1؛ در چهاردمين سال سلطنت حزقيا؛ سنحاريب، پادشاه آشور تمام شهرهای حصاردار يهودا را محاصره نموده، تسخير كرد.2سپس لشكری را به سرپرستی فرماندهٔ قوای خود از لاكيش به اورشليم نزد حزقيای پادشاه فرستاد. او بر سر راه«مزرعهٔ رخت شورها» نزد قنات بركهٔ بالا اردو زد.3الياقيم (پسر حلقيا)، سرپرست امور دربار حزقيای پادشاه؛ شبنا، کاتب و يوآخ (پسر آساف)، وقايعنگار دربار نزد او رفتند.4فرماندهٔ قوای آشور اين پيغام را برای حزقيا فرستاد: «پادشاه بزرگ آشور میگويد كه تو به چه كسی اميد بستهای؟5تو كه از تدابير جنگی و قدرت نظامی برخوردار نيستی، بگو چه كسی تكيهگاه توست كه اينچنين بر ضد من قيام كردهای؟6اگر به مصر تكيه میكنی، بدان كه اين عصای دست تو، نی ضعيفی است كه طاقت وزن تو را ندارد و بزودی میشكند و به دستت فرو میرود. هر كه به پادشاه مصر اميد ببندد عاقبتش همين است!7اگر شما بگوييد به خداوند، خدای خود تكيه میكنيم، بدانيد كه او همان خدايی است كه حزقيا تمام معبدهای او را كه بر فراز تپهها بودند خراب كرده و دستور داده است كه همهٔ مردم در برابر قربانگاه اورشليم عبادت كنند.8من از طرف آقايم، پادشاه آشور حاضرم با شما شرط ببندم. اگر بتوانيد دو هزار اسب سوار پيدا كنيد من دو هزار اسب به شما خواهم داد تا بر آنها سوار شوند!9حتی اگر مصر هم به شما اسب سوار بدهد باز به اندازهٔ يک افسر سادهٔ آقايم قدرت نخواهيد داشت.10آيا خيال میكنيد من بدون دستور خداوند به اينجا آمدهام؟ نه! خداوند به من فرموده است تا به سرزمين شما هجوم آورم و نابودش كنم!»11آنگاه الياقيم، شبنا و يوآخ به او گفتند: «تمنا میكنيم به زبان ارامی صحبت كنيد، زيرا ما آن را میفهميم. به زبان عبری حرف نزنيد، چون مردمی كه بر بالای حصارند به حرفهای شما گوش میدهند.»12ولی فرماندهٔ آشور جواب داد: «مگر سرورم مرا فرستاده است كه فقط با شما و پادشاه صحبت كنم؟ مگر مرا نزد اين مردمی كه روی حصار جمع شدهاند نفرستاده است؟ آنها هم به سرنوشت شما محكومند تا از نجاست خود بخورند و از ادرار خود بنوشند!»13آنگاه فرماندهٔ آشور با صدای بلند به زبان عبری به مردمی كه روی حصار شهر بودند گفت: «به پيغام پادشاه بزرگ آشور گوش دهيد:14نگذاريد حزقيای پادشاه شما را فريب دهد. او هرگز نمیتواند شما را از چنگ من برهاند.15سخن او را كه میگويد: به خداوند توكل نماييد تا شما را برهاند، باور نكنيد، زيرا اين شهر به دست ما خواهد افتاد.16به حزقيای پادشاه گوش ندهيد. پادشاه آشور میگويد كه تسليم شويد و در سرزمين خود با امنيت و آرامش زندگی كنيد17تا زمانی كه بيايم و شما را به سرزمينی ديگر ببرم كه مانند سرزمين شما پر از نان و شراب، غله و عسل، و درختان انگور و زيتون است. اگر چنين كنيد زنده خواهيد ماند.18پس به حزقيا گوش ندهيد، زيرا شما را فريب میدهد و میگويد كه خداوند شما را خواهد رهانيد. آيا تاكنون خدايان ديگر هرگز توانستهاند بندگان خود را از چنگ پادشاه آشور نجات دهند؟19بر سر خدايان حمات، ارفاد، سفروايم، هينع و عوا چه آمد؟ آيا آنها توانستند سامره را نجات دهند؟20كدام خدا هرگز توانسته است سرزمينی را از چنگ من نجات دهد؟ پس چه چيز سبب شده است فكر كنيد كه خداوندِ شما میتواند اورشليم را نجات دهد؟»21مردمی كه روی حصار بودند سكوت كردند، زيرا پادشاه دستور داده بود كه چيزی نگويند.22سپس الياقيم، شبنا و يوآخ لباسهای خود را پاره كرده، نزد حزقيای پادشاه رفتند و آنچه را كه فرماندهٔ قوای آشور گفته بود، به عرض او رساندند.
Gute Nachricht Bibel 2018
Die Assyrer ziehen vor Jerusalem
1Im 14. Regierungsjahr Hiskijas fiel der assyrische König Sanherib mit seinen Truppen in das Land Juda ein und eroberte alle befestigten Städte.2Von Lachisch aus schickte er den Obermundschenk zu König Hiskija nach Jerusalem und gab ihm ein starkes Heer mit. Vor der Stadt machte der Obermundschenk halt an der Wasserleitung beim oberen Teich, auf der Straße, die vom Tuchmacherfeld kommt.3Der Palastvorsteher Eljakim, der Sohn von Hilkija, ging zu ihm hinaus und mit ihm der Staatsschreiber Schebna und der Kanzler Joach, der Sohn von Asaf.4Der Obermundschenk sagte zu ihnen: »Meldet Hiskija, was der große König, der König von Assyrien, ihm sagen lässt: ›Worauf vertraust du eigentlich, dass du dich so sicher fühlst?5Meinst du etwa, dass du mit leeren Worten gegen meine Kriegsmacht und Kriegserfahrung antreten kannst? Auf wen hoffst du, dass du es wagst, dich gegen mich aufzulehnen?6Erwartest du etwa Hilfe von Ägypten? Du kannst dich genauso gut auf ein Schilfrohr stützen – es zersplittert und durchbohrt dir die Hand. Der König von Ägypten hat noch jeden im Stich gelassen, der sich auf ihn verlassen hat.7Oder willst du behaupten, dass ihr euch auf den HERRN, euren Gott, verlassen könnt? Dann sag mir doch: Ist er nicht eben der Gott, dessen Opferstätten und Altäre du, Hiskija, beseitigt hast? Hast du nicht den Leuten von Juda und Jerusalem befohlen, dass sie nur noch auf dem Altar in Jerusalem Opfer darbringen sollen?‹8Mein Herr, der König von Assyrien, bietet dir folgende Wette an: Er gibt dir zweitausend Pferde, wenn du die Reiter dafür zusammenbringst.9Du kannst es ja nicht einmal mit dem unbedeutendsten Truppenführer meines Herrn aufnehmen. Du hoffst nur auf Ägypten und seine Streitwagenmacht.10Im Übrigen lässt der König von Assyrien dir sagen: ›Glaub nur nicht, ich sei gegen den Willen des HERRN in dieses Land gekommen, um es in Schutt und Asche zu legen! Der HERR selbst hat mir befohlen: Greif dieses Land an und verwüste es!‹«
Jerusalem wird zur Übergabe aufgefordert
11Da unterbrachen Eljakim, Schebna und Joach den Obermundschenk und baten ihn: »Sprich doch bitte aramäisch mit uns, wir verstehen es. Sprich nicht hebräisch, die Leute auf der Stadtmauer hören uns zu!«12Aber der Obermundschenk erwiderte: »Hat mich etwa mein Herr nur zu deinem Herrn und zu dir gesandt? Nein, meine Botschaft gilt allen, die dort oben auf der Stadtmauer sitzen und die bald zusammen mit euch den eigenen Kot fressen und den eigenen Harn saufen werden!«13Darauf trat der Obermundschenk noch ein Stück weiter vor und rief laut auf Hebräisch: »Hört, was der große König, der König von Assyrien, euch ausrichten lässt! So spricht der König:14›Lasst euch von Hiskija nicht täuschen! Er kann euch nicht retten.15Lasst euch auch nicht dazu überreden, auf den HERRN zu vertrauen! Glaubt Hiskija nicht, wenn er sagt: Der HERR wird uns bestimmt retten und diese Stadt nicht in die Hand des Assyrerkönigs fallen lassen!16Hört nicht auf Hiskija, hört auf mich! So spricht der König von Assyrien: Kommt heraus und ergebt euch! Jeder darf von seinem Weinstock und seinem Feigenbaum essen und Wasser aus seiner Zisterne trinken,17bis ich euch in ein Land bringe, das ebenso gut ist wie das eure. Dort gibt es Korn und Brot, Most und Wein in Fülle.18Lasst euch von Hiskija nichts vormachen! Lasst euch nicht einreden: Der HERR wird uns retten! Haben etwa die Götter der anderen Völker ihre Länder vor mir retten können?19Wo sind jetzt die Götter von Hamat und Arpad? Wo sind die Götter von Sefarwajim? Haben die Götter von Samaria es vor mir beschützt?20Wer von allen Göttern hat sein Land vor mir retten können? Und da soll ausgerechnet der HERR, euer Gott, Jerusalem vor mir beschützen?‹«21Die Männer auf der Mauer blieben still und antworteten nichts; so hatte König Hiskija es angeordnet.22Eljakim, Schebna und Joach zerrissen ihr Gewand, gingen zu Hiskija und berichteten ihm, was der Obermundschenk gesagt hatte.
Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung bieten zu können.