کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Jesaja 1

Jesaja 1 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر
1 اين كتاب شامل پيامهايی است كه خدا در دوران سلطنت عزيا و يوتام و آحاز و حزقيا، پادشاهان سرزمين يهودا، در عالم رؤيا به اشعيا پسر آموص داد. اين پيامها دربارهٔ يهودا و پايتخت آن اورشليم است.

ياغيگری قوم اسرائيل

2 ای آسمان و زمين، به آنچه خداوند میفرمايد گوش كنيد: «فرزندانی كه بزرگ كردهام بر ضد من برخاستهاند. 3 گاو مالک خود را و الاغ صاحب خويش را میشناسد، اما قوم اسرائيل شعور ندارد و خدای خود را نمیشناسد.» 4 وای بر شما قوم گناهكار كه پشتتان زير بار گناهانتان خم شده است. وای بر شما مردم شرور و فاسد كه از خداوند مقدس بنیاسرائيل روگردانده و او را ترک گفتهايد. 5 چرا از گناهان خود دست برنمیداريد؟ آيا به اندازهٔ كافی مجازات نشدهايد؟ ای اسرائيل، فكر و دلت تمام بيمار است. 6 از سر تا پا مجروح و مضروب هستی؛ جای سالم در بدنت نمانده است. زخمهايت باز مانده و عفونی شده، كسی آنها را بخيه نزده و مرهم نماليده است. 7 ای قوم اسرائيل، سرزمينتان ويران گشته و شهرهايتان به آتش كشيده شده است. بيگانگان هر چه را كه میبينند، در برابر چشمانتان به غارت میبرند و نابود میكنند. 8 اورشليم همچون كلبهای در مزرعه و مانند سايبانی در جاليز، بیدفاع و تنها مانده است. 9 اگر خداوند قادر متعال به داد قوم ما نمیرسيد اين عدهٔ كم نيز از ما باقی نمیماند و اورشليم مثل شهرهای سدوم و عموره به کلی از بين میرفت. 10 ای حاكمان و ای مردم اورشليم كه چون اهالی سدوم و عموره فاسد هستيد، به كلام خداوند گوش دهيد. 11 او میفرمايد: «از قربانیهای شما بيزارم. ديگر آنها را به حضور من نياوريد. قوچهای فربهٔ شما را نمیخواهم. ديگر مايل نيستم خون گاوها و برهها و بزغالهها را ببينم. 12 چه كسی از شما خواسته كه وقتی به حضور من میآييد اين قربانیها را با خود بياوريد؟ چه كسی به شما اجازه داده كه اينچنين آستان خانهٔ مرا پايمال كنيد؟ 13 ديگر اين هدايای باطل را نياوريد. من از بخوری كه میسوزانيد نفرت دارم و از اجتماعات مذهبی و مراسمی كه در اول ماه و در روز سَبَت بجا میآوريد بيزارم. نمیتوانم اين اجتماعات گناهآلود را تحمل كنم. 14 از همهٔ آنها متنفرم و تحمل ديدن هيچكدام را ندارم. 15 هرگاه دستهايتان را به سوی آسمان دراز كنيد، روی خود را از شما برخواهم گرداند و چون دعای بسيار كنيد، اجابت نخواهم نمود؛ زيرا دستهای شما به خون آلوده است. 16 «خود را بشوييد و طاهر شويد! گناهانی را كه در حضور من مرتكب شدهايد از خود دور كنيد. 17 نيكوكاری را بياموزيد و با انصاف باشيد. به مظلومان و يتيمان و بيوهزنان كمک كنيد.» 18 خداوند میفرمايد: «بحث و جدل من با شما اين است: اگرچه لكههای گناهانتان به سرخی خون است، اما من آنها را مانند پشم پاک میكنم و شما را همچون برف سفيد میسازم! 19 كافی است مرا اطاعت كنيد تا شما را از محصول زمين سير كنم. 20 اما اگر به سرپيچی از من ادامه دهيد، به دست دشمن كشته خواهيد شد.» اين كلام خداوند است. 21 ای اورشليم، زمانی تو نسبت به خداوند وفادار بودی، اما اينک همچون يک فاحشه به دنبال خدايان ديگر میروی. زمانی شهر عدل و انصاف بودی، اما اكنون شهر جنايتكاران شدهای. 22 زمانی چون نقره خالص بودی، ولی اينک فلزی بیمصرف شدهای. زمانی همچون شراب ناب بودی، ولی اكنون همانند آب شدهای. 23 رهبرانت ياغی و شريک دزدانند؛ همه رشوهخوارند؛ از يتيمان حمايت نمیكنند و به دادخواهی بيوهزنان گوش نمیدهند. 24 بنابراين خداوند، خدای قادر متعال اسرائيل به آنها میگويد: «شما دشمن من هستيد؛ تا از شما انتقام نگيرم آرام نمیشوم. 25 به دست خود، شما را مثل فلز در كوره میگدازم تا از كثافت خود پاک شويد. 26 «مانند گذشته، رهبران و مشاورانی لايق به شما خواهم بخشيد تا اورشليم را به شهر عدالت و امانت مشهور سازند.» 27 خداوند عادل، اورشليم و اهالی توبهكار آن را نجات خواهد داد. 28 اما گناهكاران و عصيانگران را به هلاكت خواهد رساند و كسانی را كه او را ترک كنند نابود خواهد كرد. 29 شما از بتپرستی خود در زير درختان بلوط باغهايتان پشيمان خواهيد شد، 30 و مانند بلوطی خشک و باغی بیآب، از بين خواهيد رفت. 31 زورمندانتان با اعمالشان مانند كاه در آتش خواهند سوخت و كسی قادر نخواهد بود آنها را نجات دهد.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Buchüberschrift

1 In diesem Buch steht, was der HERR dem Propheten Jesaja, dem Sohn von Amoz, über das Land Juda und die Stadt Jerusalem offenbart hat. Jesaja empfing diese Botschaften während der Zeit, als dort nacheinander die Könige Usija, Jotam, Ahas und Hiskija regierten.

Israel kennt seinen Gott nicht mehr

2 Hört zu, Himmel und Erde! Hört, was der HERR sagt: »Ich habe Kinder aufgezogen; und jetzt, wo sie groß geworden sind, sagen sie sich von mir los! 3 Jedes Rind kennt seinen Besitzer und jeder Esel die Futterkrippe seines Herrn. Israel aber will nicht begreifen, wem es gehört; mein Volk nimmt keine Vernunft an.« 4 Weh euch, ihr verbrecherisches und schuldbeladenes Volk! Ihr seid eine üble Sippschaft, ganz aus der Art geschlagen. Ihr habt den HERRN verlassen, den heiligen Gott Israels verworfen, ihm den Rücken gekehrt! 5 Seid ihr noch nicht genug geschlagen worden, dass ihr immer noch widerspenstig seid? Ihr seid ja schon krank an Leib und Seele. 6 Vom Scheitel bis zur Sohle ist kein heiler Fleck mehr an euch, nur Beulen, blutige Striemen und frische Wunden. Niemand hat sie gereinigt und verbunden, auch keine Salbe ist darauf gekommen. 7 Euer Land ist verwüstet, eure Städte sind verbrannt; Fremde verzehren vor euren Augen die Ernte von euren Feldern. Alles ist zerstört, als hätten wilde Horden bei euch gehaust. 8 Nur Jerusalem* ist übrig geblieben wie ein Schutzdach im Weinberg, wie eine Wächterhütte im Gurkenfeld, eine ringsum belagerte Stadt. 9 Hätte der HERR, der Herrscher der Welt,* nicht einen kleinen Rest von uns übrig gelassen, so wäre es uns wie Sodom und Gomorra ergangen!

Opfer ohne Gehorsam sind nutzlos

10 Ihr Machthaber von Sodom, hört, was der HERR sagt! Du Volk von Gomorra, vernimm die Weisung unseres Gottes! 11 »Was soll ich mit euren vielen Opfern?«, fragt der HERR. »Die Schafböcke, die ihr für mich verbrennt, und das Fett eurer Masttiere habe ich satt; das Blut von Stieren, Lämmern und Böcken mag ich nicht. 12 Wenn ihr zu meinem Tempel kommt, zertrampelt ihr nur seine Vorhöfe. Habe ich das verlangt? 13 Lasst eure nutzlosen Opfer! Ich kann euren Weihrauch nicht mehr riechen! Ihr feiert den Neumond, den Sabbat und andere Feste; ich kann sie nicht ausstehen, solange ihr nicht von euren Verbrechen lasst. 14 Eure Neumondfeiern und eure Feste hasse ich; sie sind mir lästig, ich kann sie nicht mehr ertragen. 15 Wenn ihr im Gebet eure Hände zu mir ausstreckt, blicke ich weg. Und wenn ihr mich auch noch so sehr mit Bitten bestürmt, ich höre nicht darauf; denn an euren Händen klebt Blut! 16 Wascht euch, reinigt euch! Macht Schluss mit eurem üblen Treiben; hört auf, vor meinen Augen Unrecht zu tun! 17 Lernt Gutes zu tun, sorgt für Gerechtigkeit, haltet die Gewalttätigen in Schranken, helft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht!« 18 Der HERR sagt: »Kommt her, lasst uns prüfen, wer von uns recht hat, ihr oder ich! Eure Verbrechen sind rot wie Blut, und doch könnten sie weiß werden wie Schnee. Sie sind rot wie Purpur, und doch könnten sie weiß werden wie reine Wolle – 19 wenn ihr mir nur gehorchen wolltet!* Dann könntet ihr all die guten Dinge genießen, die das Land hervorbringt. 20 Aber wenn ihr euch weigert und widerspenstig bleibt, wird euch das Schwert vernichten. Das sage ich, der HERR!«

Jerusalem ist Gottes Feind geworden

21 Wie konnte sie zur Hure werden, die Stadt, die früher so treu war? Einst herrschte in ihr das Recht, ihre Bewohner folgten Gottes Geboten; jetzt aber wohnen dort lauter Mörder! 22 Jerusalem, früher warst du wie reines Silber, jetzt aber bist du nichts als silbrig glänzende Schlacke! Früher warst du wie guter Wein, jetzt aber ist der Wein verwässert! 23 Deine Führer – Aufrührer sind sie, die mit Dieben unter einer Decke stecken, scharf auf Geschenke und Bestechungsgeld! Aber den Waisen verhelfen sie nicht zu ihrem Recht und die Klagen der Witwen hören sie gar nicht erst an. 24 Darum sagt der HERR, der Herrscher über die ganze Welt,* der mächtige Gott Israels: »Ich bin voller Zorn auf euch, ich muss mir Luft verschaffen! Ich werde euch eure Feindschaft vergelten! 25 Jetzt wende ich mich gegen euch und greife ein! Alle Schlacke unter euch werde ich ausschmelzen, damit ihr reines Silber werdet. 26 Ich werde euch wieder zuverlässige Richter und Ratsherren geben, so wie ihr sie am Anfang hattet. Dann nennt man Jerusalem wieder wie früher ›Stadt des Rechts‹ und ›treue Stadt‹.« 27 Ja, Rettung kommt für die Zionsstadt, wenn ihre Bewohner das Recht wieder achten, wenn sie zum HERRN zurückgekehrt sind und ihm die Treue halten. 28 Die Rebellen und Rechtsbrecher werden vernichtet; alle, die den HERRN verlassen, werden untergehen. 29 Ihr liebt eure heiligen Eichen und umgebt sie liebevoll mit Hecken. Von den Götzen, die ihr dort verehrt, erwartet ihr neue Lebenskraft.* Es wird eine bittere Enttäuschung für euch werden! 30 Ihr werdet dastehen wie eine Eiche, die ihre Blätter verliert, wie eine Pflanzung, die kein Wasser mehr bekommt. 31 Wer glaubte, neue Stärke zu gewinnen, ist dann wie trockener Zunder, und was er tut, wird zum zündenden Funken. So geht alles in Flammen auf und niemand kann löschen.