genau weißt. 11 Wäre ich im Unrecht und hätte etwas getan, worauf die Todesstrafe steht, so wäre ich sofort bereit zu sterben. Da aber feststeht, dass ihre Anklagen falsch sind, kann mich niemand bloß aus Gefälligkeit an sie ausliefern. Ich verlange, dass mein Fall vor den Kaiser kommt!« 12 Festus besprach sich mit seinen Beratern und entschied dann: »Du hast an den Kaiser appelliert, darum sollst du vor den Kaiser gebracht werden.«

Festus informiert König Agrippa über den Fall Paulus

13 Einige Zeit später kamen König Agrippa* und seine Schwester Berenike nach Cäsarea, um Festus zu besuchen. 14 Nach einigen Tagen brachte Festus den Fall Paulus zur Sprache: »Mein Vorgänger Felix hat mir hier einen Gefangenen hinterlassen. 15 Als ich nach Jerusalem kam, erhoben die führenden Priester und die jüdischen Ratsältesten Anklage gegen ihn und drängten mich, ihn zu verurteilen. 16 Aber ich machte ihnen klar, dass es bei uns Römern nicht üblich ist, einen Angeklagten – nur um jemand einen Gefallen zu tun – abzuurteilen, bevor er sich nicht persönlich gegenüber seinen Anklägern verteidigen konnte. 17 Als sie dann hierherkamen, habe ich sofort eine Verhandlung angesetzt und den Mann vorführen lassen. 18 Aber die Anklagen, die seine Gegner vorbrachten, gingen gar nicht auf irgendeinen Rechtsbruch, wie ich bis dahin vermuten musste. 19 Alles drehte sich vielmehr um religiöse Streitfragen und um einen Toten namens Jesus, von dem Paulus behauptet, er lebe. 20 Da ich mich auf solche Fragen nicht genügend verstehe, fragte ich ihn, ob er nicht lieber nach Jerusalem gehen wolle, damit dort über diese Punkte verhandelt und entschieden wird. 21 Aber Paulus legte dagegen Beschwerde ein: Er wolle vor den Kaiser gebracht werden und bis dahin in Haft bleiben. Also gab ich Befehl, ihn weiter in Haft zu halten, bis ich ihn zum Kaiser schicken kann.« 22 Agrippa sagte zu Festus: »Ich würde den Mann gern einmal kennenlernen.« »Morgen sollst du dazu Gelegenheit haben«, sagte Festus.

Paulus wird König Agrippa vorgeführt

23 Agrippa und Berenike erschienen also am nächsten Tag in ihrer ganzen fürstlichen Pracht und betraten, begleitet von hohen römischen Offizieren und den maßgebenden Persönlichkeiten der Stadt, den Audienzsaal. Festus gab den Befehl, und Paulus wurde hereingeführt. 24 Darauf sagte Festus: »König Agrippa! Meine verehrten Gäste! Hier seht ihr den Mann, dessentwegen mich alle Juden sowohl in Jerusalem als auch hier in dieser Stadt bestürmt haben. Sie schrien, er dürfe nicht länger am Leben bleiben. 25 Ich musste jedoch feststellen, dass er nichts getan hat, worauf die Todesstrafe steht. Da er selbst an den Kaiser appelliert hat, habe ich beschlossen, ihn nach Rom zu schicken. 26 Ich habe allerdings kaum etwas Stichhaltiges, was ich meinem Herrn, dem Kaiser, schreiben könnte. Deshalb stelle ich euch den Mann vor, besonders dir, König Agrippa, damit ich durch ein neues Verhör einige Anhaltspunkte für meinen Brief bekomme. 27 Denn es erscheint mir unsinnig, einen Gefangenen nach Rom zu schicken, ohne eine Aufstellung der Anklagepunkte mitzugeben.«